25.03.2025
Spendenscheck der Feuerwehr Mainz für den Verein Frühstart e.V.
(fsc) Der Mainzer Oberbürgermeister Nino Haase und Holger Hagen, Abteilungsleiter der Feuerwehr Mainz, überreichten am Montag, 24. März 2025, den Spendenscheck aus dem traditionellen Abschwimmen an den Vorstand vom „Verein Frühstart e.V.“.
Spendenscheck der Feuerwehr Mainz für den Verein Frühstart e.V.
(fsc) Der Mainzer Oberbürgermeister Nino Haase und Holger Hagen, Abteilungsleiter der Feuerwehr Mainz, überreichten am Montag, 24. März 2025, den Spendenscheck aus dem traditionellen Abschwimmen an den Vorstand vom „Verein Frühstart e.V.“.
Am 31. Dezember 2024 fand zum 51. Mal das traditionelle Abschwimmen der Feuerwehr Mainz statt, bei dem sich circa 200 tapfere Schwimmer:innen aus dem gesamten Rhein-Main-Gebiet in den 13 Grad kalten Rhein trauten. Im Rahmen der Veranstaltung wurde der Erlös der Spendenaktion, die unter dem Motto „Die Feuerwehr Mainz schwimmt, um zu helfen“ stand, für einen guten Zweck gesammelt. In diesem Jahr konnte der Verein „Frühstart e.V.“ mit einer großzügigen Spende in Höhe von 4.000 Euro unterstützt werden.

Oberbürgermeister Haase (l.) übergibt den Scheck an den Verein Frühstart e.V. - Foto: Landeshauptstadt Mainz
„Das traditionelle Abschwimmen ist nicht nur ein sportliches Ereignis, sondern vor allem eine Gelegenheit, ein Zeichen der Solidarität zu setzen“, sagt Oberbürgermeister Nino Haase. „Die Unterstützung für Frühgeborene und kranke Neugeborene ist von großer Bedeutung, und wir freuen uns, dass die Feuerwehr Mainz mit ihrem Engagement einen wertvollen Beitrag leisten kann. Rund 10 Prozent der Kinder kommen zu früh zur Welt, weswegen wir heute auch eine intensive Zusammenarbeit mit der Stadt Mainz vereinbart haben, beispielsweise mit speziellen Begrüßungspaketen für Frühgeborene.“
„Wir sind voller Dankbarkeit, dass wir als Spendenempfänger des Abschwimmens im Rhein ausgewählt wurden und mit einer so großzügigen Spende unterstützt werden. Die Wertschätzung, die damit unserer Arbeit entgegengebracht wird, lässt uns wissen, dass die Wichtigkeit der Thematik gesehen wird und wir in Zukunft viele weitere Projekte und Angebote für die kleinsten Patient:innen, ihre Eltern und Angehörige verwirklichen können“, sagt Isabel Pardal Gonzalez, Vorsitzende Verein „Frühstart e.V.“
Der 1993 gegründete, gemeinnützige Verein setzt sich für Frühgeborene, kranke Neugeborene und Risikokinder ein. Gemeinsam will man die Versorgung der Kinder auf der neonatologischen Intensivstation (Früh- und Neugeborenen-Intensiv-Station) und den zugeordneten Nachsorge-Einrichtungen der Kinderklinik der Universitätsmedizin Mainz durch verschiedene Maßnahmen verbessern.
Im Anschluss an die Scheckübergabe besuchte Oberbürgermeister Nino Haase die neonatologische Intensivstation der Universitätsmedizin Mainz, um sich vor Ort ein Bild von der wertvollen Arbeit für die kleinen Patient:innen zu machen.
24.03.2025
Leichtathletik-Sportanlage der Goetheschule kurz vor Freigabe
Pressemitteilung der SPD Mainz-Neustadt
Leichtathletik-Sportanlage der Goetheschule kurz vor Freigabe
Pressemitteilung der SPD Mainz-Neustadt
Auf Antrag der SPD-Fraktion im
Ortsbeirat Mainz-Neustadt hat die Stadtverwaltung die
Leichtathletik-Sportanlage der Goetheschule umfassend erneuern
lassen. Anfang Mai wird diese nun an die Schülerinnen und Schüler
zur Nutzung freigegeben.
Bei einem Vor-Ort-Termin stellten
Baudezernentin Marianne Grosse und Schuldezernent Dr. Eckart Lensch
der SPD-Fraktion im Ortsbeirat Mainz-Neustadt die umgesetzte Maßnahme
nun genauer vor. „Wir sind sehr erfreut, dass die Stadt die
Sanierung und Neugestaltung der Leichtathletik-Sportanlage in Angriff
genommen hat. Der Zustand der Leichtathletik-Anlage für den
Schulsport der Goetheschule war nicht mehr zeitgemäß und entsprach
mit der vorhandenen Aschenbahn nicht mehr den Anforderungen eines
modernen Schulsports“, so Alexander Klein, stellvertretender
Ortsvorsteher und Mitglied des Ortsbeirats Mainz-Neustadt.

v.l.n.r.: Dominique Göbel (Schulleiterin Goetheschule), Alexander Klein (stv. Ortsvorsteher Mainz-Neustadt), Marianne Grosse (Baudezernentin), Ulrike Ludy (Mitglied des Ortsbeirats Mainz-Neustadt), Dr. Eckart Lensch (Schuldezernent), Yvonne Wuttke (Mitglied des Ortsbeirats Mainz-Neustadt) - Foto: SPD Mainz-Neustadt
Im Rahmen des Bauvorhabens wurden die
alten Tennenflächen in moderne Kunststoffflächen umgestaltet, die
Sprunggrube zudem räumlich verändert, ein Kleinspielfeld für
Ballsport mit Ballfangzaun sowie ein Balancierparcours angelegt,
Sitzgelegenheiten geschaffen und zwei Basketballkörbe für
Schulkinder am Rande der bestehenden Basketballanlage installiert und
Bäume gepflanzt. Insgesamt wurden hierbei ca. 545.000 Euro
investiert. „Ein Highlight ist sicherlich der Balancierparcours.
Damit können die Kinder spielerisch ihren Gleichgewichtssinn
trainieren“, hebt Ulrike Ludy, ebenfalls Mitglied des Ortsbeirats
Mainz-Neustadt, hervor.
Das Areal ist jedoch noch nicht für
die Schülerinnen und Schüler zur Nutzung freigegeben, da noch
einige Ausbesserungsarbeiten vollzogen werden müssen. Bis Ende April
erfolgen noch die Reparatur eines Kunststoffbelags am Laufbahnrand
der Leichtathletikanlage sowie der Austausch beschädigter
Pflastersteine in den angrenzenden Wegen. Zudem muss auch noch der
ausreichende Anwuchs der Rasenflächen sichergestellt werden, sodass
mit einer Öffnung der Anlage Anfang Mai zu rechnen ist.
„Die Schülerinnen und Schüler
dürfen sehr gespannt sein. Durch die Neugestaltung können sie
draußen wieder unter guten Bedingungen Sport treiben. Dies macht den
Standort Goetheschule attraktiver und bereichert somit unsere
Neustadt“, ist sich Yvonne Wuttke, Mitglied des Ortsbeirats
Mainz-Neustadt, sicher. Doch damit nicht genug: Es wird bereits der
2. Bauabschnitt geplant. In der zweiten Jahreshälfte sollen die
Sportbelagsfläche des Basketballfeldes erneuert, im Sportplatz
wurzelbedingte Unebenheiten beseitigt und ein weiteres Eingangstor
für Pflegemaßnahmen vom Schulhof aus in Höhe des vorhandenen
Fußballtores in den Ballfangzaun eingebaut werden.
19.03.2025
Mainzer Straßenbahnring soll über Rheinallee führen
Wichtiges Etappenziel mit Bürgerbeteiligung erreicht
Mainzer Straßenbahnring soll über Rheinallee führen
Wichtiges Etappenziel mit Bürgerbeteiligung erreicht
(rap) Für den Bau einer Straßenbahnstrecke vom Schillerplatz in die Mainzer Neustadt ist aktuell ein wichtiges Etappenziel erreicht: Die Stadtverwaltung und die MVG haben den städtischen Gremien jetzt die gemeinsam erarbeitete Vorzugsvariante für eine Streckenführung über die Ludwigsstraße, Schusterstraße, Flachsmarktstraße und die nördliche Große Bleiche bis zur Peter-Altmeier-Allee und im Anschluss über die Rheinallee bis zum Kaiser-Karl-Ring vorgestellt. Die Beschlussvorlage zur Vorzugsvariante wurde mit großer Mehrheit im vorberatenden Gremium, dem städtischen Ausschuss für Mobilität, beschlossen und wird am 9. April dem Stadtrat zum Beschluss vorgelegt.
Der Mainzer Stadtrat hatte sich bereits 2020 für neue Straßenbahnstrecken in Mainz ausgesprochen. Der Beschluss enthielt damals auch die Zielsetzung eines Innenstadtrings mit Neustadterschließung sowie die Anbindung des neuen Heiligkreuzviertels mit Teilen der Oberstadt und Weisenau.
