Radprojekt „Kaiserspindel“ wird teurer und dauert länger
Der barrierefreie Umbau der Kaiserbrücke zwischen Mainz und Wiesbaden verzögert sich und wird teurer. Die Kosten von fast sieben Millionen Euro trägt aber nicht die Stadt - Merkurist

(Bildquelle: © Sauerzapfe Architekten)
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Mehrere Fahrraddiebstähle in der Mainzer Neustadt
Im Zeitraum zwischen dem 28.01. und dem 29.01. kam es in der Mainzer Neustadt zu mehreren Fahrraddiebstählen.
Eine Geschädigte meldete sich bei der Mainzer Polizei und gab an, dass ihr E-Bike entwendet worden sei. Das Fahrrad war mit einem Ortungsgerät ausgestattet, wodurch eine Lokalisierung in einer benachbarten Straße möglich war. Die eingesetzten Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten suchten die Örtlichkeit auf und konnten dort das entwendete E-Bike in einem Treppenhaus auffinden. Zudem wurde ein weiteres Fahrrad festgestellt, das ebenfalls zuvor als gestohlen gemeldet worden war.
Beide Fahrräder waren nach derzeitigem Erkenntnisstand jeweils durch ein Fahrradschloss gegen Wegnahme gesichert. Wie es den Tätern gelang die Fahrräder zu stehlen, ist bislang unbekannt. Auch die Täter selbst sind derzeit unbekannt.
Das E-Bike der Geschädigten wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder an diese ausgehändigt. Das weitere aufgefundene Fahrrad wurde sichergestellt.
Die Polizei Mainz bittet Zeuginnen und Zeugen, die im genannten Zeitraum verdächtige Personen oder Beobachtungen im Bereich der Mainzer Neustadt gemacht haben, sich bei der Polizeiinspektion Mainz 2 unter der Rufnummer 06131 65-34250 zu melden. Hinweise können auch per E-Mail unter pimainz2@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.
Öffentliche Bücherei – Anna Seghers verzeichnet Rekordausleihen und erreicht die magische Million
Die Öffentliche Bücherei – Anna Seghers kann auf ein äußerst erfolgreiches Jahr 2025 zurückblicken. Sowohl die Zahlen der Vor-Ort-Ausleihen als auch die der digitalen Ausleihen zeigen einen deutlichen Aufwärtstrend. Zudem konnte die Öffentliche Bücherei zum ersten Mal die Grenze von einer Million Ausleihen überschreiten.
Dieser positive Trend zeigt sich vor allem bei den Ausleihen der Kindermedien in der Kinderbücherei sowie in den Stadtteilbüchereien, die eine wichtige Rolle als lebendige Treffpunkte und Bildungsorte für Familien und Kinder spielen. Doch auch im Bereich der Erwachsenenmedien ist im Vergleich zu 2024 eine leichte Steigerung zu verzeichnen.
Die digitalen Medien konnten im Jahr 2025 gegenüber 2024 sogar eine Steigerung von über 17 Prozent in den digitalen Ausleihen verzeichnen. Das Ausleihverhalten der Büchereinutzer:innen zeigt insgesamt ein deutliches Interesse an aktueller, vielfach besprochener Literatur sowie an bewährten Klassikern und beweist damit die Vielfalt und Attraktivität des literarischen Angebots der Bücherei.
Zentralbibliothek der Öffentlichen Bücherei – Anna Seghers,
Bonifaziustürme am Hauptbahnhof
Öffnungszeiten:
Dienstag, Mittwoch, Freitag: 10.00 - 18.00 Uhr,
Donnerstag: 10.00 - 19.00 Uhr,
Samstag: 10.00 - 13.00 Uhr.
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Q-Block überreicht Frauen*notruf Mainz Spende beim Spiel des 1. FSV Mainz 05 am 24.01.2026
Nicht nur wegen des 3:1 Sieges gegen den VfL Wolfsburg gab es beim Mainz 05-Spiel am vergangenen Samstag Grund zur Freude: der Frauen*notruf Mainz erhielt eine Spende vom Q-Block in Höhe von 9.300€, die durch den diesjährigen Q-Block-Weihnachtsmarkt zusammengekommen ist. „Wir freuen uns sehr über die Spende und das Engagement“, betont Johanna Barth vom Frauen*notruf Mainz.
Der „Q-Block“ ist ein Zusammenschluss der Fanclubs der Mainz-05-Ultras. Im vergangenen Jahr wurde der Kontakt zum Frauen*notruf intensiviert und durch die Initiative einzelner Organisator*innen des Q-Blocks ist eine gute Zusammenarbeit mit der Beratungsstelle entstanden: Mehrere Workshops wurden gemeinsam umgesetzt. „Die Workshops haben unseren Austausch vertieft. Umso mehr haben wir uns gefreut, als wir als Spendenempfängerin für den diesjährigen Weihnachtsmarkt ausgewählt wurden“, berichtet Leah Krieger, Kollegin im Frauen*notruf.

