14.07.2026
Foodsharing-Café wächst mit neuem Konzept und Sommerfest
Foodsharing-Café wächst mit neuem Konzept und Sommerfest
Nach finanziellen Sorgen schafft das Mainzer Café „krumm & schepp“ den Umschwung: Mit mehr Gästen, einer erweiterten Karte, einem Sommerfest und mehr rückt es in den Fokus - AZ Mainz (plus) - (s.a."Das Café krumm & schepp wächst")

(Foto: Tobias Lorenz)
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13.07.2026
Aggressiver Mann verweigert Personalien und leistet Widerstand
Aggressiver Mann verweigert Personalien und leistet Widerstand
Am
12. Juli 2026 gegen 17:40 Uhr wurde die Bundespolizei über einen
aggressiven Mann in der Haupthalle des Hauptbahnhofes Mainz
informiert.
Beim Eintreffen der Bundespolizisten befanden sich Mitarbeitende einer Sicherheitsfirma der DB bereits vor Ort. Der 30-jährige Deutsche verhielt sich auch den Polizisten gegenüber aggressiv und verweigerte die Angabe seiner Personalien. Nachdem er über die rechtlichen Folgen belehrt worden war, wurde er zur Feststellung seiner Identität zur Dienststelle gebracht.
Dort versuchte der Mann, die polizeilichen Maßnahmen durch Sperren und Widerstand zu erschweren. Seine Identität konnte dennoch festgestellt werden.
Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,28 Promille. Zudem verlief ein Drogenschnelltest positiv auf Kokain.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann mit einem Platzverweis für den Hauptbahnhof Mainz entlassen.
Gegen den 30-jährigen Deutschen wurden Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie wegen einer Ordnungswidrigkeit aufgrund der Verweigerung der Angaben seiner Personalien eingeleitet.
Während des Gerangels erlitt ein Polizeibeamter eine leichte Verletzung am Finger, blieb jedoch weiterhin dienstfähig.
Mann greift Polizisten bei Identitätsfeststellung im Hauptbahnhof Mainz an
Am 12. Juli 2026 wurde gegen 6:50 Uhr eine Streife der Bundespolizei durch Reisende auf eine hilflose Person im Hauptbahnhof Mainz aufmerksam gemacht. Die Polizisten begaben sich zum Mann, einem 39-jährigen Polen, der angab, keine Hilfe zu benötigen.
Da der Mann keine Ausweisdokumente vorlegen konnte, wurde er zur Feststellung seiner Identität gebeten, die Beamten zur Dienststelle zu begleiten. Hierauf reagierte er aggressiv und schlug mit seiner Gehhilfe nach den Polizeibeamten. Der 39-Jährige wurde daraufhin gefesselt.
Auf der Dienststelle konnte seine Identität festgestellt werden und es stellte sich heraus, dass gegen den Mann drei Ausschreibungen zur Aufenthaltsermittlung vorlagen. Von der Staatsanwaltschaft Bremen wegen räuberischen Diebstahls, vom Amtsgericht Mannheim wegen Körperverletzung sowie wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte seitens der Staatsanwaltschaft Essen.
Beim Eintreffen der Bundespolizisten befanden sich Mitarbeitende einer Sicherheitsfirma der DB bereits vor Ort. Der 30-jährige Deutsche verhielt sich auch den Polizisten gegenüber aggressiv und verweigerte die Angabe seiner Personalien. Nachdem er über die rechtlichen Folgen belehrt worden war, wurde er zur Feststellung seiner Identität zur Dienststelle gebracht.
Dort versuchte der Mann, die polizeilichen Maßnahmen durch Sperren und Widerstand zu erschweren. Seine Identität konnte dennoch festgestellt werden.
Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,28 Promille. Zudem verlief ein Drogenschnelltest positiv auf Kokain.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann mit einem Platzverweis für den Hauptbahnhof Mainz entlassen.
Gegen den 30-jährigen Deutschen wurden Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie wegen einer Ordnungswidrigkeit aufgrund der Verweigerung der Angaben seiner Personalien eingeleitet.
Während des Gerangels erlitt ein Polizeibeamter eine leichte Verletzung am Finger, blieb jedoch weiterhin dienstfähig.
Mann greift Polizisten bei Identitätsfeststellung im Hauptbahnhof Mainz an
Am 12. Juli 2026 wurde gegen 6:50 Uhr eine Streife der Bundespolizei durch Reisende auf eine hilflose Person im Hauptbahnhof Mainz aufmerksam gemacht. Die Polizisten begaben sich zum Mann, einem 39-jährigen Polen, der angab, keine Hilfe zu benötigen.
Da der Mann keine Ausweisdokumente vorlegen konnte, wurde er zur Feststellung seiner Identität gebeten, die Beamten zur Dienststelle zu begleiten. Hierauf reagierte er aggressiv und schlug mit seiner Gehhilfe nach den Polizeibeamten. Der 39-Jährige wurde daraufhin gefesselt.
Auf der Dienststelle konnte seine Identität festgestellt werden und es stellte sich heraus, dass gegen den Mann drei Ausschreibungen zur Aufenthaltsermittlung vorlagen. Von der Staatsanwaltschaft Bremen wegen räuberischen Diebstahls, vom Amtsgericht Mannheim wegen Körperverletzung sowie wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte seitens der Staatsanwaltschaft Essen.
Weiterhin stellte sich heraus, dass dem Mann bereits im Jahr 2021
das Recht auf Freizügigkeit aberkannt worden war und er sich daher
unerlaubt im Bundesgebiet aufhielt.
Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,24 Promille.
Nach Abschluss der Maßnahmen wurde der Mann mit einer Anlaufbescheinigung für die zuständige Ausländerbehörde entlassen. Außerdem erhielt er einen Platzverweis für den Bahnhof.
Gegen den 39-jährigen Polen wurden zudem Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, gefährlicher Körperverletzung sowie wegen eines Verstoßes gegen das Freizügigkeitsgesetz der EU eingeleitet.
Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,24 Promille.
Nach Abschluss der Maßnahmen wurde der Mann mit einer Anlaufbescheinigung für die zuständige Ausländerbehörde entlassen. Außerdem erhielt er einen Platzverweis für den Bahnhof.
Gegen den 39-jährigen Polen wurden zudem Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, gefährlicher Körperverletzung sowie wegen eines Verstoßes gegen das Freizügigkeitsgesetz der EU eingeleitet.
Handtasche mit Bargeld entwendet
Am Samstagvormittag (11.07.2026) gegen 11:30 Uhr kam es im Bereich der Parcusstraße zu einem Raubdelikt, bei dem einem Mann eine Handtasche mit Bargeld entwendet wurde.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand befand sich der Geschädigte zu Fuß auf dem Weg im Bereich der Bonifaziusstraße. In Höhe der Stadtverwaltung wurde er von zwei bislang unbekannten Männern angegangen. Die Täter schlugen und traten mehrfach auf den Mann ein und entrissen ihm anschließend die mitgeführte Handtasche.
Aufgrund der erlittenen Verletzungen wurde der Mann zur weiteren medizinischen Versorgung in eine Mainzer Klinik gebracht. Eine detaillierte Personenschreibung liegt nicht vor.
Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Mainz unter der Rufnummer 06131 65-33999 in Verbindung zu setzen.
Am Samstagvormittag (11.07.2026) gegen 11:30 Uhr kam es im Bereich der Parcusstraße zu einem Raubdelikt, bei dem einem Mann eine Handtasche mit Bargeld entwendet wurde.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand befand sich der Geschädigte zu Fuß auf dem Weg im Bereich der Bonifaziusstraße. In Höhe der Stadtverwaltung wurde er von zwei bislang unbekannten Männern angegangen. Die Täter schlugen und traten mehrfach auf den Mann ein und entrissen ihm anschließend die mitgeführte Handtasche.
Aufgrund der erlittenen Verletzungen wurde der Mann zur weiteren medizinischen Versorgung in eine Mainzer Klinik gebracht. Eine detaillierte Personenschreibung liegt nicht vor.
Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Mainz unter der Rufnummer 06131 65-33999 in Verbindung zu setzen.
13.07.2026
Hindenburgstraße: Mainzer setzen sich für Umbenennung ein
Hindenburgstraße: Mainzer setzen sich für Umbenennung ein
Neue
Namen für Hindenburgstraße und Hindenburgplatz in der Neustadt?
Eine Unterschriftenaktion in Mainz will die Diskussion um belastete
Straßennamen neu entfachen - AZ Mainz (plus)
Mehr zur Unterschriftenaktion und zur Beteiligung daran
Mehr zur Unterschriftenaktion und zur Beteiligung daran

(Foto: Sascha Kopp)
13.07.2026
Demo in Mainz: „Unterstützung für das iranische Volk“
Demo in Mainz: „Unterstützung für das iranische Volk“
Auf
dem Mainzer Bahnhofsvorplatz startet am späten Sonntagnachmittag
eine Demonstration für das iranische Volk - AZ Mainz (plus)

