26-07 - Mainz-Neustadt.de

Direkt zum Seiteninhalt
Die Meldungen von Juli 2026 - Die Themen des Monats

31.07.2026
Warum im Sommer Schwellköpp auf dem Gartenfeldplatz stehen
Auf dem Gartenfeldplatz in der Mainzer Neustadt werden mitten im August mehrere Schwellköpp stehen. Dahinter steckt eine künstlerische Aktion für einen guten Zweck - AZ Mainz (plus)


(Foto: Sascha Kopp)
31.07.2026
Mainzer starten „Feeds“ als Alternative zu Instagram und Co.
Mit „Feeds“ wollen zwei Mainzer die sozialen Medien neu denken. Die Plattform soll mehr Sichtbarkeit für Freunde, lokale Inhalte und Nischen-Themen bieten - AZ Mainz (plus)


(Foto: FSN Feeds Social Network UG)

Wir danken 
unseren Sponsoren 
(bitte Logos anklicken)





31.07.2026
Neue Fahrradstraße verbindet Mainzer Hauptbahnhof und Innenstadt
Die Hintere Bleiche in der Mainzer Innenstadt wird zur Fahrradstraße. Die neue Route soll den Radverkehr sicherer machen und eine Alternative zur komplexen Verkehrsführung am Münsterplatz bieten - Merkurist - AZ Mainz (plus)


(Foto: Reiner Höffner)
31.07.2026
DadVenture“: Mainzer unterstützt frisch gebackene Väter
Oliver Pajunk bietet mit „DadVenture“ werdenden und frisch gebackenen Vätern Treffen zum Austausch und Kennenlernen. Dem Mainzer geht es um das Teilen von Freude und Gemeinschaft - AZ Mainz (plus)


(Foto: Tobias Lorenz)
29.07.2026
Café „Nini“ eröffnet im Hauptbahnhof mit Matcha und Paninis
Über 500 Matcha-Getränke gingen bei der Eröffnungsaktion des Café Nini im Mainzer Hauptbahnhof über die Theke. Das Start-up plant bereits weitere Standorte in der Region - AZ Mainz (plus)


(Foto: Björn Habel)

Wir danken 
unseren Sponsoren 
(bitte Logos anklicken)





29.07.2026
Mein Kind wird 18 - was ändert sich beim Versicherungsschutz?
Von der Krankenversicherung bis zur Handyversicherung: Mit dem 18. Lebensjahr ist es wichtig, den Versicherungsschutz anzupassen. Viele Versicherer stellen auf den Erwachsenentarif um. Hier macht es Sinn, gemeinsam mit dem Nachwuchs zu prüfen, ob alle Versicherungen bestehen und an welcher Stelle es sinnvoll und möglich ist, Tarife anzupassen. Um Geld zu sparen, kann das Kind bei vielen Versicherungen während der Ausbildung noch mit über den Familientarif mitversichert werden.

Welche Versicherungen braucht mein Kind
?
Private Haftpflicht- sowie Krankenversicherung sind ein Muss für jeden. Empfehlenswert sind je nach individueller Situation auch eine Hausrat- und eine Berufsunfähigkeitsversicherung.

Oft macht es Sinn, das Kind so lange wie möglich im Familienvertrag mitzuversichern, zum Beispiel bei Haftpflicht-, Hausrat- oder KFZ-Versicherung. Das ist insgesamt meist günstiger. Vor dem 18. Geburtstag des Kindes sollte geprüft werden, bei welchen notwendigen Versicherungen eine Versicherung im Familienvertrag möglich ist. Sonst besteht die Gefahr, den Versicherungsschutz für das volljährige Kind zu verlieren.

Zudem sollte mit dem Kind besprochen werden, ob gegebenenfalls überflüssige Versicherungen bestehen, die gekündigt werden können. Dazu gehören beispielsweise Laptop- oder Handyversicherungen.

Kann mein Kind weiterhin beitragsfrei in der gesetzlichen Krankenversicherung bleiben
?
Die sogenannte Familienversicherung greift auch nach dem 18. Geburtstag. Sofern Kinder zum Beispiel noch zur Schule gehen, studieren oder ein freiwilliges soziales Jahr absolvieren, können sie weiterhin beitragsfrei über die Krankenversicherung der Eltern abgesichert sein.

Jobbt das volljährige Kind zwischen Schule und Studium, ist es oft selbst krankenversichert. Anschließend fällt der Nachwuchs dann wieder in die Familienversicherung zurück. Eltern und Kind sollten hier gemeinsam ein Auge draufhaben und den korrekten Status prüfen.

Was ändert sich, wenn das Kind über die Eltern privat krankenversichert war
?
Für Kinder, die bisher privat über die Eltern versichert waren, ändert sich durch den 18. Geburtstag erstmal nichts. Bei Ausbildungs- oder Studienbeginn kann sich das Kind dann entscheiden, ob es privat versichert bleiben oder aber in die gesetzliche Krankenversicherung wechseln will.

Wann muss das volljährige Kind eine eigene Haftpflichtversicherung abschließen
?
Die Privathaftpflichtversicherung ist unverzichtbar. Jeder haftet für Schäden, die er einem anderen zufügt, mit allem, was er hat und zukünftig erwirtschaftet. 18-Jährige können oftmals noch über den Vertrag der Eltern geschützt sein, denn solche Familientarife gelten in der Regel bis zum Ende der ersten Ausbildung des Kindes. Danach muss sich das volljährige Kind um eine eigene Police kümmern. Die genauen Bedingungen variieren je nach Versicherungsanbieter.

Ab wann sich eine Berufsunfähigkeitsversicherung lohn
t
Die eigene Arbeitskraft ist die Grundlage zur Sicherung des Lebensunterhalts. Vor Unfall und Krankheit schützt keine Versicherung, wohl aber vor den finanziellen Folgen. Wer für längere Zeit aus gesundheitlichen Gründen seinen Beruf nicht mehr ausüben kann, steht oft vor existentiellen Problemen. Daher empfehlen wir den Abschluss einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung. Eine gute Berufsunfähigkeitsversicherung schützt das Kind im Falle von Invalidität schon während der Ausbildung oder des Studiums, sollte es später den angestrebten Beruf nicht ausüben können.

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung in jungen Jahren abzuschließen, hat zudem den Vorteil, dass sich Alter und Gesundheitszustand positiv auf den Preis auswirken. Eine Versicherung kann sogar schon zum Ende der Schulzeit abgeschlossen werden.

Gilt meine Kfz-Haftpflichtversicherung auch für mein Kind, wenn es mein Auto mitbenutzen will
?
Nicht selten heißt es: „Kann ich mal kurz dein Auto haben?“ Wer als Alleinfahrer im Vertrag eingetragen ist, darf andere Personen jedoch nicht ohne weiteres ans Steuer lassen. Es gibt zwei Möglichkeiten: Eltern geben ihr Kind als Zusatzfahrer im Kfz-Versicherungsvertrag an. Oder sie melden eine kurzfristige Fahrerkreiserweiterung an. Die Eltern sollten dabei jedoch beachten: Werden junge Leute nachgemeldet , steigt der Beitrag.

Mein Kind möchte ein eigenes Auto. Wie kann an der Versicherungsprämie gespart werden
?
Fahranfänger und junge Fahrer zahlen die höchsten Beträge bei der Kfz-Versicherung. Um die Beitragskosten in Grenzen zu halten, reduziert z.B. die Teilnahme am begleiteten Fahren ab 17 Jahren bei einigen Anbietern die Prämie. Ebenso kann sich lohnen, das erste Auto als Zweitwagen der Eltern anzumelden oder den Schadenfreiheitsrabatt der Eltern zu übernehmen. Dem müssen die Eltern dann natürlich zustimmen.

Für eine unabhängige Erstberatung zu Versicherungsfragen steht die Verbraucherzentrale montags von 10 bis 13 Uhr und mittwochs von 14 bis 17 Uhr unter (06131) 28 48 122 zur Verfügung.
29.07.2026
Gasflasche explodiert: Brand im Mainzer Müllheizkraftwerk
Die Feuerwehr war am Mittwochmorgen auf der Ingelheimer Aue im Einsatz und löschte dort einen Brand im Mainzer Müllheizkraftwerk. Ursache war eine entsorgte Gasflasche - AZ Mainz (plus)


(Foto: Sascha Kopp)
29.07.2026
Dexcom“ eröffnet neuen Standort im Mainzer Zollhafen
Die Firma „Dexcom“ hat ihren neuen Standort im Mainzer Zollhafen offiziell eröffnet. Zu dieser Gelegenheit schaute auch Oberbürgermeister Nino Haase vorbei - AZ Mainz (plus)


(Foto: Jean Noir Photography)

Wir danken 
unseren Sponsoren 
(bitte Logos anklicken)





29.07.2026
Stranded Traveller-Betrug am Mainzer Hauptbahnhof
Ein 24-jähriger Mann wurde in der Nacht zum Sonntag (26.07.2026) gegen 01.30 Uhr Opfer eines sogenannten "Stranded Traveller"-Betrugs.

Der Geschädigte wurde im Bereich des Mainzer Hauptbahnhofs von einem bislang unbekannten Mann angesprochen. Dieser schilderte eine angebliche Notlage und erklärte, seine Schwester habe ihn zurückgelassen. Nun müsse er dringend nach Berlin reisen und benötige hierfür Bargeld.

Gemeinsam begaben sich der Geschädigte und der unbekannte Mann zu einer nahegelegenen Geldautomaten. Dort zeigte der Unbekannte auf seinem Mobiltelefon eine vermeintliche Überweisung an den Geschädigten vor. Im Vertrauen darauf, das Geld zeitnah zu erhalten, übergab der 24-Jährige dem Mann einen Bargeldbetrag in dreistelliger Höhe. Erst im Nachgang stellte der Geschädigte fest, dass die angebliche Überweisung nicht erfolgt war und er einem Betrug zum Opfer gefallen war. Er erstattete Anzeige bei der Polizei.

Der unbekannte Täter wurde wie folgt beschrieben:
etwa 175 cm groß,
braune Augen, markantes, schmales Gesicht, schlanke Statur, gepflegtes Erscheinungsbild, kurze, gegelte Haare.
Wer im Tatzeitraum verdächtige Beobachtungen gemacht hat oder Hinweise auf die Identität des beschriebenen Mannes geben kann, wird gebeten, sich mit der Polizei unter 06131/65-33999 in Verbindung zu setzen.

Die Polizei rät:
Seien Sie bei angeblichen Notlagen unbekannter Personen besonders aufmerksam. Lassen Sie sich nicht durch Zeitdruck oder emotionale Schilderungen zu einer Bargeldübergabe bewegen. Verlassen Sie sich nicht auf Überweisungsbestätigungen oder Bildschirmanzeigen auf Mobiltelefonen, da diese leicht manipuliert werden können. Bieten Sie stattdessen an, Hilfe durch die Polizei oder andere offizielle Stellen zu organisieren.
29.07.2026
Verkehrsunfall mit verletztem Fußgänger - Polizei sucht Taxifahrer und Zeugen
In der Nacht von Freitag, 24.07.2026, auf Samstag, 25.07.2026, kam es gegen Mitternacht in der Bonifaziusstraße in Mainz zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Fußgänger verletzt wurde.

Nach bisherigen Erkenntnissen beabsichtigte ein Fußgänger, die Bonifaziusstraße aus Richtung Schottstraße kommend in Richtung Kaiser-Wilhelm-Ring zu überqueren. Hierzu wollte er die Fahrbahn hinter einem in Fahrtrichtung Rhabanusstraße haltenden Linienbus passieren. Dabei wurde er von einem aus Richtung Rhabanusstraße kommenden Taxi erfasst.

Durch den Zusammenstoß wurde der Fußgänger auf die Motorhaube des Fahrzeugs geschleudert und stürzte anschließend auf die Fahrbahn wodurch er im Oberkörperbereich verletzt wurde.

Das Taxi entfernte sich zunächst unerlaubt von der Unfallstelle. Wenige Minuten später kehrte der Fahrer jedoch zurück, sprach den verletzten Fußgänger an und brachte ihn anschließend in die Notaufnahme eines Mainzer Krankenhauses.

Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Verkehrsunfallflucht aufgenommen und bittet Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zum Unfallgeschehen oder der Identität des Fahrers machen können, sich bei der Polizei zu melden.

Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Mainz 2 unter der Telefonnummer 06131 65-34250 entgegen.

Wir danken 
unseren Sponsoren 
(bitte Logos anklicken)





27.07.2026
Astrolonova, Fitnovaness und Bongochat: Dubiose Online-Abos sorgen für Verunsicherung
Ein angeblicher Premium-Chat, ein Fitnessplan oder ein persönliches Horoskop: Aktuell landen in den Postfächern vieler Verbraucher:innen Rechnungen für Online-Abos. Dahinter steckt ein Anbieter aus Hongkong. Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz gibt Tipps für Betroffene.

Die Beträge im dreistelligen Bereich sollen für Dienste wie "Astrolonova" (Astrologie), "Fitnovaness" (Fitness) oder "Bongochat" (KI-Chat) fällig sein. Hinter dem Netz aus fragwürdigen Angeboten steht die Firma Margot Brands Limited mit Sitz in Hongkong. Viele Betroffene berichten, sie haben die entsprechenden Webseiten nie bewusst besucht, geschweige denn dort zahlungspflichtige Abos abgeschlossen.

Die gute Nachricht: Nicht jede Rechnung bedeutet automatisch, dass tatsächlich gezahlt werden muss. Ob eine Forderung berechtigt ist, hängt davon ab, ob überhaupt ein wirksamer Vertrag zustande gekommen ist.

Die Absender setzen ganz gezielt auf Einschüchterung. In den E-Mails wird sofort mit Inkassobüros und rechtlichen Schritten gedroht. Viele Menschen geraten dadurch in Panik und zahlen lieber, um vermeintlichen Ärger zu vermeiden. Genau darauf spekuliert der Anbieter.

Unberechtigte Forderungen müssen nicht bezahlt werden
Viele Betroffene sind verunsichert und fragen sich, ob sie vielleicht unbemerkt irgendwo geklickt haben. Aber: Ein wirksamer Vertrag kommt nur zustande, wenn Verbraucher:innen vorher über die entstehenden Kosten informiert wurden und dann auf einen Button geklickt haben, der eindeutig beschriftet ist, etwa mit „zahlungspflichtig bestellen“.  Die Tipps der Verbraucherzentrale:

  1. Nicht vorschnell bezahlen und Ruhe bewahren. Drohungen mit Schufa-Einträgen sind bei bestrittenen Forderungen rechtlich unzulässig. Bleiben Sie standhaft.