Diese Streckenvariante folgt damit auch den Empfehlungen des Beteiligungsverfahrens, dass im Frühjahr 2022 begonnen hatte. Die umfassende Bürgerbeteiligung war dabei eine der Grundvoraussetzungen für die weiteren Planungen. Die Mainzer Verkehrsgesellschaft (MVG) als auch die Verwaltung haben deshalb einen intensiven Beteiligungsprozess durchgeführt, um einen weitgehenden Konsens für eine Straßenbahntrasse mit den Bürger:innen, den Gewerbetreibenden und dem Einzelhandel sowie den verschiedenen Interessenvertretungen zu erzielen. Ein Interessenbeirat (IB) hat sich über mehr als zwei Jahre intensiv mit möglichen Streckenvarianten vom Schillerplatz in die Mainzer Neustadt beschäftigt und vor wenigen Wochen seinen Abschlussbericht vorgelegt.
Der IB bestand aus gut zwei Dutzend Mitgliedern aus Interessensverbänden und Bürger:innen und war ein zentrales Element im Beteiligungsprozess. Dieser Prozess umfasste unter anderem eine digitale Auftaktveranstaltung, eine Online-Kartenbeteiligung, einen großen Themenmarkt und mehrere themenspezifische Werkstattformate. Hier wurden zahlreiche Anregungen und Hinweise der Bürger:innen gesammelt.
Oberbürgermeister Nino Haase zur Bürger:innenbeteiligung: „Der abgeschlossene Beteiligungsprozess bei diesem eminent wichtigen Mobilitätsthema, welches weit in die Zukunft weist und bei welchem die Beteiligten viele Fragen, Entwicklungen und Zielsetzungen mitdenken mussten, ist vorbildlich. Das Engagement des Interessenbeirats in diesem vielfältigen Prozess kann dabei kaum genug gewürdigt werden. Unter dem Strich steht ein Ergebnis, das viele Facetten einer schwierigen Entscheidungsfindung abbildet – ich danke daher allen Beteiligten für das Ringen in der Auswahl der überzeugendsten Streckenführung und sehe auch in dem Prüfauftrag große Chancen für die Große Bleiche.“
Bestandteil dieser Trasse ist eine Spange von der Rheinallee über die Nahestraße/Goethestraße hin zum Barbarossaring. Um die Betriebssicherheit zu erhöhen und Ausweichmöglichkeiten für veranstaltungsbedingte Sperrungen der Ludwigsstraße zu schaffen, untersuchen MVG und die Verwaltung bei den weiteren Planungen außerdem eine Gleisverbindung durch die Große Bleiche zwischen dem Münsterplatz und der Bauhofstraße als Ergänzungs- und Ausweichstrecke.
Zentrale Aspekte bei der Entscheidungsfindung des Interessenbeirats waren insbesondere die Auswirkungen auf das Stadtbild und die Aufenthaltsqualität, verkehrliche Vorteile und Perspektiven, die gute Integration in den öffentlichen Raum sowie mögliche Erweiterungs- und Entwicklungspotenziale.
Diese Ziele bilden auch die Sichtweise der Stadtverwaltung und der Mainzer Verkehrsgesellschaft ab, sodass der Interessenbeirat sowie die Verwaltung und die MVG in der Variantendiskussion und bei der abschließenden Empfehlung der Vorzugsvariante zu einem übereinstimmenden Ergebnis kamen und eine Streckenführung über die Große Bleiche und die Rheinstraße/Rheinallee befürworten.
Stimmt der Stadtrat der umfangreichen Beschlussvorlage zu, dann wird die Vorzugsvariante Rheinachse im nächsten Schritt planerisch weiterverfolgt und eingehender geprüft.
Die MVG und die Verwaltung haben zugesagt, den städtischen Gremien über die gewonnenen Erkenntnisse und fortgeschriebenen Planungsparameter zu berichten. Die endgültige Entscheidung über die Trasse und einen Bau der neuen Innenstadtstrecke hängt dann davon ab, dass Baurecht über ein erforderliches Planfeststellungsverfahren erreicht werden kann.
MVG-Geschäftsführer Jochen Erlhof: „Nach dem erfolgreichen Bau der Mainzelbahn sieht die MVG im Hinblick auf den Straßenbahnausbau in Mainz einen weiteren Meilenstein erreicht. Mit dem Ausbau der attraktiven Straßenbahn können viele neue Fahrgäste gewonnen und ein großer Schritt hin zu einem starken Umweltverbund im Verkehr in Mainz gemacht werden.“
Für die Erarbeitung der Genehmigungsplanung und die Durchführung des Planfeststellungsverfahrens müssen mehrere Jahre eingeplant werden. Bei einem erfolgreichen Planfeststellungsverfahren muss im Anschluss die Finanzierung gesichert sein, bevor die endgültige Entscheidung zum Bau der neuen Straßenbahnstrecke durch die Innenstadt getroffen werden kann. Der Bau von Straßenbahnstrecken wird dabei umfangreich von Bund und Land gefördert. Parallel dazu wird in den kommenden Monaten die Bürgerbeteiligung zur Anbindung des Heiligkreuz-Viertels mit Teilen der Oberstadt und Weisenau weitergeführt.
„Mit dem Straßenbahnausbau stellen wir die Weichen für die Erweiterung der umweltfreundlichen Mobilität in Mainz. Wir erhalten die Möglichkeit die Stadtentwicklung zukunftsfähig zu gestalten“, so Janina Steinkrüger, Verkehrsdezernentin und Aufsichtsratsvorsitzende der MVG abschließend.
Diese Streckenvariante folgt damit auch den Empfehlungen des Beteiligungsverfahrens, dass im Frühjahr 2022 begonnen hatte. Die umfassende Bürgerbeteiligung war dabei eine der Grundvoraussetzungen für die weiteren Planungen. Die Mainzer Verkehrsgesellschaft (MVG) als auch die Verwaltung haben deshalb einen intensiven Beteiligungsprozess durchgeführt, um einen weitgehenden Konsens für eine Straßenbahntrasse mit den Bürger:innen, den Gewerbetreibenden und dem Einzelhandel sowie den verschiedenen Interessenvertretungen zu erzielen. Ein Interessenbeirat (IB) hat sich über mehr als zwei Jahre intensiv mit möglichen Streckenvarianten vom Schillerplatz in die Mainzer Neustadt beschäftigt und vor wenigen Wochen seinen Abschlussbericht vorgelegt.
Der IB bestand aus gut zwei Dutzend Mitgliedern aus Interessensverbänden und Bürger:innen und war ein zentrales Element im Beteiligungsprozess. Dieser Prozess umfasste unter anderem eine digitale Auftaktveranstaltung, eine Online-Kartenbeteiligung, einen großen Themenmarkt und mehrere themenspezifische Werkstattformate. Hier wurden zahlreiche Anregungen und Hinweise der Bürger:innen gesammelt.
Oberbürgermeister Nino Haase zur Bürger:innenbeteiligung: „Der abgeschlossene Beteiligungsprozess bei diesem eminent wichtigen Mobilitätsthema, welches weit in die Zukunft weist und bei welchem die Beteiligten viele Fragen, Entwicklungen und Zielsetzungen mitdenken mussten, ist vorbildlich. Das Engagement des Interessenbeirats in diesem vielfältigen Prozess kann dabei kaum genug gewürdigt werden. Unter dem Strich steht ein Ergebnis, das viele Facetten einer schwierigen Entscheidungsfindung abbildet – ich danke daher allen Beteiligten für das Ringen in der Auswahl der überzeugendsten Streckenführung und sehe auch in dem Prüfauftrag große Chancen für die Große Bleiche.“
Bestandteil dieser Trasse ist eine Spange von der Rheinallee über die Nahestraße/Goethestraße hin zum Barbarossaring. Um die Betriebssicherheit zu erhöhen und Ausweichmöglichkeiten für veranstaltungsbedingte Sperrungen der Ludwigsstraße zu schaffen, untersuchen MVG und die Verwaltung bei den weiteren Planungen außerdem eine Gleisverbindung durch die Große Bleiche zwischen dem Münsterplatz und der Bauhofstraße als Ergänzungs- und Ausweichstrecke.
Zentrale Aspekte bei der Entscheidungsfindung des Interessenbeirats waren insbesondere die Auswirkungen auf das Stadtbild und die Aufenthaltsqualität, verkehrliche Vorteile und Perspektiven, die gute Integration in den öffentlichen Raum sowie mögliche Erweiterungs- und Entwicklungspotenziale.
Diese Ziele bilden auch die Sichtweise der Stadtverwaltung und der Mainzer Verkehrsgesellschaft ab, sodass der Interessenbeirat sowie die Verwaltung und die MVG in der Variantendiskussion und bei der abschließenden Empfehlung der Vorzugsvariante zu einem übereinstimmenden Ergebnis kamen und eine Streckenführung über die Große Bleiche und die Rheinstraße/Rheinallee befürworten.
Stimmt der Stadtrat der umfangreichen Beschlussvorlage zu, dann wird die Vorzugsvariante Rheinachse im nächsten Schritt planerisch weiterverfolgt und eingehender geprüft.
Die MVG und die Verwaltung haben zugesagt, den städtischen Gremien über die gewonnenen Erkenntnisse und fortgeschriebenen Planungsparameter zu berichten. Die endgültige Entscheidung über die Trasse und einen Bau der neuen Innenstadtstrecke hängt dann davon ab, dass Baurecht über ein erforderliches Planfeststellungsverfahren erreicht werden kann.