(Foto: Silke Kaul-Fritz)
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11.07.2026
10 Jahre Goldener Hirsch: Jubiläumsfest am 22. August in der Mainzer Neustadt
10 Jahre Goldener Hirsch: Jubiläumsfest am 22. August in der Mainzer Neustadt
„Tag der offenen Tür“ mit Flying Buffet, Weinverkostungen und Live-Musik – Eintritt frei
Das Restaurant Goldener Hirsch in der Nackstraße 16 feiert am Samstag, 22. August 2026, von 15 bis 22 Uhr sein zehnjähriges Bestehen. (Veranstaltungskalender). Alle Mainzerinnen und Mainzer sind eingeladen, mitzufeiern: Bei einem Flying Buffet zum Probieren der beliebtesten Gerichten aus zehn Jahren, Weinverkostungen regionaler Weingüter und Live-Musik verwandelt sich das Lokal in der Neustadt in einen Ort der Begegnung. Der Eintritt ist frei.
Was 2015 als kleines Projekt mit großer Leidenschaft begann, ist heute ein fester Bestandteil des Mainzer Gastro-Lebens. Gründerin Nora Valeska Benks (Foto links, © Elisa Biscotti) brachte ihre Liebe zum Kochen aus der Familie mit: Förster und Gärtner in der Pfalz – und genau diese Verbindung zur Natur spürt man bis heute auf dem Teller. Die traditionelle Familienküche der Frauen der Familie trifft im Goldenen Hirsch auf moderne Ideen und regionale Produkte aus Feld und Wald. Rund 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen inzwischen an sieben Tagen in der Woche dafür, dass das Versprechen der Gastgeberin gilt: „Mit Liebe gekocht.“
Das Restaurant Goldener Hirsch in der Nackstraße 16 feiert am Samstag, 22. August 2026, von 15 bis 22 Uhr sein zehnjähriges Bestehen. (Veranstaltungskalender). Alle Mainzerinnen und Mainzer sind eingeladen, mitzufeiern: Bei einem Flying Buffet zum Probieren der beliebtesten Gerichten aus zehn Jahren, Weinverkostungen regionaler Weingüter und Live-Musik verwandelt sich das Lokal in der Neustadt in einen Ort der Begegnung. Der Eintritt ist frei.
Was 2015 als kleines Projekt mit großer Leidenschaft begann, ist heute ein fester Bestandteil des Mainzer Gastro-Lebens. Gründerin Nora Valeska Benks (Foto links, © Elisa Biscotti) brachte ihre Liebe zum Kochen aus der Familie mit: Förster und Gärtner in der Pfalz – und genau diese Verbindung zur Natur spürt man bis heute auf dem Teller. Die traditionelle Familienküche der Frauen der Familie trifft im Goldenen Hirsch auf moderne Ideen und regionale Produkte aus Feld und Wald. Rund 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen inzwischen an sieben Tagen in der Woche dafür, dass das Versprechen der Gastgeberin gilt: „Mit Liebe gekocht.“„Zehn Jahre Goldener Hirsch – das sind vor allem zehn Jahre wunderbare Gäste, die für uns längst zur großen Hirschfamilie gehören“, sagt Inhaberin Nora Valeska Benks. „Beim Jubiläumsfest möchten wir uns dafür bedanken – mit allem, was uns ausmacht: gutem Essen, guten Weinen und guter Stimmung.“
Beim Flying Buffet können sich die Besucherinnen und Besucher durch die Klassiker der vergangenen zehn Jahre probieren – ein kulinarischer Streifzug durch ein ganzes Jahrzehnt. Dazu laden Weinverkostungen mit Partnern zum Entdecken ein, die in der Region keine Unbekannten sind: Bassermann-Jordan aus Deidesheim, Schönhals aus Biebelnheim und Porderhof aus Saulheim, Brummund aus Ober-Hilbersheim. Auch die preisgekrönten Edelbrände der Edelobstbrennerei Böhler aus Stein-Bockenheim stehen zum Probieren bereit.
Mit zwei Gitarren, zwei Stimmen und einer ordentlichen Prise Blues, Pop, Rock und Soul wird es dann ab 18 Uhr stimmungsvoll: Das Duo MEON, längst Geheimtipp im Rhein-Main-Gebiet, verwöhnt die Ohren und die angeregte Seele gefühlvoll, authentisch, mit einem Gitarrensound, der unter die Haut geht.

Duo MEON
Über den Goldenen Hirsch
Das Restaurant Goldener Hirsch wurde 2015 von Nora Valeska Benks in der Mainzer Neustadt gegründet. Das Team von rund 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern serviert an sieben Tagen in der Woche regionale Pfälzer Küche aus saisonalen Produkten. Zu den langjährigen Partnern zählen Weingüter aus Rheinhessen und der Pfalz. Weitere Informationen: www.goldener-hirsch-mainz.de
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11.07.2026
Rund 300 Menschen demonstrieren in Mainz für die Rettung der psychotherapeutischen Versorgung
Über 300 Menschen versammelten sich am 10. Juli 2026 um 17:30 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz in Mainz, um gegen die geplanten Kürzungen in der psychotherapeutischen Versorgung zu protestieren. Zu der Kundgebung hatten zwei Mainzer Psychologiestudentinnen, Sandra Munro und Ofra Deiglmayr, nur 24 Stunden zuvor, gemeinsam mit Unterstützer*innen in einem Instagram Post (@psychotherapieretten_mainz) aufgerufen. Es wurden etwa 50 Teilnehmende erwartet – die große Resonanz innerhalb kürzester Zeit zeigt deutlich, dass die Kürzungen der schwarz-roten Regierung nicht ohne Widerstand hingenommen werden.
Rund 300 Menschen demonstrieren in Mainz für die Rettung der psychotherapeutischen Versorgung
Über 300 Menschen versammelten sich am 10. Juli 2026 um 17:30 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz in Mainz, um gegen die geplanten Kürzungen in der psychotherapeutischen Versorgung zu protestieren. Zu der Kundgebung hatten zwei Mainzer Psychologiestudentinnen, Sandra Munro und Ofra Deiglmayr, nur 24 Stunden zuvor, gemeinsam mit Unterstützer*innen in einem Instagram Post (@psychotherapieretten_mainz) aufgerufen. Es wurden etwa 50 Teilnehmende erwartet – die große Resonanz innerhalb kürzester Zeit zeigt deutlich, dass die Kürzungen der schwarz-roten Regierung nicht ohne Widerstand hingenommen werden.

Auf der Kundgebung sprachen die beiden Organisator*innen, eine Vertreterin der Psychotherapeut*innen in Ausbildung (PiA), eine selbst von psychischer Erkrankung betroffene Person, Vertreter*innen der Sozialistischen Organisation Solidarität (SOL), sowie Vertreter*innen der Hochschulgruppe Kritische Psychologie. Ergänzt wurden die Redebeiträge durch ein eigens für die Demonstration geschriebenes Lied einer Studentin, das die Bedeutung einer solidarischen Gesundheitsversorgung künstlerisch aufgriff.
Im Mittelpunkt der Kundgebung stand die Sorge um die Zukunft der psychotherapeutischen Versorgung in Deutschland. Anlass sind die angekündigten Maßnahmen, die den gesetzlichen Schutz des Mindesthonorars für die Behandlung gesetzlich versicherter Patient*innen abschaffen sollen. Diese Maßnahme gefährdet die wirtschaftliche Existenz vieler psychotherapeutischer Praxen, die über die gesetzliche Krankenversicherung abrechnen und verschärft den ohnehin bestehenden Mangel an ambulanten Therapieplätzen.
„Es weht ein neuer Wind. Der Bundeshaushalt für 2027 spricht für sich: im Gesundheitssystem wird radikal eingestampft während andere Bereiche massiv aufgestockt werden“, sagt Ofra Deiglmayr, eine der Initiatorinnen. „Es ist eine Klatsche ins Gesicht aller Betroffenen und aller, die helfen wollen“ ergänzt Katharina Epstein, Vertretung der Psychotherapeut*innen in Ausbildung in Rheinland-Pfalz.

Fotos: Veranstalter der Demonstration
Die Organisatorinnen machten deutlich, dass sich die psychotherapeutische Versorgung bereits seit Jahren in einer angespannten Lage befindet. Schon heute warten viele Menschen mit psychischen Erkrankungen monatelang auf einen Therapieplatz. Gleichzeitig kämpfen angehende Psychotherapeut*innen seit der Reform der Ausbildung um eine verlässliche Finanzierung ihrer Weiterbildung, die bis heute nicht gesichert ist. Der Kahlschlag des Gesundheits- und Sozialsystems verschärft diese Lage immens, da keine Weiterbildungsplätze geschaffen werden können. Ohne Weiterbildungsplätze – keine Psychotherapie.
Die Veranstalter*innen fordern die Bundesregierung auf, alle Maßnahmen zurückzunehmen, die die psychotherapeutische Versorgung verschlechtern. Sie setzen sich für eine flächendeckende ambulante Versorgung, ausreichend Kassensitze, eine gesicherte Finanzierung der psychotherapeutischen Weiterbildung sowie einen gleichberechtigten Zugang zu Psychotherapie für alle Menschen – unabhängig von Einkommen, Wohnort oder Versicherungsstatus – ein.
Sandra Munro erklärte: „Aktuell stirbt bereits jede Stunde ein Mensch in Deutschland an Suizid. Als Konsequenz der jüngsten Beschlüsse von CDU und SPD wird diese schreckliche Zahl noch steigen. Psychotherapie rettet Leben – es liegt an uns allen für das Überleben der Psychotherapie zu kämpfen!“
Die Veranstalter*innen ziehen das Fazit: „Nach nur 24 Stunden waren 300 Leute da. So viele sind geblieben um gemeinsam gegen die Kürzungen und für alle, die darunter leiden, zu kämpfen. Jetzt gibt es eine Gruppe und wir freuen uns über jede Person, die mit uns laut und unbequem wird!“
10.07.2026
Räuberischer Diebstahl im Hbf Mainz - Pfefferspray eingesetzt
Räuberischer Diebstahl im Hbf Mainz - Pfefferspray eingesetzt
Zwei unbekannte Jugendliche begingen am
Nachmittag des 10.07.2026 einen Diebstahl von Kopfhörern in einem
Drogeriegeschäft im Hauptbahnhof in Mainz.
Als der 26-jährige Ladendetektiv dies sah und eingriff, setzte sich einer der Diebe mit körperlicher Gewalt zur Wehr. Die Sachlage wurde durch zwei unbeteiligte Dritte als Tat gegen den augenscheinlich minderjährigen Tatverdächtigen fehlgedeutet. Die beiden Personen griffen daraufhin ebenfalls zur Hilfe des Jungen in den Sachverhalt ein.
Die Rangelei endete mit dem Einsatz von Pfefferspray, welches der Ladendetektiv gegen die Interventen einsetzte. Die beiden Jungen flüchteten in zwei verschiedene Richtungen aus dem Bahnhofsgebäude. Eine Streife der Bundespolizei erreichte kurz darauf den Ereignisort und nahm den Sachverhalt auf und leisteten Erste Hilfe.
Durch den Einsatz des Pfeffersprays erlitten die beiden eingreifenden Personen Atemwegsreizungen. Es wurde ein Rettungswagen und die Feuerwehr alarmiert. Die Auswirkungen waren aber sehr gering, sodass keine medizinische Hilfe und Maßnahmen durch die Feuerwehr notwendig wurden.
Die umgehend eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen der Polizei Mainz und Bundespolizei nach den beiden Tatverdächtigen verlief bisher ohne Erfolg. Es wurde ein Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt wegen räuberischen Diebstahls durch die Bundespolizei eingeleitet. Eine durch das Pfefferspray getroffene Person erstattete zudem Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung gegen den Ladendetektiv.
Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder sachdienliche Hinweise zu den mutmaßlichen Tätern geben können, werden gebeten, sich bei der Bundespolizeiinspektion Kaiserslautern zu melden. Hinweise können per E-Mail an: bpoli.kaiserslautern@polizei.bund.de oder telefonisch unter 0631 34073-0 sowie bei jeder anderen Polizeidienststelle abgegeben werden.
Als der 26-jährige Ladendetektiv dies sah und eingriff, setzte sich einer der Diebe mit körperlicher Gewalt zur Wehr. Die Sachlage wurde durch zwei unbeteiligte Dritte als Tat gegen den augenscheinlich minderjährigen Tatverdächtigen fehlgedeutet. Die beiden Personen griffen daraufhin ebenfalls zur Hilfe des Jungen in den Sachverhalt ein.
Die Rangelei endete mit dem Einsatz von Pfefferspray, welches der Ladendetektiv gegen die Interventen einsetzte. Die beiden Jungen flüchteten in zwei verschiedene Richtungen aus dem Bahnhofsgebäude. Eine Streife der Bundespolizei erreichte kurz darauf den Ereignisort und nahm den Sachverhalt auf und leisteten Erste Hilfe.
Durch den Einsatz des Pfeffersprays erlitten die beiden eingreifenden Personen Atemwegsreizungen. Es wurde ein Rettungswagen und die Feuerwehr alarmiert. Die Auswirkungen waren aber sehr gering, sodass keine medizinische Hilfe und Maßnahmen durch die Feuerwehr notwendig wurden.
Die umgehend eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen der Polizei Mainz und Bundespolizei nach den beiden Tatverdächtigen verlief bisher ohne Erfolg. Es wurde ein Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt wegen räuberischen Diebstahls durch die Bundespolizei eingeleitet. Eine durch das Pfefferspray getroffene Person erstattete zudem Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung gegen den Ladendetektiv.
Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder sachdienliche Hinweise zu den mutmaßlichen Tätern geben können, werden gebeten, sich bei der Bundespolizeiinspektion Kaiserslautern zu melden. Hinweise können per E-Mail an: bpoli.kaiserslautern@polizei.bund.de oder telefonisch unter 0631 34073-0 sowie bei jeder anderen Polizeidienststelle abgegeben werden.
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10.07.2026
Aggressiver Mann verletzt DB Mitarbeiter
Am 9. Juli 2026 wurde die Bundespolizei gegen 18:50 Uhr im Hauptbahnhof Mainz informiert, nachdem ein 71-jähriger Ungar gegenüber Sicherheitsmitarbeitern der DB aggressiv geworden war.
Aggressiver Mann verletzt DB Mitarbeiter
Am 9. Juli 2026 wurde die Bundespolizei gegen 18:50 Uhr im Hauptbahnhof Mainz informiert, nachdem ein 71-jähriger Ungar gegenüber Sicherheitsmitarbeitern der DB aggressiv geworden war.
Der Mann lag zunächst auf einer Sitzbank auf Bahnsteig 1 und schlief. Ein DB-Mitarbeiter sprach ihn an, konnte ihn allerdings nicht wecken, weshalb er um Unterstützung des Sicherheitsdienstes der DB bat. Nachdem er schließlich geweckt werden konnte und keine Reiseabsichten erkennen ließ, wurde er aufgefordert den Bahnhof zu verlassen.
Daraufhin verhielt sich der 71-Jährige Ungar zunehmend aggressiv und versuchte die Sicherheitsmitarbeiter anzugreifen. Als diese ihn aus dem Bahnhof begleiten wollten, ließ er sich zu Boden fallen und schlug, trat sowie spuckte um sich. Er wurde bis zum Eintreffen der Bundespolizisten festgehalten.
Auch gegenüber der Streifenbeamten änderte der Mann sein Verhalten nicht und spuckte wiederholt, sodass ihm eine Spuckschutzhaube aufgesetzt wurde. Er wurde gefesselt und unter weiterem Widerstand zur Dienststelle gebracht. Er schlug und trat wiederholt gegen die Zellentür und verletzte sich dabei selbst am Bein.
Der hinzugezogene Rettungsdienst stellte fest, dass keine ärztliche Behandlung notwendig sei. Im Verlauf des Abends beruhigte sich der Mann schließlich und wurde nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen auf freien Fuß belassen.
Für den Bahnhof erhielt er ein Hausverbot sowie einen Platzverweis. Durch den Vorfall wurden zwei Sicherheitsmitarbeiter der DB leicht verletzt. Gegen den 71-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.
10.07.2026
Sachbeschädigung durch Graffiti - Zwei Tatverdächtige kontrolliert
Am frühen Freitagmorgen gegen 03:00 Uhr wurde der Polizei gemeldet, dass mehrere Personen in der Kaiserstraße in Mainz eine Hauswand mit Graffiti besprühen würden. weiterlesen
Sachbeschädigung durch Graffiti - Zwei Tatverdächtige kontrolliert
Am frühen Freitagmorgen gegen 03:00 Uhr wurde der Polizei gemeldet, dass mehrere Personen in der Kaiserstraße in Mainz eine Hauswand mit Graffiti besprühen würden. weiterlesen
10.07.2026
„Lebenslieder“: Senioren erzählen mit Musik aus ihrem Leben
Beim Projekt „Lebenslieder“ haben Bewohner des Martinsstifts ihre Lebensgeschichten musikalisch zum Ausdruck gebracht. Höhepunkt war ein Konzert in der Mainzer Christuskirche - AZ Mainz (plus)
„Lebenslieder“: Senioren erzählen mit Musik aus ihrem Leben
Beim Projekt „Lebenslieder“ haben Bewohner des Martinsstifts ihre Lebensgeschichten musikalisch zum Ausdruck gebracht. Höhepunkt war ein Konzert in der Mainzer Christuskirche - AZ Mainz (plus)