  2. Hat man sich auf einer dieser Webseiten nie angemeldet: Der Forderung per Mail widersprechen und deutlich machen, dass kein kostenpflichtiger Vertrag geschlossen wurde. Hierfür kann unser Musterbrief verwendet werden.

  3. Sämtliche Unterlagen zur Beweissicherung aufbewahren.
27.07.2026
Beleidigung und Widerstand gegen Bundespolizisten - drei Einsatzkräfte verletzt
In der Nacht vom 25. auf den 26. Juli 2026 wurden am Mainzer Hauptbahnhof eingesetzte Kräfte der Bundespolizei ohne Anlass durch eine Person lautstark mit den Rufen ,,ACAB'' und ,,Nazis'' beleidigt.

Daraufhin führten die Beamten eine Kontrolle durch. Hier verhielt sich die Person unkooperativ und ignorierte mehrfach die polizeilichen Maßnahmen. Zudem unternahm sie einen Fluchtversuch.
Als dies durch die eingesetzten Kräfte unterbunden wurde, leistete die Person massiven Widerstand in Form von Schlägen und Tritten und verletzte die Beamten durch die Absätze ihrer Stiefel. Um die Fesselung der Person durchzusetzen, wurde durch die Polizisten zunächst Pfefferspray eingesetzt, was wirkungslos blieb. Erst der Einsatz des Schlagstocks sowie weiterer Unterstützungskräfte ermöglichten die Fesselung der Person.

Für die weiteren polizeilichen Maßnahmen wurde die Person zum Bundespolizeirevier Mainz verbracht, wo eine durch die Staatsanwaltschaft angeordnete Blutentnahme erfolgte.

Durch die gewaltsamen Angriffshandlungen wurden drei eingesetzte Bundespolizisten verletzt. Ein Beamter war infolge der Verletzungen nicht mehr dienstfähig und musste seinen Dienst abbrechen.

Gegen die Person wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Darüber hinaus muss sie sich wegen gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung verantworten.

Wir danken 
unseren Sponsoren 
(bitte Logos anklicken)





27.07.2026
Hunderte gedenken der CSD-Opfer von Berlin auf Mainzer Bahnhofplatz
Nach dem tödlichen Anschlag auf den Berliner CSD versammelten sich rund 400 Menschen am Mainzer Hauptbahnhof. Sie gedachten der Opfer mit Kerzen und Blumen - Merkurist - AZ Mainz


(Foto: Deniz Gündogan)
26.07.2026
Schott reißt komplettes Gebäude an Mainzer Standort ab
Seit Wochen herrscht auf dem Gelände von Schott Glaswerke in der Hattenbergstraße eine Baustelle. Denn hier wird ein riesiges Gebäude abgerissen. Was ist der Grund? - Merkurist - AZ Mainz (plus)


(Foto: Deniz Gündogan)
25.07.2026
Reisende zweifeln am Effekt des Alkoholverbots im Bahnhof
Die Deutsche Bahn plant ein Alkoholverbot in Bahnhöfen, um die Sicherheit zu erhöhen. Doch Passanten bezweifeln die Wirksamkeit und fordern verstärkte Polizeipräsenz im Umfeld - AZ Mainz (plus)


(Foto: Lukas Görlach)
24.07.2026
Hindenburgstraße: „Ein störender Straßenname ist mir lieber“
Wie blickt ein Historiker auf die Diskussion um die Hindenburgstraße in Mainz? Ein Mitglied der AG „Historische Straßennamen“ beantwortet unsere Fragen im Interview - AZ Mainz (plus)


(Foto: Tobias Lorenz)

Wir danken 
unseren Sponsoren 
(bitte Logos anklicken)





23.07.2026
Mutmacher-Abend in der Christuskirche soll Hoffnung schenken
Am 28. Juli findet in der Mainzer Christuskirche ein Mutmacher-Abend statt: Vier Vorträge von spannenden Persönlichkeiten sollen den Besuchern neue Perspektiven aufzeigen - AZ Mainz (plus)
23.07.2026
Warum Schwellkopp Schambes den Sommer nicht genießen kann
Schambes liegt seit seinem schweren Sturz in der Schwellkopp-Klinik. Welche Rolle die Polizei spielte und wie aufwendig sich die Rundumerneuerung erwies, erzählen seine „Ärzte“ - AZ Mainz (plus)


(Foto: Sascha Kopp)
23.07.2026
Neues Gaskraftwerk kommt: Das sind die Reaktionen
Der Bau des Gaskraftwerks auf der Ingelheimer Aue ist genehmigt: Das löst erneut Kritik aus. Von einer Diskussion um Energiepreise, Klimaziele und autarke Versorgungssicherheit - AZ Mainz (plus)


(Foto: Sascha Kopp)
23.07.2026
Yoga, Lesungen und Pokémon: Christuskirche öffnet sich
Mehr als ein sommerliches Veranstaltungsprogramm: Mit der „OASE 26“ lädt die Mainzer Christuskirche zum Verweilen, Begegnen und Mitgestalten ein. Der Auftakt ist gelungen - AZ Mainz (plus)


(Foto: Katharina Brüning)

Wir danken 
unseren Sponsoren 
(bitte Logos anklicken)





22.07.2026
Von der Ernte ins Eisfach
Tipps zum Einfrieren: Lebensmittel clever haltbar machen und weniger verschwenden

Ob Kirschen im Überfluss, Zucchini in Hülle und Fülle oder Kräuter, die schneller wachsen als sie verbraucht werden können – die sommerliche Ernteschwemme stellt viele fleißige Gärtner:innen vor die Frage: Wohin mit all der Ernte? Das Gefrierfach bietet eine einfache und effektive Antwort.

Was beim Einfrieren wichtig ist

Beim Einfrieren bleiben Nährstoffe, Aroma und Aussehen bei richtiger Handhabung weitgehend erhalten. Entscheidend ist dabei eine Temperatur von mindestens –18 Grad. Wichtig zu wissen: Das Tiefgefrieren hemmt das Wachstum von Mikroorganismen, tötet sie jedoch nicht ab. Aufgetaute Lebensmittel sollten deshalb zügig verbraucht oder (erneut) durchgegart werden.

Ebenso wichtig ist die richtige Vorbereitung der Lebensmittel. Sie sollten möglichst luftdicht verpackt werden, etwa in Gefrierdosen oder speziellen Gefrierbeuteln. Dadurch wird Gefrierbrand vermieden, der Geschmack und Konsistenz beeinträchtigen kann. Praktisch ist es, Lebensmittel bereits vor dem Einfrieren in haushaltsübliche Portionen aufzuteilen und alles mit Inhalt und Datum zu beschriften.

Bei vielen Gemüsesorten empfiehlt sich ein kurzes Blanchieren. Dadurch bleiben Farbe, Geschmack und wertvolle Nährstoffe besser erhalten.

Was eingefroren werden kann und was nicht

Viele Lebensmittel lassen sich ohne Qualitätsverlust einfrieren. Dazu gehören unter anderem Brot und Brötchen, Fisch, Fleisch oder Butter. Auch Käse kann für einige Monate eingefroren werden. Obst eignet sich ebenfalls gut für das Gefrierfach und hält – je nach Sorte – mehrere Monate. Gemüse mit geringem Wassergehalt, etwa Karotten, Erbsen oder verschiedene Kohlsorten, lässt sich nach dem Blanchieren ebenfalls gut einfrieren.

Weniger geeignet sind Gemüse mit sehr hohem Wasseranteil wie Salat, Tomaten oder Gurken. Sie verlieren beim Auftauen ihre Struktur und werden schnell matschig. Auch rohe Kartoffeln verändern durch das Einfrieren ihre Konsistenz. Milchprodukte wie Joghurt, saure Sahne oder Crème fraîche flocken häufig aus. Wurstwaren wie Schinken oder Würstchen leiden meist unter deutlichen Geschmacks- und Strukturveränderungen.

Kreative Resteverwertung aus dem Gefrierfach

Das Gefrierfach bietet auch Raum für kreative Ideen: Reife Früchte lassen sich, püriert mit Orangensaft und Joghurt, zum Beispiel zu einem fruchtigen Smoothie-Eis verarbeiten. Frische Kräuter können gehackt in Eiswürfelformen eingefroren werden und sind so jederzeit griffbereit. Auch übrig gebliebener Kaffee lässt sich als Eiswürfel einfrieren und später für Eiskaffee nutzen. Sehr reife Bananen verwandeln sich tiefgefroren und püriert in eine cremige „Nicecream“ – ganz ohne Zucker oder Zusatzstoffe.  
22.07.2026
Der Kiosk Ladida in der Illstraße muss schließen
Die Wohnungen über dem Kiosk stehen schon leer. Der Grund: Das ganze Haus muss kernsaniert werden - Merkurist - AZ Mainz (plus)


(Foto: Annika Block)
21.07.2026
Peter Brück: 36 Jahre Einsatz für den Commit-Club Mainz
Peter Brück ist nicht mehr Geschäftsführer beim Commit-Club – nach 36 Jahren Einsatz für behinderte Menschen. „In Mainz hat sich viel bewegt“, sagt der Star-Trek-Fan - AZ Mainz (plus)


(Foto: Deniz Gündogan)
21.07.2026
Öffentliche Theaterprobe begeistert im Martinsstift Mainz
Tagespflege Einklang gewährt Einblicke in Theaterprojekt

Mit einer öffentlichen Probe ihres aktuellen Theaterprojekts überraschte die Tagespflege Einklang die Bewohnerinnen und Bewohner des Martinsstifts Mainz. Das von der GlücksSpirale geförderte Projekt (2026/2027) wird unter der Leitung der Schauspielerin, Regisseurin und Dozentin Juliana Fuhrmann gemeinsam mit den Tagesgästen der Einrichtung entwickelt.

Die Besucherinnen und Besucher erhielten spannende Einblicke in die Regiearbeit und konnten erste Szenen des selbst entwickelten Theaterstücks erleben. Humor, Poesie und Gesang sorgten für viel Applaus und eine fröhliche Atmosphäre.


Regisseurin und Dozentin Juliana Fuhrmann (vorne rechts) gemeinsam mit den Tagesgästen (Foto: Mission Leben)

Im anschließenden Austausch berichteten die Mitwirkenden von ihren Erfahrungen mit dem Projekt. Eine Teilnehmerin erzählte, sie hätte nie gedacht, dass sie schauspielern könne – heute sei sie glücklich, auf der Bühne zu stehen. Juliana Fuhrmann betonte die Offenheit, den Mut und die Authentizität der Gruppe.

Den Abschluss gestaltete Maria Hirschmann, Leiterin der Tagespflege Einklang, mit einem gemeinsamen Singen zur Gitarrenbegleitung. Bei einem Eis für alle klang der inspirierende Vormittag in geselliger Runde aus.

Das Theaterprojekt zeigt, wie kulturelle Teilhabe, Kreativität und Gemeinschaft Menschen jeden Alters verbinden und neue Ausdrucksmöglichkeiten eröffnen. Die Aufführungen sind für 2027 geplant.
20.07.2026
Mann beschädigt Zugscheibe mit Handkantenschlag
Nach einer Auseinandersetzung mit dem Zugbegleiter musste ein Mann einen ICE im Hauptbahnhof Mainz verlassen. Dies erzürnte diesen so, dass er gegen die Scheibe der Zugtür schlug, welche daraufhin zerbarst. Daraufhin wurde die Bundespolizei über den Sachverhalt informiert.

Am Nachmittag des 18. Juli 2026 bestieg ein 42-jähriger Portugiese einen ICE in Mainz, um die Fahrt in Richtung Frankfurt am Main anzutreten. Der Mann hatte vor seinem Zustieg kein Ticket erworben und wollte dies im ICE beim Zugbegleiter nachholen. Dieser lehnte das Anliegen des Mannes ab, da der Verkauf von Zugfahrkarten an Bord grundsätzlich nicht möglich ist.

Daraufhin geriet der 42-Jährige in eine verbale Auseinandersetzung mit dem Personal und wurde des Zuges verwiesen. Der Aufforderung den Zug zu verlassen kam der Mann nach. Doch nachdem sich die Tür geschlossen hatte, schlug der Mann nach Angaben des Zugbegleiters mit der Handkante gegen die Scheibe, die daraufhin zersplitterte. Die hinzugerufene Streife der Bundespolizei nahm den Sachverhalt auf und konnte den 42-Jährigen in der Haupthalle des Bahnhofs antreffen.

Der Mann begleitete die Polizisten für die weiteren Maßnahmen zur Dienststelle. Abschließend konnte der Mann seinen Weg fortsetzen. Gegen den Portugiesen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung eingeleitet. Dieser stellte ebenfalls Strafanzeige wegen Beleidigung gegen den Zugbegleiter, welcher ihm nach eigenen Angaben einen Mittelfinger gezeigt haben soll.  
20.07.2026
Weg frei für neues Gaskraftwerk in Mainz
Seit Wochen sorgen die Pläne der KMW, auf der Ingelheimer Aue ein neues Gaskraftwerk zu bauen, für Diskussionen. Nun hat die Genehmigungsdirektion grünes Licht für den Bau gegeben - AZ Mainz (plus)


(Foto: KMW AG)
20.07.2026
Verkehrsunfall nach Flucht vor Polizeikontrolle - Fahrer ohne Fahrerlaubnis
Am Montag, 20.07.2026, gegen 02:00 Uhr, wollte eine Streife der Polizeiinspektion Mainz 2 in der Kaiserstraße den Fahrer eines Leichtkraftrades aufgrund seiner auffälligen und deutlich zu schnellen Fahrweise kontrollieren. Der Fahrer missachtete jedoch sämtliche Anhaltesignale der Polizei und flüchtete mit hoher Geschwindigkeit durch die Mainzer Innenstadt.

Im Bereich der Rheinstraße kollidierte der Flüchtende, ein 31-jähriger Mainzer, schließlich mit einem weiteren Streifenwagen, der auf der Fahrbahn stand. Zuvor hatte der Fahrer bereits ein Leichtkraftrad gestreift, welches vor dem Streifenwagen hielt. Nach dem Zusammenstoß versuchte der Mann zu Fuß zu fliehen, konnte jedoch nach wenigen Metern von den Einsatzkräften festgenommen werden.