MVG-Geschäftsführer Jochen Erlhof: „Nach dem erfolgreichen Bau der Mainzelbahn sieht die MVG im Hinblick auf den Straßenbahnausbau in Mainz einen weiteren Meilenstein erreicht. Mit dem Ausbau der attraktiven Straßenbahn können viele neue Fahrgäste gewonnen und ein großer Schritt hin zu einem starken Umweltverbund im Verkehr in Mainz gemacht werden.“
Für die Erarbeitung der Genehmigungsplanung und die Durchführung des Planfeststellungsverfahrens müssen mehrere Jahre eingeplant werden. Bei einem erfolgreichen Planfeststellungsverfahren muss im Anschluss die Finanzierung gesichert sein, bevor die endgültige Entscheidung zum Bau der neuen Straßenbahnstrecke durch die Innenstadt getroffen werden kann. Der Bau von Straßenbahnstrecken wird dabei umfangreich von Bund und Land gefördert. Parallel dazu wird in den kommenden Monaten die Bürgerbeteiligung zur Anbindung des Heiligkreuz-Viertels mit Teilen der Oberstadt und Weisenau weitergeführt.
„Mit dem Straßenbahnausbau stellen wir die Weichen für die Erweiterung der umweltfreundlichen Mobilität in Mainz. Wir erhalten die Möglichkeit die Stadtentwicklung zukunftsfähig zu gestalten“, so Janina Steinkrüger, Verkehrsdezernentin und Aufsichtsratsvorsitzende der MVG abschließend.
19.03.2025
„Historisches Mainz“-Tafel für Eugen Salomon, Gründer des 1. FSV Mainz 05
(aga) Eugen Salomon, einem der Gründer des 1. FSV Mainz 05, wurde ein Denkmal im Rahmen der Reihe „Historisches Mainz“ gesetzt. Eine Wandtafel an seinem früheren Wohnort, der Boppstraße 64, erinnert an sein Leben und Wirken. Am Freitag, den 14. März 2025, um 9 Uhr, wurde die Tafel von Oberbürgermeister Nino Haase, in Anwesenheit der Spender:innen sowie weiterer geladener Gäste, feierlich enthüllt.
„Historisches Mainz“-Tafel für Eugen Salomon, Gründer des 1. FSV Mainz 05
(aga) Eugen Salomon, einem der Gründer des 1. FSV Mainz 05, wurde ein Denkmal im Rahmen der Reihe „Historisches Mainz“ gesetzt. Eine Wandtafel an seinem früheren Wohnort, der Boppstraße 64, erinnert an sein Leben und Wirken. Am Freitag, den 14. März 2025, um 9 Uhr, wurde die Tafel von Oberbürgermeister Nino Haase, in Anwesenheit der Spender:innen sowie weiterer geladener Gäste, feierlich enthüllt.

v.l.n.r.: Nils Friedrich, Supporters Mainz e.V.; Serge Salomon, Enkel Eugen Salomons; Nino Haase, Oberbür-germeister Mainz; Eva-Maria Fe-derhenn, stellvertr. Aufsichtsrats-vorsitzende 1. FSV Mainz 05 (Fotos: Stadt Mainz, Pressestelle)
Die Wandtafel für Eugen Salomon wurde gestiftet und initiiert von Supporters Mainz e.V., dem Dachverband der Fans und Fanclubs des 1. FSV Mainz 05. Zur feierlichen Übergabe der Tafel am Freitag, den 14. März 2025, sprachen Oberbürgermeister Nino Haase, Eva-Maria Federhenn, Vorstandsmitglied des 1. FSV Mainz 05 sowie Serge Salomon, der Enkel von Eugen Salomon und teilten diesen besonderen Moment der Enthüllung mit vielen geladenen Gästen. Am damaligen Wohnort der Familie Salomon nahmen unter anderem Anna Kischner, Vorsitzende der Jüdischen Kultusgemeinde Mainz – Rheinhessen sowie Birgit Kita, Geschäftsführerin des SchUM Städte Speyer, Worms, Mainz, Dr. Hedwig Brüchert, Verein für Sozialgeschichte und ausgewiesene Kennerin der Geschichte der Familie Salomon und Willi Löhr, Ehrenratsmitglied des 1. FSV Mainz 05 teil.
In seinem Grußwort spannte Oberbürgermeister Nino Haase den Bogen von Salomons Rolle für den organisierten Fußball in Mainz zu heute: „Wenn Eugen Salomon heute sehen könnte, was aus seinem Verein geworden ist, er könnte […] nicht stolzer sein: Heute spielt sein Verein nicht nur erstklassig Fußball, sondern ist auch ein Verein mit besonderem Zusammenhalt, mit starken Werten und starken Botschaften. Er ist ein Verein, der sich mit seiner Historie beschäftigt und Erinnerungsarbeit in vielfältiger Art und Weise praktiziert – zusammen mit den Fans und Faninitiativen. Mir persönlich und als Oberbürgermeister dieser Stadt ist es sehr wichtig, immer und immer wieder Zeichen der Erinnerung inmitten unserer Gesellschaft zu setzen, wie heute mit dieser Tafel. […] Wir stehen gemeinsam ein für Demokratie und Menschenrechte. Dieses Erinnern darf nie aufhören. Für unsere Vergangenheit, für unsere Gegenwart und für unsere Zukunft.“ Serge Salomon schloss an die Rede des Oberbürgermeisters an, er komme immer wieder gern nach Mainz und trage stellvertretend für seinen Großvater den Stolz auf die Entwicklung und das Engagement des Vereins fort. Er richtete seinen Dank an die Stadt und die Mainz-05-Fanszene, die dazu beitrügen, die Erinnerung an Eugen Salamon lebendig zu halten, beides sei „einfach großartig“. Vor der gemeinsamen Enthüllung der Wandtafel betonte Eva-Maria Federhenn: „Unser geliebter Verein wird 120 Jahre alt, ein Verein mit Geschichte und dabei wollen wir nicht vergessen, wie er zustande gekommen ist. Der Name Eugen Salomon ist untrennbar mit Mainz 05 verbunden, daran erinnern wir als Verein und auch unsere Fans immer wieder. „Nie wieder“ ist unser Motto für Weltoffenheit und Toleranz.“
Bis ins Jahr 1933 lebte Eugen Salomon mit seiner Frau Alice und den beiden Söhnen Erwin und Alfred im Haus Boppstraße 64. Eugen Salomon prägte den heutigen 1. FSV Mainz 05 e.V. als Vorstandsmitglied, Geldgeber und Spielausschussvorsitzender. Er steht sinnbildlich für die wichtige Rolle, die Mainzer Juden bei der Gründung und in der weiteren Entwicklung des 1. FSV Mainz 05 bis 1933 spielten. Das Schicksal von Eugen Salomon, der vor den Nationalsozialisten nach Frankreich geflohen war, war bis zum Jahr 2010 unbekannt. Heute wissen wir, dass er 1942 in Frankreich verhaftet und im gleichen Jahr in Auschwitz ermordet wurde. Die „Historisches Mainz“-Wandtafel ist – neben dem bereits verlegten Stolperstein – ein Beitrag zu seinem Andenken.
In seinem Grußwort spannte Oberbürgermeister Nino Haase den Bogen von Salomons Rolle für den organisierten Fußball in Mainz zu heute: „Wenn Eugen Salomon heute sehen könnte, was aus seinem Verein geworden ist, er könnte […] nicht stolzer sein: Heute spielt sein Verein nicht nur erstklassig Fußball, sondern ist auch ein Verein mit besonderem Zusammenhalt, mit starken Werten und starken Botschaften. Er ist ein Verein, der sich mit seiner Historie beschäftigt und Erinnerungsarbeit in vielfältiger Art und Weise praktiziert – zusammen mit den Fans und Faninitiativen. Mir persönlich und als Oberbürgermeister dieser Stadt ist es sehr wichtig, immer und immer wieder Zeichen der Erinnerung inmitten unserer Gesellschaft zu setzen, wie heute mit dieser Tafel. […] Wir stehen gemeinsam ein für Demokratie und Menschenrechte. Dieses Erinnern darf nie aufhören. Für unsere Vergangenheit, für unsere Gegenwart und für unsere Zukunft.“ Serge Salomon schloss an die Rede des Oberbürgermeisters an, er komme immer wieder gern nach Mainz und trage stellvertretend für seinen Großvater den Stolz auf die Entwicklung und das Engagement des Vereins fort. Er richtete seinen Dank an die Stadt und die Mainz-05-Fanszene, die dazu beitrügen, die Erinnerung an Eugen Salamon lebendig zu halten, beides sei „einfach großartig“. Vor der gemeinsamen Enthüllung der Wandtafel betonte Eva-Maria Federhenn: „Unser geliebter Verein wird 120 Jahre alt, ein Verein mit Geschichte und dabei wollen wir nicht vergessen, wie er zustande gekommen ist. Der Name Eugen Salomon ist untrennbar mit Mainz 05 verbunden, daran erinnern wir als Verein und auch unsere Fans immer wieder. „Nie wieder“ ist unser Motto für Weltoffenheit und Toleranz.“ Bis ins Jahr 1933 lebte Eugen Salomon mit seiner Frau Alice und den beiden Söhnen Erwin und Alfred im Haus Boppstraße 64. Eugen Salomon prägte den heutigen 1. FSV Mainz 05 e.V. als Vorstandsmitglied, Geldgeber und Spielausschussvorsitzender. Er steht sinnbildlich für die wichtige Rolle, die Mainzer Juden bei der Gründung und in der weiteren Entwicklung des 1. FSV Mainz 05 bis 1933 spielten. Das Schicksal von Eugen Salomon, der vor den Nationalsozialisten nach Frankreich geflohen war, war bis zum Jahr 2010 unbekannt. Heute wissen wir, dass er 1942 in Frankreich verhaftet und im gleichen Jahr in Auschwitz ermordet wurde. Die „Historisches Mainz“-Wandtafel ist – neben dem bereits verlegten Stolperstein – ein Beitrag zu seinem Andenken.