(v.l.n.r..: Christian vom Organisationsteam des Q-Block Weihnachtsmarkts, Leah Krieger vom Frauen*notruf Mainz, Meli, Julius und Rudi vom Organisationsteam des Q-Block Weihnachtsmarkts, Eva von Frühstart e.V., Andreas Bockius Stadionsprecher Mainz 05) - Foto: Frauen*notruf Mainz
Der Weihnachtsmarkt des Q-Blocks hat mittlerweile Tradition: Jedes Jahr kommen die Erlöse der Stände der beteiligten Fanclubs ausgewählten gemeinnützigen Organisationen zugute. Auch in diesem Jahr war die Beratungsstelle mit einem eigenen Stand vertreten, führte zahlreiche Gespräche und informierte unter anderem über das gemeinsam mit dem Fußballclub entwickelte Awareness-Konzept „Weiße Weste“.
Zur offiziellen Spendenübergabe wurde der Frauen*notruf schließlich zu einem Heimspiel eingeladen. Die Übergabe des Spendenschecks fand in der Halbzeitpause direkt auf dem Spielfeld statt. „Mit einer solchen Summe hatten wir wirklich nicht gerechnet“, so Leah Krieger. Die Spende soll u.a. für die Öffentlichkeitsarbeit genutzt werden. Diese sei wichtig für die Vernetzungs- und Aufklärungsarbeit über Sexualisierte Gewalt des Frauen*notrufs.
Auf Seiten des Q-Blocks ist das Engagement ein fester Bestandteil. „Wir beginnen schon im August mit den Planungen für den nächsten Weihnachtsmarkt. Aber der ganze Einsatz lohnt sich, wenn wir bei der Spendenübergabe sehen, wie groß die Freude ist“, erklärt Rudi, einer der Q-Block Spendenorganisator*innen. „Ultra sein bedeutet für uns nicht nur, den Verein zu unterstützen, sondern auch Verantwortung für unsere Stadt zu übernehmen.“, fügt Brian an, Mitorganisator der Spendenaktion.
Der Frauen*notruf Mainz ist eine Fachstelle zum Thema Sexualisierte Gewalt, die auf 47 Jahre feministische Unterstützungsarbeit zurückschaut. Von sexualisierter Gewalt Betroffene ab 12 Jahren, ihre Bezugspersonen sowie Fachkräfte erhalten Unterstützung v.a. durch Beratung und Begleitung. Doch auch Präventions-, Öffentlichkeits- und politische Arbeit gehören zu den Grundpfeilern der Arbeit der Fachstelle.
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Ökotipp: Karneval feiern - Schminke und Kostüme ohne Schadstoffe
„Karnevalsschmink-Produkte können hormonelle Schadstoffe wie zum Beispiel Parabene enthalten“, so Körner. „Diese Stoffe stehen im Verdacht das menschliche Hormonsystem zu stören. Auch Mikroplastik oder flüssige Kunststoffe finden sich in Schmink-Produkten. Diese gelangen beim Abschminken ins Abwasser und können nur sehr schwer herausgefiltert werden. Sie belasten dann Umwelt und Kleinstlebewesen in Gewässern. Mikroplastik ist inzwischen überall und obwohl es seit Herbst 2023 in losem Glitter verboten ist, sind die Kunststoffe in Produkten wie Lidschatten oder Lippenstiften noch immer erlaubt.“
Mit Blick auf weitere Stoffe erklärt Körner: „Auch die Ewigkeitskeitschemikalien PFAS können in Kosmetik-Produkten enthalten sein. Dabei sind sie alles andere als ungefährlich. Einige PFAS stehen im Verdacht, krebserregend zu sein, Niere und Leber zu schädigen und das Immunsystem zu schwächen. Auch PFAS gelangen in die Umwelt und belasten Wasser und Böden. Sie können so gut wie gar nicht abgebaut werden.“
Schadstoffe in Kosmetika meiden
Am Ende des Tages ist gründliches Abschminken wichtig, um Unverträglichkeiten zu vermeiden und die Hautporen gut atmen zu lassen. Wasserlösliche Schminke können Sie schlicht mit Wasser und Waschlappen entfernen. Karnevalsschminke, die flächig aufgetragen und nicht auf Wasserbasis hergestellt wurde, tragen Sie besser mit Öl-in-Wasser-Gemischen ab. Sollten Sie keine Abschminkprodukte besitzen, können Sie auch einfach etwas Kokosöl oder Olivenöl aus der Küche und ein feuchtes Handtuch benutzen.
DIY-Ideen für Kostüme
Minimalismus bei Versicherungen - die richtigen Risiken absichern
„Unerlässlich sind die Krankenversicherung, eine private Haftpflichtversicherung und zur Absicherung der Arbeitskraft eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Für Immobilienbesitzer:innen ist eine Wohngebäudeversicherung mit Elementarschutz wichtig und für Autobesitzer:innen ist eine Kfz-Haftpflichtversicherung sogar vorgeschrieben. Weitere Versicherungen können bei Bedarf sinnvoll sein“, erläutert Follmann.
Unbedingt sollten die existenzbedrohenden Risken versichert werden. Verzichtet werden kann meist auf Policen, die nur kleinere Schäden abfedern. Sinnvoll ist es einen Überblick über sämtliche Versicherungsverträge zu verschaffen und alle im Jahr dafür anfallenden Ausgaben zusammenzurechnen.
Die Spartipps der Verbraucherzentrale:
- Je nach Versicherungssparte können Neuverträge teilweise bessere Bedingungen bieten und sogar günstiger sein als Altverträge.
- Bei Gründung eines gemeinsamen Haushaltes wird teilweise nur eine Familienpolice statt zweier Singleversicherungen gebraucht. Bei einer Hausrat- oder Privathaftpflichtversicherung ermöglichen viele Anbieter, dass der jüngere Vertrag gekündigt wird und der ältere bestehen bleibt.
- Verträge bedarfsgerecht umzustellen und unnötige Bausteine rauszuwerfen, schont den Geldbeutel. Ändert sich beispielsweise das Fahrverhalten, könnten in der Kfz-Versicherung die vereinbarten Kilometer angepasst oder der Mitfahrerkreis eingeschränkt werden. Typische Beispiele für überflüssige Bestandteile sind etwa eine Glasversicherung als Zusatz zur Hausratversicherung oder ein Arbeitsrechtsschutz in der Rechtsschutzversicherung für Ruheständler:innen
- Bei Wohngebäudeversicherung und Co. können mit der Vereinbarung eines Selbstbehaltes Versicherungsbeiträge reduziert werden.
- Monatliche, viertel- oder halbjährliche Zahlung kostet zusätzlich. Wer auf eine jährliche Zahlweise umstellt, kann damit oft bis zu fünf Prozent Beitrag im Jahr sparen.
- Auch der Wechsel zu einem günstigeren Anbieter kann sinnvoll sein. Es empfiehlt sich, mehrere Angebote einzuholen. Einen unabhängigen Anbietervergleich bietet die Stiftung Warentest unter: https://www.test.de. Manchmal auch hilfreich, um sich eine erste Marktübersicht zu verschaffen, aber nicht unabhängig, sind Vergleichsportale im Internet.
Fragen rund um Versicherungen beantworten die Berater:innen der Verbraucherzentrale montags von 10 bis 13 Uhr und mittwochs von 14 bis 17 Uhr unter der Rufnummer 06131 28 48 122.
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Stadt Mainz verlängert erneut Öffnungszeiten der Außengastronomie in Altstadt und Neustadt
(aga/AB) Die Landeshauptstadt Mainz schafft auch für die Sommermonate 2026 erweiterte Öffnungszeiten bis Mitternacht für die Außengastronomie in der Altstadt und Neustadt – in diesem Jahr über sechs Monate.
Die neue Regelung für verlängerte Öffnungszeiten gilt vom 30. April bis einschließlich 31. Oktober 2026 für Gastronomiebetriebe mit genehmigter Außenbewirtung in den Stadtteilen Altstadt und Neustadt. Mit einer Allgemeinverfügung der Stadt Mainz wird der Beginn der Nachtruhe an Freitagen, Samstagen sowie vor gesetzlichen Feiertagen erneut um zwei Stunden auf 24:00 Uhr verschoben.
Bereits im Sommer 2025 hatte die Stadt Mainz erstmals eine entsprechende Regelung eingeführt und diese zunächst für einen begrenzten Zeitraum von etwas mehr als drei Monaten erprobt, um dem veränderten Freizeitverhalten, den zunehmend warmen Abendstunden sowie der wirtschaftlichen Situation der Gastronomiebetriebe Rechnung zu tragen. Die nun beschlossene verlängerte Maßnahme knüpft an die positive Resonanz der Bürger:innen und Gastronomiebetriebe an.
Oberbürgermeister Nino Haase erklärt: „Die verlängerten Öffnungszeiten für Außenbewirtung aus dem vergangenen Jahr sind auf sehr positives Echo gestoßen. Wir wollen unsere Innenstadt zukunftsfähig halten und lebendig gestalten. Menschen wollen an den immer wärmeren Sommerabenden draußen zusammenkommen, essen, reden und das Stadtleben genießen. Die positive Resonanz aus dem vergangenen Sommer zeigt, dass moderat erweiterte Öffnungszeiten für die Bewirtung unter freiem Himmel eine sommerliche urbane Atmosphäre in der Innenstadt schafft und zugleich mit Lärmschutz für die Anwohnerschaft vereinbar ist. Mit klaren Regeln sorgen wir weiterhin für einen fairen Ausgleich zwischen modernem Freizeitverhalten und Nachtruhe.“
Zugleich zeigt die Regelung inzwischen über die Innenstadt hinaus Wirkung. Aus dem Ortsbeirat Mainz-Hechtsheim erfolgte die Anfrage, ob die verlängerten Öffnungszeiten auch auf andere Stadtteile ausgeweitet werden können: „Es freut mich besonders, dass das Modell auch für andere Stadtteile von Interesse ist. Das zeigt, dass der Ansatz trägt. Ich stehe einer Ausdehnung ausdrücklich offen gegenüber, wenn ein Ortsbeirat mit einer gemeinsamen Initiative auf die Verwaltung zukommt“, so Haase weiter.
Klare Regeln zum Lärmschutz
Die verlängerten Öffnungszeiten sind erneut an strenge immissionsschutzrechtliche Vorgaben geknüpft. Unter anderem gelten:
- verbindliche
Lärmgrenzwerte je nach Gebietsart
- Musikdarbietungen im
Außenbereich, auch Musik- oder Fernsehübertragungen aus dem
Innenraum der Gaststätte auf den Wirtschaftsgarten, sind ab 22:00
Uhr untersagt
- Fenster und Türen der Gaststätten sind ab
22:00 Uhr geschlossen zu halten
- Verpflichtung zur Eigenüberwachung der Betriebe
- Sicherstellung einer
achtstündigen Nachtruhe der Nachbarschaft
Bestehende Genehmigungen bleiben in Kraft
Bereits erteilte Einzelausnahmegenehmigungen gelten weiterhin fort, sofern sie günstigere Regelungen enthalten. Die Allgemeinverfügung ersetzt zudem keine weiteren erforderlichen Genehmigungen, etwa aus dem Bau- oder Sondernutzungsrecht. Nicht erfasst sind Volksfeste, Messen oder ähnliche Veranstaltungen.
Mainzer Spielplatz muss komplett abgebaut werden
Die Spielgeräte auf dem Goetheplatz in der Mainzer Neustadt müssen abgebaut werden. Wann es neue gibt, ist unklar, denn im städtischen Haushalt fehlt das Geld - Merkurist

(Foto: Sandra Werner)
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Rettungseinsatz mit Hindernissen
Am Dienstagnachmittag (27.01.2026) gegen 16 Uhr ersuchte die Rettungsleitstelle die Polizei um Unterstützung, da eine behandlungsbedürftige Person in der Nackstraße von 4-5 Personen umringt und eine Behandlung so nicht möglich sei.
Die durch die Einsatzkräfte angetroffene Personengruppe war bereits für zwei vorherige Polizeieinsätze am Bahnhof verantwortlich, da sie dort lautstark herumschrien, Passanten belästigten und sich untereinander prügelten.
Damit die stark alkoholisierte Person behandelt werden konnte, wurden zunächst allen Personen Platzverweise erteilt. Diesem kamen drei Personen nicht nach, weswegen diese vom Schauplatz teilweise weggeschoben werden mussten.
Da bedauerlicherweise auch diese Maßnahme keine Wirkung zeigte und sich zudem Passanten beschwerten, dass sie aggressiv auf polnischer Sprache angeschrien würden, musste den drei Personen die Ingewahrsamnahme erklärt werden.
Ein 28-jähriger und zwei 37-jähjrige, allesamt wohnsitzlose Männer, mussten daraufhin die Nacht in einer Polizeizelle verbringen.
Mehrere Fahrraddiebstähle aus Tiefgaragen
In der Zeit vom 21.01. bis 26.01. wurden der Polizei mehrere Fahrraddiebstähle aus Tiefgaragen in der Mainzer Neustadt angezeigt. Die Tatorte befanden sich unter anderem in der Neckarstraße sowie am Karoline-Stern-Platz. Die entwendeten Zweiräder waren jeweils in den zu den Wohnanwesen gehörenden Tiefgaragen abgestellt und trotz vorhandener Sicherung mittels Fahrradschloss entwendet worden.
In diesem Zusammenhang weist die Polizei darauf hin, dass stabile Bügel- oder Panzerkabelschlösser aus hochwertigem Material, beispielsweise aus durchgehärtetem Spezialstahl, einen besonders hohen mechanischen Schutz gegen Fahrraddiebstahl bieten. Weiterführende Informationen zur Sicherung und Ortung von Zweirädern sind auf den polizeilichen Beratungsseiten abrufbar unter: www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/diebstahl/diebstahl-von-zweiraedern/
Darüber hinaus empfiehlt die Polizei folgende allgemeine Präventionstipps für Bewohner von Mehrfamilienhäusern mit Tiefgaragen:
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So wohnt Mainz: Das Kabinett der Kuriositäten von Psycho-Jones