Bei der anschließenden Kontrolle stellten die Beamten eine geringe Menge Haschisch sicher. Zudem ergaben sich Hinweise auf eine Alkoholisierung. Die Ermittlungen ergaben, dass der Mann nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war. Das am Fahrzeug angebrachte Versicherungskennzeichen war nicht für das benutzte Leichtkraftrad ausgegeben. Das Fahrzeug wurde sichergestellt.

Durch den Verkehrsunfall entstanden Sachschäden am Streifenwagen sowie am Leichtkraftrad. Der Beschuldigte muss sich nun unter anderem wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs, eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens, Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Urkundenfälschung sowie Verstößen gegen das Pflichtversicherungsgesetz und das Betäubungsmittelgesetz verantworten. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
20.07.2026
Abschied von St. Emmeran – und ein Neubeginn in St. Bonifaz
Das Bistum gibt die Kirche St. Emmeran auf. Was das für die betroffenen Muttersprachler-Gemeinden wie die Missione Cattolica Italiana Mainz und die die kroatische Gemeinde bedeutet - AZ Mainz (plus)


(Foto: Tobias Lorenz)
18.07.2026
Graffiti-Aktion mit Jugendlichen am Mainzer Bonifaziusplatz
Junge Leute besprühen unter künstlerischer Anleitung eine Wand an den Bonifaziustürmen: Die Graffiti-Aktion soll die Themen Nachhaltigkeit, Natur und Umwelt aufgreifen - AZ Mainz (plus)


(Foto: Kristina Schäfer)
18.07.2026
Mainzer Zollhafen: Boot geborgen, Sprit und Öl abgesaugt
Gute Nachricht aus dem Mainzer Zollhafen: Das Sportboot, das dort beinahe gesunken wäre, ist geborgen. Und auch die ausgelaufenen Öl- und Treibstoffreste sind abgepumpt - AZ Mainz (plus)


(Foto: Feuerwehr Mainz)
18.07.2026  
65 Jahre Ehe: Welches Erfolgsrezept gibt es dafür?
Rosemarie und Rudi Odenweller aus der Mainzer Neustadt feiern Eiserne Hochzeit. Bis heute verbinden sie ihre Leidenschaft für Tanz und Kultur. Jetzt haben sie erneut „Ja“ gesagt - AZ Mainz (plus)


(Foto: Deniz Gündogan)

Wir danken 
unseren Sponsoren 
(bitte Logos anklicken)





17.07.2026
Migrationsberatung in der Mainzer Neustadt von Zivilgesellschaft unterstützt
Die Neustadt-SPD, der AWO-Ortsverein Mainz-Innenstadt und der REWE-Markt am Zollhafen unterstützen die Arbeit der Migrationsberatungsstelle der AWO Rheinland e.V. in der Mainzer Neustadt mit Lebensmittel-Gutscheinen. Die Gutscheine konnten durch Spenden aus dem Kuchen- und Getränkeverkauf auf der Gaadefelder Kerb erworben werden, um kurzfristig die größte Not von Migrantinnen und Migranten, die zeitweilig über keine weitere Unterstützung verfügen, zu lindern.


v.l.n.r.: Alexander Klein (Vorsitzender des AWO-Ortsvereins Mainz-Innenstadt), Ulrike Ludy (Beisitzerin im Vorstand der Neustadt-SPD), Julia Wagner (Vorsitzende der Neustadt-SPD), Patrick Windschügl (Sozialberater in der AWO-Migrationsberatungsstelle Mainz), Ruta Fahle (Sozialberaterin in der AWO-Migrationsberatungsstelle Mainz)

„Leider ergeben sich im Leben Situationen, die sehr herausfordernd sind und bei denen Unterstützung benötigt wird. Hier kommt die Migrationsberatungsstelle der AWO in der Leibnizstraße ins Spiel: Sie ist eine wichtige Anlaufstelle für Ratsuchende in unterschiedlichsten Lebenslangen”, unterstreicht Julia Wagner, Vorsitzende der Neustadt-SPD, das Engagement der unterstützenden Kräfte der AWO. „Für uns als Ehrenamtler ist es deshalb eine Selbstverständlichkeit, dieses notwendige und gute Angebot in und für die Neustadt bestmöglich zu unterstützen, indem kurzfristige Lebensmittelhilfe zur Verfügung gestellt wird. Diese kann nämlich notwendig sein, wenn Ratsuchende der Migrationsberatungsstelle kurzfristig keine staatlichen Unterstützungsleistungen erhalten”, so Alexander Klein, Vorsitzender des AWO-Ortsvereins Mainz-Innenstadt.

Um die Unterstützung auf die Beine zu stellen, sammelten die Ortsvereine der SPD und der AWO auf der Gaadefelder Kerb Spenden. Die Spendensumme wurde nochmals vom REWE-Markt am Zollhafen durch dessen Leiterin Semai Akale erhöht, sodass Gutscheine im Gesamtwert von 280 Euro an die Beschäftigten der AWO-Migrationsberatungsstelle übergeben werden konnten, die dann unbürokratisch zur Überbrückung von Notlagen ausgegeben werden können.

„Die Spenden werden dringend benötigt und wir danken allen Neustädterinnen und Neustädtern sowie den Organisationen herzlich, die damit unsere Arbeit vor Ort unterstützen. Die Gutscheine werden unmittelbar und wirksam als Hilfe den Betroffenen, wirklichen Härtefällen, zugute kommen”, so Anna Grünewald, Migrationsberaterin in der Mainzer Neustadt.

Weitere Informationen zum Beratungsangebot der AWO-Migrationsberatungsstellen in der Region und zu den Kontaktmöglichkeiten finden sich unter: awo-rheinland.de/migration

Wir danken 
unseren Sponsoren 
(bitte Logos anklicken)





17.07.2026
Sommerschwüle startet in die heiße Phase
Workshops, Dragshow und große Demonstration bilden den Höhepunkt des CSD Mainz 2026

Eine Woche voller Kultur, Begegnung und politischer Sichtbarkeit startet in Mainz. Den Abschluss bilden die größte Dragshow im Rhein-Main-Gebiet, die CSD-Demonstration in der Innenstadt und das Post Pride Clubbing auf drei Floors im Alten Postlager am 24. und 25. Juli

Noch eine Woche, dann zieht der Christopher Street Day wieder durch die Mainzer Innenstadt. Bevor am 25. Juli tausende Menschen zur CSD-Demonstration erwartet werden, lädt die Sommerschwüle mit einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm dazu ein, queere Kultur kennenzulernen, miteinander ins Gespräch zu kommen und gemeinsam Vielfalt zu feiern.

Motto: Demokratie verteidigen – Vielfalt leben – Menschenrechte sichern
Unter dem diesjährigen Motto „Demokratie verteidigen – Vielfalt leben – Menschenrechte sichern“ ruft der CSD Mainz dazu auf, gemeinsam für eine offene, vielfältige und demokratische Gesellschaft einzustehen. Der Christopher Street Day ist dabei nicht nur ein Fest der Community, sondern eine politische Demonstration für gleiche Rechte, Respekt und gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Sommerschwüle macht Vielfalt in Mainz erlebbar
Seit vielen Jahren gehört die Sommerschwüle als queeres Festival fest zum Mainzer Stadtleben. Sie zeigt, dass queeres Leben weit mehr ist als ein Tag auf der Straße. In der kommenden Woche stehen unter anderem ein queeres Barquiz, die Queere Impro Show, eine Buchlesung, der ökumenische CSD-Gottesdienst sowie ein Picknick zur lesbischen Sichtbarkeit auf dem Programm. Ob Kultur, Austausch oder gemeinsames Erleben – die Veranstaltungen richten sich an alle Interessierten und laden dazu ein, queere Perspektiven kennenzulernen.

Drag-Workshop: Drag erleben – und selbst ausprobieren
Ein besonderer Programmpunkt ist der Drag-Workshop mit Chardonnay von Tain am Dienstag, 21. Juli. Der Workshop richtet sich an alle, die selbst erste Erfahrungen mit Drag sammeln oder mehr über diese besondere Kunstform erfahren möchten. Chardonnay vermittelt nicht nur Grundlagen zu Make-up, Styling und Performance, sondern gibt auch Einblicke in die Geschichte der Drag-Kultur und ihre Bedeutung für die queere Community. Für den Workshop sind noch Plätze frei.

Größte Dragshow im Rhein-Main-Gebiet
Am Freitag, 24. Juli, steigt im Alten Postlager die größte Dragshow im Rhein-Main-Gebiet. Hochkarätige Drag-Künstler*innen sorgen für einen Abend voller Glamour, Live-Entertainment und beeindruckender Performances. Für die Show sind noch Tickets erhältlich.

Mehrere tausend Menschen bei CSD-Demo in der Mainzer Innenstadt erwartet
Am Samstag, 25. Juli, startet um 13 Uhr die CSD-Demonstration am Fischtor und zieht dann durch die Innenstadt. Im vergangenen Jahr nahmen über 10.000 Menschen teil – damit zählt der CSD Mainz zu den größten Demonstrationen in Rheinland-Pfalz. Der CSD Mainz lädt alle Menschen ein, gemeinsam ein sichtbares Zeichen für Demokratie, Vielfalt und Menschenrechte zu setzen.

Post Pride Clubbing: Drei Floors zum Abschluss des CSD
Im Anschluss an die Demonstration lädt das politische Straßenfest auf den Malakoff-Terrassen zum Austausch und Feiern ein. Ab 22 Uhr geht es im Alten Postlager mit dem Post Pride Clubbing weiter. Auf drei Floors erwartet die Gäste ein abwechslungsreiches Musikprogramm – von elektronischen Sounds über House und Techno bis hin zu Pop-, Dance- und Queer-Hits.

Für die Dragshow und das Post Pride Clubbing sind weiterhin Tickets erhältlich. Neben Einzeltickets gibt es auch vergünstigte Kombitickets, mit denen beide Veranstaltungen zu einem reduzierten Preis besucht werden können.

Ehrenamt macht den Mainzer CSD möglich
Der CSD Mainz wird vollständig ehrenamtlich organisiert. Über 50 Helfer*innen sowie zahlreiche Vereine, Initiativen und Unterstützer*innen engagieren sich jedes Jahr dafür, dass Demonstration, Straßenfest und das umfangreiche Rahmenprogramm stattfinden können.

Statement von Schwuguntia-Vorsitzender Alina Anstatt
„Mit der Sommerschwüle beginnt für uns die intensivste Woche des Jahres. Der Mainzer CSD ist für alle Menschen da, die sich für Demokratie, Vielfalt und Menschenrechte einsetzen möchten. Wir laden alle herzlich ein, bei den Veranstaltungen dabei zu sein, mit uns auf die Straße zu gehen und gemeinsam ein sichtbares Zeichen für eine offene und solidarische Gesellschaft zu setzen. Gerade jetzt ist es wichtiger denn je, Haltung zu zeigen und Mainz bunt zu machen“, sagt Alina Anstatt, Vorsitzende von Schwuguntia e. V., dem Verein hinter dem Mainzer CSD.

Das vollständige Programm der Sommerschwüle sowie Tickets für die Dragshow und das Post Pride Clubbing – einschließlich vergünstigter Kombitickets – gibt es unter www.csd-mainz.de.
16.07.2026
Gekentertes Sportboot im Zollhafen
Um kurz nach halb acht am Morgen des 16.07.2026 wurde die Feuerwehr Mainz zur Marina im Zollhafen alarmiert. Dort sollten aus einem gekenterten Sportboot Betriebsmittel auslaufen.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte bestätigte sich die Meldung. Aus unbekannter Ursache war ein ca. fünf Meter langes Sportboot an der Steganlage über Heck gekentert und zum Teil mit Wasser vollgelaufen. Um das Boot herum waren bereits deutlich an der Wasseroberfläche treibende Betriebsmittel erkennbar. Durch die Feuerwehr wurde zunächst das Boot gegen weiteres Sinken gesichert. Im Anschluss wurden großflächig Ölschlängel ausgebracht, um eine weitere Ausbreitung der Betriebsmittel zu verhindern. Hierzu wurde ein Boot der Feuerwehr eingesetzt.

Nachdem das Boot gegen weiteres Sinken gesichert war und die Ausbreitung der Betriebsmittel erfolgreich eingedämmt wurde, war der Einsatz der Feuerwehr nach ca. zwei Stunden beendet.

Die weiteren Maßnahmen zum Entfernen der Betriebsmittel und Bergen des Bootes werden in Abstimmung zwischen der unteren Wasserbehörde/Hafenbehörde, dem Bootseigner und dem Betreiber der Marina veranlasst.

Vor Ort im Einsatz waren ca. 20 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr mit sechs Fahrzeugen und einem Boot, die Wasserschutzpolizei, sowie ein Mitarbeiter der unteren Wasserbehörde/Hafenbehörde.

Fotos auf BYC-News

Wir danken 
unseren Sponsoren 
(bitte Logos anklicken)





16.07.2026
E-Scooter-Unfälle steigen um 38,1 Prozent
DVR fordert Befähigungsnachweis und Mindestalter von 15 Jahren

Die Zahl der E-Scooter-Unfälle mit Personenschaden ist im Jahr 2025 drastisch gestiegen. Nach aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) nahm ihre Zahl gegenüber 2024 um 38,1 Prozent von 11.944 auf 16.496 zu. Bei E-Scooter-Unfällen kamen 2025 insgesamt 38 Menschen ums Leben, was im Vergleich zu 2024 mit 27 Getöteten einem Anstieg um 40,7 Prozent entspricht. Auch die Zahl der Schwerverletzten stieg deutlich um 25,2 Prozent von 1.513 auf 1.895. Bei den Leichtverletzten gab es einen Zuwachs um 41,6 Prozent von 11.433 im Jahr 2024 auf 16.184 im Jahr 2025.

Befähigungsnachweis für sichere Mobilität einführen
Als einen Baustein zur Verhütung von E-Scooter-Unfällen fordert der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) die Einführung eines E-Scooter-Befähigungsnachweises für alle Verkehrsteilnehmenden, die keinen Führerschein besitzen. Das Unfallgeschehen deutet darauf hin, dass es häufig an Regelkenntnissen und Fahrfähigkeiten im Umgang mit E-Scootern mangelt.