11.03.2025
Ehrung für Dr. Hedwig Brüchert
Willy-Brandt-Medaille für ein Lebenswerk sozialdemokratischen Engagements
Ehrung für Dr. Hedwig Brüchert
Willy-Brandt-Medaille für ein Lebenswerk sozialdemokratischen Engagements
Die SPD Mainz-Neustadt hat Mitte Januar
eine herausragende Persönlichkeit geehrt: Dr. Hedwig Brüchert
erhielt die Willy-Brandt-Medaille, die höchste Auszeichnung der
Partei für Verdienste um die Sozialdemokratie. Mit dieser Ehrung
wird ein außergewöhnliches Lebenswerk gewürdigt, das weit über
die politische Arbeit hinausgeht. Die feierliche Übergabe wurde von
Jana Schmöller, der Vorsitzenden der SPD Mainz, vorgenommen. Die
Laudatio hielt Rainer Christ, langjähriger Wegbegleiter und
Parteifreund von Hedwig Brüchert.

Hedwig Brüchert (2.v.r.) erhält die Willy-Brandt-Medaille. Jana Schmöller (Vorsitzende der SPD Mainz, l.), Rainer Christ (langjähriger Wegbegleiter, 2.v.l.) und Julia Wagner (r.) beglückwünschen sie herzlich. (Foto: SPD Mainz-Neustadt)
Eine sozialdemokratische Stimme seit
50 Jahren
Hedwig Brüchert trat am 1. Mai 1974 in
die SPD ein – nur wenige Tage vor dem Rücktritt Willy Brandts als
Bundeskanzler. In den 50 Jahren ihrer Parteimitgliedschaft prägte
sie die sozialdemokratische Politik in Mainz nachhaltig, insbesondere
im Stadtteil Neustadt, wo sie ab 1989 als erste Ortsvorsteherin
entscheidende Impulse setzte.
Während ihrer Amtszeit gelang es ihr,
aus dem rechtlich neuen „Ortsbereich“ einen selbstbewussten und
lebendigen Stadtteil zu machen. Wohnraumentwicklung, die Schaffung
von Kinderspielplätzen, die Begrünung des Gartenfeldplatzes und die
Vorbereitung des Anwohnerparkens in der südlichen Neustadt sind nur
einige Beispiele ihres Engagements. Ebenso aktivierte sie Bürgerinnen
und Bürger sowie Initiativen wie „Bunt Na und!“ oder den
Gewerbeverein, wodurch ein starkes Gemeinschaftsgefühl entstand.
Wissenschaftlerin und Hüterin der
Erinnerungskultur
Neben ihrem politischen Engagement
widmete sich Dr. Hedwig Brüchert der Sozialgeschichte. Sie
promovierte in Geschichte und leistete Pionierarbeit für die
Erinnerungskultur in Mainz. 1983 gründete sie den Verein für
Sozialgeschichte, der mit den „Mainzer Geschichtsblättern“,
Ausstellungen zu jüdischem Leben und dem NS-Widerstand sowie
Begegnungen mit Holocaust-Überlebenden wichtige Akzente setzte.
Auch die Gründung des Fördervereins
Stadthistorisches Museum Mainz im Jahr 1996 und ihre langjährige
ehrenamtliche Leitung bis 2013 gehen auf ihre Initiative zurück.
Heute engagiert sich Hedwig Brüchert als Vorsitzende der Stiftung
„Haus des Erinnerns – Für Demokratie und Akzeptanz“, die 2015
ins Leben gerufen wurde.
Eine prägende Persönlichkeit der
SPD Mainz
Ihr sozialdemokratisches Engagement
findet sich nicht nur in den Institutionen, die sie gegründet und
geprägt hat, sondern auch in ihrer tiefen Verwurzelung in den
Idealen der Arbeiterbewegung. Ihre Veröffentlichungen, wie das Buch
„Fortschritt als Programm – 150 Jahre SPD in Mainz“, spiegeln
ihren Einsatz für die Dokumentation der Geschichte der Partei wider.
Die Ehrung mit der
Willy-Brandt-Medaille ist ein Zeichen der Dankbarkeit und
Wertschätzung für eine Frau, die sich zeitlebens für Demokratie,
soziale Gerechtigkeit und kulturelles Erinnern eingesetzt hat. Dr.
Hedwig Brüchert hat mit ihrer Arbeit die Stadt Mainz und die SPD
nachhaltig bereichert
Die SPD Mainz-Neustadt verneigt sich
vor einer außergewöhnlichen Lebensleistung und gratuliert Hedwig
Brüchert zu dieser wohlverdienten Ehrung.
Pressemeldung der SPD Mainz-Neustadt
11.03.2025
Jugend- und Drogenberatungsstelle BRÜCKE nutzt die digitale Beratungsplattform „DigiSucht“
Jugend- und Drogenberatungsstelle BRÜCKE nutzt die digitale Beratungsplattform „DigiSucht“
(aga) Onlineberatung zu allen Fragen rund um die Themen Drogen, Sucht und Drogenkonsum: Die länder- und trägerübergreifende Plattform „DigiSucht“ ermöglicht einen einfachen, digitalen Zugang zu kostenfreier und professioneller Suchtberatung. Seit Anfang März 2025 ist auch die Jugend- und Drogenberatungsstelle BRÜCKE im Amt für Jugend und Familie der Landeshauptstadt Mainz eine der teilnehmenden Fachkräftestellen.
Die Online-Plattform „DigiSucht“ (www.suchtberatung.digital) bietet Menschen mit problematischem Substanzkonsum und abhängigen Verhaltensweisen sowie deren Angehörigen Unterstützung von qualifizierten Suchtberaterinnen und Suchtberatern. Unkompliziert und anonym können Ratsuchende über „DigiSucht“ per Nachricht, Videochat oder Messenger in Kontakt mit Suchtberatungsstellen treten oder direkt über die Plattform persönliche Termine vereinbaren – seit Anfang März 2025 auch mit der Mainzer Jugend- und Drogenberatungsstelle BRÜCKE. Zusätzlich werden digitale Tools wie interaktive Übungen, Fragebögen, ein Konsumtagebuch oder ein „Notfallkoffer“ angeboten, die den Online-Beratungsprozess ergänzen.
Welche Hilfe bietet die digitale Suchtberatung?
13 Bundesländer betreiben die Plattform „Digi-Sucht“, die erste länder- und trägerübergreifende Infrastruktur für digitale Suchtberatung. Die Beratung erfolgt durch über 390 Suchtberatungsstellen mit mehr als 1.000 Beraterinnen und Beratern aus 13 Bundesländern.
Welche Hilfe bietet die digitale Suchtberatung?
- Beratung und Begleitung: Probleme, Sorgen und Ängste zur Sprache, es um eine Einschätzung der Situation. Anschließend wird Unterstützung bei der Suche nach Lösungen zur Verbesserung der Lebenssituation geboten.
- Informationsvermittlung: Informationen zu Hilfsmaßnahmen wie Selbsthilfegruppen, Therapiemöglichkeiten, -plätzen oder Kliniken sowie Unterstützung bei Fragen zur Finanzierung bzw. Kostenübernahme oder zu rechtlichen Aspekten
- Vermittlung: Bei Bedarf können die Fachkräfte direkt an weiterführende Maßnahmen vermitteln und bei der Antragstellung unterstützen. Bspw. An Rehabilitationsmaßnahmen, Entzugsbehandlungen, Entgiftungen, Stationäre Hilfen, Substitutionsangeboten oder Schuldnerberatung
13 Bundesländer betreiben die Plattform „Digi-Sucht“, die erste länder- und trägerübergreifende Infrastruktur für digitale Suchtberatung. Die Beratung erfolgt durch über 390 Suchtberatungsstellen mit mehr als 1.000 Beraterinnen und Beratern aus 13 Bundesländern.
07.03.2025
Straßenbahn-Innenstadtring durch Alt- und Neustadt wird konkreter
Am 18.03. findet eine gemeinsame Sitzung des Ausschusses für Mobilität, des Bau- und Sanierungsausschusses, des Ausschusses für Umwelt, Grün und Energie, des Ortsbeirates Mainz-Altstadt und des Ortsbeirates Mainz-Neustadt statt.
Straßenbahn-Innenstadtring durch Alt- und Neustadt wird konkreter
Am 18.03. findet eine gemeinsame Sitzung des Ausschusses für Mobilität, des Bau- und Sanierungsausschusses, des Ausschusses für Umwelt, Grün und Energie, des Ortsbeirates Mainz-Altstadt und des Ortsbeirates Mainz-Neustadt statt.