(Foto: Thomas Schneider)
Hotelgruppe insolvent: H2 Hotel in Mainz bleibt geöffnet
Der Revo-Konzern beantragt Insolvenz für 140 seiner Hotels. Auch das H2 Hotel in der Rheinallee gehört zu der Gruppe. Wie es für das Mainzer Hotel jetzt weitergeht - AZ Mainz (plus)

(Foto: Stefan Sämmer/hbz)
Provozierter Verkehrsunfall
Am Samstag, den 24. Januar 2026, kam es gegen 20:00 Uhr in der Rheinallee auf Höhe der Zwerchallee zu einem Verkehrsunfall mit Sachschaden.
Nach aktuellem Ermittlungsstand befuhren zwei Fahrzeuge die Zwerchallee und wollten jeweils abbiegen - eines nach rechts, das andere nach links. Der Unfallverursacher nutzte zunächst die linke Abbiegespur, während die Geschädigte die rechte Spur wählte. Während des Abbiegevorgangs wechselte der Verursacher plötzlich auf die rechte Spur und touchierte dabei das Fahrzeug der Geschädigten. Beide Fahrzeuge wurden durch die Kollision beschädigt.
Die Geschädigte meldete den Unfall anschließend auf einer Mainzer Polizeidienststelle. Sie erklärte, dass sie sich am Unfallort durch das Verhalten des anderen Beteiligten überrumpelt gefühlt habe und daher zunächst auf eine polizeiliche Aufnahme verzichtet hatte. Bei der nachträglichen Unfallaufnahme äußerte sie den Verdacht, dass der Unfall möglicherweise absichtlich herbeigeführt wurde. Sie berichtete, dass der andere Fahrer die Verkehrssituation mit einem Mobiltelefon gefilmt, versucht habe, einen bereits vorhandenen Schaden ihrem Fahrzeug zuzuschreiben, und insgesamt sehr routiniert gehandelt habe. Außerdem habe sie den Eindruck gewonnen, dass der Fahrer gezielt beschleunigt habe.
Eine polizeiliche Recherche ergab, dass der betreffende Fahrzeugführer innerhalb des letzten Jahres bereits mehrere ähnliche Unfälle an derselben Örtlichkeit hatte.
Vor diesem Hintergrund besteht der Verdacht auf Betrug und Gefährdung des Straßenverkehrs gemäß § 315b StGB. Die entsprechenden Ermittlungen wurden eingeleitet.
Die Ermittlungen zum Unfallhergang und zu den Hintergründen dauern an.
Mainzer Neustadt: Platz für Kultur und mehr Grün
In der Mainzer Neustadt hat sich im vergangenen Jahr einiges getan. 2026 wirft vor allem ein großes Projekt seine Schatten voraus, weiß Ortsvorsteher Christoph Hand (Grüne) - AZ Mainz (plus)

(Foto: Sascha Kopp)
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Körperverletzung nach verbaler Auseinandersetzung am Mainzer Hauptbahnhof
In den frühen Morgenstunden des Freitags (23.01.2026) kam es gegen 03:40 Uhr im Bereich des Mainzer Hauptbahnhofs zu einem Körperverletzungsdelikt.
Nach bisherigen Ermittlungen soll der Tatverdächtige zuvor auf dem Bahnhofsvorplatz lautstark volksverhetzende Parolen gerufen haben. Als der 26-jährige Geschädigte den Mann darauf ansprach, habe dieser ihm mit körperlicher Gewalt gedroht. Der Geschädigte flüchtete daraufhin in Richtung eines Imbissbetriebs, wurde jedoch von dem Tatverdächtigen verfolgt und mehrfach mit der Faust geschlagen. Auch innerhalb des Geschäfts soll der Angriff fortgesetzt worden sein.
Der Geschädigte erlitt Verletzungen im Bereich Gesichts sowie an der Hand. Er wurde zur weiteren medizinischen Versorgung durch den Rettungsdienst in ein Mainzer Krankenhaus gebracht.
Der Tatverdächtige, ein 28-jähriger Mainzer konnte anhand von Zeugenhinweisen identifiziert und im Rahmen einer Nahbereichsfahndung durch Einsatzkräfte der Polizei festgestellt werden. Er hat nun mit Strafanzeigen wegen Körperverletzung und Volksverhetzung zu rechnen.
Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Mainz 2 unter der Rufnummer 06131 65-34250 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pimainz2@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.
Körperlicher Übergriff auf Fußgängerin mit Hund
Am 22.01.2026 gegen 18:50 Uhr kam es zu einer Körperverletzung an einer Fußgängerin mit Hund. Eine 37-jährige Frau aus Mainz befand sich mit ihrem angeleinten Hund auf dem Gehweg in der Leibnizstraße/Ecke Josefsstraße, als ein unbekannter Mann nach dem Hund trat. Die Beweggründe des Mannes sind bislang unbekannt. Als die Frau ihn daraufhin zur Rede stellen wollte, schlug dieser ihr mit der flachen Hand ins Gesicht. Anschließend entfernte er sich in Richtung Boppstraße. Eine unmittelbar eingeleitete Fahndung verlief ohne Erfolg. Personenbeschreibung des Tatverdächtigen: männlich, ca. 175 cm groß, dunkle Haare, bekleidet mit einer Bomberjacke und einem grauen Schal.
Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Mainz 2 unter der Rufnummer 06131/65-34250 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pimainz2@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.
Großzügige Unterstützung der Lipecky Notstromtechnik GmbH für Männer*beratung Mainz
Die Männer*beratung Mainz bedankt sich herzlich für die großzügige Spende in Höhe von 1.000 Euro, die der Beratungsstelle in einer finanziell herausfordernden Situation wichtige Unterstützung bietet.
Als einzige spezialisierte Fachstelle in Rheinland-Pfalz steht die Männer*beratung aktuell vor großen finanziellen Herausforderungen. Hintergrund ist das Auslaufen der Anschubfinanzierung im Februar dieses Jahres. Mit der Spende leistet die Lipecky Notstromtechnik GmbH einen wertvollen Beitrag, das spezialisierte Beratungsangebot für Männer und TIN Personen, die sexualisierte Gewalt erlebt haben, weiterhin aufrechtzuerhalten.

v.l.: Angela Seip, Vorstandsfrau vom Frauennotruf, mit Thomas und Julia Lipecky
„Die 1.000 Euro helfen nicht nur ganz konkret dabei, laufende Miet- und Personalkosten zu decken und somit auch die Beratungsarbeit fortführen zu können“, erklärt Jassin Queiroz de Souza, Mitarbeiter der Männer*beratung Mainz. „Für uns ist es vor allem auch eine Anerkennung und Bestätigung, dass ein Angebot für Männer* und TIN Personen wichtig und notwendig ist.“
„Wir halten die Arbeit im Bereich der Prävention und Aufklärung im Kampf gegen sexualisierte Gewalt für enorm wichtig und sind froh, dass nun auch männliche Betroffene eine Analaufstelle haben, an die sie sich wenden können. Wir freuen uns, einen Beitrag dazu leisten zu können, eine Versorgungslücke zu schließen und gleichzeitig die Sichtbarkeit der Thematik in der Gesellschaft zu erhöhen!“ betonen Julia und Thomas Lipecky von Lipecky Notstromtechnik GmbH.
Sexualisierte Gewalt betrifft nicht nur Frauen, auch Männer sind – häufig im Stillen, oft über Jahre hinweg betroffen und mit ihren Erinnerungen und den Folgen der Gewalt meist allein gelassen. Denn sexualisierte Gewalterfahrungen von Männern* sind ein großes Tabu.
Die Männer*beratung Mainz bietet eine spezialisierte und niedrigschwellige Anlaufstelle für von sexualisierter Gewalt betroffene Männer* und TIN Personen und ist ein Projekt des Frauen*notruf Mainz – eine Fachstelle zum Thema sexualisierte Gewalt, die seit 1979 in Mainz betroffene Frauen unterstützt.
„Wir freuen uns, dass das Angebot auch über die Mainzer Stadtgrenzen hinaus wahrgenommen wird und Anerkennung erfährt“, bestätigt Angela Seip, Vorstandsfrau des Frauen*notrufs, die den Spendencheck entgegen nimmt. Die Männerberatung Mainz bedankt sich herzlich bei der Lipecky Notstromtechnik GmbH für ihre Solidarität und ihr Engagement. Dank dieser Hilfe kann Betroffenen weiterhin ein geschützter Raum sowie professionelle Beratung angeboten werden.
Mehr Informationen zu der Beratungsstelle finden Sie auf der Website www.maennerberatung-tin-mainz.de
Link zur Spendenaktion bei Betterplace
Text: Jassin Queiroz de Souza, Mitarbeiter der Männer*beratung
Einbruch bei Mainzer Juwelier: Inhaber steht unter Schock
Drei Täter sind in das Schmuckgeschäft von Mustafa Akbulut eingebrochen und lieferten sich eine Verfolgungsjagd mit der Polizei. Für den Inhaber ist der Einbruch eine Katastrophe - AZ Mainz (plus)