(Foto: Adrian Noltemeier)
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09.07.2026
Pride Month und Arbeit der Frauennotrufe Hand in Hand
Zum diesjährigen Pride Month machen die Fachgruppe Antifeminismus und die Fachgruppe trans* der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) autonomer Frauennotrufe in RLP auf den dringend notwendigen Gewaltschutz von trans* Personen aufmerksam.
Pride Month und Arbeit der Frauennotrufe Hand in Hand
Zum diesjährigen Pride Month machen die Fachgruppe Antifeminismus und die Fachgruppe trans* der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) autonomer Frauennotrufe in RLP auf den dringend notwendigen Gewaltschutz von trans* Personen aufmerksam.
Frauenrechte und Gewaltschutz stehen nicht im Widerspruch zur Sicherheit und der Selbstbestimmung von queeren Menschen. Trans* Personen waren schon immer Teil feministischer emanzipatorischer Kämpfe, und habe diese in großen Teilen vorangetrieben.
Trans* Menschen als Bedrohung für cis Frauen darzustellen ist antifeministisch, menschenfeindlich und nahtlos anschlussfähig für rechte und fundamentalistische Ideologien. Trans* Personen sind selbst besonders häufig von sexualisierter, körperlicher und patriarchaler Gewalt betroffen. In der europaweiten FRA gaben 34 % der befragten trans* Personen an, in den vergangen 5 Jahren Gewalt erlebt zu haben, trans* Frauen sogar zu 38 %.
Anfeindungen gegen trans* Personen führen dazu, dass der Ausbau von Unterstützungsstrukturen gehemmt wird. „Die Frauennotrufe in RLP haben von Anfang an kritisiert, dass die Unterstützung von nicht-binären Personen und trans* Männern größtenteils aus dem Gewalthilfegesetz gestrichen wurde. Diese Entwicklung ist für uns ein klarer Rückschritt und widerspricht unseren gewachsenen Unterstützungs- und Vernetzungsstrukturen!“, erklärt Leah Krieger vom Frauen*notruf Mainz.
Homo-, Trans- und Queerfeindlichkeit führt auch zum Abbau von Rechten für cis Frauen. In diversen Ländern wie Polen, Bulgarien, Slowakei, Ungarn und Türkei wurden queerfeindliche Argumente dazu genutzt, die Ratifizierung der Istanbul-Konvention in Frage zu stellen oder aus der Istanbul-Konvention auszutreten. Die Istanbul-Konvention ist das bisher weitreichendste international rechtsverbindliche Instrument zur Verhütung und Bekämpfung von geschlechtsspezifischer Gewalt. „Die Istanbul Konvention ist eine wichtige Grundlage unserer Arbeit. Dass einige Länder die Istanbul Konvention nicht ratifizieren wollen oder aus ihr austreten ist für uns ein fatales Zeichen“, stellt Miriam Kösterkamp vom Frauennotruf Idar-Oberstein klar.
„Wir fordern das Land Rheinland-Pfalz auf, in der regionalen Umsetzung des Gewalthilfegesetzes gemäß § 5 Abs. 1 GewHG und Artikel 4 Abs 3 Istanbul Konvention Diskriminierung auf Landesebene abbaut und Beratung und Schutz für alle von geschlechtsspezifischer Gewalt betroffenen Gruppen ermöglicht“, erklärt Miriam Kösterkamp weiter. „Queere Personen aus unseren Unterstützungsstrukturen auszuschließen widerspricht unserer gelebten Praxis!“
Die Fachgruppe trans* der LAG autonomer Frauennotrufe setzt sich mit der Öffnung der Frauennotrufe für trans* Personen und für die Belange von queeren Menschen in den Unterstützungsstrukturen für Betroffene sexualisierter Gewalt auseinander. Die Fachgruppe Antifeminismus beschäftigt sich mit aktuellen antifeministischen Entwicklungen und deren Auswirkungen auf das Thema sexualisierte Gewalt und die Arbeit der Frauennotrufe.
Verantwortlich: Leah Krieger (Frauennotruf Mainz), Miriam Kösterkamp (Frauennotruf Idar-Oberstein)
09.07.2026
Auszeichnung für inklusives Zahnarztzentrum in Mainz
Dr. Sabrina Reitz plant ein inklusives Zahnarztzentrum am Aliceplatz 6. Für ihr Konzept, das speziell Menschen mit besonderen Bedürfnissen im Blick hat, erhält sie bereits erste Ehrungen - AZ Mainz (plus)
Auszeichnung für inklusives Zahnarztzentrum in Mainz
Dr. Sabrina Reitz plant ein inklusives Zahnarztzentrum am Aliceplatz 6. Für ihr Konzept, das speziell Menschen mit besonderen Bedürfnissen im Blick hat, erhält sie bereits erste Ehrungen - AZ Mainz (plus)