Thema ist der Innenstadtring der Straßenbahn. Unter Bürgerbeteiligung wurden verschiedene Varianten geprüft. Schließlich entschied man sich für eine Streckenführung vom Schillerplatz über die Ludwigsstraße, Schusterstraße und Flachsmarktstraße nach rechts in die Große Bleiche. Von dort über die Rheinallee bis zur Feuerwache II und über Kaiser-Karl-/Kaiser-Wilhelm-Ring auf den vorhandenen Schienen über Hauptbahnhof zurück zum Schillerplatz.
Als weitere Spange ist die Verbindung von der Rheinallee über Nahe- und Goethestraße zum Kaiser-Wilhelm-Ring vorgesehen.
Auch eine Verbindung vom Münsterplatz über die Große Bleiche bis zur Flachsmarktstraße soll als Ausweichstrecke bei Veranstaltungen oder Störungen geprüft werden.
Das Gremium soll jetzt über die Beschlussvorlage abstimmen.
07.03.2025
Straßenbahn-Innenstadtring: SPD-Fraktion begrüßt Vorschlag zur Rheinachse
Pressemitteilung der SPD-Stadtratsfraktion
Straßenbahn-Innenstadtring: SPD-Fraktion begrüßt Vorschlag zur Rheinachse
Pressemitteilung der SPD-Stadtratsfraktion
Der Straßenbahn-Ausbau in Mainz geht mit großen Schritten voran: Die Verwaltung wird in den nächsten Gremienlauf die Beschlussvorlage einbringen, dass der geplante Innenstadtring von der Feuerwache II ausgehend entlang der Rheinallee über die Große Bleiche, Flachsmarktstraße und Höfchen bis zum Schillerplatz als Vorzugsvariante weiterverfolgt werden soll. Zudem soll es eine Verbindung zwischen dem Kaiser-Wilhelm-Ring über die Goethestraße bis zur Rheinallee geben. Weiterhin soll auch untersucht werden, ob zusätzlich noch eine Schienenverbindung über die Große Bleiche bis zum Münsterplatz machbar ist.
Dieser Vorlage war eine umfassende Bürgerbeteiligung mit einer intensiven und umfangreichen Engagement des Interessenberats sowie mehreren Online-Beteiligungsformaten vorausgegangen.
"Wir freuen uns, dass es mit dem Straßenbahn-Ausbau in Mainz mit großen Schritten vorangeht", freut sich Erik Donner, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Stadtratsfraktion. "Mit dem Innenstadtring entlang der Rheinachse schließen wir tausende Menschen in der Innenstadt zusätzlich an unser Straßenbahnnetz an. Außerdem werden wichtige Bereiche in der Altstadt und das Regierungsviertel zusätzlich erschlossen."
Durch den Ring rund um die Innenstadt würde das Straßenbahnnetz in der Innenstadt auch zu einem richtigen Netz und damit auch resilienter.
"Für die SPD wären auch andere Linienführungen denkbar gewesen", so Donner, "wir respektieren insbesondere das Votum des Interessenbeirats und die Kompromissfindung zwischen den verschiedenen Interessen in der Verwaltung und der Mainzer Mobilität." Gerade der Interessenbeirat hätte mit vielen Sitzungen und detaillierter Arbeit ein enormes ehrenamtliches Engagement für unsere Stadt gezeigt.
Erik Donner weist darauf hin, dass der Innenstadtring neben dem sich in Bau befindlichen Bypass durch die Binger Straße das zweite zentrale Straßenbahn-Projekt in Mainz in Mainz sei. Mit der Abindung der Universitätsmedizin und des Heiligkreuzviertel steht das dritte große Ausbau-Projekt vor der Tür.
Donner bekräftigt: "Der Ausbau der Straßenbahn ist elementar für das Gelingen der Mobilitätswende in Mainz. Wir in Mainz setzen weiter auf unsere 'Elektrisch'. Für uns als SPD ist aber auch klar, dass ein Ausbau des Straßenbahnnetzes und eine weitere Stärkung des ÖPNV in Mainz auch mehr finanzielle Mittel aus dem städtischen Haushalt benötigt."
06.03.2025
Elektroschrottentsorgung ist so einfach - machen Sie mit!
Anlässlich der Aktionswochen „Jeder Stecker zählt“ von Montag, 10. bis zum 23. März 2025 informiert auch die Kommunale Abfallwirtschaft Mainz und Mainz-Bingen (KAW) über die richtige Entsorgung von Elektroschrott.
Elektroschrottentsorgung ist so einfach - machen Sie mit!
Anlässlich der Aktionswochen „Jeder Stecker zählt“ von Montag, 10. bis zum 23. März 2025 informiert auch die Kommunale Abfallwirtschaft Mainz und Mainz-Bingen (KAW) über die richtige Entsorgung von Elektroschrott.
Was ist eigentlich
Elektroschrott?
Zum Elektroschrott zählen alle defekten Gegenstände, in der Elektronik verbaut ist, die also vorher mit Strom aus der Steckdose, mit Batterien oder Akkus funktioniert haben. Die Bandbreite reicht von Einweg-E-Zigaretten, den E-Vapes, über blinkende Kinderschuhe und „singende Grußkarten“ bis hin zu den ganz großen Haushaltsgeräten wie Kühlschränken und Waschmaschinen.
Zum Elektroschrott zählen alle defekten Gegenstände, in der Elektronik verbaut ist, die also vorher mit Strom aus der Steckdose, mit Batterien oder Akkus funktioniert haben. Die Bandbreite reicht von Einweg-E-Zigaretten, den E-Vapes, über blinkende Kinderschuhe und „singende Grußkarten“ bis hin zu den ganz großen Haushaltsgeräten wie Kühlschränken und Waschmaschinen.

Bildquelle: e-schrott-entsorgen.org
Wohin mit dem Elektroschrott?
Defekte Elektrogeräte müssen gesondert entsorgt werden - und dürfen auf keinen Fall in den Hausmüll. Sie enthalten zum einen wertvolle Rohstoffe, die dem Recycling zugeführt werden müssen. Zum anderen können sie Schadstoffe enthalten, die auf keinen Fall in die Umwelt gelangen dürfen, oder auch Akkus, die bei Kurzschluss Brände verursachen können.
Mittlerweile ist es sehr bürgerfreundlich und bequem möglich, Elektroschrott in Wohnnähe zu entsorgen. Kleine Geräte sowie Batterien und Akkus können kostenfrei auf allen Wertstoffhöfen der Stadt Mainz und des Landkreises Mainz-Bingen sowie in allen größeren Geschäften, die Elektrogeräte verkaufen, abgegeben werden. Die Mainzer Bürgerinnen und Bürger haben darüber hinaus zusätzlich die Möglichkeit, entsprechende kleine Elektroaltgeräte in den beiden Entsorgungszentren Mainz-Hechtsheim (Emy-Röder-Straße) sowie im Entsorgungszentrum Nord (Schwarzenbergweg 1, 55257 Budenheim - hier auch große Geräte) sowie im Mainzer Umweltladen abgeben zu können.
Ein paar Tipps zur Elektroschrott-Entsorgung
Abschließend hat die KAW ein paar Tipps für den Umgang mit Elektroschrott:
- Große
Elektrogeräte können bequem an der Haustür vom Sperrmüll abgeholt
werden (4 Mal im Jahr kostenfrei für Privathaushalte, nach
Terminvereinbarung unter 06131 - 12 34 34).
- Vor der Entsorgung
eines Druckers sollten die Tintenpatronen/Toner entfernt werden und
bei der Abgabestelle separat abgegeben werden.
- Wenn möglich,
müssen Batterien und Akkus vor der Abgabe aus den Geräten entfernt
werden und getrennt abgegeben werden. Die Kontakte der Akkus sollten
mit Klebefilm abgeklebt werden, um einen Kurzschluss zu
verhindern.
Mehr Informationen zum Elektroschrott und zu den Aktionswochen „Jeder Stecker zählt“ (gefördert vom Bundesministerium für Umwelt und vom Umweltbundesamt) gibt es auf der Internetseite e-schrott-entsorgen.org oder bei der Abfallberatung unter 06131 - 12 34 56.
21.02.2025
Übergang zwischen Karoline-Stern-Platz und Wallaustraße wird gebaut
(aga) Im Rahmen des Bund-Länder-Programms Soziale Stadt/Sozialer Zusammenhalt wird der zweite Bauabschnitt des Karoline-Stern-Platzes von Ende Februar bis voraussichtlich Anfang April fertig gestellt.
Übergang zwischen Karoline-Stern-Platz und Wallaustraße wird gebaut
(aga) Im Rahmen des Bund-Länder-Programms Soziale Stadt/Sozialer Zusammenhalt wird der zweite Bauabschnitt des Karoline-Stern-Platzes von Ende Februar bis voraussichtlich Anfang April fertig gestellt.
Die Bauarbeiten zwischen
Karoline-Stern-Platz und Wallaustraße starten am Montag, den
24.02.2025. Durch die Erweiterung wird der neue Quartiersplatz
barrierefrei an die angrenzende Wallaustraße sowie die Rheinallee
und den Zollhafen angeschlossen. Während der Bauarbeiten kommt es
zur einseitigen Sperrung des Gehweges auf der Wallaustraße.