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Ihre Idee für die Neustadt
Bis Montag, den 09.03.2026 können Anträge beim Quartiermanagement eingereicht werden.
Der Verfügungsfonds ist mit insgesamt 10.000 Euro ausgestattet und dient der Realisierung schnell sichtbarer Aktionen im Quartier. In der Regel wird der Verfügungsfonds vom Quartiermanagement einmal im Jahr ausgeschrieben. Ein einzelnes Vorhaben muss eins der folgenden Kriterien erfüllen:- Entwicklung von Bürgerbewusstsein und Identifikation mit dem Stadtteil
- Stärkung von Vereinen/Institutionen und Selbstorganisation der Bewohner:innen
- Förderung der Bürger:innenbeteiligung und des ehrenamtlichen Engagements
- Förderung der Zusammenarbeit und Aufbau sozialer Netze
- Aufwertung des Wohnumfeldes
- Förderung von Umwelt und Naturschutz.
Mittel aus dem Verfügungsfonds können z.B. für bestimmte Anschaffungen und Sachkosten einzelner Aktionen ausgegeben werden, sie können aber auch für einen Teil der entstandenen Kosten im Rahmen einer Ihrer Aktionen eingesetzt werden. Es gibt viele schöne Beispiele für förderfähige Aktionen, etwa die Finanzierung von:
- Pavillons für ein Nachbarschafts-Fest
- Tischtennisplatten für das gemeinsame Spiel auf öffentlichen Plätzen
- Gießkannen und Pflanzerde für ein gemeinschaftliches Pflanzprojekt
- Fußbällen für ein interkulturelles Sportfest
- Bastel-Utensilien für ein (regelmäßig stattfindendes) Bastelangebot mit Kindern
- einer Fahrrad-Reparatur-Station für das Quartier
Haben Sie einen Vorschlag für eine kleine Anschaffung oder Investition, die einen Nutzen für möglichst viele Neustädter:innen hat? Dann lassen Sie es uns wissen. Wir freuen uns auf Ihre Ideen! Nach Eingang der Anträge entscheidet das Gremium der Sozialen Stadt darüber, welche Projekte umgesetzt werden.
Hier finden Sie die wichtigsten Informationen zum Verfügungsfonds und Antragsverfahren auf einen Blick.
Wir beraten Sie gerne dazu:
Einige Gegenstände, die über den Verfügungsfonds gefördert wurden, können von anderen Bürger:innen, Initiativen und Vereinen aus der Neustadt ausgeliehen werden. Eine Übersicht über die im Stadtteil vorhandenen Gegenstände zum Verleih finden Sie hier.
Die Neustadt braucht eine Stadtteilbücherei

Hier könnte eine Stadtteilbücherei entstehen (Foto: SPD Mainz-Neustadt)
Anlass ist der geplante Umzug der Anna-Seghers-Bibliothek in die Fuststraße. Damit würde die Neustadt ihr einziges wohnortnahes Bibliotheksangebot verlieren – ein aus Sicht der SPD nicht hinnehmbarer Zustand. Gleichzeitig werden durch den Umzug der Initiative Kulturbäckerei aus dem K-Lab in das neue Kulturhaus 111 neue Räume am Karoline-Stern-Platz frei, die sich für eine sinnvolle, gemeinwohlorientierte Nachnutzung anbieten.
„Es kann nicht sein, dass ausgerechnet die Neustadt als bevölkerungsreichster und sozial vielfältigster Stadtteil von Mainz ohne eigene Bibliothek dasteht“, erklärt Alexander Klein, Fraktionssprecher der SPD im Ortsbeirat und stellvertretender Ortsvorsteher. „Bibliotheken sind keine Luxusangebote, sondern Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge. Sie schaffen freien Zugang zu Wissen, fördern Bildung und sind wichtige Orte der Begegnung – gerade für Kinder, Jugendliche und Familien.“
Die SPD schlägt vor, sowohl die künftig freiwerdenden Räume am Karoline-Stern-Platz als auch eine gegenüberliegende leerstehende Gewerbeeinheit auf ihre Eignung als moderne Stadtteilbücherei zu prüfen. Ziel ist ein zeitgemäßes Angebot, das den Bedürfnissen des Stadtteils gerecht wird und den neu gestalteten Platz dauerhaft belebt.
Auch für Erik Donner, SPD-Stadtratsmitglied aus der Neustadt, ist klar, dass die Neustadt nicht ohne eigenes Bibliotheksangebot bleiben darf: „Wer Bildungsgerechtigkeit ernst meint, darf nicht akzeptieren, dass ein ganzer Stadtteil vom wohnortnahen Bibliotheksangebot abgehängt wird. Gerade als größter Stadtteil von Mainz braucht die Neustadt selbstverständlich auch eine eigene Stadtteilbücherei – in anderen Stadtteilen gibt es sie ja schließlich auch. Bibliotheken gehören zu den meistgenutzten kulturellen Einrichtungen überhaupt und sind ein zentraler Baustein für gesellschaftlichen Zusammenhalt.“
Nach Auffassung der SPD bietet der Karoline-Stern-Platz beste Voraussetzungen für einen solchen Ort: gut erreichbar und als neuer Stadtplatz prädestiniert für eine Nutzung, die Leben, Austausch und Aufenthaltsqualität schafft.
„Jetzt ist die Chance da, einen Mehrwert für die Neustadt zu schaffen – diese dürfen wir nicht ungenutzt verstreichen lassen“, so Alexander Klein.
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Großfahndung nach Juwelierraub in der Boppstraße – Streifenwagen verunfallt schwer

(Foto: BYC-News)
Einbruch in Juweliergeschäft
Die Täter flüchteten anschließend vom Tatort mit stark überhöhter Geschwindigkeit. Im Rahmen der eingeleiteten Fahndung mit starken Kräften aus dem gesamten Präsidialbereich konnte der PKW noch in der Neustadt durch eine Polizeistreife aufgenommen und verfolgt werden. Aufgrund von Geschwindigkeiten jenseits der 100km/h in der Innenstadt, rücksichtsloser Flucht über rote Ampeln und Kreuzungen, sowie Nebel konnte die Verfolgung nicht fortgesetzt werden.
Nur wenig später konnte der PKW auf der B9 in Richtung Nierstein erneut aufgenommen werden. Bei der anschließenden Verfolgung kam ein Streifenwagen der PI Oppenheim von der Fahrbahn ab und kollidierte in Nierstein mit einer Hauswand. Der Streifenwagen wurde stark beschädigt und zwei Einsatzkräfte der PI Oppenheim wurden jeweils leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht, welches sie jedoch glücklicherweise zwischenzeitlich wieder verlassen konnten.
Derzeit laufen umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen am Tatort und eine Auswertung der Videoaufnahmen findet statt. Dankenswerterweise haben eine Vielzahl von Anwohnern Videos der Tat angefertigt und diese der Polizei zur Verfügung gestellt.
Das Tatfahrzeug hatte die Kennzeichen KA-AN 1099 angebracht, welche auf ein anderes Fahrzeug im Raum Karlsruhe zugelassen sind.
Die Täter konnten bislang nicht festgestellt werden.
Wir bitten die Bevölkerung daher um Hinweise:
- Wer hat ein entsprechendes Fahrzeug ggf. schon vor der Tat bemerkt, insbesondere in Tatortnähe?
Unterstützung für die Männer*beratung des Frauen*notrufs
Der Frauen*notruf Mainz freut sich über 400 Euro Spende aus dem Erlös des Herbst/Winter-Basars für Sie. Eingesetzt wird das Geld für den Erhalt der Männer*beratung, die seit März 2025 zur Fachstelle zum Thema sexualisierte Gewalt gehört.
„So fängt das Jahr natürlich gut an,“ freut sich Anette Diehl, Budenheimerin und langjährige Mitarbeiterin des Frauen*notrufs Mainz. „Mit dieser finanziellen Unterstützung können wir die Spendenaktion zum Weiterbestehen der Männer*beratung weiter voranbringen“.