„Wir müssen sicherstellen, dass alle, die mit einem E-Scooter unterwegs sind, die wichtigsten Regeln kennen und ihr Fahrzeug sicher beherrschen“, sagt DVR-Präsident Manfred Wirsch. „Deshalb brauchen wir einen Befähigungsnachweis, vergleichbar mit der Mofa-Prüfbescheinigung. Dabei sollten grundlegende Verkehrsregeln ebenso vermittelt werden wie die sichere fahrphysikalische Beherrschung des Fahrzeugs. Jugendliche könnten eine solche Ausbildung bereits im schulischen Kontext absolvieren.“

Mindestnutzungsalter von 14 auf 15 Jahre anheben
Eine aktuelle Auswertung des DVR auf Basis der Destatis-Daten verdeutlicht das Risiko für jüngere Altersgruppen. Demnach waren im Jahr 2025 2.200 der verunglückten E-Scooter-Fahrerinnen und -Fahrer oder unerlaubt Mitfahrenden jünger als 15 Jahre. Vier von ihnen kamen ums Leben, 211 wurden schwer verletzt. Vor diesem Hintergrund fordert der DVR, das Mindestalter für die Nutzung von E-Scootern von 14 auf 15 Jahre anzuheben.

„Wer ein motorisiertes Fahrzeug im Straßenverkehr bewegt, braucht die nötige Reife und Erfahrung“, betont Manfred Wirsch. „Die Unfallzahlen zeigen deutlich, dass das Mindestalter auf 15 Jahre angehoben werden muss.“

Fahrverhalten überdenken und Regeln konsequent durchsetzen
Laut Destatis war das häufigste Fehlverhalten von E-Scooter-Fahrendenden die falsche Benutzung der Fahrbahn oder von Gehwegen mit einem Anteil von 21,6 Prozent. Dahinter folgten das Fahren unter Alkoholeinfluss mit 10,9 Prozent sowie eine nicht angepasste Geschwindigkeit mit 8,4 Prozent.

„Viele Regeln im Straßenverkehr sind bekannt und leicht verständlich. Trotzdem entscheiden sich manche bewusst dagegen, sie einzuhalten“, sagt Manfred Wirsch. „Wo Regeln bewusst missachtet werden, braucht es mehr Kontrollen durch die Polizei, damit Verkehrsregeln konsequent durchgesetzt werden.“

Sichtbarkeit verbessern: Seitenmarkierungsleuchten einführen
Vor allem beim Queren von Fahrbahnen werden E-Scooter-Fahrende bei Dämmerung oder Dunkelheit häufig übersehen. Der DVR fordert deshalb eine verpflichtende Ausstattung der Fahrzeuge mit gelben, aktiv leuchtenden Seitenmarkierungsleuchten. Für Bestandsfahrzeuge sollten zudem Reflektoren an der Lenkstange vorgeschrieben werden, um die seitliche Erkennbarkeit zu verbessern.

Bund und Länder müssen nachsteuern
Der DVR begrüßt die ab 2027 geltende Blinkerpflicht für Neufahrzeuge sowie die angehobenen Verwarngelder für unerlaubte Gehwegnutzung und das Fahren zu zweit. Positiv bewertet der DVR auch die geplante Einbeziehung von E-Scootern in die Gefährdungshaftung der Fahrzeughalter, die sich derzeit im Gesetzgebungsverfahren befindet. Diese Regelung soll Menschen, die durch rücksichtslos abgestellte E-Scooter verletzt werden, den Zugang zu Entschädigungen erleichtern.

„Angesichts der alarmierenden Unfallbilanz appelliere ich an Bund und Länder, bei den Regeln für E-Scooter kontinuierlich nachzusteuern“, sagt Manfred Wirsch. „Ein Befähigungsnachweis, ein Mindestalter von 15 Jahren und eine bessere Sichtbarkeit können dazu beitragen, die Zahl schwerer Unfälle wirksam zu senken.“

Zudem rät der DVR dringend zum Selbstschutz: „Wer mit dem E-Scooter sicher unterwegs sein will, sollte sich nicht nur an die Verkehrsregeln halten und vorausschauend fahren, sondern auch einen Helm tragen, um das Risiko schwerer Kopfverletzungen zu reduzieren“, rät Manfred Wirsch.
15.07.2026
Käuffer in Mainz wird 160: Am Anfang war die Heizung
Die Käuffer & Co. GmbH in der Rheinallee wurde vor 160 Jahren gegründet. Im Laufe seiner bewegten Geschichte hat sich das Unternehmen stets vergrößert – und sein Angebot erweitert - AZ Mainz (plus)


(Foto: Sascha Kopp)
15.07.2026
Mainzer Christuskirche wird zum Wohnzimmer
Wer an einem Sommertag die Kaiserstraße entlangläuft, sucht wahrscheinlich Schatten. Dass sich hinter den Türen der Christuskirche ein kühler Ort zum Ausruhen, Arbeiten oder sogar für ein Pokémon-Turnier verbirgt, würden die wenigsten vermuten - Merkurist


(Foto: Chiara Grima de la Cruz)

Wir danken 
unseren Sponsoren 
(bitte Logos anklicken)





15.07.2026
Verschiedene Betrugsmaschen mit Künstlicher Intelligenz (KI)
Aktuell warnen das Landeskriminalamt (LKA) und die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz besonders vor KI-gestützten Betrugsmaschen, die klassische Betrugsformen deutlich glaubwürdiger machen. Moderne KI-Technologien ermöglichen es Tätern, Stimmen, Bilder, Videos und Texte täuschend echt zu imitieren, um damit Vertrauen zu erschleichen und an Geld oder sensible Daten zu gelangen.

Die KI-Betrugsmaschen im Überblick

Love Scamming mit KI-Profilen:
Betrüger erstellen künstliche Identitäten mit KI-generierten Fotos und Nachrichten. Über Dating-Plattformen oder soziale Netzwerke bauen sie Vertrauen auf. Nach wochenlangem, liebevollem Kontakt bittet der vermeintliche Partner plötzlich um Geld für eine dringende Operation oder einen Flug, damit ein Treffen möglich wird.

Sextortion und digitale Erpressung:
Vor allem junge Menschen werden über soziale Medien kontaktiert. Ein Betrüger schickt ein manipuliertes Nacktbild des Opfers und droht, es an Freunde und Familie zu verschicken, wenn nicht sofort Geld gezahlt wird.

Gefälschte Finanz- und Anlageangebote:
Mit Deepfake-Videos von bekannten Persönlichkeiten werben Betrüger für vermeintlich sichere Geldanlagen, Kryptowährungen oder Gesundheitsprodukte. Wer investiert, verliert sein Geld an Betrüger.

Perfekt formulierte Phishing-Nachrichten:
Die Täter können mithilfe von KI täuschend echte E-Mails, SMS oder Messenger-Nachrichten im Namen von Banken, Behörden oder Paketdiensten erstellen. Ziel von Phishing-Nachrichten ist oft die Erlangung von Zugangsdaten oder Kreditkarteninformationen.

Schockanrufe mit geklonter Stimme:
Mithilfe von KI können Betrüger aus kurzen Sprachaufnahmen die Stimme von Angehörigen nachahmen. In einem Anruf wird eine Notlage vorgetäuscht wie beispielsweise ein schwerer Verkehrsunfall oder eine Notoperation und der dringende Bedarf einer Geldüberweisung – etwa, um eine Haftstrafe abzuwenden oder eine lebensrettende Behandlung zu bezahlen.

So kann man sich schützen:
  • Sich nicht unter Druck setzen lassen – auch nicht bei vertraut klingenden Stimmen oder bekannten Gesichtern.
  • Im Zweifel das Gespräch beenden und die betreffende Person über eine bekannte Nummer kontaktieren.
  • Keine sensiblen Daten, Passwörter oder Zugangsdaten weitergeben.
  • Kein Geld überweisen, ohne die Angaben unabhängig überprüft zu haben.
  • Innerhalb der Familie ein Kennwort für Notfälle vereinbaren.
  • Sparsam mit persönlichen Informationen, Fotos, Videos und Sprachaufnahmen in sozialen Medien umgehen.
  • Bei Betrugsverdacht Anzeige bei der Polizei erstatten. Das geht auch online

Wir danken 
unseren Sponsoren 
(bitte Logos anklicken)





15.07.2026
Augenschutz im Sommer
Sonnenstrahlen tun Körper und Seele gut. Aber sie können auch schaden, nicht nur der Haut, sondern auch den Augen. Für sie ist das starke Sommersonnenlicht eine große Belastung – vor allem, wenn Wind und Wasser dazukommen. Die Schäden, die entstehen, sind oft erst Jahre später spürbar. Genauso wichtig wie der Hautschutz ist deshalb der Schutz der Augen.

Das gilt besonders in der Urlaubszeit, wenn die meisten Menschen so viel wie möglich draußen sein wollen: im Schwimmbad, beim Wandern oder Radfahren, im Biergarten oder am Strand. Dabei lauern gleich mehrere Gefahren für die Augen. Mit dem richtigen Verhalten und geeignetem Schutz sind die Augen jedoch bestens für den Sommer gerüstet – die folgenden Tipps helfen dabei.

Achtung vor UV-Strahlung
Auch an den Augen kann man einen Sonnenbrand bekommen. Ähnlich wie die Haut reagieren Hornhaut und Bindehaut auf starke UV-Strahlung mit einer Entzündung. Die Augen sind dann gerötet, jucken, tränen stark oder reagieren empfindlich auf Licht. Auch unscharfes Sehen oder ein Fremdkörpergefühl können auftreten. Solche Beschwerden klingen meist nach einigen Tagen wieder ab. Starke oder wiederholte UV-Belastung kann die Netzhaut der Augen aber langfristig schädigen.

Besonders vorsichtig sollte man dort sein, wo Sonnenlicht stark reflektiert wird, zum Beispiel am Wasser, auf hellem Sand oder beim Lesen auf weißen Buchseiten. Auch weniger grelles Licht kann problematisch sein, wenn die Augen ihm über längere Zeit ausgesetzt sind. Wer sich regelmäßig viele Stunden in der Sonne aufhält, hat ein höheres Risiko für Augenerkrankungen wie Grauen Star oder Makuladegeneration.

So schützen Sie sich
Tragen Sie bei Sonne eine Sonnenbrille mit gutem UV-Schutz. Das gilt besonders am Wasser, am Strand, in den Bergen und bei längeren Aufenthalten im Freien. Eine Kopfbedeckung mit Schirm oder Krempe schützt zusätzlich.

Wasser – Reizquelle für die Augen
Auch Wasser kann die Augen reizen, vor allem das Salzwasser im Meer. Unsere Augen sind zwar durch die Tränenflüssigkeit an Salze gewöhnt, doch die höhere Salzkonzentration im Meerwasser kann zu Brennen und Rötungen führen. Wenn die Augen im Schwimmbad brennen, ist die Ursache meist die Verbindung aus Chlor, das zur Desinfizierung eingesetzt wird, mit Schweiß, Urin und anderen Rückständen im Wasser. Das Brennen nach dem Baden kann unangenehm sein, geht aber oft schnell wieder vorbei.

So reagieren Sie richtig
Tragen Sie im Wasser möglichst eine Schwimmbrille, vor allem im Meer und im Schwimmbad. Wenn die Augen brennen, reiben Sie nicht. Lassen Sie die Augen in Ruhe und spülen Sie sie bei Bedarf vorsichtig mit sauberem Wasser aus. Halten die Beschwerden länger an oder sind die Augen stark gerötet, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.

Wind und trockene Luft
Ebenso können Wind und Zugluft die Augen im Sommer belasten, etwa beim Radfahren, Segeln oder wenn man einen Ventilator direkt auf das Gesicht gerichtet hat. Zu kalt eingestellte Klimaanlagen produzieren nicht nur einen unangenehmen Zug, sie trocknen die Luft zusätzlich aus. Das alles bekommt den Augen nicht: Sie reagieren mit Tränen, Jucken und einem Fremdkörpergefühl.

Was hilft?
Schützen Sie die Augen bei Wind mit einer Sonnenbrille oder Sportbrille. Stellen Sie Klimaanlagen nicht zu kalt ein und vermeiden Sie direkte Zugluft ins Gesicht. Bei trockenen Augen können Augentropfen helfen, die die Tränenflüssigkeit ersetzen. Am besten eignen sich Augentropfen ohne Konservierungsstoffe, denn sie sind gut verträglich. Wenn das Auge zusätzlich Sekret absondert, stark gerötet ist oder die Beschwerden nicht nachlassen, könnte es entzündet sein. Dann sollte eine Ärztin oder ein Arzt darauf schauen und, falls nötig, antibiotische Augentropfen verschreiben.

Guter Schutz: die richtige Sonnenbrille
Sonnenschäden können Sie mit der richtigen Sonnenbrille vorbeugen. Wichtig ist nicht nur eine dunkle Tönung, sondern vor allem ein ausreichender UV-Schutz.
  • Achten Sie auf die Kennzeichnungen UV 380, UV 400 oder „100 Prozent UV-Schutz“.
  • Das CE-Zeichen auf der Bügelinnenseite bestätigt, dass die Brille die in Europa geforderte UV-Schutz-Norm erfüllt.
  • Wählen Sie ein eher großes Modell, das nah an den Augen sitzt. Breite Bügel schützen zusätzlich vor dem Einfall des Sonnenlichts.
  • Die Farbe der Gläser sagt nichts über den UV-Schutz aus. Graue, grüne und braune Gläser verändern die natürlichen Farben nur wenig. Gelb- oder Orangetönungen verstärken die Kontraste.

Am besten lassen Sie sich im Optikfachgeschäft beraten. Dort erfahren Sie auch, welche Brille für bestimmte Aktivitäten geeignet ist, zum Beispiel für Radfahren, Wandern, Wassersport oder für die Berge.

© Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. (LZG)
Textbearbeitung: Susanne Schneider, Freistil-Texte.
14.07.2026
Foodsharing-Café wächst mit neuem Konzept und Sommerfest
Nach finanziellen Sorgen schafft das Mainzer Café „krumm & schepp“ den Umschwung: Mit mehr Gästen, einer erweiterten Karte, einem Sommerfest und mehr rückt es in den Fokus - AZ Mainz (plus) - (s.a."Das Café krumm & schepp wächst")


(Foto: Tobias Lorenz)

Wir danken 
unseren Sponsoren 
(bitte Logos anklicken)





13.07.2026
Aggressiver Mann verweigert Personalien und leistet Widerstand
Am 12. Juli 2026 gegen 17:40 Uhr wurde die Bundespolizei über einen aggressiven Mann in der Haupthalle des Hauptbahnhofes Mainz informiert.