Der zweite Bauabschnitt zur Erstellung eines Übergangs vom Karoline-Stern-Platz zur Wallaustraße umfasst eine Fortführung des Blindenleitsystems und des Bodenbelags, der bereits auf dem Platz aufgebracht ist. Für die Begrünung werden in einem Beet zwei Bäume und bis zu tausend Stauden gepflanzt. Es werden weitere Fahrradbügel und ein zusätzlicher Abfallbehälter montiert. Zum Schutz kleiner und großer Fußgänger wird der Übergang mit einem durchsturzsicheren Geländer zum angrenzenden Grundstück ausgestattet.
Mit der Fertigstellung dieses zweiten Bauabschnitts endet die Gesamtbaumaßnahme am Karoline-Stern-Platz.
Der zweite Bauabschnitt zur Erstellung eines Übergangs vom Karoline-Stern-Platz zur Wallaustraße umfasst eine Fortführung des Blindenleitsystems und des Bodenbelags, der bereits auf dem Platz aufgebracht ist. Für die Begrünung werden in einem Beet zwei Bäume und bis zu tausend Stauden gepflanzt. Es werden weitere Fahrradbügel und ein zusätzlicher Abfallbehälter montiert. Zum Schutz kleiner und großer Fußgänger wird der Übergang mit einem durchsturzsicheren Geländer zum angrenzenden Grundstück ausgestattet.
Mit der Fertigstellung dieses zweiten Bauabschnitts endet die Gesamtbaumaßnahme am Karoline-Stern-Platz.
19.02.2025
Fiese Tropfen im Glas – Frauennotruf informiert vor Fastnacht zu K.O.Tropfen
Wie seit vielen Jahren informiert der Frauennotruf Mainz als Fachstelle zum Thema sexualisierte Gewalt - insbesondere vor den größeren Festen und Straßenpartys um Fastnacht - zum Thema K.O.-Tropfen. Die Einrichtung nutzt die Kampagne "K.O.cktail - fiese Tropfen im Glas", um mit Faltblättern und Plakaten auf die Gefahr durch Substanzen wie z.B. GammaHydroxybuttersäure (GHB) aufmerksam zu machen. Diese werden unbemerkt in Getränke gemischt und machen die betroffene Person innerhalb kurzer Zeit handlungsunfähig.
Fiese Tropfen im Glas – Frauennotruf informiert vor Fastnacht zu K.O.Tropfen
Wie seit vielen Jahren informiert der Frauennotruf Mainz als Fachstelle zum Thema sexualisierte Gewalt - insbesondere vor den größeren Festen und Straßenpartys um Fastnacht - zum Thema K.O.-Tropfen. Die Einrichtung nutzt die Kampagne "K.O.cktail - fiese Tropfen im Glas", um mit Faltblättern und Plakaten auf die Gefahr durch Substanzen wie z.B. GammaHydroxybuttersäure (GHB) aufmerksam zu machen. Diese werden unbemerkt in Getränke gemischt und machen die betroffene Person innerhalb kurzer Zeit handlungsunfähig.
„Es gab keinen Grund dafür, dass ich
mich so betrunken gefühlt habe - so viel hatte ich gar nicht
getrunken. Und jetzt erinnere ich mich an nichts,“ so die Aussage
einer Betroffenen. Sexualisierte Übergriffe unter Einfluss von
K.O.-Tropfen sind nicht selten. Erst kürzlich klagten mehrere Gäste
auf einer Fastnachtsveranstaltung in Südbaden über typische
Symptome von K.O.-Tropfen. Die Polizei beendete die Party vorzeitig,
damit nicht noch mehr Menschen Opfer würden. Sechs Personen mussten
mit typischen Symptomen wie Übelkeit, Benommenheit und
Erinnerungslücken ins Krankenhaus gebracht werden.
Für die Betroffenen von sexualisierter
Gewalt unter Einfluss von sogenannten K.O.-Tropfen ist es oft schwer,
ihr Leid deutlich zu machen. Die Methode ist heimtückisch: "Es
fühlt sich an wie ein Filmriss – plötzlich bricht die Erinnerung
ab. Eine Vergewaltigung wird dennoch danach gespürt und vom Körper
erinnert," weiß Anette Diehl vom Frauennotruf. „Der damit
einhergehende Kontrollverlust über den eigenen Körper ist schwer
auszuhalten. Die Betroffenen wachen manchmal an anderem Orten auf und
wissen nicht, was in den letzten Stunden vorgefallen ist.“ Das
Scham- und Schuldempfinden sei massiv, zumal viele glauben, sie
hätten zu viel Alkohol getrunken. „Das macht den Weg zu
Unterstützungsangeboten schwierig.“
„Information und Sensibilisierung ist
nicht nur für die (potentiell) Betroffenen wichtig. Gut ist, wenn
auch Freund*innen, die mitfeiern aufeinander aufpassen und sich und
andere schützen,“ betont Emma Leonhardt vom Frauennotruf Mainz –
sie wird am Rosenmontag zur Verfügung stehen.
Der Frauennotruf Mainz wird am
Rosenmontag, den 3. Februar 2025 von 13 bis 21 Uhr besetzt sein und
bietet sowohl telefonisch (06131 22 12 13) als auch per Chat über
den Messenger Dienst Signal (mobil: 0177 – 3237382) Unterstützung
in Fällen von sexualisierten Übergriffen an.
Die Aufklärungsarbeit zu diesem Thema
ist immens wichtig – sowohl für die Prävention als auch für die
Nachsorge, wenn es zu sexualisierten Übergriffen und Gewalt unter
K.O.-Tropfen gekommen ist. „Und ganz wichtig: Wir wollen, dass
betroffene Frauen und Mädchen mit ihren Erfahrungen nicht allein
bleiben und deshalb auch auf unser Beratungsangebot aufmerksam
machen,“ betonen Anette Diehl und Emma Leonhardt. „Bei uns gibt
es einen geschützten Raum, um alles vertraulich zu besprechen.“
Plakate, Faltblätter und Postkarten
zur Kampagne "K.O.cktail - fiese Tropfen im Glas können beim
Frauennotruf www.frauennotruf-mainz.de
gegen Versandkosten bestellt werden.
Text: Anette Diehl, Frauennotruf Mainz
e.V.
18.02.2025
Sexualisierte Gewalt im Netz - Was begegnet Jugendlichen online?
Anlässlich des Safer Internet Day 2025 organisierte die Landesarbeitsgemeinschaft der autonomen Frauennotrufe in Rheinland-Pfalz einen Online-Informationsabend zum Thema Digitale Gewalt für Eltern, Lehrkräfte und interessierte Erwachsene.
Sexualisierte Gewalt im Netz - Was begegnet Jugendlichen online?
Anlässlich des Safer Internet Day 2025 organisierte die Landesarbeitsgemeinschaft der autonomen Frauennotrufe in Rheinland-Pfalz einen Online-Informationsabend zum Thema Digitale Gewalt für Eltern, Lehrkräfte und interessierte Erwachsene.
Unter dem Titel „Sexualisierte Gewalt
im Netz - Was begegnet Jugendlichen online?“ wurden an dem
Informationsabend die Risiken Digitaler Gewalt,
Handlungsmöglichkeiten und beratende Anlaufstellen thematisiert
(z.B. das Beratungsangebot der Frauennotrufe in Rheinlandpfalz). Im
Fokus standen hierbei Cybergrooming (das Anbahnen von sexuellen
Kontakten zu Kindern und Jugendlichen online) und Bildbasierte Gewalt
(z.B. das veröffentlichen von oder das Erpressen mit Nacktaufnahmen,
sowie das Erhalten von pornografischen Darstellungen ohne
Zustimmung).
Durch die fortlaufende Digitalisierung
aller Bereiche unserer Gesellschaft hat sich ein weiterer Raum
geöffnet, in dem sexualisierte Übergriffe und Gewalt in
unterschiedlichen Formen insbesondere gegen Frauen und queere
Personen ausgeübt wird.
Eine besonders gefährdete und
verletzliche Gruppe in der digitalen Welt sind Kinder und
Jugendliche, denn die Lebenswelt von Mädchen* und Jungen* beschränkt
sich nicht mehr ausschließlich auf die Schule und das private
Umfeld. Junge Menschen bewegen sich täglich im digitalen Raum.
„Diese Möglichkeiten können
spannend, hilfreich und bereichernd sein, sie bringen aber auch
Gefahren mit sich z.B. in Form von digitaler sexualisierter Gewalt.
Daher ist es wichtig, Jugendliche für eben diese Gefahren zu
sensibilisieren, um sie so zu schützen. Es braucht informierte
Ansprechpersonen, die junge Menschen im digitalen Raum unterstützen
können,“ erklärt Referentin Emma Leonhardt vom Frauen*notruf
Mainz.
Die Veranstalterinnen freuten sich über
das große Interesse an der Veranstaltung.
„Dies zeigt wie wichtig und aktuell
das Thema Digitale Gewalt gerade ist. Leider war es uns nicht möglich
allen Interessierten die Teilnahme zu ermöglichen – wir mussten
800 Personen absagen. Dafür konnten wir erstmalig mit der
Unterstützung von Gebärdendolmetscherinnen gehörlosen Menschen die
Teilnahme ermöglichen - was wir als sehr wichtig erachten,“ so
Laura Thurmann vom Frauennotruf Speyer.