(Foto: OEMUS MEDIA AG)
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09.07.2026
Das Café krumm & schepp wächst: Neue Außengastro, mehr Brunch & Getränke
Das Café krumm & schepp wächst: Neue Außengastro, mehr Brunch & Getränke
Als erstes foodsharing-Café der
Region feiert krumm & schepp nicht nur seinen Erfolg, sondern
baut ihn weiter aus: Mit neuer Außengastro, erweitertem Brunch- und
Getränkeangebot sowie einer engagierten Mitgliederstruktur stärkt
der Verein seinen Betrieb – und lädt alle ein, Teil der
Gemeinschaft zu werden: „Leckerer Cappuccino oder kühle
Erfrischung – kommt zu uns und genießt!“
Etwa eineinhalb Jahre nach der Eröffnung und einem halben Jahr nach Auszeichnung mit dem deutschen Nachbarschaftspreis in der Kategorie Nachhaltigkeit geht es dem Café besser denn je und feiert am 18.-19 Juli sein zweites Sommerfest.
Dank einer wachsenden, aktiven Mitgliederbasis und einem starken Team aus Ehrenamtlichen und Festangestellten kann krumm & schepp e.V. seinen Service weiter ausbauen. Nach wie vor gelten die Prinzipien „Zahl, was es dir wert ist“ und kostenfreie gerettete Backwaren – jetzt ergänzt um eine neu gestaltete Außengastro für mehr Platz für euch.
Der Brunch bietet jedes Wochenende zwei hausgemachte Aufstriche und dazu wurde das Getränkeangebot um hausgemachte Limonaden sowie diverse kalte Kaffeespezialitäten von Iced Coffee bis hin zu Iced Strawberry Matcha Latte ergänzt.
„Unser Café lebt von den Menschen, die es tragen – und von denen, die zu uns kommen“, sagt Katrin Marx, Vorstandsmitglied. „Ein buntes, engagiertes Team sorgt für eine herzliche Atmosphäre, in der sich alle willkommen fühlen. Kommt vorbei, genießt unser Angebot und werdet Teil davon!“
Ob zum Kaffee, Brunch oder einfach zum Verweilen – das Team des Café krumm & schepp freut sich auf euch!
Sommerfest-Highlight am 18. und 19. Juli
Etwa eineinhalb Jahre nach der Eröffnung und einem halben Jahr nach Auszeichnung mit dem deutschen Nachbarschaftspreis in der Kategorie Nachhaltigkeit geht es dem Café besser denn je und feiert am 18.-19 Juli sein zweites Sommerfest.
Dank einer wachsenden, aktiven Mitgliederbasis und einem starken Team aus Ehrenamtlichen und Festangestellten kann krumm & schepp e.V. seinen Service weiter ausbauen. Nach wie vor gelten die Prinzipien „Zahl, was es dir wert ist“ und kostenfreie gerettete Backwaren – jetzt ergänzt um eine neu gestaltete Außengastro für mehr Platz für euch.
Der Brunch bietet jedes Wochenende zwei hausgemachte Aufstriche und dazu wurde das Getränkeangebot um hausgemachte Limonaden sowie diverse kalte Kaffeespezialitäten von Iced Coffee bis hin zu Iced Strawberry Matcha Latte ergänzt.
„Unser Café lebt von den Menschen, die es tragen – und von denen, die zu uns kommen“, sagt Katrin Marx, Vorstandsmitglied. „Ein buntes, engagiertes Team sorgt für eine herzliche Atmosphäre, in der sich alle willkommen fühlen. Kommt vorbei, genießt unser Angebot und werdet Teil davon!“
Ob zum Kaffee, Brunch oder einfach zum Verweilen – das Team des Café krumm & schepp freut sich auf euch!
Sommerfest-Highlight am 18. und 19. Juli
Mit DJ-Brunch,
frischen Crêpes, Improtheater, DJ-Sessions und Kindercircus wird es
ein Wochenende voller Musik, toller Menschen und guter Unterhaltung.
Nähere Info auf
unserem Eventkalender
08.07.2026
Motten, Käfer & Co. in der Küche: Vorräte vor Schädlingen schützen
Motten, Käfer & Co. in der Küche: Vorräte vor Schädlingen schützen
Gerade im Sommer gibt es sie immer häufiger:
Vorratsschädlinge. Ob im Mehl oder in den Nüssen, Motten und Käfer
fühlen sich besonders in trockenen Lebensmitteln wohl. Dies führt
immer wieder zu unnötigen Lebensmittelverlusten. Ein Befall lässt
sich oft vorab vermeiden – und auch bei einem Auftreten gibt es
wirksame Maßnahmen.
Wie kommen die Schädlinge in das Essen?
Vorratsschädlinge gelangen häufig unbemerkt in den Haushalt. Oft werden sie bereits mit eingekauften Lebensmitteln eingeschleppt, etwa über Mehl, Reis, Nüsse oder Gewürze. Typische Anzeichen sind kleine Gespinste in Verpackungen, krümelige Rückstände oder kleine Käfer und Larven im Vorratsschrank. Besonders warme Temperaturen und lange gelagerte Lebensmittel begünstigen ihre Vermehrung.
Die Zahl möglicher Vorrats- und Hygieneschädlinge ist groß. Häufig treten in deutschen Haushalten Käferarten wie Brot-, Korn- oder Reismehlkäfer sowie Mottenarten wie Dörrobst- und Mehlmotten auf, gelegentlich auch Schaben. Die meisten Schädlinge sind dabei nicht auf ein einzelnes Lebensmittel spezialisiert: Sie befallen unter anderem Mehl, Nüsse, Schokolade, Nudeln oder sogar Gewürze. Das warme und teilweise feuchte Klima in der Küche bietet ihnen zudem günstige Lebensbedingungen.
Was hilft gegen Vorratsschädlinge?
Um einen Befall zu vermeiden, sollten trockene Lebensmittel möglichst in gut verschließbaren Behältern mit Gummidichtung aufbewahrt werden. Offene oder beschädigte Verpackungen bieten Schädlingen einen leichten Zugang. Neu gekaufte Trockenvorräte sollten zudem auf einen möglichen Befall geprüft werden. Zudem empfiehlt es sich, Vorräte regelmäßig zu kontrollieren und kühl und trocken zu lagern. Zusätzlich sollte beim Kochen regelmäßig gelüftet werden, um die Luftfeuchtigkeit möglichst gering zu halten. Das Anbringen von Fliegengittern vor allen Fenstern verhindert zusätzlich das Einfliegen von Vorratsschädlingen.
Ist bereits Befall aufgetreten, sollten betroffene Lebensmittel konsequent entsorgt werden. Davor sollten diese eingefroren werden, damit sich die Insekten nicht aus dem Müll heraus wieder ausbreiten können. Anschließend ist es wichtig, den Vorratsschrank gründlich zu reinigen. Hierzu eignet sich Allzweck- oder Essigreiniger. In einigen Fällen können auch Pheromonfallen – sogenannte synthetische Lockstoffe – zum Einsatz kommen.
Weitere Infos zur Schädlingsbekämpfung und – Vorbeugung sind hier zu finden.
Wie kommen die Schädlinge in das Essen?
Vorratsschädlinge gelangen häufig unbemerkt in den Haushalt. Oft werden sie bereits mit eingekauften Lebensmitteln eingeschleppt, etwa über Mehl, Reis, Nüsse oder Gewürze. Typische Anzeichen sind kleine Gespinste in Verpackungen, krümelige Rückstände oder kleine Käfer und Larven im Vorratsschrank. Besonders warme Temperaturen und lange gelagerte Lebensmittel begünstigen ihre Vermehrung.
Die Zahl möglicher Vorrats- und Hygieneschädlinge ist groß. Häufig treten in deutschen Haushalten Käferarten wie Brot-, Korn- oder Reismehlkäfer sowie Mottenarten wie Dörrobst- und Mehlmotten auf, gelegentlich auch Schaben. Die meisten Schädlinge sind dabei nicht auf ein einzelnes Lebensmittel spezialisiert: Sie befallen unter anderem Mehl, Nüsse, Schokolade, Nudeln oder sogar Gewürze. Das warme und teilweise feuchte Klima in der Küche bietet ihnen zudem günstige Lebensbedingungen.
Was hilft gegen Vorratsschädlinge?
Um einen Befall zu vermeiden, sollten trockene Lebensmittel möglichst in gut verschließbaren Behältern mit Gummidichtung aufbewahrt werden. Offene oder beschädigte Verpackungen bieten Schädlingen einen leichten Zugang. Neu gekaufte Trockenvorräte sollten zudem auf einen möglichen Befall geprüft werden. Zudem empfiehlt es sich, Vorräte regelmäßig zu kontrollieren und kühl und trocken zu lagern. Zusätzlich sollte beim Kochen regelmäßig gelüftet werden, um die Luftfeuchtigkeit möglichst gering zu halten. Das Anbringen von Fliegengittern vor allen Fenstern verhindert zusätzlich das Einfliegen von Vorratsschädlingen.
Ist bereits Befall aufgetreten, sollten betroffene Lebensmittel konsequent entsorgt werden. Davor sollten diese eingefroren werden, damit sich die Insekten nicht aus dem Müll heraus wieder ausbreiten können. Anschließend ist es wichtig, den Vorratsschrank gründlich zu reinigen. Hierzu eignet sich Allzweck- oder Essigreiniger. In einigen Fällen können auch Pheromonfallen – sogenannte synthetische Lockstoffe – zum Einsatz kommen.
Weitere Infos zur Schädlingsbekämpfung und – Vorbeugung sind hier zu finden.
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08.07.2026
Neues Gaskraftwerk in Mainz: Was bisher warum geplant ist
Warum soll auf der Ingelheimer Aue ein neues Gaskraftwerk entstehen? Was wird daran kritisiert und was entgegnet die KMW? Wir geben in einem Fragen-Antworten Stück eine Übersicht - AZ Mainz (plus)
Neues Gaskraftwerk in Mainz: Was bisher warum geplant ist
Warum soll auf der Ingelheimer Aue ein neues Gaskraftwerk entstehen? Was wird daran kritisiert und was entgegnet die KMW? Wir geben in einem Fragen-Antworten Stück eine Übersicht - AZ Mainz (plus)

(Foto: KMW AG)
07.07.2026
Dieser Neubau wurde durch archäologische Funde ausgebremst
Archäologische Funde und höhere Kosten stellen die Projektleiter von „Urban City Living“ vor neue Herausforderungen. Auf dem Grundstück befand sich ein mittelalterlicher Friedhof - AZ Mainz (plus)
Dieser Neubau wurde durch archäologische Funde ausgebremst
Archäologische Funde und höhere Kosten stellen die Projektleiter von „Urban City Living“ vor neue Herausforderungen. Auf dem Grundstück befand sich ein mittelalterlicher Friedhof - AZ Mainz (plus)