„Unsere letzte Spende im Sommer hatte die wichtige Arbeit im Bereich der Prävention und Aufklärung im Kampf gegen sexualisierte Gewalt unterstützt.
Der Druck von Postkarten der Kampagne „Männlichkeit entscheidest du“ sollte insbesondere die Männer in unserer Gesellschaft bestärken für das Thema Verantwortung zu übernehmen und gegen toxische Männlichkeit zu kämpfen“, sagt Billa Klein vom Organisationsteam des Basars für Sie und fügt an: „Nun ist es für uns folgerichtig, im nächsten Schritt auch die Arbeit für gewaltbetroffene Männer und TIN-Personen zu fördern und bei der Spendenaktion für die Männer*beratung zu helfen – denn alle Menschen, die sexualisierte Übergriffe erleben, haben das Recht auf Beratung.“
Denn leider steht das Weiterbestehen der Männer*beratung aktuell auf der Kippe: im Februar 2026 läuft die Projektfinanzierung durch die Deutsche Fernsehlotterie aus. „Wir sind zuversichtlich, ab Herbst 2026 eine Weiterfinanzierung zu sichern. Unser Etappenziel ist daher, die Finanzierungslücke ab Februar 2026 zu überbrücken,“ erklärt Leah Krieger, Mitarbeiterin der Männer*beratung. „Auch Dank der Unterstützung des Basar-Teams ist über die Hälfte der Kosten für die anfallenden Monatsmieten schon gedeckt!“ Der Spendenlink kann über https://www.betterplace.org/de/projects/165175 aufgerufen werden.
Anette Diehl vom Frauen*notruf nahm die Spende entgegen und sprach für die Frauen*notruf-Gruppe und die Männer*beratung: „Wir danken dem Team des Frauenbasars Budenheim von Herzen für die erneute Unterstützung.“
Zum Basar für Sie: Der Frauenbasar in Budenheim ist ein Second-Hand Basar für Frauenkleider und Schmuck, der zweimal jährlich im Bürgerhaus an der Waldsporthalle stattfindet. Der nächste Basar für Sie mit Frühjahr-/Sommerkleidern für Frauen in Budenheim findet wieder am Samstag, den 11. April 2026, von 09:30 bis 12:30 Uhr im Bürgerhaus in 55257 Budenheim (an der Waldsporthalle) statt.
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Freie Wähler Mainz: Unterlagen „pulverisieren“ Mythos vom Privatunternehmen Zollhafen
Privat oder kommunal – diese Frage steht im Zentrum der Fragen um Grundstücksverkäufe und die Marina im Mainzer Zollhafen. Bislang hatte die Stadt Mainz alle Fragen und Aufklärungsaufforderungen der Freien Wähler im Stadtrat zu dem Thema zurückgewiesen – mit dem Argument, es handele sich bei den Zollhafen-Firmen um mehrheitlich „privatwirtschaftliche Unternehmen“ - Mainz&

(Foto: gik)
Mainzer Freischützen-Garde feiert 125-jähriges Bestehen
Es begann in einer Wirtschaft in der Altstadt. Burenhut, grüne Jacken mit rotem Brustbesatz, Ärmelstulpen sowie gelber Kragen und Tressen sind Markenzeichen. „Gut Schuss“ ihr Ruf - AZ Mainz (plus)

Neue Runde im Streit um Balkonkraftwerk bei Mainzer Wohnbau
Ein Gutachten soll Details zu dem von zwei Mainzern geplanten Einbau eines Balkonkraftwerks klären. Dann will das Gericht entscheiden. Welche Rolle eine neue Norm dabei spielt - AZ Mainz (plus)

Solidarität mit Menschen im Iran: Kundgebung in Mainz
Der brutale Kurs des Mullah-Regimes versetzt auch viele in Mainz lebende Iraner in große Sorge. Am Sonntag fand vor dem Hauptbahnhof eine Solidaritäts-Kundgebung statt - AZ Mainz (plus)

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Körperliche Auseinandersetzung in der Bahnhofstraße - Tatverdächtiger festgenommen
In der Nacht zum 17.01.2026 wurden Einsatzkräfte gegen 23:58 Uhr aufgrund einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personen in die Bahnhofstraße in Mainz gerufen. Nach ersten Zeugenaussagen kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung, bei der eine abgebrochene Glasflasche eingesetzt worden sein soll.
Der Tatverdächtige flüchtete anschließend in Richtung Hauptbahnhof. Im Rahmen der umgehend eingeleiteten Fahndung konnte der 19-jährige Tatverdächtige im Bahnhofsgebäude durch Einsatzkräfte angetroffen und festgenommen werden.
Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Auseinandersetzung dauern an. Durch die Einsatzmaßnahmen kam es am Bahnhofsvorplatz kurzzeitig zu Beeinträchtigungen des Straßenbahnverkehrs.
Brand in einem Restaurant in der Schottstraße
Die Feuerwehr wurde am 16.01.2026 um 19 Uhr zu einem Brand in einem Restaurant in der Schottstraße alarmiert. Dort kam es in der Küche zu einem Feuer in der Lüftungsanlage. Durch die starke Rauchentwicklung war der Bahnhofsvorplatz zeitweise verraucht.
Vier Personen wurden durch den Rettungsdienst versorgt nachdem sie mit Feuerlöschern versucht hatten, den Brand zu löschen. Ins Krankenhaus musste niemand.
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Vater bezahlt Geldstrafe und verhindert Haftantritt
Am 16. Januar gegen 00:30 Uhr wurde ein 29-jähriger Deutscher im Hauptbahnhof Mainz im Rahmen einer polizeilichen Kontrolle von einer Streife der Bundespolizei überprüft. Dabei stellten die Beamten fest, dass gegen den Mann eine Aufenthaltsermittlung der Staatsanwaltschaft Wiesbaden wegen Diebstahls bestand und, zum anderen ein Haftbefehl der Amtsanwaltschaft Frankfurt am Main wegen besonders schweren Falls des Diebstahls vorlag.
Der Haftbefehl sah die Zahlung von 120 Tagessätzen in Höhe von insgesamt 1180 Euro oder ersatzweise eine Freiheitsstrafe von 59 Tagen vor. Der 29-Jährige kontaktierte daraufhin telefonisch seinen Vater, der den offenen Betrag vollständig vor Ort beglich. Nach Zahlungseingang wurde der Mann auf freien Fuß entlassen.
Clara trifft: Gerrit Schick
Anfang November 2025: Draußen wird es gerade dunkel. Das „Schick“ hat noch geschlossen. Dann kommt Gerrit Schick und schließt mir auf - sensor

Aufnahme von Wolfshybrid: Drohungen gegen Mainzer Tierheim
Im hessischen Griesheim wurde in einem Garten ein Wolfshybrid entdeckt. Nach der vorübergehenden Unterbringung im Mainzer Tierheim gab es massive Anfeindungen - AZ Mainz (plus)