Während und im Anschluss der
Veranstaltung gab es viel Zuspruch und wertschätzendes Feedback für
den Informationsabend. So schrieb zum Beispiel die Autorin des
Sachbuchs „Porno - Eine unverschämte Analyse“ Madita Oeming im
Zoom-Chat „…keine Frage, nur ein Danke für die sehr
differenzierte Darstellung, vor allem von Sexting vs. sexualisierte
Gewalt. Höre ich selten so klar und finde ich total wichtig, toll!“
Der große Zuspruch und Rückmeldungen
wie diese ermutigen die Veranstalterinnen, weitere Online-Formate zu
planen. Finanziert wurde dieser Online Vortrag von dem Ministerium
für Bildung Rheinland-Pfalz.
Text: Emma
Leonhardt (Frauennotruf Mainz)
Landesarbeitsgemeinschaft der autonomen
Frauennotrufe Rheinland-Pfalz
17.02.2025
Klimafasten mit App: Welche Stadt gewinnt?
Mainz tritt bei Fastenaktion gegen Darmstadt und Wiesbaden an
Am Aschermittwoch, den 5. März 2025, startet das Klimafasten – eine ökumenische Fastenaktion, für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit. Die Städte Mainz, Wiesbaden und Darmstadt treten in den sieben Wochen vor Ostern in einer digitalen #Klimachallenge gegeneinander an. Initiiert hat die Aktion die evangelische Kirche, die Städte sind dabei Partner und Unterstützer der Aktion. Die Klimaschutz-App des Wiesbadener Start-ups H.O.P.E. führt die Teilnehmenden spielerisch an das Thema Klimaschutz heran.
Klimafasten mit App: Welche Stadt gewinnt?
Mainz tritt bei Fastenaktion gegen Darmstadt und Wiesbaden an
Am Aschermittwoch, den 5. März 2025, startet das Klimafasten – eine ökumenische Fastenaktion, für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit. Die Städte Mainz, Wiesbaden und Darmstadt treten in den sieben Wochen vor Ostern in einer digitalen #Klimachallenge gegeneinander an. Initiiert hat die Aktion die evangelische Kirche, die Städte sind dabei Partner und Unterstützer der Aktion. Die Klimaschutz-App des Wiesbadener Start-ups H.O.P.E. führt die Teilnehmenden spielerisch an das Thema Klimaschutz heran.
Die App setzt auf Gamification: Mit klimafreundlichem Verhalten werden Punkte, Belohnungen und Auszeichnungen gesammelt. Dabei geht es um die Themen Müllsammeln, Wasser- oder Energiesparen, nachhaltiges Einkaufen, Mobilität oder klimabewusste Ernährung. Hinzu kommen Quizfragen, Infos und Impulse, die zum Nachdenken anregen. Die Stadt, die an Ostern die meisten Punkte vorweisen kann, gewinnt. Außerdem gibt es ein Einzelranking, das die engagiertesten Teilnehmenden auszeichnet. Den Gewinnern winken zur Belohnung attraktive Preise. Hauptpreis ist eine exklusive Führung auf den Turm der Christuskirche. Mit Sekt und einem nachhaltigen Präsentkorb kann dort der einzigartige Blick über Mainz genossen werden. Alle können mitmachen und die App herunterzuladen. „Wir freuen uns, wenn sich viele Menschen aus Mainz, Wiesbaden und Darmstadt beteiligen“, sagt Miriam Heil vom Evangelischen Dekanat Mainz. „Es geht darum, spielerisch, Neues auszuprobieren und seine Gewohnheiten in Sachen Nachhaltigkeit zu hinterfragen.“
Auch die Stadt Mainz freut sich auf die Challenge mit den anderen Städten. „Die Aktion Klimafasten bietet eine großartige Gelegenheit, klimafreundliches und nachhaltiges Denken und Handeln bewusster in unseren Alltag zu integrieren. Als Stadt unterstützen wir diese Aktion gerne, da sie nicht nur das Gemeinschaftsgefühl stärkt, sondern auch dazu beiträgt, mehr Bewusstsein für die Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit zu schaffen.", betont Janina Steinkrüger, Umweltdezernentin der Stadt Mainz. "Ich lade alle Bürger:innen herzlich ein, sich zu beteiligen und Punkte für Mainz zu sammeln."
Auch die Stadt Mainz freut sich auf die Challenge mit den anderen Städten. „Die Aktion Klimafasten bietet eine großartige Gelegenheit, klimafreundliches und nachhaltiges Denken und Handeln bewusster in unseren Alltag zu integrieren. Als Stadt unterstützen wir diese Aktion gerne, da sie nicht nur das Gemeinschaftsgefühl stärkt, sondern auch dazu beiträgt, mehr Bewusstsein für die Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit zu schaffen.", betont Janina Steinkrüger, Umweltdezernentin der Stadt Mainz. "Ich lade alle Bürger:innen herzlich ein, sich zu beteiligen und Punkte für Mainz zu sammeln."
Hier die App herunterladen und mitmachen:
humans-on-planet.earth/klimafasten
humans-on-planet.
Mehr Informationen zur Teilnahme und zur Aktion Klimafasten finden Sie unter:
www.mainz-evangelisch.de
www.mainz-evangelisch.de
Die Aktion Klimafasten 2025 wird finanziell unterstützt von: Evangelische Kirche in Hessen und Nassau, Landeshauptstadt Mainz, Umweltamt der Landeshauptstadt Wiesbaden, Landesstiftung Miteinander in Hessen sowie Klimabildungslandschaften des Hessischen Umweltministeriums im Rahmen des Klimaplans Hessen.
Hintergrund: Die 40 Tage vor dem Osterfest begehen viele Christ:innen als Fastenzeit. In der Praxis des Fastens geht es nicht mehr nur um Verzicht auf Nahrungsmittel. Unter Fasten wird auch die Entscheidung für einen bewussteren Umgang mit dem eigenen Leben und der Umwelt verstanden. Die kirchliche Initiative Klimafasten, getragen von 24 evangelischen und katholischen Partnern, stellt den Klimaschutz ins Zentrum der Fastenzeit.
Zu H.O.P.E.: Das Wiesbadener Start-up H.O.P.E. (Humans On Planet Earth), das die Klimaschutz-App entwickelt hat und vermarktet, wurde 2020 von Konrad Licht gegründet. Beheimatet ist es im Alten Gericht Wiesbaden. Licht bildet mit seiner Co-Gründerin Hannah Barker die Geschäftsführung. Die App finanziert sich über Förderungen, Fundraising und Kooperationen mit Unternehmen und Institutionen.
13.02.2025
Frauraum – Freiraum 2025: Termine um Brunch erweitert
Der interkulturelle Frauentreff „Frauraum – Freiraum“ veranstaltet in 2025 ab Mai neben dem dauerhaften Termin am 1. Mittwoch im Monat im Stadtteilbüro der Sozialen Stadt (Sömmerringstraße 35) auch ein gemeinsames Sonntagsfrühstück am dritten Sonntag im Monat.
Frauraum – Freiraum 2025: Termine um Brunch erweitert
Der interkulturelle Frauentreff „Frauraum – Freiraum“ veranstaltet in 2025 ab Mai neben dem dauerhaften Termin am 1. Mittwoch im Monat im Stadtteilbüro der Sozialen Stadt (Sömmerringstraße 35) auch ein gemeinsames Sonntagsfrühstück am dritten Sonntag im Monat.Das Frühstück soll Raum zum Austausch und zur Vernetzung bieten. Alle Frauen können gerne etwas zum Buffet beitragen. Das erste Frühstück findet am 18. Mai statt. Der Ort wird noch bekanntgegeben.
Die Termine von "Frauraum - Freiraum"
Die Termine von "Frauraum - Freiraum"
Wer Rückfragen hat, kann sich gerne bei der Frauraum-Gruppe melden.
Mail: frauraum.mz@posteo.de, Instagram: @frauraum.mz
Mail: frauraum.mz@posteo.de, Instagram: @frauraum.mz
13.02.2025
„Sonntagsmahl“ von St. Bonifaz erhält Stadtteilmittel durch den Ortsbeirat
Pressemitteilung der SPD Mainz-Neustadt
Auf Antrag der SPD-Fraktion im Ortsbeirat Mainz-Neustadt erhält das „Sonntagsmahl“ der Katholischen Kirchengemeinde St. Bonifaz 500 Euro aus Fördermitteln des Stadtteils. Der Ortsbeirat stimmte dem Antrag einstimmig zu. Die Mainzer Stadtteile verfügen jährlich über sogenannte „Stadtteilmittel“, die der jeweilige Ortsbeirat frei zur Unterstützung der Vereine und Organisationen im Stadtteil auf Antrag verwenden kann.
„Sonntagsmahl“ von St. Bonifaz erhält Stadtteilmittel durch den Ortsbeirat
Pressemitteilung der SPD Mainz-Neustadt
Auf Antrag der SPD-Fraktion im Ortsbeirat Mainz-Neustadt erhält das „Sonntagsmahl“ der Katholischen Kirchengemeinde St. Bonifaz 500 Euro aus Fördermitteln des Stadtteils. Der Ortsbeirat stimmte dem Antrag einstimmig zu. Die Mainzer Stadtteile verfügen jährlich über sogenannte „Stadtteilmittel“, die der jeweilige Ortsbeirat frei zur Unterstützung der Vereine und Organisationen im Stadtteil auf Antrag verwenden kann.