(Foto: Stefan Sämmer)
07.07.2026
Sachbeschädigungsserie an PKWs in der Mainzer Neustadt - Zeugen gesucht
Nach einer Serie an Sachbeschädigungen sucht die Polizei nach Zeuginnen und Zeugen. Bisher unbekannte Täter besprühten in der Mainzer Neustadt mehrere Kraftfahrzeugen mit Farbe.
Sachbeschädigungsserie an PKWs in der Mainzer Neustadt - Zeugen gesucht
Nach einer Serie an Sachbeschädigungen sucht die Polizei nach Zeuginnen und Zeugen. Bisher unbekannte Täter besprühten in der Mainzer Neustadt mehrere Kraftfahrzeugen mit Farbe.
In der Nacht vom 01.07.2026 auf den 02.07.2026
sowie in der Nacht vom 06.07.2026 auf den 07.07.2026 wurden
mindestens 23 PKW mit Lackfarbe besprüht. Der Tatort erstreckt sich,
über die Mainzer Neustadt von der Josefsstraße bis zur
Colmarstraße.Die Polizei bittet um sachdienliche Hinweise, die zur Ermittlung des/r Täter/in führen können.
Die Taten fanden mutmaßlich jeweils in den frühen Morgenstunden statt.
Hinweise können unter der Telefonnummer 06131 65 - 34250 an die sachbearbeitende Polizeiinspektion Mainz 2 weitergegeben werden.
07.07.2026
Freie Fahrt mit dem E-Scooter – aber ohne Risiko
Freie Fahrt mit dem E-Scooter – aber ohne Risiko
Verbraucherzentrale informiert über wichtige
Kaufkriterien
E-Scooter gehören inzwischen zum Alltag und sind aus dem Stadtbild kaum noch wegzudenken. Mit mehr Leistung, höheren Geschwindigkeiten und attraktiven Preisen werben zahlreiche Anbieter auf Online-Marktplätzen um Käufer. Doch nicht jedes Modell, das online angeboten wird, darf auch auf deutschen Straßen fahren. E-Scooter dürfen nur dann am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen, wenn sie eine gültige Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) haben. Ohne ABE gibt es keinen Versicherungsschutz. Scooter ohne ABE und Versicherungsschutz dürfen nur auf Privatgrundstücken gefahren werden. Entscheidend ist die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit von 20km/h.
Ohne Allgemeine Betriebserlaubnis bleibt der E-Scooter stehen
Die ABE erteilt das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) auf Antrag des Herstellers für den jeweiligen Fahrzeugtyp. Voraussetzung ist unter anderem, dass das Fahrzeug eine bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h nicht überschreitet. „Um die Allgemeine Betriebserlaubnis muss sich der Hersteller kümmern. Fehlt sie, können Verbraucher dies meist nicht selbst nachholen. Besonders bei günstigen Importmodellen ohne Ansprechpartner in der Europäischen Union bleibt eine Nachfrage beim Hersteller oft erfolglos“, erklärt Dr. Julia Gerhards, Referentin für Verbraucherrecht und Datenschutz bei der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Zwar kann in Einzelfällen eine Einzelgenehmigung nach technischer Prüfung in Betracht kommen. Diese ist jedoch mit erheblichem zeitlichem und finanziellem Aufwand verbunden.
Ohne Allgemeine Betriebserlaubnis keine Versicherungsplakette
Hinzu kommt, dass die Nutzung eines Scooters auf öffentlichen Straßen nur dann erlaubt ist, wenn der Fahrzeughalter eine Kfz-Haftpflichtversicherung abgeschlossen hat. Der Nachweis des Versicherungsschutzes erfolgt durch eine Versicherungsplakette, die am E-Scooter zu befestigen ist. Diese Versicherungsplakette gibt es beim Versicherungsunternehmen – aber nur, wenn eine Fahrzeug-Identifizierungsnummer (FIN) und eine ABE vorliegen.
Günstige Modelle aus dem Ausland oder dem Internet haben meistens keinen ABE-Nachweis und lassen sich damit auch nicht versichern.
„Wer einen E-Scooter ohne gültige Betriebserlaubnis fährt, riskiert mehr als nur ein Bußgeld“, so Gerhards. Allein für die fehlende ABE droht ein Bußgeld von 70 Euro und die Untersagung der Weiterfahrt. Das Fahrzeug wird zudem meist von der Polizei beschlagnahmt. Fehlt das vorgeschriebene Versicherungskennzeichen, kommt der Straftatbestand des Fahrens ohne Haftpflichtversicherung hinzu. Hier drohen eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe sowie Punkte im Fahreignungsregister des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) in Flensburg. Ohne ABE und ohne Haftpflichtversicherung dürfen Scooter legal nur auf eingefriedeten Privatgrundstücken gefahren werden.
Auf das Typenschild achten
Ob ein E-Scooter für den deutschen Straßenverkehr zugelassen ist, lässt sich unter anderem am Typenschild erkennen. Es weist darauf hin, dass für das Fahrzeugmodell eine Allgemeine Betriebserlaubnis vorliegt und die Anforderungen der Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung erfüllt sind. „Fehlt das Typenschild, sollten Verbraucher:innen vom Kauf Abstand nehmen. Sie sollten vor dem Kauf nicht nur auf Preis und Reichweite, sondern vor allem auf die Straßenzulassung achten“, rät Gerhards. Zusätzliche Orientierung bietet eine vom Kraftfahrt-Bundesamt veröffentlichte Liste der für Elektrokleinstfahrzeuge erteilten Allgemeinen Betriebserlaubnisse. Verbraucher:innen können dort prüfen, ob für ein bestimmtes Modell bereits eine ABE vorliegt.
Tempolimit von 20 km/h beachten
Modelle mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von mehr als 20 km/h sind keine Elektrokleinstfahrzeuge. Für sie gelten andere rechtliche Anforderungen. Wer ohne die erforderlichen Voraussetzungen unterwegs ist, muss mit Bußgeldern und unter Umständen auch strafrechtlichen Konsequenzen rechnen.
CE-Kennzeichen ersetzt keine Straßenzulassung
Ein CE-Kennzeichen bedeutet nicht, dass ein E-Scooter die Straßenverkehrszulassung hat. Es bescheinigt lediglich die Einhaltung grundlegender europäischer Sicherheitsanforderungen. Auch TÜV-Siegel bieten nur dann eine Orientierungshilfe, wenn sie tatsächlich von einer Prüfstelle vergeben wurden. Verbraucher sollten deshalb die Echtheit von Prüfzeichen im Zweifel anhand der Zertifizierungsnummer überprüfen.
Safety-Gate-Portal warnt vor gefährlichen Produkten
Das europäische Safety-Gate-Portal informiert über gefährliche Produkte und Rückrufe. Dort werden unter anderem E-Scooter aufgeführt, die wegen Brandgefahr durch fehlerhafte Akkus oder aufgrund von Bremsmängeln beanstandet wurden.
„Ein Blick ins Safety-Gate-Portal kann vor Fehlkäufen und Sicherheitsrisiken schützen“, sagt Gerhards. Gerade vor dem Kauf eines unbekannten Modells kann sich eine Überprüfung lohnen.
Bedienungsanleitung in deutscher Sprache
Wichtige Sicherheits- und Nutzungshinweise sollten in deutscher Sprache verfügbar sein. Fehlende Informationen können zu Fehlbedienungen führen und das Risiko von Bränden, Unfällen und Verletzungen erhöhen. Zudem können sich daraus Gewährleistungsansprüche ergeben.
Tipps der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz
E-Scooter gehören inzwischen zum Alltag und sind aus dem Stadtbild kaum noch wegzudenken. Mit mehr Leistung, höheren Geschwindigkeiten und attraktiven Preisen werben zahlreiche Anbieter auf Online-Marktplätzen um Käufer. Doch nicht jedes Modell, das online angeboten wird, darf auch auf deutschen Straßen fahren. E-Scooter dürfen nur dann am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen, wenn sie eine gültige Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) haben. Ohne ABE gibt es keinen Versicherungsschutz. Scooter ohne ABE und Versicherungsschutz dürfen nur auf Privatgrundstücken gefahren werden. Entscheidend ist die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit von 20km/h.
Ohne Allgemeine Betriebserlaubnis bleibt der E-Scooter stehen
Die ABE erteilt das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) auf Antrag des Herstellers für den jeweiligen Fahrzeugtyp. Voraussetzung ist unter anderem, dass das Fahrzeug eine bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h nicht überschreitet. „Um die Allgemeine Betriebserlaubnis muss sich der Hersteller kümmern. Fehlt sie, können Verbraucher dies meist nicht selbst nachholen. Besonders bei günstigen Importmodellen ohne Ansprechpartner in der Europäischen Union bleibt eine Nachfrage beim Hersteller oft erfolglos“, erklärt Dr. Julia Gerhards, Referentin für Verbraucherrecht und Datenschutz bei der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Zwar kann in Einzelfällen eine Einzelgenehmigung nach technischer Prüfung in Betracht kommen. Diese ist jedoch mit erheblichem zeitlichem und finanziellem Aufwand verbunden.
Ohne Allgemeine Betriebserlaubnis keine Versicherungsplakette
Hinzu kommt, dass die Nutzung eines Scooters auf öffentlichen Straßen nur dann erlaubt ist, wenn der Fahrzeughalter eine Kfz-Haftpflichtversicherung abgeschlossen hat. Der Nachweis des Versicherungsschutzes erfolgt durch eine Versicherungsplakette, die am E-Scooter zu befestigen ist. Diese Versicherungsplakette gibt es beim Versicherungsunternehmen – aber nur, wenn eine Fahrzeug-Identifizierungsnummer (FIN) und eine ABE vorliegen.
Günstige Modelle aus dem Ausland oder dem Internet haben meistens keinen ABE-Nachweis und lassen sich damit auch nicht versichern.
„Wer einen E-Scooter ohne gültige Betriebserlaubnis fährt, riskiert mehr als nur ein Bußgeld“, so Gerhards. Allein für die fehlende ABE droht ein Bußgeld von 70 Euro und die Untersagung der Weiterfahrt. Das Fahrzeug wird zudem meist von der Polizei beschlagnahmt. Fehlt das vorgeschriebene Versicherungskennzeichen, kommt der Straftatbestand des Fahrens ohne Haftpflichtversicherung hinzu. Hier drohen eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe sowie Punkte im Fahreignungsregister des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) in Flensburg. Ohne ABE und ohne Haftpflichtversicherung dürfen Scooter legal nur auf eingefriedeten Privatgrundstücken gefahren werden.
Auf das Typenschild achten
Ob ein E-Scooter für den deutschen Straßenverkehr zugelassen ist, lässt sich unter anderem am Typenschild erkennen. Es weist darauf hin, dass für das Fahrzeugmodell eine Allgemeine Betriebserlaubnis vorliegt und die Anforderungen der Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung erfüllt sind. „Fehlt das Typenschild, sollten Verbraucher:innen vom Kauf Abstand nehmen. Sie sollten vor dem Kauf nicht nur auf Preis und Reichweite, sondern vor allem auf die Straßenzulassung achten“, rät Gerhards. Zusätzliche Orientierung bietet eine vom Kraftfahrt-Bundesamt veröffentlichte Liste der für Elektrokleinstfahrzeuge erteilten Allgemeinen Betriebserlaubnisse. Verbraucher:innen können dort prüfen, ob für ein bestimmtes Modell bereits eine ABE vorliegt.
Tempolimit von 20 km/h beachten
Modelle mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von mehr als 20 km/h sind keine Elektrokleinstfahrzeuge. Für sie gelten andere rechtliche Anforderungen. Wer ohne die erforderlichen Voraussetzungen unterwegs ist, muss mit Bußgeldern und unter Umständen auch strafrechtlichen Konsequenzen rechnen.
CE-Kennzeichen ersetzt keine Straßenzulassung
Ein CE-Kennzeichen bedeutet nicht, dass ein E-Scooter die Straßenverkehrszulassung hat. Es bescheinigt lediglich die Einhaltung grundlegender europäischer Sicherheitsanforderungen. Auch TÜV-Siegel bieten nur dann eine Orientierungshilfe, wenn sie tatsächlich von einer Prüfstelle vergeben wurden. Verbraucher sollten deshalb die Echtheit von Prüfzeichen im Zweifel anhand der Zertifizierungsnummer überprüfen.
Safety-Gate-Portal warnt vor gefährlichen Produkten
Das europäische Safety-Gate-Portal informiert über gefährliche Produkte und Rückrufe. Dort werden unter anderem E-Scooter aufgeführt, die wegen Brandgefahr durch fehlerhafte Akkus oder aufgrund von Bremsmängeln beanstandet wurden.
„Ein Blick ins Safety-Gate-Portal kann vor Fehlkäufen und Sicherheitsrisiken schützen“, sagt Gerhards. Gerade vor dem Kauf eines unbekannten Modells kann sich eine Überprüfung lohnen.
Bedienungsanleitung in deutscher Sprache
Wichtige Sicherheits- und Nutzungshinweise sollten in deutscher Sprache verfügbar sein. Fehlende Informationen können zu Fehlbedienungen führen und das Risiko von Bränden, Unfällen und Verletzungen erhöhen. Zudem können sich daraus Gewährleistungsansprüche ergeben.
Tipps der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz
- Nur E-Scooter mit Allgemeiner Betriebserlaubnis (ABE) kaufen.
- Vor dem Kauf auf das Typenschild achten.
- Modelle mit mehr als 20 km/h kritisch prüfen.
- Darauf achten, dass Hersteller oder Händler innerhalb der EU erreichbar sind.
- Das Safety-Gate-Portal auf Warnungen und Rückrufe überprüfen.
- CE-Kennzeichen und TÜV-Siegel nicht mit einer Straßenzulassung verwechseln.
- Auf eine deutschsprachige Bedienungsanleitung achten.
Weitere Informationen zu den Regeln für E-Scooter gibt es auf der
Website
der Verbraucherzentrale.
06.07.2026
Randalierende Frau beleidigt Polizeibeamte
Am Sonntag, 05.07.2026, gegen 12:00 Uhr, wurde der Polizei über Notruf eine randalierende Frau in der Bonifatiuskirche in Mainz gemeldet. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte versuchte die Frau, sich durch Flucht zu Fuß der polizeilichen Kontrolle zu entziehen.
Sie konnte nach kurzer Verfolgung durch die Streifenbesatzung gestellt werden. Bei der Frau handelt es sich um eine 28-Jährige ohne festen Wohnsitz. Im weiteren Verlauf des Einsatzes beleidigte und bedrohte die 28-Jährige die eingesetzten Polizeibeamten. Nachdem die Frau zudem noch versuchte die eingesetzten Polizeibeamte zu schlagen, wurde sie gefesselt und in Gewahrsam genommen. Gegen sie wurden entsprechende Strafverfahren eingeleitet.
Randalierende Frau beleidigt Polizeibeamte
Am Sonntag, 05.07.2026, gegen 12:00 Uhr, wurde der Polizei über Notruf eine randalierende Frau in der Bonifatiuskirche in Mainz gemeldet. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte versuchte die Frau, sich durch Flucht zu Fuß der polizeilichen Kontrolle zu entziehen.
Sie konnte nach kurzer Verfolgung durch die Streifenbesatzung gestellt werden. Bei der Frau handelt es sich um eine 28-Jährige ohne festen Wohnsitz. Im weiteren Verlauf des Einsatzes beleidigte und bedrohte die 28-Jährige die eingesetzten Polizeibeamten. Nachdem die Frau zudem noch versuchte die eingesetzten Polizeibeamte zu schlagen, wurde sie gefesselt und in Gewahrsam genommen. Gegen sie wurden entsprechende Strafverfahren eingeleitet.
06.07.2026
Haftbefehl im Hauptbahnhof Mainz vollstreckt
Am 4. Juli 2026 kontrollierten Bundespolizisten einen 39-jährigen Litauer im Hauptbahnhof Mainz. Im Rahmen der Überprüfung seiner Personalien stellte sich heraus, dass gegen den Mann ein offener Haftbefehl wegen sexueller Belästigung vorlag. Da der Mann die ausstehende Geldstrafe in Höhe von 5180 Euro nicht begleichen konnte, wurde er zur Verbüßung der 74-tägigen Ersatzfreiheitsstrafe in die Justizvollzugsanstalt Rohrbach verbracht.
Haftbefehl im Hauptbahnhof Mainz vollstreckt
Am 4. Juli 2026 kontrollierten Bundespolizisten einen 39-jährigen Litauer im Hauptbahnhof Mainz. Im Rahmen der Überprüfung seiner Personalien stellte sich heraus, dass gegen den Mann ein offener Haftbefehl wegen sexueller Belästigung vorlag. Da der Mann die ausstehende Geldstrafe in Höhe von 5180 Euro nicht begleichen konnte, wurde er zur Verbüßung der 74-tägigen Ersatzfreiheitsstrafe in die Justizvollzugsanstalt Rohrbach verbracht.
05.07.2026
Die Mainzer Neustadt und ihr Wiederaufbau nach 1945
von Thomas Gärtner, NIN-Redaktion
Die Mainzer Neustadt wurde von den Bombenangriffen auf Mainz ab 1942 schwer getroffen. Die meisten danach noch erhaltenen Gebäude waren im Nordwesten des Stadtteils, nämlich im Gebiet jenseits der Goethestraße in Richtung stadtauswärts. Je weiter man sich in der Neustadt in Richtung Innenstadt näherte, um so größer war die Zerstörung der Gebäude, da hier die Bebauung dichter war und für die alliierten Bomber das Flächenbombardement lohnender. In diesem Gebiet gab es bis auf einzelne noch erhaltene Gebäude nur noch mindestens teilzerstörte Bausubstanz. Es blieben sehr häufig von den Gebäuden nur die Kellergeschosse unzerstört, die Stockwerke darüber ab dem Erdgeschoss waren ab Mai 1945 zumindest teilzerstört. Insgesamt gab es in Mainz kaum 7% aller Wohnungen ohne Schaden. Im eigentlichen Stadtgebiet (Altstadt, Innenstadt, Neustadt) waren 67% aller Wohnungen vollständig zerstört.
Die Mainzer Neustadt und ihr Wiederaufbau nach 1945
von Thomas Gärtner, NIN-Redaktion
Die Mainzer Neustadt wurde von den Bombenangriffen auf Mainz ab 1942 schwer getroffen. Die meisten danach noch erhaltenen Gebäude waren im Nordwesten des Stadtteils, nämlich im Gebiet jenseits der Goethestraße in Richtung stadtauswärts. Je weiter man sich in der Neustadt in Richtung Innenstadt näherte, um so größer war die Zerstörung der Gebäude, da hier die Bebauung dichter war und für die alliierten Bomber das Flächenbombardement lohnender. In diesem Gebiet gab es bis auf einzelne noch erhaltene Gebäude nur noch mindestens teilzerstörte Bausubstanz. Es blieben sehr häufig von den Gebäuden nur die Kellergeschosse unzerstört, die Stockwerke darüber ab dem Erdgeschoss waren ab Mai 1945 zumindest teilzerstört. Insgesamt gab es in Mainz kaum 7% aller Wohnungen ohne Schaden. Im eigentlichen Stadtgebiet (Altstadt, Innenstadt, Neustadt) waren 67% aller Wohnungen vollständig zerstört.