Beim Eintreffen der Bundespolizisten befanden sich Mitarbeitende einer Sicherheitsfirma der DB bereits vor Ort. Der 30-jährige Deutsche verhielt sich auch den Polizisten gegenüber aggressiv und verweigerte die Angabe seiner Personalien. Nachdem er über die rechtlichen Folgen belehrt worden war, wurde er zur Feststellung seiner Identität zur Dienststelle gebracht.

Dort versuchte der Mann, die polizeilichen Maßnahmen durch Sperren und Widerstand zu erschweren. Seine Identität konnte dennoch festgestellt werden.
Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,28 Promille. Zudem verlief ein Drogenschnelltest positiv auf Kokain.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann mit einem Platzverweis für den Hauptbahnhof Mainz entlassen.

Gegen den 30-jährigen Deutschen wurden Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie wegen einer Ordnungswidrigkeit aufgrund der Verweigerung der Angaben seiner Personalien eingeleitet.
Während des Gerangels erlitt ein Polizeibeamter eine leichte Verletzung am Finger, blieb jedoch weiterhin dienstfähig.


Mann greift Polizisten bei Identitätsfeststellung im Hauptbahnhof Mainz an

Am 12. Juli 2026 wurde gegen 6:50 Uhr eine Streife der Bundespolizei durch Reisende auf eine hilflose Person im Hauptbahnhof Mainz aufmerksam gemacht. Die Polizisten begaben sich zum Mann, einem 39-jährigen Polen, der angab, keine Hilfe zu benötigen.

Da der Mann keine Ausweisdokumente vorlegen konnte, wurde er zur Feststellung seiner Identität gebeten, die Beamten zur Dienststelle zu begleiten. Hierauf reagierte er aggressiv und schlug mit seiner Gehhilfe nach den Polizeibeamten. Der 39-Jährige wurde daraufhin gefesselt.

Auf der Dienststelle konnte seine Identität festgestellt werden und es stellte sich heraus, dass gegen den Mann drei Ausschreibungen zur Aufenthaltsermittlung vorlagen. Von der Staatsanwaltschaft Bremen wegen räuberischen Diebstahls, vom Amtsgericht Mannheim wegen Körperverletzung sowie wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte seitens der Staatsanwaltschaft Essen.
Weiterhin stellte sich heraus, dass dem Mann bereits im Jahr 2021 das Recht auf Freizügigkeit aberkannt worden war und er sich daher unerlaubt im Bundesgebiet aufhielt.

Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,24 Promille.

Nach Abschluss der Maßnahmen wurde der Mann mit einer Anlaufbescheinigung für die zuständige Ausländerbehörde entlassen. Außerdem erhielt er einen Platzverweis für den Bahnhof.

Gegen den 39-jährigen Polen wurden zudem Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, gefährlicher Körperverletzung sowie wegen eines Verstoßes gegen das Freizügigkeitsgesetz der EU eingeleitet.


Handtasche mit Bargeld entwendet
Am Samstagvormittag (11.07.2026) gegen 11:30 Uhr kam es im Bereich der Parcusstraße zu einem Raubdelikt, bei dem einem Mann eine Handtasche mit Bargeld entwendet wurde.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand befand sich der Geschädigte zu Fuß auf dem Weg im Bereich der Bonifaziusstraße. In Höhe der Stadtverwaltung wurde er von zwei bislang unbekannten Männern angegangen. Die Täter schlugen und traten mehrfach auf den Mann ein und entrissen ihm anschließend die mitgeführte Handtasche.

Aufgrund der erlittenen Verletzungen wurde der Mann zur weiteren medizinischen Versorgung in eine Mainzer Klinik gebracht. Eine detaillierte Personenschreibung liegt nicht vor.

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Mainz unter der Rufnummer 06131 65-33999 in Verbindung zu setzen.
13.07.2026
Hindenburgstraße: Mainzer setzen sich für Umbenennung ein
Neue Namen für Hindenburgstraße und Hindenburgplatz in der Neustadt? Eine Unterschriftenaktion in Mainz will die Diskussion um belastete Straßennamen neu entfachen - AZ Mainz (plus)
Mehr zur Unterschriftenaktion und zur Beteiligung daran


(Foto: Sascha Kopp)
13.07.2026
Demo in Mainz: „Unterstützung für das iranische Volk“
Auf dem Mainzer Bahnhofsvorplatz startet am späten Sonntagnachmittag eine Demonstration für das iranische Volk - AZ Mainz (plus)


(Foto: Silke Kaul-Fritz)

Wir danken 
unseren Sponsoren 
(bitte Logos anklicken)





11.07.2026
10 Jahre Goldener Hirsch: Jubiläumsfest am 22. August in der Mainzer Neustadt
„Tag der offenen Tür“ mit Flying Buffet, Weinverkostungen und Live-Musik – Eintritt frei

Das Restaurant Goldener Hirsch in der Nackstraße 16 feiert am Samstag, 22. August 2026, von 15 bis 22 Uhr sein zehnjähriges Bestehen. (Veranstaltungskalender). Alle Mainzerinnen und Mainzer sind eingeladen, mitzufeiern: Bei einem Flying Buffet zum Probieren der beliebtesten Gerichten aus zehn Jahren, Weinverkostungen regionaler Weingüter und Live-Musik verwandelt sich das Lokal in der Neustadt in einen Ort der Begegnung. Der Eintritt ist frei.

Was 2015 als kleines Projekt mit großer Leidenschaft begann, ist heute ein fester Bestandteil des Mainzer Gastro-Lebens. Gründerin Nora Valeska Benks (Foto links, © Elisa Biscotti) brachte ihre Liebe zum Kochen aus der Familie mit: Förster und Gärtner in der Pfalz – und genau diese Verbindung zur Natur spürt man bis heute auf dem Teller. Die traditionelle Familienküche der Frauen der Familie trifft im Goldenen Hirsch auf moderne Ideen und regionale Produkte aus Feld und Wald. Rund 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen inzwischen an sieben Tagen in der Woche dafür, dass das Versprechen der Gastgeberin gilt: „Mit Liebe gekocht.“

„Zehn Jahre Goldener Hirsch – das sind vor allem zehn Jahre wunderbare Gäste, die für uns längst zur großen Hirschfamilie gehören“, sagt Inhaberin Nora Valeska Benks. „Beim Jubiläumsfest möchten wir uns dafür bedanken – mit allem, was uns ausmacht: gutem Essen, guten Weinen und guter Stimmung.“

Beim Flying Buffet können sich die Besucherinnen und Besucher durch die Klassiker der vergangenen zehn Jahre probieren – ein kulinarischer Streifzug durch ein ganzes Jahrzehnt. Dazu laden Weinverkostungen mit Partnern zum Entdecken ein, die in der Region keine Unbekannten sind: Bassermann-Jordan aus Deidesheim, Schönhals aus Biebelnheim und Porderhof aus Saulheim, Brummund aus Ober-Hilbersheim. Auch die preisgekrönten Edelbrände der Edelobstbrennerei Böhler aus Stein-Bockenheim stehen zum Probieren bereit.

Mit zwei Gitarren, zwei Stimmen und einer ordentlichen Prise Blues, Pop, Rock und Soul wird es dann ab 18 Uhr stimmungsvoll: Das Duo MEON, längst Geheimtipp im Rhein-Main-Gebiet, verwöhnt die Ohren und die angeregte Seele gefühlvoll, authentisch, mit einem Gitarrensound, der unter die Haut geht.


Duo MEON

Über den Goldenen Hirsch
Das Restaurant Goldener Hirsch wurde 2015 von Nora Valeska Benks in der Mainzer Neustadt gegründet. Das Team von rund 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern serviert an sieben Tagen in der Woche regionale Pfälzer Küche aus saisonalen Produkten. Zu den langjährigen Partnern zählen Weingüter aus Rheinhessen und der Pfalz. Weitere Informationen: www.goldener-hirsch-mainz.de
 
11.07.2026
Rund 300 Menschen demonstrieren in Mainz für die Rettung der psychotherapeutischen Versorgung
Über 300 Menschen versammelten sich am 10. Juli 2026 um 17:30 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz in Mainz, um gegen die geplanten Kürzungen in der psychotherapeutischen Versorgung zu protestieren. Zu der Kundgebung hatten zwei Mainzer Psychologiestudentinnen, Sandra Munro und Ofra Deiglmayr, nur 24 Stunden zuvor, gemeinsam mit Unterstützer*innen in einem Instagram Post (@psychotherapieretten_mainz) aufgerufen. Es wurden etwa 50 Teilnehmende erwartet – die große Resonanz innerhalb kürzester Zeit zeigt deutlich, dass die Kürzungen der schwarz-roten Regierung nicht ohne Widerstand hingenommen werden.



Auf der Kundgebung sprachen die beiden Organisator*innen, eine Vertreterin der Psychotherapeut*innen in Ausbildung (PiA), eine selbst von psychischer Erkrankung betroffene Person, Vertreter*innen der Sozialistischen Organisation Solidarität (SOL), sowie Vertreter*innen der Hochschulgruppe Kritische Psychologie. Ergänzt wurden die Redebeiträge durch ein eigens für die Demonstration geschriebenes Lied einer Studentin, das die Bedeutung einer solidarischen Gesundheitsversorgung künstlerisch aufgriff.

Im Mittelpunkt der Kundgebung stand die Sorge um die Zukunft der psychotherapeutischen Versorgung in Deutschland. Anlass sind die angekündigten Maßnahmen, die den gesetzlichen Schutz des Mindesthonorars für die Behandlung gesetzlich versicherter Patient*innen abschaffen sollen. Diese Maßnahme gefährdet die wirtschaftliche Existenz vieler psychotherapeutischer Praxen, die über die gesetzliche Krankenversicherung abrechnen und verschärft den ohnehin bestehenden Mangel an ambulanten Therapieplätzen.

„Es weht ein neuer Wind. Der Bundeshaushalt für 2027 spricht für sich: im Gesundheitssystem wird radikal eingestampft während andere Bereiche massiv aufgestockt werden“, sagt Ofra Deiglmayr, eine der Initiatorinnen. „Es ist eine Klatsche ins Gesicht aller Betroffenen und aller, die helfen wollen“ ergänzt Katharina Epstein, Vertretung der Psychotherapeut*innen in Ausbildung in Rheinland-Pfalz.


Fotos: Veranstalter der Demonstration

Die Organisatorinnen machten deutlich, dass sich die psychotherapeutische Versorgung bereits seit Jahren in einer angespannten Lage befindet. Schon heute warten viele Menschen mit psychischen Erkrankungen monatelang auf einen Therapieplatz. Gleichzeitig kämpfen angehende Psychotherapeut*innen seit der Reform der Ausbildung um eine verlässliche Finanzierung ihrer Weiterbildung, die bis heute nicht gesichert ist. Der Kahlschlag des Gesundheits- und Sozialsystems verschärft diese Lage immens, da keine Weiterbildungsplätze geschaffen werden können. Ohne Weiterbildungsplätze – keine Psychotherapie.

Die Veranstalter*innen fordern die Bundesregierung auf, alle Maßnahmen zurückzunehmen, die die psychotherapeutische Versorgung verschlechtern. Sie setzen sich für eine flächendeckende ambulante Versorgung, ausreichend Kassensitze, eine gesicherte Finanzierung der psychotherapeutischen Weiterbildung sowie einen gleichberechtigten Zugang zu Psychotherapie für alle Menschen – unabhängig von Einkommen, Wohnort oder Versicherungsstatus – ein.

Sandra Munro erklärte: „Aktuell stirbt bereits jede Stunde ein Mensch in Deutschland an Suizid. Als Konsequenz der jüngsten Beschlüsse von CDU und SPD wird diese schreckliche Zahl noch steigen. Psychotherapie rettet Leben – es liegt an uns allen für das Überleben der Psychotherapie zu kämpfen!“

Die Veranstalter*innen ziehen das Fazit: „Nach nur 24 Stunden waren 300 Leute da. So viele sind geblieben um gemeinsam gegen die Kürzungen und für alle, die darunter leiden, zu kämpfen. Jetzt gibt es eine Gruppe und wir freuen uns über jede Person, die mit uns laut und unbequem wird!“
10.07.2026
Räuberischer Diebstahl im Hbf Mainz - Pfefferspray eingesetzt
Zwei unbekannte Jugendliche begingen am Nachmittag des 10.07.2026 einen Diebstahl von Kopfhörern in einem Drogeriegeschäft im Hauptbahnhof in Mainz.

Als der 26-jährige Ladendetektiv dies sah und eingriff, setzte sich einer der Diebe mit körperlicher Gewalt zur Wehr. Die Sachlage wurde durch zwei unbeteiligte Dritte als Tat gegen den augenscheinlich minderjährigen Tatverdächtigen fehlgedeutet. Die beiden Personen griffen daraufhin ebenfalls zur Hilfe des Jungen in den Sachverhalt ein.

Die Rangelei endete mit dem Einsatz von Pfefferspray, welches der Ladendetektiv gegen die Interventen einsetzte. Die beiden Jungen flüchteten in zwei verschiedene Richtungen aus dem Bahnhofsgebäude. Eine Streife der Bundespolizei erreichte kurz darauf den Ereignisort und nahm den Sachverhalt auf und leisteten Erste Hilfe.

Durch den Einsatz des Pfeffersprays erlitten die beiden eingreifenden Personen Atemwegsreizungen. Es wurde ein Rettungswagen und die Feuerwehr alarmiert. Die Auswirkungen waren aber sehr gering, sodass keine medizinische Hilfe und Maßnahmen durch die Feuerwehr notwendig wurden.

Die umgehend eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen der Polizei Mainz und Bundespolizei nach den beiden Tatverdächtigen verlief bisher ohne Erfolg. Es wurde ein Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt wegen räuberischen Diebstahls durch die Bundespolizei eingeleitet. Eine durch das Pfefferspray getroffene Person erstattete zudem Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung gegen den Ladendetektiv.

Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder sachdienliche Hinweise zu den mutmaßlichen Tätern geben können, werden gebeten, sich bei der Bundespolizeiinspektion Kaiserslautern zu melden. Hinweise können per E-Mail an: bpoli.kaiserslautern@polizei.bund.de oder telefonisch unter 0631 34073-0 sowie bei jeder anderen Polizeidienststelle abgegeben werden.
10.07.2026
Aggressiver Mann verletzt DB Mitarbeiter
Am 9. Juli 2026 wurde die Bundespolizei gegen 18:50 Uhr im Hauptbahnhof Mainz informiert, nachdem ein 71-jähriger Ungar gegenüber Sicherheitsmitarbeitern der DB aggressiv geworden war.