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Widerstand gegen Polizeibeamte nach Körperverletzungsdelikt im Hauptbahnhof Mainz
Beim Eintreffen der Streife machte sich die Frau bemerkbar und führte die Beamten zu dem Mann. Dieser zeigte sich sofort aggressiv, weshalb er zu Boden gebracht, gefesselt und anschließend zur Dienststelle verbracht wurde. Bei der Durchsuchung des 31-jährigen Afghanen wurden zwei Ampullen mit weißem Pulver aufgefunden, das sich im weiteren Verlauf als Kokain herausstellte.
Weiterhin wurde festgestellt, dass der Mann zur Aufenthaltsermittlung von der Staatsanwaltschaft Mainz wegen Sachbeschädigung sowie von der Staatsanwaltschaft Wiesbaden wegen fahrlässiger Körperverletzung ausgeschrieben war.
Gegen den 31-jährigen Afghanen wurden Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie wegen unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln eingeleitet.
Bald wieder KfW-Zuschüsse für Barrierereduzierung
Beantragung voraussichtlich ab Frühjahr 2026 möglich – jetzt vorbereiten und beraten lassen
Gute Nachrichten für alle, die ihre (Miet-) Wohnung oder Haus barrierefrei umbauen möchten oder auch müssen.
Die Zuschüsse der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) für Maßnahmen zur Barrierereduzierung sollen in Kürze wieder freigegeben werden. Dies ist eine gute Nachricht für alle Menschen, die auf barrierearmen Wohnraum angewiesen sind. Umbauten wie schwellenlose Zugänge, barrierearme Bäder oder der Einbau von Treppenliften rücken erneut in den Fokus – und bieten eine wertvolle Chance, Wohnkomfort und Zukunftssicherheit mit staatlicher Förderung zu verbinden. Bisher wurden auch bestimmte altersgerechte Assistenzsysteme (AAL) und Smart-Home-Anwendungen bezuschusst.
„Erfahrungsgemäß sind die Fördermittel stark nachgefragt und oft schnell ausgeschöpft. Wer die Zuschüsse nutzen möchte, sollte jetzt aktiv werden, denn eine frühzeitige qualifizierte Beratung und Planung ist entscheidend, um bei Förderstart sofort antragsbereit zu sein. So vermeiden Sie Zeitdruck, treffen fundierte Entscheidungen und erhöhen Ihre Chancen, die Zuschüsse rechtzeitig zu sichern“, so Petra Ruß, Leiterin der Landesberatungsstelle Barrierefrei Bauen und Wohnen.
Barrierereduzierende Maßnahmen verbessern nicht nur die Selbstständigkeit und Sicherheit im Alltag, sondern steigern auch den Wert einer Immobilie. Mit der richtigen Vorbereitung können diese Vorteile optimal mit der kommenden Förderung kombiniert werden.
Wer in Rheinland-Pfalz Hilfe bei der altersgerechten und barrierefreien Wohnraumanpassung sucht, kann sich in 15 Städten vom Architektenteam der Landesberatungsstelle Barrierefrei Bauen und Wohnen qualifiziert und kostenfrei beraten lassen. Bei Bedarf kann die individuelle Beratung auch bei den Ratsuchenden zu Hause stattfinden.
Anfragen, Kurzinformationen und Terminvereinbarungen sind möglich unter der Telefonnummer 06131 28 48 71 (Montag, Mittwoch und Donnerstag von 10 bis 13 Uhr) oder per Mail an barrierefrei-wohnen@vz-rlp.de
Weitere Informationen finden Interessierte unter
www.barrierefrei-rlp.de
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Tausende Stimmen: „Weltrekord Lesen 2026“ in der MEWA Arena Mainz
Weltrekordversuch am 10. Juni 2026 um 10 Uhr in der MEWA Arena Mainz
Sicher ins neue Jahr: Schutz vor Phishing, Smishing und Quishing
Unseriöse Absender geben sich oft als vermeintlich vertrauenswürdige Quellen aus und versenden so jedes Jahr massenhaft Phishing-Mails und Textnachrichten oder platzieren manipulierte QR-Codes, etwa an Parkautomaten.
Typisch für Phishing-Mails: es wird meistens eine sehr kurze Frist genannt, in der man handeln könne. So erreichen Verbraucherinnen und Verbraucher beispielsweise angebliche E-Mails der Hausbank, dass aufgrund des Jahreswechsels die ID aus sicherheitstechnischen Gründen aktualisiert werden muss. Es gibt allerdings auch weitere Legenden wie Gewinnversprechen, Erbschaften, Rechnungen, Mahnungen, polizeiliche Vorladungen oder Haftbefehle. Ziel der Absender ist es, an persönliche Daten zu gelangen. Zunehmend kommen dabei KI-gestützte Texte zum Einsatz, die sprachlich kaum noch von echten Nachrichten zu unterscheiden sind.
Das Landeskriminalamt und die Verbraucherzentrale warnen vor zunehmenden Phishing-Fällen über Messenger-Dienste wie WhatsApp oder Telegram, die häufig über unbekannte Gruppen-Chats starten. Betrüger locken dabei mit falschen Nebenjobs, angeblichen Trading-Gewinnen oder gefälschten Online-Abstimmungen, um an Geld oder persönliche Daten zu gelangen. Oft wirken die Angebote zunächst seriös und erfolgreich, dienen aber ausschließlich dazu, Vertrauen aufzubauen und Opfer finanziell zu schädigen.
Nach Weihnachten besonders verbreitet ist sogenanntes Smishing: In diesen Fällen schicken Betrüger gefälschte SMS von Paketdiensten an Verbraucher:innen mit dem Ziel, persönliche Daten abzugreifen. Besonders beliebt sind Vorwände wie: "Ihr Paket konnte nicht zugestellt werden", "ein Zollbetrag muss gezahlt werden" oder "Die Anschrift muss erneut angegeben werden". Die vermeintliche Lösung ist immer ein externer Link, der auf eine gefälschte Webseite führt. Dort werden dann persönliche Daten abgefragt.
Eine neuere Masche ist das Quishing: Kriminelle nutzen QR-Codes gezielt aus und missbrauchen sie für betrügerische Zwecke. Das wird als "Quishing" bezeichnet – eine Zusammensetzung der Worte "QR-Code" und "Phishing" – also Fischen nach Passwörtern. Hier sollten Verbraucherinnen und Verbraucher vor allem im öffentlichen Raum wachsam sein, z. B. auf Parkplätzen, an Parkuhren, E-Ladesäulen, an Bahnhöfen oder Bushaltestellen. Ganz aktuell ist das Einwerfen von Paketbenachrichtigungen direkt in den Briefkasten, auf denen Empfänger aufgefordert werden, einen QR-Code zu scannen. Nach dem Scannen soll man auf gefälschten Webseiten seine Bankdaten eingeben.
Was ist das Ziel dieser Betrugsmaschen?
Betrügerinnen und Betrüger wollen an persönlichen Daten und/oder an Geld gelangen. Mit Daten lässt sich Geld verdienen, wenn E-Mail-Adressen, Namen und sonstige Informationen in kriminellen Kreisen weitergegeben werden. Mit den gewonnenen Daten können Cyber-Kriminelle zukünftige Phishing-Attacken zudem gezielter adressieren, ihre Angriffe werden effektiver. Auch kann man sich durch das Klicken auf einen unseriösen Link Schadsoftware einfangen.
Die Verbraucherzentrale und das Landeskriminalamt geben Tipps, wie man sich schützen kann:
- Auf keinen Fall auf Links klicken, die von unbekannter Seite oder unerwartet von Kontakten zugeschickt werden.
- Die Kraft der Ruhe: Nicht drängen lassen! Seriöse Institutionen geben immer ausreichend Zeit für Erledigungen.
- Für wichtige Transaktionen (Banking, Shopping) sollte immer der direkte Weg über die offizielle Website oder App genutzt werden. Erwartet man beispielsweise tatsächlich ein Paket, öffnet man am besten die Internetseite des Paketdienstes in einem Browser und gibt dort manuell die Sendungsnummer ein, um den Status zu prüfen.
- Eine weitere Empfehlung ist, eine Website über einen QR-Code nur zu besuchen, wenn man sich sicher ist, dass er seriös ist. Inzwischen erkennen viele Smartphones einen QR-Code über die Kamera-App. Man sollte sich die Adresse genau ansehen und die Internetseite nur dann öffnen, wenn man sicher ist, dass sie dem echten Anbieter gehört.
- Man soll sich nicht von unbekannten Personen zu Gruppen hinzufügen lassen. Am besten solche Gruppen sofort verlassen.
- Misstrauisch bei Job-, Gewinn- oder Investmentangeboten sein und keine sensiblen Daten preis geben.
- Auf unserem Phishing-Radar zeigen wir tagesaktuelle Warnungen und Betrugsversuche
Erste Hilfe bei Kindern
Kinder erforschen neugierig ihre Umgebung, doch manchmal geht dabei etwas schief. Ein kurzer Schreckmoment, und plötzlich ist Hilfe nötig. Wer dann die wichtigsten Erste-Hilfe-Maßnahmen kennt und ruhig bleiben kann, ist gut vorbereitet. Doch wann reicht Selbsthilfe aus – und wann sollten Sie sofort die 112 wählen?
Sturzunfälle
Bei starker Blutung legen Sie ein sauberes, kaltfeuchtes Tuch auf die Wunde – es fördert die Blutstillung und klebt nicht fest. Decken Sie die Stelle dann mit einem Pflaster oder bei größeren Verletzungen mit sterilem Gazetuch und Mullbinde ab. Sobald sich eine Kruste gebildet hat, können Sie den Verband abnehmen. Prüfen Sie im Impfpass den Tetanusschutz des Kindes. Zum Glück heilen Schürfwunden in der Regel schnell und gut ab, auch wenn sie zunächst schmerzhaft sind.
Verschlucken
Wird das Kind jedoch plötzlich blass, bekommt schlecht Luft und kann nicht mehr husten oder weinen, müssen Sie sofort handeln: Legen Sie kleine Kinder mit Kopf und Bauch nach unten auf Ihren Unterarm und klopfen Sie kräftig zwischen die Schulterblätter. Größere Kinder beugen Sie nach vorne und bringen sie durch kräftige Schläge mit der flachen Hand auf die Schulterblätter zum Husten. Bleibt der Gegenstand weiter in den Atemwegen stecken, rufen Sie die 112 oder fahren Sie sofort zur Kinderarztpraxis oder ins Krankenhaus.
Verbrühungen und Verbrennungen
Bei großflächigen Verbrühungen stellen Sie das Kind nackt in die Badewanne und duschen es ab – aber achten Sie darauf, dass das Wasser nicht eiskalt ist, um Unterkühlung zu vermeiden! Legen Sie einen möglichst sterilen Verband an oder wickeln Sie ein sauberes, nicht fusselndes Tuch um die verbrannte Stelle. Bringen Sie das Kind zur Kinderarztpraxis, ins Krankenhaus oder wählen Sie die 112.
Besondere Gefahr beim Grillen
Hundebiss
Vergiftung
Hat Ihr Kind dennoch eine ätzende Substanz geschluckt, entfernen Sie vorsichtig die Reste aus dem Mund und geben Sie ihm stilles Wasser zu trinken. Lösen Sie kein Erbrechen aus – der Giftstoff würde die Speiseröhre sonst erneut passieren. Rufen Sie den Giftnotruf Rheinland-Pfalz unter der Nummer 06131 19240 an und folgen Sie den Anweisungen. Halten Sie das Behältnis bereit, um genaue Auskunft über die Substanz geben zu können.
Das Wichtigste: Ruhe bewahren
Beruhigen Sie es, streicheln Sie es und sprechen Sie mit ihm ohne Aufregung. Noch sicherer werden Sie durch einen Erste-Hilfe-Kurs am Kind – viele Organisationen bieten für Eltern, Großeltern und pädagogische Fachkräfte spezielle Kurse an. Mit diesem Grundwissen sind Sie für die meisten Notfälle gut gerüstet.
© Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. (LZG)
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Widerstand und Beleidigung nach Polizeieinsatz im Zug
Am 13. Januar 2026 meldete ein Triebfahrzeugführer gegen 12:30 Uhr der Bundespolizei einen nicht ansprechbaren Mann, der in einem Zug im Hauptbahnhof Mainz säße. Der Mann zeigte auch keine Reaktion auf die Ansprache der Streifenbeamten. Erst durch Wachrütteln an der Schulter konnte er geweckt werden, auf die Frage nach seinem Gesundheitszustand reagierte er jedoch nicht, sondern beschwerte sich über das Wecken.
Die Bundespolizisten erklärten ihm, dass der Zug in die Abstellung gefahren werde und er diesen verlassen müsse. Da der 35jährige Algerier keine Anstalten machte, den Zug zu verlassen, wurde ihm die zwangsweise Durchsetzung der Maßnahme angedroht. Zunächst begab er sich freiwillig in Richtung der Tür, blockierte diese aber anschließend, sodass er von den Beamten aus dem Zug geführt werden musste.
Im weiteren Verlauf zeigte der Mann aggressives Verhalten, weshalb ihm ein Platzverweis für den gesamten Bahnhof Mainz ausgesprochen wurde. Währenddessen beleidigte er eine eingesetzte Polizistin auf sexueller Grundlage und weigerte sich weiterhin den Bahnhof zu verlassen. Der 35jährige wurde daraufhin zwangsweise aus dem Bahnhofsbereich gebracht. Hierbei schlug er gegen die Hand eines Polizisten und hielt sich am Treppengeländer fest, um die Maßnahme zu verhindern, weshalb er zu Boden gebracht und gefesselt wurde.
Die im Bundespolizeirevier Mainz freiwillig durchgeführte Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von 0,07 Promille. Zudem verlief der Drogenschnelltest positiv auf Kokain. Gegen den Algerier wurden Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs sowie Widerstands auf Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und versuchter Körperverletzung eingeleitet.
„MädchenHaus“ Mainz ist ein Zufluchtsort für junge Frauen
Das „MädchenHaus“ Mainz berät junge Frauen und bietet verschiedene Freizeitaktivitäten an. Welche Themen besonders häufig aufkommen und warum ein solcher Ort wichtig ist - AZ Mainz (plus)