Beispiele für Mehrfamilienhäuser in der Neustadt, die noch die Originalaußenfassaden aus ihrer Errichtungszeit haben (Foto: Thomas Gärtner)
Da Mainz nach 1945 der französischen Besatzungszone zugeordnet war, wollten die Franzosen aus Mainz eine Musterstadt des modernen Wohnungsbaus machen. Auch in der Mainzer Neustadt sollte die noch unzerstörte oder teilzerstörte Bebauung abgerissen und durch 10-20-stöckige Wohnhochhäuser in Scheibenform ersetzt werden. Dies sollte eine großzügige Gestaltung mit Grünanlagen, Sport- und Erholungsstätten ermöglichen, da von der Gesamtfläche nur ca. 5% bebaut werden sollten. Die Wohnungen in diesen Wohnhochhäusern sollten nach Süden ausgerichtet werden, mit für die damalige Zeit allem Komfort inklusive Vollmöblierung und jeweils etwa 90 qm groß.
Zeitzeugen gesucht!
Wer hat den Wiederaufbau miterlebt und kann noch weitere Hinweise zu der Zeit geben? Dann melden Sie ich bitte bei uns! Schreiben Sie eine Mail oder nutzen Sie unser Kontaktformular. Gerne auch mit ihrer Telefonnummer für einen Rückruf.
05.07.2026
Verkehrsunfall mit verletzter Fußgängerin
Am Sonntag, dem 05.07.2026 gegen 10:43 Uhr kam es am Gartenfeldplatz zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einer Pkw-Fahrerin und einer Seniorin mit Rollator. Hierbei übersah die 36-jährige Pkw-Fahrerin beim Ausparken aus einer Parktasche die hinter ihr befindliche 79-jährige Seniorin, die mit ihrer Gehhilfe gerade die Fahrbahn überquerte. Durch die Kollision kam die Seniorin zu Fall und verletzte sich am Kopf. Sie wurde zwecks medizinischer Versorgung in die Uniklinik Mainz verbracht. Bei der Verkehrsunfallverursacherin ergaben sich keine Anhaltspunkte für eine Alkohol-/Drogenbeeinflussung.
Verkehrsunfall mit verletzter Fußgängerin
Am Sonntag, dem 05.07.2026 gegen 10:43 Uhr kam es am Gartenfeldplatz zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einer Pkw-Fahrerin und einer Seniorin mit Rollator. Hierbei übersah die 36-jährige Pkw-Fahrerin beim Ausparken aus einer Parktasche die hinter ihr befindliche 79-jährige Seniorin, die mit ihrer Gehhilfe gerade die Fahrbahn überquerte. Durch die Kollision kam die Seniorin zu Fall und verletzte sich am Kopf. Sie wurde zwecks medizinischer Versorgung in die Uniklinik Mainz verbracht. Bei der Verkehrsunfallverursacherin ergaben sich keine Anhaltspunkte für eine Alkohol-/Drogenbeeinflussung.
05.07.2026
Bierbörse sorgt für Urlaubsgefühl am Mainzer Rheinufer
Die Bierbörse am Mainzer Rheinufer lädt zum Probieren verschiedenster Gerstensäfte ein. Auch Exotisches ist gefragt. Doch der allgemein gesunkene Bierkonsum ist auch hier spürbar - AZ Mainz
Bierbörse sorgt für Urlaubsgefühl am Mainzer Rheinufer
Die Bierbörse am Mainzer Rheinufer lädt zum Probieren verschiedenster Gerstensäfte ein. Auch Exotisches ist gefragt. Doch der allgemein gesunkene Bierkonsum ist auch hier spürbar - AZ Mainz

(Foto: Katharina Brüning)
04.07.2026
Straßenbeleuchtung Rheinallee: Behinderungen durch Baustelle
Der nächste Baustellenabschnitt in Sachen Straßenbeleuchtung Rheinallee beginnt am 6. Juli zwischen Nahestraße und Mainstraße. Mit welchen Einschränkungen zu rechnen ist - AZ Mainz (plus)
Straßenbeleuchtung Rheinallee: Behinderungen durch Baustelle
Der nächste Baustellenabschnitt in Sachen Straßenbeleuchtung Rheinallee beginnt am 6. Juli zwischen Nahestraße und Mainstraße. Mit welchen Einschränkungen zu rechnen ist - AZ Mainz (plus)