Der Mann lag zunächst auf einer Sitzbank auf Bahnsteig 1 und schlief. Ein DB-Mitarbeiter sprach ihn an, konnte ihn allerdings nicht wecken, weshalb er um Unterstützung des Sicherheitsdienstes der DB bat. Nachdem er schließlich geweckt werden konnte und keine Reiseabsichten erkennen ließ, wurde er aufgefordert den Bahnhof zu verlassen.

Daraufhin verhielt sich der 71-Jährige Ungar zunehmend aggressiv und versuchte die Sicherheitsmitarbeiter anzugreifen. Als diese ihn aus dem Bahnhof begleiten wollten, ließ er sich zu Boden fallen und schlug, trat sowie spuckte um sich. Er wurde bis zum Eintreffen der Bundespolizisten festgehalten.

Auch gegenüber der Streifenbeamten änderte der Mann sein Verhalten nicht und spuckte wiederholt, sodass ihm eine Spuckschutzhaube aufgesetzt wurde. Er wurde gefesselt und unter weiterem Widerstand zur Dienststelle gebracht. Er schlug und trat wiederholt gegen die Zellentür und verletzte sich dabei selbst am Bein.

Der hinzugezogene Rettungsdienst stellte fest, dass keine ärztliche Behandlung notwendig sei. Im Verlauf des Abends beruhigte sich der Mann schließlich und wurde nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen auf freien Fuß belassen.

Für den Bahnhof erhielt er ein Hausverbot sowie einen Platzverweis. Durch den Vorfall wurden zwei Sicherheitsmitarbeiter der DB leicht verletzt. Gegen den 71-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.  
10.07.2026
Sachbeschädigung durch Graffiti - Zwei Tatverdächtige kontrolliert
Am frühen Freitagmorgen gegen 03:00 Uhr wurde der Polizei gemeldet, dass mehrere Personen in der Kaiserstraße in Mainz eine Hauswand mit Graffiti besprühen würden. weiterlesen
10.07.2026
Lebenslieder“: Senioren erzählen mit Musik aus ihrem Leben
Beim Projekt „Lebenslieder“ haben Bewohner des Martinsstifts ihre Lebensgeschichten musikalisch zum Ausdruck gebracht. Höhepunkt war ein Konzert in der Mainzer Christuskirche - AZ Mainz (plus)


(Foto: Adrian Noltemeier)
09.07.2026
Pride Month und Arbeit der Frauennotrufe Hand in Hand
Zum diesjährigen Pride Month machen die Fachgruppe Antifeminismus und die Fachgruppe trans* der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) autonomer Frauennotrufe in RLP auf den dringend notwendigen Gewaltschutz von trans* Personen aufmerksam.

Frauenrechte und Gewaltschutz stehen nicht im Widerspruch zur Sicherheit und der Selbstbestimmung von queeren Menschen. Trans* Personen waren schon immer Teil feministischer emanzipatorischer Kämpfe, und habe diese in großen Teilen vorangetrieben.

Trans* Menschen als Bedrohung für cis Frauen darzustellen ist antifeministisch, menschenfeindlich und nahtlos anschlussfähig für rechte und fundamentalistische Ideologien. Trans* Personen sind selbst besonders häufig von sexualisierter, körperlicher und patriarchaler Gewalt betroffen. In der europaweiten FRA gaben 34 % der befragten trans* Personen an, in den vergangen 5 Jahren Gewalt erlebt zu haben, trans* Frauen sogar zu 38 %.

Anfeindungen gegen trans* Personen führen dazu, dass der Ausbau von Unterstützungsstrukturen gehemmt wird. „Die Frauennotrufe in RLP haben von Anfang an kritisiert, dass die Unterstützung von nicht-binären Personen und trans* Männern größtenteils aus dem Gewalthilfegesetz gestrichen wurde. Diese Entwicklung ist für uns ein klarer Rückschritt und widerspricht unseren gewachsenen Unterstützungs- und Vernetzungsstrukturen!“, erklärt Leah Krieger vom Frauen*notruf Mainz.

Homo-, Trans- und Queerfeindlichkeit führt auch zum Abbau von Rechten für cis Frauen. In diversen Ländern wie Polen, Bulgarien, Slowakei, Ungarn und Türkei wurden queerfeindliche Argumente dazu genutzt, die Ratifizierung der Istanbul-Konvention in Frage zu stellen oder aus der Istanbul-Konvention auszutreten. Die Istanbul-Konvention ist das bisher weitreichendste international rechtsverbindliche Instrument zur Verhütung und Bekämpfung von geschlechtsspezifischer Gewalt. „Die Istanbul Konvention ist eine wichtige Grundlage unserer Arbeit. Dass einige Länder die Istanbul Konvention nicht ratifizieren wollen oder aus ihr austreten ist für uns ein fatales Zeichen“, stellt Miriam Kösterkamp vom Frauennotruf Idar-Oberstein klar.

„Wir fordern das Land Rheinland-Pfalz auf, in der regionalen Umsetzung des Gewalthilfegesetzes gemäß § 5 Abs. 1 GewHG und Artikel 4 Abs 3 Istanbul Konvention Diskriminierung auf Landesebene abbaut und Beratung und Schutz für alle von geschlechtsspezifischer Gewalt betroffenen Gruppen ermöglicht“, erklärt Miriam Kösterkamp weiter. „Queere Personen aus unseren Unterstützungsstrukturen auszuschließen widerspricht unserer gelebten Praxis!“

Die Fachgruppe trans* der LAG autonomer Frauennotrufe setzt sich mit der Öffnung der Frauennotrufe für trans* Personen und für die Belange von queeren Menschen in den Unterstützungsstrukturen für Betroffene sexualisierter Gewalt auseinander. Die Fachgruppe Antifeminismus beschäftigt sich mit aktuellen antifeministischen Entwicklungen und deren Auswirkungen auf das Thema sexualisierte Gewalt und die Arbeit der Frauennotrufe.

Verantwortlich: Leah Krieger (Frauennotruf Mainz), Miriam Kösterkamp (Frauennotruf Idar-Oberstein)
09.07.2026
Auszeichnung für inklusives Zahnarztzentrum in Mainz
Dr. Sabrina Reitz plant ein inklusives Zahnarztzentrum am Aliceplatz 6. Für ihr Konzept, das speziell Menschen mit besonderen Bedürfnissen im Blick hat, erhält sie bereits erste Ehrungen - AZ Mainz (plus)


(Foto: OEMUS MEDIA AG)

Wir danken 
unseren Sponsoren 
(bitte Logos anklicken)





09.07.2026
Das Café krumm & schepp wächst: Neue Außengastro, mehr Brunch & Getränke
Als erstes foodsharing-Café der Region feiert krumm & schepp nicht nur seinen Erfolg, sondern baut ihn weiter aus: Mit neuer Außengastro, erweitertem Brunch- und Getränkeangebot sowie einer engagierten Mitgliederstruktur stärkt der Verein seinen Betrieb – und lädt alle ein, Teil der Gemeinschaft zu werden: „Leckerer Cappuccino oder kühle Erfrischung – kommt zu uns und genießt!“

Etwa eineinhalb Jahre nach der Eröffnung und einem halben Jahr nach Auszeichnung mit dem deutschen Nachbarschaftspreis in der Kategorie Nachhaltigkeit geht es dem Café besser denn je und feiert am 18.-19 Juli sein zweites Sommerfest.

Dank einer wachsenden, aktiven Mitgliederbasis und einem starken Team aus Ehrenamtlichen und Festangestellten kann krumm & schepp e.V. seinen Service weiter ausbauen. Nach wie vor gelten die Prinzipien „Zahl, was es dir wert ist“ und kostenfreie gerettete Backwaren – jetzt ergänzt um eine neu gestaltete Außengastro für mehr Platz für euch.

Der Brunch bietet jedes Wochenende zwei hausgemachte Aufstriche und dazu wurde das Getränkeangebot um hausgemachte Limonaden sowie diverse kalte Kaffeespezialitäten von Iced Coffee bis hin zu Iced Strawberry Matcha Latte ergänzt.

„Unser Café lebt von den Menschen, die es tragen – und von denen, die zu uns kommen“, sagt Katrin Marx, Vorstandsmitglied. „Ein buntes, engagiertes Team sorgt für eine herzliche Atmosphäre, in der sich alle willkommen fühlen. Kommt vorbei, genießt unser Angebot und werdet Teil davon!“

Ob zum Kaffee, Brunch oder einfach zum Verweilen – das Team des Café krumm & schepp freut sich auf euch!

Sommerfest-Highlight am 18. und 19. Juli
Mit DJ-Brunch, frischen Crêpes, Improtheater, DJ-Sessions und Kindercircus wird es ein Wochenende voller Musik, toller Menschen und guter Unterhaltung.
Nähere Info auf unserem Eventkalender
08.07.2026
Motten, Käfer & Co. in der Küche: Vorräte vor Schädlingen schützen
Gerade im Sommer gibt es sie immer häufiger: Vorratsschädlinge. Ob im Mehl oder in den Nüssen, Motten und Käfer fühlen sich besonders in trockenen Lebensmitteln wohl. Dies führt immer wieder zu unnötigen Lebensmittelverlusten. Ein Befall lässt sich oft vorab vermeiden – und auch bei einem Auftreten gibt es wirksame Maßnahmen.

Wie kommen die Schädlinge in das Essen
?
Vorratsschädlinge gelangen häufig unbemerkt in den Haushalt. Oft werden sie bereits mit eingekauften Lebensmitteln eingeschleppt, etwa über Mehl, Reis, Nüsse oder Gewürze. Typische Anzeichen sind kleine Gespinste in Verpackungen, krümelige Rückstände oder kleine Käfer und Larven im Vorratsschrank. Besonders warme Temperaturen und lange gelagerte Lebensmittel begünstigen ihre Vermehrung.

Die Zahl möglicher Vorrats- und Hygieneschädlinge ist groß. Häufig treten in deutschen Haushalten Käferarten wie Brot-, Korn- oder Reismehlkäfer sowie Mottenarten wie Dörrobst- und Mehlmotten auf, gelegentlich auch Schaben. Die meisten Schädlinge sind dabei nicht auf ein einzelnes Lebensmittel spezialisiert: Sie befallen unter anderem Mehl, Nüsse, Schokolade, Nudeln oder sogar Gewürze. Das warme und teilweise feuchte Klima in der Küche bietet ihnen zudem günstige Lebensbedingungen.

Was hilft gegen Vorratsschädlinge
?
Um einen Befall zu vermeiden, sollten trockene Lebensmittel möglichst in gut verschließbaren Behältern mit Gummidichtung aufbewahrt werden. Offene oder beschädigte Verpackungen bieten Schädlingen einen leichten Zugang. Neu gekaufte Trockenvorräte sollten zudem auf einen möglichen Befall geprüft werden. Zudem empfiehlt es sich, Vorräte regelmäßig zu kontrollieren und kühl und trocken zu lagern. Zusätzlich sollte beim Kochen regelmäßig gelüftet werden, um die Luftfeuchtigkeit möglichst gering zu halten. Das Anbringen von Fliegengittern vor allen Fenstern verhindert zusätzlich das Einfliegen von Vorratsschädlingen.

Ist bereits Befall aufgetreten, sollten betroffene Lebensmittel konsequent entsorgt werden. Davor sollten diese eingefroren werden, damit sich die Insekten nicht aus dem Müll heraus wieder ausbreiten können. Anschließend ist es wichtig, den Vorratsschrank gründlich zu reinigen. Hierzu eignet sich Allzweck- oder Essigreiniger. In einigen Fällen können auch Pheromonfallen – sogenannte synthetische Lockstoffe – zum Einsatz kommen.

Weitere Infos zur Schädlingsbekämpfung und – Vorbeugung sind hier zu finden.  

Wir danken 
unseren Sponsoren 
(bitte Logos anklicken)





08.07.2026
Neues Gaskraftwerk in Mainz: Was bisher warum geplant ist
Warum soll auf der Ingelheimer Aue ein neues Gaskraftwerk entstehen? Was wird daran kritisiert und was entgegnet die KMW? Wir geben in einem Fragen-Antworten Stück eine Übersicht - AZ Mainz (plus)


(Foto: KMW AG)
07.07.2026
Dieser Neubau wurde durch archäologische Funde ausgebremst
Archäologische Funde und höhere Kosten stellen die Projektleiter von „Urban City Living“ vor neue Herausforderungen. Auf dem Grundstück befand sich ein mittelalterlicher Friedhof - AZ Mainz (plus)


(Foto: Stefan Sämmer)
07.07.2026
Sachbeschädigungsserie an PKWs in der Mainzer Neustadt - Zeugen gesucht
Nach einer Serie an Sachbeschädigungen sucht die Polizei nach Zeuginnen und Zeugen. Bisher unbekannte Täter besprühten in der Mainzer Neustadt mehrere Kraftfahrzeugen mit Farbe.

In der Nacht vom 01.07.2026 auf den 02.07.2026 sowie in der Nacht vom 06.07.2026 auf den 07.07.2026 wurden mindestens 23 PKW mit Lackfarbe besprüht. Der Tatort erstreckt sich, über die Mainzer Neustadt von der Josefsstraße bis zur Colmarstraße.

Die Polizei bittet um sachdienliche Hinweise, die zur Ermittlung des/r Täter/in führen können.

Die Taten fanden mutmaßlich jeweils in den frühen Morgenstunden statt.

Hinweise können unter der Telefonnummer 06131  65 - 34250 an die sachbearbeitende Polizeiinspektion Mainz 2 weitergegeben werden.

Wir danken 
unseren Sponsoren 
(bitte Logos anklicken)





07.07.2026
Freie Fahrt mit dem E-Scooter – aber ohne Risiko
Verbraucherzentrale informiert über wichtige Kaufkriterien

E-Scooter gehören inzwischen zum Alltag und sind aus dem Stadtbild kaum noch wegzudenken. Mit mehr Leistung, höheren Geschwindigkeiten und attraktiven Preisen werben zahlreiche Anbieter auf Online-Marktplätzen um Käufer. Doch nicht jedes Modell, das online angeboten wird, darf auch auf deutschen Straßen fahren. E-Scooter dürfen nur dann am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen, wenn sie eine gültige Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) haben. Ohne ABE gibt es keinen Versicherungsschutz. Scooter ohne ABE und Versicherungsschutz dürfen nur auf Privatgrundstücken gefahren werden. Entscheidend ist die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit von 20km/h.