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„Dieter B.“-Team übernimmt Mainzer Weinstube
Die Weinstube „Droschkenstube“ in der Mainzer Neustadt hat neue Betreiber. Die Inhaber von „Das Nest“ und „Dieter B.“ übernehmen. Für die Gäste soll sich aber kaum etwas ändern - Merkurist

Mainzer Husaren Garde: Kokolores, Nostalgie und die Humbas
Voller Frohsinn feiert die Mainzer Husaren Garde ihre Sitzung zum 75-jährigen Bestehen. Von Politik bis zu schillernden Showtänzen birgt der Abend einige Überraschungen - AZ Mainz (plus)

99jähriger Neustädter lässt Trickdieb keine Chance - Zeugen gesucht
Am Mittwoch, den 07.01.2026, kam es in der Wallaustraße zu einem versuchten Trickdiebstahl zum Nachteil eines 99-jährigen Bewohners. Gegen 14:40 Uhr erschien ein bislang unbekannter Mann an der Wohnungstür des Seniors und gab sich als angeblicher Kontrolleur aus, der die Rauchmelder in der Wohnung überprüfen müsse. Der Bewohner ließ den Mann zunächst ein. In der Wohnung begab sich der Unbekannte in mehrere Räume und öffnete sogar eine Schublade, was dem Geschädigten auffiel. Als der Mann anschließend noch nach einem Glas Wasser fragte, reagierte der 99-Jährige umsichtig, verwies den Unbekannten der Wohnung und kündigte an, die Polizei zu verständigen. Daraufhin verließ der Mann die Wohnung. Zu einem Diebstahl kam es nicht mehr. Täterbeschreibung: - männlich - jung - bekleidet mit einer Kappe Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Tipps der Polizei gegen Haustürbetrug:
Seien Sie vorsichtig und lassen Sie Fremde nur in die Wohnung, wenn Sie sich sicher sind, um wen es sich handelt und welches Anliegen vorliegt (Firmenausweis, Ausweis oder Gewerbeschein zeigen lassen, Rückruf beim Auftraggeber/Unternehmen etc.). Im Zweifel bestellen Sie die unbekannte Person zu einem späteren Zeitpunkt wieder, wenn eine Vertrauensperson anwesend ist. Weiterführende Informationen und Tipps gegen Haustürbetrug sind unter dem Link www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/haustuerbetrug/ abrufbar.
Zeugenhinweis / -aufruf: Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Mainz 2 unter der Rufnummer 06131/65-34250 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pimainz2@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.
Förderung sichert die Zukunft der Mainzer „Bar jeder Sicht“
Die „Bar jeder Sicht“ in Mainz kämpft um ihr Bestehen. Dank Förderung durch das Land und starker Community-Unterstützung ist der Fortbestand des Zentrums vorerst gesichert - AZ Mainz (plus)

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Ökotipp: Umweltfreundliche Alternativen zu Streusalz: So schützen Sie Böden, Gewässer und Tierpfoten
Streusalz belastet Böden und Gewässer, greift Pflanzenwurzeln und Tierpfoten an. Es gibt daher viele gute Gründe, auf auftauende Streumittel zu verzichten. Gegen Schnee und Eis im Winter gibt es ausgezeichnete Alternativen. Christian Hönig, Abteilungsleiter Biodiversität beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) erklärt, worauf es ankommt.
Streusalz schädigt Böden und Pflanzen
Die Auswirkungen des Salzes zeigen sich besonders in den Sommermonaten, wenn Pflanzen auf einen intakten Wasserhaushalt angewiesen sind. Das Laub verfärbt sich braun und fällt frühzeitig ab, weil das Salz im Boden für zusätzlichen Trockenstress sorgt. Bereits im Frühjahr kann das Wachstum der Blätter verringert sein. Besonders betroffen vom Salz sind Straßenbäume wie Linde, Ahorn und Rosskastanie sowie einige empfindliche Heckengehölze.
Hönig: „Durch die Entwässerung von Straßen und über die Kanalisation gelangen Streusalze ins Grundwasser, in Flüsse oder in Seen. Salze werden in Kläranlagen nicht abgebaut. Der Chloridgehalt erreicht daher in manchen Gewässern bedenkliche Konzentrationen. Umweltschäden an Ökosystemen können lokal in Teichen, Bächen und Flüssen auftreten."
Auch Schäden für Menschen und an Tieren
Streusalz greift auch die Tierpfoten von Hunden und Katzen an und führt zu Entzündungen an den Fußballen. Einige Hunde fressen gerne Schnee, was in Verbindung mit Streusalz zu ernsthaften Reizungen und Schäden der Magenschleimhaut führen kann.
Verbote werden nicht eingehalten
Schnee entfernen: so geht's!
- Bei Schneefall gilt das Motto: Je früher beräumt wird, desto besser. Kommt Schippe, Schneeschieber oder Besen rechtzeitig zum Einsatz, umgehen Sie durch Fahrzeuge und Menschentritt verfestigten Schnee, der nur schwer zu entfernen ist.
- Umweltfreundliche Alternativen zu Streusalz: Sand oder Kies; Sägespäne (auf erneutes Überfrieren achten); oder umweltzertifizierte Streumittel aus dem Handel verwenden.
Auch salzfreie Granulate sollten Sie nur sparsam verwenden. Zum Beispiel kann Splitt als Streumittel je nach Gewinnung, Transport und Grad der Wiederverwendung eine schlechte Umweltbilanz haben. Umweltzertifizierungen wie der Blaue Engel können Aufschluss über die Umweltfreundlichkeit von Produkten geben.
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Großen Dank!
Das Mainzer Kammerchor bekommt seine eigene Truhenorgel.Spätzle statt Eis im N'Eis-Laden am Gartenfeldplatz
Der Eisladen „N'Eis“ in der Neustadt bleibt über Winter nicht leer: Das Team von Soulspatzn zieht kurzzeitig ein. Ab dem 8. Januar gibt es dann eine schwäbische Spezialität in mehreren Varianten zu kaufen - Merkurist - AZ Mainz (plus)