(Foto: Robert Heiler)
04.07.2026
Ortsbeirat streitet über die Beleuchtung auf dem Goetheplatz
Sicherheitsgefühl oder Freifläche? In der Sitzung des Neustadt-Ortsbeirats ist kontrovers über zusätzliche Beleuchtung auf dem Goetheplatz diskutiert worden - AZ Mainz (plus)
Ortsbeirat streitet über die Beleuchtung auf dem Goetheplatz
Sicherheitsgefühl oder Freifläche? In der Sitzung des Neustadt-Ortsbeirats ist kontrovers über zusätzliche Beleuchtung auf dem Goetheplatz diskutiert worden - AZ Mainz (plus)

(Foto: Franziska Vollstedt)
02.07.2026
Neuer Schulhof für die Leibniz- und Anne-Frank-Schule fertig
Die Leibnizschule und Anne-Frank-Realschule plus haben einen modernen Schulhof mit Sport- und Spielmöglichkeiten erhalten. Ein Vorbild für Barrierefreiheit und Nachhaltigkeit - AZ Mainz (plus)
Neuer Schulhof für die Leibniz- und Anne-Frank-Schule fertig
Die Leibnizschule und Anne-Frank-Realschule plus haben einen modernen Schulhof mit Sport- und Spielmöglichkeiten erhalten. Ein Vorbild für Barrierefreiheit und Nachhaltigkeit - AZ Mainz (plus)