Ohne Allgemeine Betriebserlaubnis bleibt der E-Scooter stehe
n
Die ABE erteilt das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) auf Antrag des Herstellers für den jeweiligen Fahrzeugtyp. Voraussetzung ist unter anderem, dass das Fahrzeug eine bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h nicht überschreitet. „Um die Allgemeine Betriebserlaubnis muss sich der Hersteller kümmern. Fehlt sie, können Verbraucher dies meist nicht selbst nachholen. Besonders bei günstigen Importmodellen ohne Ansprechpartner in der Europäischen Union bleibt eine Nachfrage beim Hersteller oft erfolglos“, erklärt Dr. Julia Gerhards, Referentin für Verbraucherrecht und Datenschutz bei der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Zwar kann in Einzelfällen eine Einzelgenehmigung nach technischer Prüfung in Betracht kommen. Diese ist jedoch mit erheblichem zeitlichem und finanziellem Aufwand verbunden.

Ohne Allgemeine Betriebserlaubnis keine Versicherungsplakett
e
Hinzu kommt, dass die Nutzung eines Scooters auf öffentlichen Straßen nur dann erlaubt ist, wenn der Fahrzeughalter eine Kfz-Haftpflichtversicherung abgeschlossen hat. Der Nachweis des Versicherungsschutzes erfolgt durch eine Versicherungsplakette, die am E-Scooter zu befestigen ist. Diese Versicherungsplakette gibt es beim Versicherungsunternehmen – aber nur, wenn eine Fahrzeug-Identifizierungsnummer (FIN) und eine ABE vorliegen.

Günstige Modelle aus dem Ausland oder dem Internet haben meistens keinen ABE-Nachweis und lassen sich damit auch nicht versichern.

„Wer einen E-Scooter ohne gültige Betriebserlaubnis fährt, riskiert mehr als nur ein Bußgeld“, so Gerhards. Allein für die fehlende ABE droht ein Bußgeld von 70 Euro und die Untersagung der Weiterfahrt. Das Fahrzeug wird zudem meist von der Polizei beschlagnahmt. Fehlt das vorgeschriebene Versicherungskennzeichen, kommt der Straftatbestand des Fahrens ohne Haftpflichtversicherung hinzu. Hier drohen eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe sowie Punkte im Fahreignungsregister des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) in Flensburg. Ohne ABE und ohne Haftpflichtversicherung dürfen Scooter legal nur auf eingefriedeten Privatgrundstücken gefahren werden.

Auf das Typenschild achte
n
Ob ein E-Scooter für den deutschen Straßenverkehr zugelassen ist, lässt sich unter anderem am Typenschild erkennen. Es weist darauf hin, dass für das Fahrzeugmodell eine Allgemeine Betriebserlaubnis vorliegt und die Anforderungen der Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung erfüllt sind. „Fehlt das Typenschild, sollten Verbraucher:innen vom Kauf Abstand nehmen. Sie sollten vor dem Kauf nicht nur auf Preis und Reichweite, sondern vor allem auf die Straßenzulassung achten“, rät Gerhards. Zusätzliche Orientierung bietet eine vom Kraftfahrt-Bundesamt veröffentlichte Liste der für Elektrokleinstfahrzeuge erteilten Allgemeinen Betriebserlaubnisse. Verbraucher:innen können dort prüfen, ob für ein bestimmtes Modell bereits eine ABE vorliegt.

Tempolimit von 20 km/h beachte
n
Modelle mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von mehr als 20 km/h sind keine Elektrokleinstfahrzeuge. Für sie gelten andere rechtliche Anforderungen. Wer ohne die erforderlichen Voraussetzungen unterwegs ist, muss mit Bußgeldern und unter Umständen auch strafrechtlichen Konsequenzen rechnen.

CE-Kennzeichen ersetzt keine Straßenzulassun
g
Ein CE-Kennzeichen bedeutet nicht, dass ein E-Scooter die Straßenverkehrszulassung hat. Es bescheinigt lediglich die Einhaltung grundlegender europäischer Sicherheitsanforderungen. Auch TÜV-Siegel bieten nur dann eine Orientierungshilfe, wenn sie tatsächlich von einer Prüfstelle vergeben wurden. Verbraucher sollten deshalb die Echtheit von Prüfzeichen im Zweifel anhand der Zertifizierungsnummer überprüfen.

Safety-Gate-Portal warnt vor gefährlichen Produkte
n
Das europäische Safety-Gate-Portal informiert über gefährliche Produkte und Rückrufe. Dort werden unter anderem E-Scooter aufgeführt, die wegen Brandgefahr durch fehlerhafte Akkus oder aufgrund von Bremsmängeln beanstandet wurden.
„Ein Blick ins Safety-Gate-Portal kann vor Fehlkäufen und Sicherheitsrisiken schützen“, sagt Gerhards. Gerade vor dem Kauf eines unbekannten Modells kann sich eine Überprüfung lohnen.

Bedienungsanleitung in deutscher Sprach
e
Wichtige Sicherheits- und Nutzungshinweise sollten in deutscher Sprache verfügbar sein. Fehlende Informationen können zu Fehlbedienungen führen und das Risiko von Bränden, Unfällen und Verletzungen erhöhen. Zudem können sich daraus Gewährleistungsansprüche ergeben.

Tipps der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfal
z
  • Nur E-Scooter mit Allgemeiner Betriebserlaubnis (ABE) kaufen.
  • Vor dem Kauf auf das Typenschild achten.
  • Modelle mit mehr als 20 km/h kritisch prüfen.
  • Darauf achten, dass Hersteller oder Händler innerhalb der EU erreichbar sind.
  • Das Safety-Gate-Portal auf Warnungen und Rückrufe überprüfen.
  • CE-Kennzeichen und TÜV-Siegel nicht mit einer Straßenzulassung verwechseln.
  • Auf eine deutschsprachige Bedienungsanleitung achten.
Weitere Informationen zu den Regeln für E-Scooter gibt es auf der Website der Verbraucherzentrale.
06.07.2026
Randalierende Frau beleidigt Polizeibeamte
Am Sonntag, 05.07.2026, gegen 12:00 Uhr, wurde der Polizei über Notruf eine randalierende Frau in der Bonifatiuskirche in Mainz gemeldet. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte versuchte die Frau, sich durch Flucht zu Fuß der polizeilichen Kontrolle zu entziehen.

Sie konnte nach kurzer Verfolgung durch die Streifenbesatzung gestellt werden. Bei der Frau handelt es sich um eine 28-Jährige ohne festen Wohnsitz. Im weiteren Verlauf des Einsatzes beleidigte und bedrohte die 28-Jährige die eingesetzten Polizeibeamten. Nachdem die Frau zudem noch versuchte die eingesetzten Polizeibeamte zu schlagen, wurde sie gefesselt und in Gewahrsam genommen. Gegen sie wurden entsprechende Strafverfahren eingeleitet.
06.07.2026
Haftbefehl im Hauptbahnhof Mainz vollstreckt
Am 4. Juli 2026 kontrollierten Bundespolizisten einen 39-jährigen Litauer im Hauptbahnhof Mainz. Im Rahmen der Überprüfung seiner Personalien stellte sich heraus, dass gegen den Mann ein offener Haftbefehl wegen sexueller Belästigung vorlag. Da der Mann die ausstehende Geldstrafe in Höhe von 5180 Euro nicht begleichen konnte, wurde er zur Verbüßung der 74-tägigen Ersatzfreiheitsstrafe in die Justizvollzugsanstalt Rohrbach verbracht.  

Wir danken 
unseren Sponsoren 
(bitte Logos anklicken)





05.07.2026
Die Mainzer Neustadt und ihr Wiederaufbau nach 1945
von Thomas Gärtner, NIN-Redaktion

Die Mainzer Neustadt wurde von den Bombenangriffen auf Mainz ab 1942 schwer getroffen. Die meisten danach noch erhaltenen Gebäude waren im Nordwesten des Stadtteils, nämlich im Gebiet jenseits der Goethestraße in Richtung stadtauswärts. Je weiter man sich in der Neustadt in Richtung Innenstadt näherte, um so größer war die Zerstörung der Gebäude, da hier die Bebauung dichter war und für die alliierten Bomber das Flächenbombardement lohnender. In diesem Gebiet gab es bis auf einzelne noch erhaltene Gebäude nur noch mindestens teilzerstörte Bausubstanz. Es blieben sehr häufig von den Gebäuden nur die Kellergeschosse unzerstört, die Stockwerke darüber ab dem Erdgeschoss waren ab Mai 1945 zumindest teilzerstört. Insgesamt gab es in Mainz kaum 7% aller Wohnungen ohne Schaden. Im eigentlichen Stadtgebiet (Altstadt, Innenstadt, Neustadt) waren 67% aller Wohnungen vollständig zerstört.


Beispiele für Mehrfamilienhäuser in der  Neustadt, die noch die Originalaußenfassaden aus ihrer Errichtungszeit  haben (Foto: Thomas Gärtner)

Da Mainz nach 1945 der französischen Besatzungszone zugeordnet war, wollten die Franzosen aus Mainz eine Musterstadt des modernen Wohnungsbaus machen. Auch in der Mainzer Neustadt sollte die noch unzerstörte oder teilzerstörte Bebauung abgerissen und durch 10-20-stöckige Wohnhochhäuser in Scheibenform ersetzt werden. Dies sollte eine großzügige Gestaltung mit Grünanlagen, Sport- und Erholungsstätten ermöglichen, da von der Gesamtfläche nur ca. 5% bebaut werden sollten. Die Wohnungen in diesen Wohnhochhäusern sollten nach Süden ausgerichtet werden, mit für die damalige Zeit allem Komfort inklusive Vollmöblierung und jeweils etwa 90 qm groß.

Zeitzeugen gesucht!
Wer hat den Wiederaufbau miterlebt und kann noch weitere Hinweise zu der Zeit geben? Dann melden Sie ich bitte bei uns! Schreiben Sie eine Mail oder nutzen Sie unser Kontaktformular. Gerne auch mit ihrer Telefonnummer für einen Rückruf.
05.07.2026
Verkehrsunfall mit verletzter Fußgängerin
Am Sonntag, dem 05.07.2026 gegen 10:43 Uhr kam es am Gartenfeldplatz zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einer Pkw-Fahrerin und einer Seniorin mit Rollator. Hierbei übersah die 36-jährige Pkw-Fahrerin beim Ausparken aus einer Parktasche die hinter ihr befindliche 79-jährige Seniorin, die mit ihrer Gehhilfe gerade die Fahrbahn überquerte. Durch die Kollision kam die Seniorin zu Fall und verletzte sich am Kopf. Sie wurde zwecks medizinischer Versorgung in die Uniklinik Mainz verbracht. Bei der Verkehrsunfallverursacherin ergaben sich keine Anhaltspunkte für eine Alkohol-/Drogenbeeinflussung.  
05.07.2026
Bierbörse sorgt für Urlaubsgefühl am Mainzer Rheinufer
Die Bierbörse am Mainzer Rheinufer lädt zum Probieren verschiedenster Gerstensäfte ein. Auch Exotisches ist gefragt. Doch der allgemein gesunkene Bierkonsum ist auch hier spürbar  - AZ Mainz


(Foto: Katharina Brüning)

Wir danken 
unseren Sponsoren 
(bitte Logos anklicken)





04.07.2026
Straßenbeleuchtung Rheinallee: Behinderungen durch Baustelle
Der nächste Baustellenabschnitt in Sachen Straßenbeleuchtung Rheinallee beginnt am 6. Juli zwischen Nahestraße und Mainstraße. Mit welchen Einschränkungen zu rechnen ist - AZ Mainz (plus)


(Foto: Robert Heiler)
04.07.2026
Ortsbeirat streitet über die Beleuchtung auf dem Goetheplatz
Sicherheitsgefühl oder Freifläche? In der Sitzung des Neustadt-Ortsbeirats ist kontrovers über zusätzliche Beleuchtung auf dem Goetheplatz diskutiert worden - AZ Mainz (plus)


(Foto: Franziska Vollstedt)
02.07.2026
Neuer Schulhof für die Leibniz- und Anne-Frank-Schule fertig
Die Leibnizschule und Anne-Frank-Realschule plus haben einen modernen Schulhof mit Sport- und Spielmöglichkeiten erhalten. Ein Vorbild für Barrierefreiheit und Nachhaltigkeit - AZ Mainz (plus)


(Foto: AZ Mainz)

Wir danken 
unseren Sponsoren 
(bitte Logos anklicken)





02.07.2026
Buchhändlerin aus Mainz für den Young Excellent Award 2026 nominiert
Im letzten Jahr hat Josephine Wunderberg ihre Ausbildung zur Buchhändlerin bei Erlesenes & Büchergilde mit Erfolg beendet. Heute ist sie in der Buchhandlung fest angestellt und arbeitet außerdem im Vertrieb der Büchergilde Verlagsgesellschaft in Frankfurt. Sie ist Teil der Arbeitsgruppe von „Mainz liest ein Buch“ und dort für den Social Media Bereich zuständig und hat außerdem den diesjährigen Festivalroman „Oben Erde, unten Himmel“ vorgeschlagen. Schon zu Beginn ihrer Ausbildung hat sie einen Buchclub gegründet. Hier lesen junge Menschen zwischen 18 und 28 Jahren regelmäßig gemeinsam Bücher und diskutieren darüber.

In diesem Jahr wird zum 13. Mal der Young Excellent Award verliehen und Josepine Wunderberg ist nominiert!

Mit dem Börsenblatt Young Excellence Award zeichnet das Börsenblatt des Deutschen Buchhandels im Namen der Börsenvereinsgruppe Young Professionals der deutschen Buch- und Medienbranche aus, die mit Engagement, Ideenreichtum und Leidenschaft arbeiten. Ziel ist es, die Leistungen und Projekte junger Buchmenschen [unter 35 Jahren] sichtbar zu machen, ihren Beitrag für die Zukunft der Branche zu würdigen und ihnen neue Möglichkeiten zur Vernetzung und Weiterbildung zu eröffnen. Alle Nominierten werden in das Alumni-Netzwerk des Awards aufgenommen – ein Ort für Austausch, Inspiration und Speed-Meetings mit Gleichgesinnten.