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Einbrüche in Gaststätte - Polizei ermittelt
In der Zeit von Sonntag, 04.01.2026, auf Montag, 05.01.2026, verschafften sich bislang unbekannte Täter durch Aufhebeln eines Fensters Zutritt zu einer Gaststätte in der Rhabanusstraße.
Im Inneren der Gaststätte manipulierten die Täter dort aufgestellte Spielautomaten und entwendeten Bargeld in bislang unbekannter Höhe.
Bereits am 20.12.2025 kam es in derselben Gaststätte zu einem Einbruch. Auch hierbei gingen der oder die Täter nach bisherigem Ermittlungsstand in vergleichbarer Weise vor.
Kronkorken sammeln für „BlechWech“ - Fair Trade-Stadt Mainz engagiert sich
Seit 2018 sammelt die „BlechWech“ Foundation aus Köln Kronkorken von Privatleuten, aus der Gastronomie und aus weiteren Quellen, um den Müll in unserer Umwelt zu reduzieren und gleichzeitig Gutes zu tun. Hierfür werden in Köln und mittlerweile deutschlandweit Sammelcontainer aufgestellt, die - sobald sie voll sind - zu diversen Verwertern transportiert und deren Inhalt dann recycelt werden. Der Gegenwert des Materials wird direkt an die SOS-Kinderdörfer weltweit gespendet und zudem der Impfstoff an der Mutter-Kind-Klinik finanziert. Auf diesem Wege wird die Umwelt geschont - und gleichzeitig ein großartiges soziales Projekt unterstützt.

Foto: Thomas Renth (NIN), der auch schon seit einigen Jahren so manche Tüte gesammelt und abgegeben hat
Zentrale Sammelstelle in Mainz ist der Umweltladen in der Steingasse. Dort wird ein Behälter aufgestellt, in den die gesammelten Kronkorken von Kantinen, Privatleuten und Veranstaltungen eingeworfen werden können. Die Aktiven des Fair Trade-Lenkungskreises sorgen dann für den Transport der Kronkorken nach Köln.
„Je nachdem, wie das Projekt hier in Mainz anläuft, wie viele Menschen uns Kronkorken liefern, werden wir uns um einen Verwerter in der Region kümmern. Wir können die Mengen zu Beginn noch nicht abschätzen“, so Sabine Gresch vom Agenda-Büro, die die Fair Trade-Stadt Kampagne koordiniert.
Welcher Ort wäre zugleich geeigneter als der allseits bekannte Mainzer Umweltladen? Neben Kronkorken werden hier unter anderem bereits seit Jahren Brillen und Hörgeräte für gemeinnützige Zwecke gesammelt. Die Möglichkeit innenstadtnah etwas abzugeben, wird von den Besuchenden rege genutzt.‘
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Verkehrskontrolle: PKW ohne Betriebserlaubnis und ohne Winterreifen gestoppt
Im Rahmen einer Verkehrskontrolle überprüften Polizeibeamte am 04.01.2026 gegen 11:00 Uhr in der Kaiserstraße einen Pkw-Fahrer. Bei der Kontrolle stellten die Einsatzkräfte mehrere bauliche Veränderungen an dem Fahrzeug fest, die nicht in den Fahrzeugpapieren eingetragen waren.
Aufgrund dieser nicht genehmigten Veränderungen war die Allgemeine Betriebserlaubnis des Fahrzeugs erloschen. Die Weiterfahrt wurde dem Fahrzeugführer durch die eingesetzten Beamten untersagt. Zudem wurde er aufgefordert, das Fahrzeug unverzüglich einem amtlich anerkannten Sachverständigen vorzuführen.
Gegen den Fahrzeugführer, der zugleich Halter des Fahrzeugs ist, wurden entsprechende Anzeigen gefertigt. Darüber hinaus erfolgt eine Mitteilung an die zuständige Kfz-Zulassungsstelle wegen des Erlöschens der Betriebserlaubnis.
Im Zuge der Kontrolle wurde außerdem festgestellt, dass das Fahrzeug nicht mit witterungsangepassten Reifen ausgestattet war.
Hinweis der Polizei: Bei winterlichen Straßenverhältnissen, wie sie derzeit herrschen, gilt die situative Winterreifenpflicht. Autos müssen in diesen Fällen mit Winterreifen oder Ganzjahresreifen ausgestattet sein, die das sogenannte Alpine-Symbol (Bergpiktogramm mit Schneeflocke) tragen. Diese Reifen sind auf allen vier Rädern zu verwenden. Die empfohlene Profiltiefe beträgt 4 mm, mindestens jedoch 1,6 mm. Da bei sinkenden Temperaturen auch der Reifendruck abnimmt, sollte dieser regelmäßig kontrolliert werden, um die Fahrsicherheit zu erhöhen.
Bewaffneter Täter überfällt 58-Jährigen in der Rheinallee
Ein 58-jähriger Mann aus Mainz hielt sich zur genannten Zeit in der Rheinallee auf, als er von einem bislang unbekannten Täter von hinten angesprochen wurde. Als sich der Geschädigte umdrehte, hielt der Täter ihm unmittelbar eine schwarze Waffe vor das Gesicht und forderte ihn auf, seine persönlichen Gegenstände auszuhändigen. Der Geschädigte übergab daraufhin seinen Geldbeutel sowie einen Rucksack mit persönlichen Gegenständen.
Im Anschluss flüchtete der Täter mit einem E-Scooter in Richtung Innenstadt.
Der Täter kann laut Zeugenaussagen wie folgt beschrieben werden:
Die Ermittlungen dauern an. Die Polizei bittet Personen, die zur Tatzeit verdächtige Beobachtungen im Bereich der Rheinallee gemacht haben oder Hinweise zur Identität des Täters geben können, sich mit der Polizei Mainz in Verbindung zu setzen.
Weitere Informationen sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Mainz unter der Rufnummer 06131 65-33999 in Verbindung zu setzen.
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Personenkontrolle endet mit mehreren Ermittlungsverfahren
Als er die Polizeibeamten bemerkte, versuchte er, sich aus deren Sichtfeld zu entfernen. Während der Kontrolle wirkte der Mann zunehmend nervös und zeigte sich nur wenig kooperativ. Alkoholgeruch war wahrnehmbar. Er gab an, sich nach einer Partynacht auf dem Heimweg zu befinden. Da der Mann zunehmend ungehalten reagierte und fortwährend mit den Händen in seiner Jackentasche hantierte, wurde er durchsucht.
Im Verlauf der Durchsuchung warf der Mann ein Tütchen mit pulverförmigem Inhalt hinter einen Fahrausweisautomaten und verweigerte anschließend die weitere Durchsuchung. Aufgrund seines aggressiven Verhaltens musste er mit Handfesseln fixiert werden. Anschließend wurde er zum Bundespolizeirevier Mainz gebracht.
Nach der Feststellung seiner Identität stellte sich heraus, dass dem Mann durch einen Beschluss des Landgerichts Frankenthal der Konsum alkoholischer Getränke untersagt worden war. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,02 Promille. Zudem lag gegen ihn eine Ausschreibung desselben Landgerichts wegen gefährlicher Körperverletzung vor.
Bei dem 31-Jährigen wurden außerdem 50 Gramm Haschisch und 15 Gramm Kokain festgestellt. Beim Kokain handelte es sich um das zuvor weggeworfene Päckchen. Nach der Durchführung einer Blutentnahme wurde er aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen.
Lautstarke Auseinandersetzung endet für Gesuchten im Gefängnis
Die eingesetzte Streife schritt sofort ein und beruhigte die Situation. Es stellte sich heraus, dass die Frau, hier eine 34-jährige Deutsche, die Freundin des Mannes, ein 38-jähriger Deutscher, war.
Bei der Überprüfung der Personalien im polizeilichen Fahndungssystem, stellte sich heraus, dass gegen den Mann ein offener Untersuchungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft München wegen schwerer Körperverletzung vorlag. Ebenso wurde ihm eine Vermögenssabschöpfung angeordnet, ebenfalls von der Staatsanwaltschaft München.
Der 38-Jährige wurde daraufhin festgenommen und zum Bundespolizeirevier Mainz gebracht. Gegen 12:00 Uhr wurde er einem zuständigen Richter vorgeführt. Dieser bestätigte den Haftbefehl, weshalb der Festgenommene der JVA Rohrbach zugeführt wurde.
Den Ruhestand gestalten – gut vorbereitet in die nächste Lebensphase




