(Foto: AZ Mainz)
02.07.2026
Buchhändlerin aus Mainz für den Young Excellent Award 2026 nominiert
Buchhändlerin aus Mainz für den Young Excellent Award 2026 nominiert
Im letzten Jahr hat Josephine Wunderberg ihre Ausbildung zur Buchhändlerin bei Erlesenes & Büchergilde mit Erfolg beendet. Heute ist sie in der Buchhandlung fest angestellt und arbeitet außerdem im Vertrieb der Büchergilde Verlagsgesellschaft in Frankfurt. Sie ist Teil der Arbeitsgruppe von „Mainz liest ein Buch“ und dort für den Social Media Bereich zuständig und hat außerdem den diesjährigen Festivalroman „Oben Erde, unten Himmel“ vorgeschlagen. Schon zu Beginn ihrer Ausbildung hat sie einen Buchclub gegründet. Hier lesen junge Menschen zwischen 18 und 28 Jahren regelmäßig gemeinsam Bücher und diskutieren darüber.
In diesem Jahr wird zum 13. Mal der Young Excellent Award verliehen und Josepine Wunderberg ist nominiert!
Mit dem Börsenblatt Young Excellence Award zeichnet das Börsenblatt des Deutschen Buchhandels im Namen der Börsenvereinsgruppe Young Professionals der deutschen Buch- und Medienbranche aus, die mit Engagement, Ideenreichtum und Leidenschaft arbeiten. Ziel ist es, die Leistungen und Projekte junger Buchmenschen [unter 35 Jahren] sichtbar zu machen, ihren Beitrag für die Zukunft der Branche zu würdigen und ihnen neue Möglichkeiten zur Vernetzung und Weiterbildung zu eröffnen. Alle Nominierten werden in das Alumni-Netzwerk des Awards aufgenommen – ein Ort für Austausch, Inspiration und Speed-Meetings mit Gleichgesinnten.
Josephine Wunderberg über die Nominierung:
„Ich bin gerührt und fühle mich sehr gewertschätzt. Und wenn ich ehrlich bin, war ich auch ein bisschen überrascht, dass ich tatsächlich ausgewählt wurde, denn für mich ist das, was ich mache, einfach meine Arbeit, mein Alltag, mein Leben.“
„Josephine ist vom ersten Tag ihrer Ausbildung hier bei Erlesenes & Büchergilde außergewöhnlich engagiert. Ihre Leidenschaft für diesen Beruf und die Literatur, ihr Engagement für politische Zusammenhänge und ihr absolute Zugewandtheit im Umgang mit unseren Kund*innen ist sehr beindruckend und eine riesengroße Bereicherung für die Buchhandlung.“ (Silke Müller, Inhaberin von Erlesenes & Büchergilde)
Hier kommen Sie zum Artikel im Börsenblatt des Deutschen Buchhandels, in dem Josephine ausführlich vorgestellt wird: Josephine Wunderberg: Lesen ist politisch
Insgesamt wurden zehn Talente aus der Buch- und Medienbranche nominiert. Die Entscheidung, wer den #yeaward26 erhält, fällt im Zeitraum vom 01. bis 15.07.2026 bei der öffentlichen Publikumswahl auf. Zur Abstimmung kommt man unter: https://www.boersenblatt.net/news/yeaward26-die-wahlkabine-ist-offen-428673
Das Wahlergebnis wird am Dienstag, 21.07.2026, bekanntgegeben.
In diesem Jahr wird zum 13. Mal der Young Excellent Award verliehen und Josepine Wunderberg ist nominiert!
Josephine Wunderberg über die Nominierung:
„Ich bin gerührt und fühle mich sehr gewertschätzt. Und wenn ich ehrlich bin, war ich auch ein bisschen überrascht, dass ich tatsächlich ausgewählt wurde, denn für mich ist das, was ich mache, einfach meine Arbeit, mein Alltag, mein Leben.“
„Josephine ist vom ersten Tag ihrer Ausbildung hier bei Erlesenes & Büchergilde außergewöhnlich engagiert. Ihre Leidenschaft für diesen Beruf und die Literatur, ihr Engagement für politische Zusammenhänge und ihr absolute Zugewandtheit im Umgang mit unseren Kund*innen ist sehr beindruckend und eine riesengroße Bereicherung für die Buchhandlung.“ (Silke Müller, Inhaberin von Erlesenes & Büchergilde)
Hier kommen Sie zum Artikel im Börsenblatt des Deutschen Buchhandels, in dem Josephine ausführlich vorgestellt wird: Josephine Wunderberg: Lesen ist politisch
Insgesamt wurden zehn Talente aus der Buch- und Medienbranche nominiert. Die Entscheidung, wer den #yeaward26 erhält, fällt im Zeitraum vom 01. bis 15.07.2026 bei der öffentlichen Publikumswahl auf. Zur Abstimmung kommt man unter: https://www.boersenblatt.net/news/yeaward26-die-wahlkabine-ist-offen-428673
Das Wahlergebnis wird am Dienstag, 21.07.2026, bekanntgegeben.
Copyright Foto: @ Silvia Schlicht, Büchergilde
02.07.2026
Vorsicht vor Kostenfallen beim Nachsendeauftrag
Vorsicht vor Kostenfallen beim Nachsendeauftrag
Landeskriminalamt
und Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz warnen vor überteuerten
Angeboten von Drittanbietern
Wer nach einem Umzug einen Nachsendeauftrag für seine Post einrichten möchte, sollte genau hinschauen. In Rheinland-Pfalz wurden in den vergangenen Monaten vermehrt Strafanzeigen aufgenommen, nachdem Verbraucherinnen und Verbraucher auf kostenpflichtige Internetangebote privater Drittanbieter hereingefallen waren.
Die Betroffenen suchten über Suchmaschinen nach einem Nachsendeauftrag und gelangten dabei auf Internetseiten, die durch Gestaltung und Farbgebung den Eindruck eines offiziellen Angebots der Deutschen Post vermittelten. Tatsächlich handelt es sich jedoch um kostenpflichtige Vermittlungsdienste ohne Verbindung zur Deutschen Post.
In den bislang bekannt gewordenen Fällen wurden unter anderem die Internetseiten nachsendeauftrag.services und nachsendung.online genutzt. Für die Vermittlung eines Nachsendeauftrags wurden teilweise mehr als 100 Euro für eine Laufzeit von sechs Monaten berechnet. Der vergleichbare Nachsendeservice der Deutschen Post kostet derzeit 31,90 Euro bei einer Online-Beauftragung. Die Drittanbieter führen die Nachsendung selbst nicht durch, sondern leiten den Auftrag lediglich an die Deutsche Post weiter.
Auch die Deutsche Post warnt inzwischen ausdrücklich vor dieser Kostenfalle. Nach ihren Schätzungen werden jährlich rund 350.000 Nachsendeaufträge über solche Drittanbieter abgeschlossen. Die Deutsche Post weist darauf hin, dass sie mit diesen Unternehmen weder zusammenarbeitet noch von deren Geschäftsmodell profitiert.
So schützen Sie sich vor der Kostenfalle:
Wer nach einem Umzug einen Nachsendeauftrag für seine Post einrichten möchte, sollte genau hinschauen. In Rheinland-Pfalz wurden in den vergangenen Monaten vermehrt Strafanzeigen aufgenommen, nachdem Verbraucherinnen und Verbraucher auf kostenpflichtige Internetangebote privater Drittanbieter hereingefallen waren.
Die Betroffenen suchten über Suchmaschinen nach einem Nachsendeauftrag und gelangten dabei auf Internetseiten, die durch Gestaltung und Farbgebung den Eindruck eines offiziellen Angebots der Deutschen Post vermittelten. Tatsächlich handelt es sich jedoch um kostenpflichtige Vermittlungsdienste ohne Verbindung zur Deutschen Post.
In den bislang bekannt gewordenen Fällen wurden unter anderem die Internetseiten nachsendeauftrag.services und nachsendung.online genutzt. Für die Vermittlung eines Nachsendeauftrags wurden teilweise mehr als 100 Euro für eine Laufzeit von sechs Monaten berechnet. Der vergleichbare Nachsendeservice der Deutschen Post kostet derzeit 31,90 Euro bei einer Online-Beauftragung. Die Drittanbieter führen die Nachsendung selbst nicht durch, sondern leiten den Auftrag lediglich an die Deutsche Post weiter.
Auch die Deutsche Post warnt inzwischen ausdrücklich vor dieser Kostenfalle. Nach ihren Schätzungen werden jährlich rund 350.000 Nachsendeaufträge über solche Drittanbieter abgeschlossen. Die Deutsche Post weist darauf hin, dass sie mit diesen Unternehmen weder zusammenarbeitet noch von deren Geschäftsmodell profitiert.
So schützen Sie sich vor der Kostenfalle:
- Rufen Sie den Nachsendeservice möglichst direkt über die offizielle Internetseite der Deutschen Post auf und verlassen Sie sich nicht ausschließlich auf Suchergebnisse oder Werbeanzeigen.
- Prüfen Sie die Internetadresse sorgfältig. Offizielle Angebote erkennen Sie an der Domain der Deutschen Post.
- Vergleichen Sie vor Abschluss die angegebenen Preise.
- Lesen Sie Anbieterinformationen und Impressum aufmerksam. Teilweise haben die Anbieter ihren Sitz im Ausland, was die Durchsetzung möglicher Ansprüche erschweren kann.
- Lassen Sie sich nicht durch eine professionelle Gestaltung oder gelbe Farbgebung einer Internetseite täuschen.
Sollten Sie unbeabsichtigt einen Vertrag mit einem kostenpflichtigen Drittanbieter abgeschlossen haben, empfiehlt es sich, den Einzelfall zeitnah prüfen zu lassen. Je nach Sachverhalt können verbraucherrechtliche Ansprüche bestehen. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite der Verbraucherzentrale.
Wer den Verdacht hat, Opfer einer betrügerischen Handlung geworden zu sein, sollte den Sachverhalt bei der Polizei anzeigen. Das geht auch online.
02.07.2026
Sommerzeit ist Keimzeit
Gut essen trotz Hitze: sicher, hygienisch und nachhaltig
Sommerzeit ist Keimzeit
Gut essen trotz Hitze: sicher, hygienisch und nachhaltig
Grillabende, Picknicks und Gartenpartys gehören zum Sommer wie die Sonne selbst. Doch gleichzeitig landen in dieser Jahreszeit besonders viele Lebensmittel im Müll. Der Grund: Bei hohen Temperaturen verderben Lebensmittel schneller. Gleichzeitig steigt mit den Temperaturen das Risiko für Lebensmittelinfektionen. Wer vorausschauend plant und Lebensmittel richtig kühlt, schützt nicht nur seine Gesundheit, sondern schont auch Geldbeutel und Umwelt.
Richtig kühlen – Hygiene und Ressourcenschutz in einem
Besonders empfindliche Lebensmittel wie rohes Fleisch, Wurst, Milchprodukte sowie Gerichte mit rohem Ei verderben bei sommerlichen Temperaturen schnell. Bereits bei Zimmertemperatur können sich aus wenigen Salmonellen innerhalb weniger Stunden Tausende Keime entwickeln. Wer Speisen konsequent kühlt, verlängert nicht nur die Haltbarkeit, sondern vermeidet so auch unnötige Lebensmittelabfälle.
Gute Planung bedeutet weniger Risiko
Verdorbene Speisen sollten grundsätzlich nicht verzehrt werden. Das gilt besonders für Risikogruppen wie Kinder, Schwangere, ältere Menschen und Personen mit geschwächtem Immunsystem. Der beste Schutz ist jedoch Vorbeugung: Wer nur so viel zubereitet, wie tatsächlich benötigt wird, und konsequent hygienisch arbeitet, reduziert Abfälle. „Lebensmittel sollten nie lange ungekühlt in der Sonne stehen. Auch das nachträgliche Kühlen macht sie nicht wieder sicher“, sagt Marlene Bär, Ernährungsexpertin von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz.
Tipps zum richtigen Umgang mit Lebensmitteln im Sommer
- Mengen realistisch planen: Nur so viel kaufen und zubereiten, wie tatsächlich gegessen wird – besonders bei Grill- und Gartenpartys.
- Kühlpflichtige Produkte immer gut gekühlt transportieren und zuletzt einpacken. Kühlboxen mit Akkus sind ideal für Picknick und Grill.
- Fleisch immer gut durchgaren (mind. 70 Grad Kerntemperatur) – und nur so viel grillen, wie auch gegessen wird.
- Warme Speisen heiß halten (über 65 Grad) oder rasch abkühlen und innerhalb kurzer Zeit verzehren.
- Hände und Küchengeräte gründlich reinigen, für Fleisch und Gemüse getrennte Schneidebretter verwenden.
- Empfindliche Lebensmittel wie rohe Eier, Hackfleisch oder Meeresfrüchte im Sommer nur frisch kaufen und zügig verbrauchen.
02.07.2026
Trotz Kritik an Mainzer Fahrradstraßen: Kein Anlass für eine Neubewertung
Trotz kritischer Stimmen ziehen sowohl die Stadt Mainz als auch der ADFC eine positive Bilanz der bestehenden Fahrradstraßen - Merkurist
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(Foto: Anna Huber)
01.07.2026
Hitze und Ernährung – richtig essen und trinken an heißen Tagen
Hitze und Ernährung – richtig essen und trinken an heißen Tagen
Sommerzeit ist Urlaubszeit – Zeit für Entspannung und Abenteuer. Der Abstand zum Alltag lässt das Leben leichter erscheinen und man ist offen für Neues. Das kann auch eine sexuelle Beziehung sein. Egal, ob der Flirt gesucht wird oder aus der Situation entsteht – der Schutz vor ansteckenden Infektionen muss gesichert sein. Sonst reist womöglich mehr als eine schöne Erinnerung mit nach Hause.
Immer mehr Hitzetage mit Temperaturen über 30 Grad belasten unseren Organismus. Neben kühlen Räumen, luftiger Kleidung und einem angepassten Tagesablauf trägt auch die richtige Ernährung dazu bei, dass wir gesund durch den Sommer kommen. Leichte Mahlzeiten und frische Getränke sind jetzt angesagt.
Die meisten Menschen spüren es selbst: Reichhaltiges, fettes Essen bedeutet Schwerstarbeit für unseren Organismus. Dieser ist an heißen Tagen aber schon genug damit beschäftigt, unsere Körpertemperatur zu regulieren und den Kreislauf aufrecht zu halten. Deshalb ist es wichtig, zu leichten Gerichten zu greifen, die nicht belasten und zudem Flüssigkeits- und Mineralstoffverluste ausgleichen. Und auf keinen Fall darf das Trinken vergessen werden!
Was bei Hitze in Glas und Becher gehört
Immer mehr Hitzetage mit Temperaturen über 30 Grad belasten unseren Organismus. Neben kühlen Räumen, luftiger Kleidung und einem angepassten Tagesablauf trägt auch die richtige Ernährung dazu bei, dass wir gesund durch den Sommer kommen. Leichte Mahlzeiten und frische Getränke sind jetzt angesagt.
Die meisten Menschen spüren es selbst: Reichhaltiges, fettes Essen bedeutet Schwerstarbeit für unseren Organismus. Dieser ist an heißen Tagen aber schon genug damit beschäftigt, unsere Körpertemperatur zu regulieren und den Kreislauf aufrecht zu halten. Deshalb ist es wichtig, zu leichten Gerichten zu greifen, die nicht belasten und zudem Flüssigkeits- und Mineralstoffverluste ausgleichen. Und auf keinen Fall darf das Trinken vergessen werden!
Was bei Hitze in Glas und Becher gehört
Bei Hitze sollten gesunde Erwachsene über den Tag verteilt regelmäßig trinken, am besten alle ein bis zwei Stunden ein Glas Wasser mit etwa 0,25 Litern, auch wenn sie noch keinen Durst verspüren. Wichtig ist jedoch: Wer an einer Herz- oder Nierenerkrankung leidet oder eine ärztlich festgelegte Getränkebegrenzung einhalten muss, sollte die passende Trinkmenge bei Hitze mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt abstimmen.
Geeignet sind Leitungswasser ebenso wie Mineralwasser. Beides kann abwechslungsreich verfeinert werden, etwa
Geeignet sind Leitungswasser ebenso wie Mineralwasser. Beides kann abwechslungsreich verfeinert werden, etwa
- mit einem Schuss Obst- oder Gemüsesaft,
- mit einem Spritzer Zitrone, Limette oder Orange,
- mit frischer Minze, Zitronenmelisse, Gurke oder Ingwer.
Ungesüßte Kräuter- und Früchtetees gleichen Flüssigkeitsverluste ebenfalls gut aus. Mit frischem Obst selbst hergestellte, ungesüßte Milch- oder Joghurt-Mixgetränke liefern zusätzlich Mineralstoffe und Vitamine. Ayran, ein im heißen Süden beliebtes Mixgetränk aus 1 Teil Joghurt und 1 Teil Wasser, wird leicht gesalzen und gleicht so Natriumverluste aus, die durch das Schwitzen entstehen.
Kaffee und schwarzer oder grüner Tee können das Schwitzen verstärken, sollen also nur in Maßen genossen werden. Das gilt auch für Softdrinks, die meist viel Zucker enthalten, was den Insulinhaushalt stören kann. Ganz verzichten sollte man auf Alkohol: Schon in kleinen Mengen belastet er den Körper.
Essenstipps für heiße Tage
Grundsätzlich gilt:
- Verteilen Sie mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag.
- Vermeiden Sie fettiges, schweres Essen. Dazu gehören leider auch Pommes frites und Bratwurst im Schwimmbad.
- Bevorzugen Sie pflanzenbasierte Gerichte, fettarmen Fisch und mageres Fleisch.
- Essen Sie gekochte Mahlzeiten lauwarm. Sonst muss der Organismus das Essen auf Körpertemperatur herunterkühlen. Kaltes sollte deshalb auch nicht eiskalt sein – es muss nämlich mit großem Energieaufwand erwärmt werden.
- Denken Sie daran, dass Lebensmittel bei Hitze schneller verderben. Besonders rohes Fleisch, rohe Wurst, Eier und eihaltige Lebensmittel sind anfällig für Salmonellen.
Diese Lebensmittel sind besonders gut für heiße Tage geeignet
- Wasserreiches Gemüse wie Gurken, Tomaten, Radieschen, Rettiche, Zucchini, Brokkoli, Spinat, Blattsalate – vor allem Eisbergsalat – oder auch Spargel. Die meisten dieser Gemüse enthalten neben Wasser auch Stoffe wie Kalium und Magnesium, die wichtig für Nerven und Muskeln sind.
- Früchte wie Wassermelonen, Pfirsiche, Aprikosen, Erdbeeren, Himbeeren, Äpfel und Birnen liefern Flüssigkeit und Vitamine.
- Fleisch und Fisch enthalten Proteine, die unser Körper dringend braucht. Die Proteine in Hähnchenfleisch, Fisch und Tofu sind besonders leicht verdaulich.
- Auch gekochte Hülsenfrüchte sind wichtige Proteinlieferanten, ebenso Milchprodukte wie Naturjoghurt, Buttermilch und Quark.
Schnelle Gerichte für heiße Tage
- Selbst zubereitetes Obstjoghurt mit Müsli und Nüssen
- Kalte Gemüsesuppen wie Gazpacho oder Gurkenkaltschale
- Gemüsesticks mit würzigem Joghurt-Dip
- Gemüse-Smoothies mit etwas Früchten verfeinert
- Bunte Salate mit gebratenem Tofu, Huhn oder Schafskäse
- Gegrillte Gemüsespieße mit Kräuterquark
- Tabouleh oder Couscous-Salat
- Gedünstetes Kabeljau- oder Seelachsfilet mit Reis und Salat
Die Variationsmöglichkeiten sind endlos! Gute Rezeptideen finden Sie in den Küchen von Gegenden, die schon immer mit Hitze umgehen müssen, also beispielsweise dem Mittelmeerraum oder dem Nahen und Fernen Osten.
© Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. (LZG)
Dieser Beitrag wurde fachlich unterstützt von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pflaz




