Josephine Wunderberg über die Nominierung:
„Ich bin gerührt und fühle mich sehr gewertschätzt. Und wenn ich ehrlich bin, war ich auch ein bisschen überrascht, dass ich tatsächlich ausgewählt wurde, denn für mich ist das, was ich mache, einfach meine Arbeit, mein Alltag, mein Leben.“

„Josephine ist vom ersten Tag ihrer Ausbildung hier bei Erlesenes & Büchergilde außergewöhnlich engagiert. Ihre Leidenschaft für diesen Beruf und die Literatur, ihr Engagement für politische Zusammenhänge und ihr absolute Zugewandtheit im Umgang mit unseren Kund*innen ist sehr beindruckend und eine riesengroße Bereicherung für die Buchhandlung.“ (Silke Müller, Inhaberin von Erlesenes & Büchergilde)

Hier kommen Sie zum Artikel im Börsenblatt des Deutschen Buchhandels, in dem Josephine ausführlich vorgestellt wird: Josephine Wunderberg: Lesen ist politisch

Insgesamt wurden zehn Talente aus der Buch- und Medienbranche nominiert. Die Entscheidung, wer den #yeaward26 erhält, fällt im Zeitraum vom 01. bis 15.07.2026 bei der öffentlichen Publikumswahl auf. Zur Abstimmung kommt man unter: https://www.boersenblatt.net/news/yeaward26-die-wahlkabine-ist-offen-428673

Das Wahlergebnis wird am Dienstag, 21.07.2026, bekanntgegeben.

Copyright Foto: @ Silvia Schlicht, Büchergilde

Wir danken 
unseren Sponsoren 
(bitte Logos anklicken)





02.07.2026
Vorsicht vor Kostenfallen beim Nachsendeauftrag
Landeskriminalamt und Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz warnen vor überteuerten Angeboten von Drittanbietern

Wer nach einem Umzug einen Nachsendeauftrag für seine Post einrichten möchte, sollte genau hinschauen. In Rheinland-Pfalz wurden in den vergangenen Monaten vermehrt Strafanzeigen aufgenommen, nachdem Verbraucherinnen und Verbraucher auf kostenpflichtige Internetangebote privater Drittanbieter hereingefallen waren.

Die Betroffenen suchten über Suchmaschinen nach einem Nachsendeauftrag und gelangten dabei auf Internetseiten, die durch Gestaltung und Farbgebung den Eindruck eines offiziellen Angebots der Deutschen Post vermittelten. Tatsächlich handelt es sich jedoch um kostenpflichtige Vermittlungsdienste ohne Verbindung zur Deutschen Post.

In den bislang bekannt gewordenen Fällen wurden unter anderem die Internetseiten nachsendeauftrag.services und nachsendung.online genutzt. Für die Vermittlung eines Nachsendeauftrags wurden teilweise mehr als 100 Euro für eine Laufzeit von sechs Monaten berechnet. Der vergleichbare Nachsendeservice der Deutschen Post kostet derzeit 31,90 Euro bei einer Online-Beauftragung. Die Drittanbieter führen die Nachsendung selbst nicht durch, sondern leiten den Auftrag lediglich an die Deutsche Post weiter.

Auch die Deutsche Post warnt inzwischen ausdrücklich vor dieser Kostenfalle. Nach ihren Schätzungen werden jährlich rund 350.000 Nachsendeaufträge über solche Drittanbieter abgeschlossen. Die Deutsche Post weist darauf hin, dass sie mit diesen Unternehmen weder zusammenarbeitet noch von deren Geschäftsmodell profitiert.

So schützen Sie sich vor der Kostenfalle:
  • Rufen Sie den Nachsendeservice möglichst direkt über die offizielle Internetseite der Deutschen Post auf und verlassen Sie sich nicht ausschließlich auf Suchergebnisse oder Werbeanzeigen.
  • Prüfen Sie die Internetadresse sorgfältig. Offizielle Angebote erkennen Sie an der Domain der Deutschen Post.
  • Vergleichen Sie vor Abschluss die angegebenen Preise.
  • Lesen Sie Anbieterinformationen und Impressum aufmerksam. Teilweise haben die Anbieter ihren Sitz im Ausland, was die Durchsetzung möglicher Ansprüche erschweren kann.
  • Lassen Sie sich nicht durch eine professionelle Gestaltung oder gelbe Farbgebung einer Internetseite täuschen.

Sollten Sie unbeabsichtigt einen Vertrag mit einem kostenpflichtigen Drittanbieter abgeschlossen haben, empfiehlt es sich, den Einzelfall zeitnah prüfen zu lassen. Je nach Sachverhalt können verbraucherrechtliche Ansprüche bestehen. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite der Verbraucherzentrale.

Wer den Verdacht hat, Opfer einer betrügerischen Handlung geworden zu sein, sollte den Sachverhalt bei der Polizei anzeigen. Das geht auch online.
02.07.2026
Sommerzeit ist Keimzeit
Gut essen trotz Hitze: sicher, hygienisch und nachhaltig

Grillabende, Picknicks und Gartenpartys gehören zum Sommer wie die Sonne selbst. Doch gleichzeitig landen in dieser Jahreszeit besonders viele Lebensmittel im Müll. Der Grund: Bei hohen Temperaturen verderben Lebensmittel schneller. Gleichzeitig steigt mit den Temperaturen das Risiko für Lebensmittelinfektionen. Wer vorausschauend plant und Lebensmittel richtig kühlt, schützt nicht nur seine Gesundheit, sondern schont auch Geldbeutel und Umwelt.

Richtig kühlen – Hygiene und Ressourcenschutz in eine
m
Besonders empfindliche Lebensmittel wie rohes Fleisch, Wurst, Milchprodukte sowie Gerichte mit rohem Ei verderben bei sommerlichen Temperaturen schnell. Bereits bei Zimmertemperatur können sich aus wenigen Salmonellen innerhalb weniger Stunden Tausende Keime entwickeln. Wer Speisen konsequent kühlt, verlängert nicht nur die Haltbarkeit, sondern vermeidet so auch unnötige Lebensmittelabfälle.

Gute Planung bedeutet weniger Risik
o
Verdorbene Speisen sollten grundsätzlich nicht verzehrt werden. Das gilt besonders für Risikogruppen wie Kinder, Schwangere, ältere Menschen und Personen mit geschwächtem Immunsystem. Der beste Schutz ist jedoch Vorbeugung: Wer nur so viel zubereitet, wie tatsächlich benötigt wird, und konsequent hygienisch arbeitet, reduziert Abfälle. „Lebensmittel sollten nie lange ungekühlt in der Sonne stehen. Auch das nachträgliche Kühlen macht sie nicht wieder sicher“, sagt Marlene Bär, Ernährungsexpertin von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz.

Tipps zum richtigen Umgang mit Lebensmitteln im Somme
r
  • Mengen realistisch planen: Nur so viel kaufen und zubereiten, wie tatsächlich gegessen wird – besonders bei Grill- und Gartenpartys.
  • Kühlpflichtige Produkte immer gut gekühlt transportieren und zuletzt einpacken. Kühlboxen mit Akkus sind ideal für Picknick und Grill.
  • Fleisch immer gut durchgaren (mind. 70 Grad Kerntemperatur) – und nur so viel grillen, wie auch gegessen wird.
  • Warme Speisen heiß halten (über 65 Grad) oder rasch abkühlen und innerhalb kurzer Zeit verzehren.
  • Hände und Küchengeräte gründlich reinigen, für Fleisch und Gemüse getrennte Schneidebretter verwenden.
  • Empfindliche Lebensmittel wie rohe Eier, Hackfleisch oder Meeresfrüchte im Sommer nur frisch kaufen und zügig verbrauchen.
02.07.2026
Trotz Kritik an Mainzer Fahrradstraßen: Kein Anlass für eine Neubewertung
Trotz kritischer Stimmen ziehen sowohl die Stadt Mainz als auch der ADFC eine positive Bilanz der bestehenden Fahrradstraßen - Merkurist


(Foto: Anna Huber)
01.07.2026
Hitze und Ernährung – richtig essen und trinken an heißen Tagen
Sommerzeit ist Urlaubszeit – Zeit für Entspannung und Abenteuer. Der Abstand zum Alltag lässt das Leben leichter erscheinen und man ist offen für Neues. Das kann auch eine sexuelle Beziehung sein. Egal, ob der Flirt gesucht wird oder aus der Situation entsteht – der Schutz vor ansteckenden Infektionen muss gesichert sein. Sonst reist womöglich mehr als eine schöne Erinnerung mit nach Hause.

Immer mehr Hitzetage mit Temperaturen über 30 Grad belasten unseren Organismus. Neben kühlen Räumen, luftiger Kleidung und einem angepassten Tagesablauf trägt auch die richtige Ernährung dazu bei, dass wir gesund durch den Sommer kommen. Leichte Mahlzeiten und frische Getränke sind jetzt angesagt.

Die meisten Menschen spüren es selbst: Reichhaltiges, fettes Essen bedeutet Schwerstarbeit für unseren Organismus. Dieser ist an heißen Tagen aber schon genug damit beschäftigt, unsere Körpertemperatur zu regulieren und den Kreislauf aufrecht zu halten. Deshalb ist es wichtig, zu leichten Gerichten zu greifen, die nicht belasten und zudem Flüssigkeits- und Mineralstoffverluste ausgleichen. Und auf keinen Fall darf das Trinken vergessen werden!

Was bei Hitze in Glas und Becher gehört
Bei Hitze sollten gesunde Erwachsene über den Tag verteilt regelmäßig trinken, am besten alle ein bis zwei Stunden ein Glas Wasser mit etwa 0,25 Litern, auch wenn sie noch keinen Durst verspüren. Wichtig ist jedoch: Wer an einer Herz- oder Nierenerkrankung leidet oder eine ärztlich festgelegte Getränkebegrenzung einhalten muss, sollte die passende Trinkmenge bei Hitze mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt abstimmen.

Geeignet sind Leitungswasser ebenso wie Mineralwasser. Beides kann abwechslungsreich verfeinert werden, etwa
 
  • mit einem Schuss Obst- oder Gemüsesaft,
  • mit einem Spritzer Zitrone, Limette oder Orange,
  • mit frischer Minze, Zitronenmelisse, Gurke oder Ingwer.  

Ungesüßte Kräuter- und Früchtetees gleichen Flüssigkeitsverluste ebenfalls gut aus. Mit frischem Obst selbst hergestellte, ungesüßte Milch- oder Joghurt-Mixgetränke liefern zusätzlich Mineralstoffe und Vitamine. Ayran, ein im heißen Süden beliebtes Mixgetränk aus 1 Teil Joghurt und 1 Teil Wasser, wird leicht gesalzen und gleicht so Natriumverluste aus, die durch das Schwitzen entstehen.

Kaffee und schwarzer oder grüner Tee können das Schwitzen verstärken, sollen also nur in Maßen genossen werden. Das gilt auch für Softdrinks, die meist viel Zucker enthalten, was den Insulinhaushalt stören kann. Ganz verzichten sollte man auf Alkohol: Schon in kleinen Mengen belastet er den Körper.

Essenstipps für heiße Tage
Grundsätzlich gilt:
  • Verteilen Sie mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag.
  • Vermeiden Sie fettiges, schweres Essen. Dazu gehören leider auch Pommes frites und Bratwurst im Schwimmbad.
  • Bevorzugen Sie pflanzenbasierte Gerichte, fettarmen Fisch und mageres Fleisch.
  • Essen Sie gekochte Mahlzeiten lauwarm. Sonst muss der Organismus das Essen auf Körpertemperatur herunterkühlen. Kaltes sollte deshalb auch nicht eiskalt sein – es muss nämlich mit großem Energieaufwand erwärmt werden.
  • Denken Sie daran, dass Lebensmittel bei Hitze schneller verderben. Besonders rohes Fleisch, rohe Wurst, Eier und eihaltige Lebensmittel sind anfällig für Salmonellen.  

Diese Lebensmittel sind besonders gut für heiße Tage geeignet
  • Wasserreiches Gemüse wie Gurken, Tomaten, Radieschen, Rettiche, Zucchini, Brokkoli, Spinat, Blattsalate – vor allem Eisbergsalat – oder auch Spargel. Die meisten dieser Gemüse enthalten neben Wasser auch Stoffe wie Kalium und Magnesium, die wichtig für Nerven und Muskeln sind.
  • Früchte wie Wassermelonen, Pfirsiche, Aprikosen, Erdbeeren, Himbeeren, Äpfel und Birnen liefern Flüssigkeit und Vitamine.
  • Fleisch und Fisch enthalten Proteine, die unser Körper dringend braucht. Die Proteine in Hähnchenfleisch, Fisch und Tofu sind besonders leicht verdaulich.
  • Auch gekochte Hülsenfrüchte sind wichtige Proteinlieferanten, ebenso Milchprodukte wie Naturjoghurt, Buttermilch und Quark.  

Schnelle Gerichte für heiße Tage
  • Selbst zubereitetes Obstjoghurt mit Müsli und Nüssen  
  • Kalte Gemüsesuppen wie Gazpacho oder Gurkenkaltschale
  • Gemüsesticks mit würzigem Joghurt-Dip
  • Gemüse-Smoothies mit etwas Früchten verfeinert
  • Bunte Salate mit gebratenem Tofu, Huhn oder Schafskäse
  • Gegrillte Gemüsespieße mit Kräuterquark
  • Tabouleh oder Couscous-Salat
  • Gedünstetes Kabeljau- oder Seelachsfilet mit Reis und Salat  

Die Variationsmöglichkeiten sind endlos! Gute Rezeptideen finden Sie in den Küchen von Gegenden, die schon immer mit Hitze umgehen müssen, also beispielsweise dem Mittelmeerraum oder dem Nahen und Fernen Osten.

© Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. (LZG)
Textbearbeitung: Susanne Schneider, freistil-texte.de
Dieser Beitrag wurde fachlich unterstützt von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pflaz
Neustadt im Netz e.V. - c/o caritas-zentrum Delbrêl, Aspeltstr. 10, 55118 Mainz
nin@mainz-neustadt.de - Tel. 06131 6367034 (AB mit Rückruf) oder 01515 19 221 21
Spendenkonto: DE47551900001548053014 (Volksbank Darmstadt Mainz eG - BIC: MVBMDE55XXX)
Zurück zum Seiteninhalt