Ehrenamtler setzen sich beim Sonntagsmahl für die Gemeinschaft ein (Foto: SPD Mainz-Neustadt)
Das Angebot des „Sonntagsmahls“ der
Katholischen Kirchengemeinde St. Bonifaz richtet sich an alle, die
gerne in Gemeinschaft essen möchten. Einmal im Monat bereiten
ehrenamtlich Aktive ein Menü zu und fördern so das gesellige
Beisammensein und den Austausch. Die Gäste müssen dabei nur einen
symbolischen Kostenbeitrag leisten. „Es fehlt an Kochgeschirr zum
Zubereiten einer großen Anzahl von Speisen. Dies wollen wir
unterstützen, da hierdurch auch die Arbeit der ehrenamtlich Aktiven
erleichtert wird“, so Alexander Klein, Mitglied des Ortsbeirats und
stellvertretender Ortsvorsteher, während der Vorstellung des Antrags
im Ortsbeirat und dankte auch nochmals den Aktiven des
„Sonntagsmahls“.
Ganzjährig können sich Vereine und
Organisationen mit dem Anliegen um Erhalt von Stadtteilmitteln an den
SPD-Ortsverein oder die SPD-Fraktion wenden, damit diese im
Ortsbeirat beantragt werden können.
11.02.2025
Die Mainzer Jugendkonferenz
Frische Ideen von jungen Menschen für Mainz
Die Mainzer Jugendkonferenz
Frische Ideen von jungen Menschen für Mainz
Am 19. November 2024 war es wieder so weit - 280 Schüler*innen kamen in Arbeitskreisen zusammen, um gemeinsam Ideen für ein besseres Mainz zu entwickeln. Mit dem Startschuss im Jahr 2022 fand die Mainzer Jugendkonferenz nun schon zum dritten Mal statt und war ein voller Erfolg. Das LEIZA (Leibniz-Zentrum für Archäologie) war nahezu ausgelastet.
Jährlich nehmen rund 300 Jugendliche im Alter von 13 bis 17 Jahren an der Mainzer Jugendkonferenz teil - mit dem Ziel, ihre Ideen und Verbesserungsvorschläge in die Realität umzusetzen. Die Zahl setzt sich aus 150 Freiwilligen und aus sechs achten Klassen, insgesamt ebenfalls 150 Personen, zusammen. Gemeinsam arbeiten sie dann an ihren Projekten, die sie mittags Vertreter*innen der Stadtpolitik und Verwaltung präsentierten.
So haben die Jugendlichen die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen, die ihnen womöglich dabei helfen, ihr Projekt umsetzen zu können. Dadurch konnten schon viele Verbesserungen in Mainz vorgenommen werden. Organisiert wird die Mainzer Jugendkonferenz von dem Amt für Jugend und Familie.
So haben die Jugendlichen die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen, die ihnen womöglich dabei helfen, ihr Projekt umsetzen zu können. Dadurch konnten schon viele Verbesserungen in Mainz vorgenommen werden. Organisiert wird die Mainzer Jugendkonferenz von dem Amt für Jugend und Familie.
Bereits 2022 bewiesen die Teilnehmenden viel Kreativität. Weil die Projekte sehr vielfältig waren, konnten die Gruppen einen vollen Erfolg feiern; von der Idee einer App für Psychologie über den Wunsch nach mehr Bike Parks in Mainz und Umgebung, bis hin zu dem Ansatz einer digitalen und gerechteren Schule. Durch das Engagement der Jugendlichen gewann der Hashtag #einfach-behindernd an Aufmerksamkeit für Ungleichheiten.
Zudem organisierte die Projektgruppe ,,Open Mainz” eine gleichnamige zweitägige Veranstaltung, unterstützt vom Quartiermanagement, dem Neustadtzentrum und der Kulturbäckerei Mainz e.V.. Ferner konnten die Gruppen ,,Saubere Stadt” und ,,Sauberer Rhein” eine Müllsammelchallenge mit Gewinnen am Rhein, ,,Rein am Rhein” ins Leben rufen. Diese erwies sich ebenfalls als erfolgreich; die Teilnehmerliste umfasste ca. 150 Jugendliche.
Zuletzt organisierten die Teilnehmenden der ,,Veranstaltungen von und für Jugendliche”-Gruppe insgesamt vier Jugendpartys, davon zwei im Haus der Jugend, eine im GONSO und eine im Jugendzentrum Bretzenheim.
Zudem organisierte die Projektgruppe ,,Open Mainz” eine gleichnamige zweitägige Veranstaltung, unterstützt vom Quartiermanagement, dem Neustadtzentrum und der Kulturbäckerei Mainz e.V.. Ferner konnten die Gruppen ,,Saubere Stadt” und ,,Sauberer Rhein” eine Müllsammelchallenge mit Gewinnen am Rhein, ,,Rein am Rhein” ins Leben rufen. Diese erwies sich ebenfalls als erfolgreich; die Teilnehmerliste umfasste ca. 150 Jugendliche.
Zuletzt organisierten die Teilnehmenden der ,,Veranstaltungen von und für Jugendliche”-Gruppe insgesamt vier Jugendpartys, davon zwei im Haus der Jugend, eine im GONSO und eine im Jugendzentrum Bretzenheim.
Dieser Erfolg setzte sich in 2023 fort. Die 27 Gruppen brachten auch hier kreative Arbeitsansätze. Dabei wurde auch die Chance auf Zusammenschließungen mit Gruppen des vorigen Jahres genutzt. Die Gruppe ,,App für Psychologie” aus 2022 schloss sich beispielsweise der neuen Gruppe ,,Mentale Gesundheit” an. Allerdings fanden sie leider keine passenden Kooperationspartner, diese werden immer noch gesucht. Sollte also jemand Interesse haben, ist ein Kontaktaufbau über den Stadtjugendring Mainz e.V. möglich.
Die Gruppe ,,Umweltschutz” besuchte gemeinsam mit der Gruppe ,,Grüne Oasen” den ,,Umwelt-Gipfel” und wollten anschließend den Schulgarten ihrer Schule als Projekt angehen. Gemeinsam konnten außerdem die Gruppen ,,Fahrradwege” und ,,Sicherheit und Ordnung”, die beide bei der Jugendkonferenz in 2023 entstanden sind, den ,,Fahrradgipfel” besuchen.
50 Jugendliche konnten sich außerdem über das Event ,,Summer on the Dancefloor”, organisiert von der Gruppe ,,Beach for Each”, den Kanufreunden Mainz Mombach und Jugendzentren, freuen. Die Projektgruppe ,,Jugendbeteiligung” wurde zu dem Workshop ,,Steuerungsgruppe Jugendbeteiligung” eingeladen und konnte so gemeinsam mit einem externen Kommunalberater das ,,Jugend-Team” erarbeiten. Dieses Konzept wurde dann am 15. Mai 2024 von dem Stadtrat beschlossen.
Die Gruppe ,,Umweltschutz” besuchte gemeinsam mit der Gruppe ,,Grüne Oasen” den ,,Umwelt-Gipfel” und wollten anschließend den Schulgarten ihrer Schule als Projekt angehen. Gemeinsam konnten außerdem die Gruppen ,,Fahrradwege” und ,,Sicherheit und Ordnung”, die beide bei der Jugendkonferenz in 2023 entstanden sind, den ,,Fahrradgipfel” besuchen.
50 Jugendliche konnten sich außerdem über das Event ,,Summer on the Dancefloor”, organisiert von der Gruppe ,,Beach for Each”, den Kanufreunden Mainz Mombach und Jugendzentren, freuen. Die Projektgruppe ,,Jugendbeteiligung” wurde zu dem Workshop ,,Steuerungsgruppe Jugendbeteiligung” eingeladen und konnte so gemeinsam mit einem externen Kommunalberater das ,,Jugend-Team” erarbeiten. Dieses Konzept wurde dann am 15. Mai 2024 von dem Stadtrat beschlossen.
Auch im letzten Jahr fand die Mainzer Jugendkonferenz erfolgreich Anschluss unter den Jugendlichen. Durch intensiven Austausch konnten sie mit Hilfe von diversen Projekten gegenseitiges Verständnis erarbeiten. Sowohl der Wunsch nach einer stärkeren Berücksichtigung des Islams, als auch das Bedürfnis nach umfassender Sexualaufklärung wurden gehört.
Auch der Vorschlag einer grünen Stadt, der sich aus insgesamt vier Projektgruppen zusammensetzt, oder der für mehr Sportanlagen in Mainz fanden Zustimmung. Die Gruppe ,,ÖPNV” nahm bereits am 24. Januar 2025 am ÖPNV-Gipfel teil und konnte dort nochmals ihre Wüsche und Bedürfnisse zum Ausdruck bringen.
Auch der Vorschlag einer grünen Stadt, der sich aus insgesamt vier Projektgruppen zusammensetzt, oder der für mehr Sportanlagen in Mainz fanden Zustimmung. Die Gruppe ,,ÖPNV” nahm bereits am 24. Januar 2025 am ÖPNV-Gipfel teil und konnte dort nochmals ihre Wüsche und Bedürfnisse zum Ausdruck bringen.
Es bleibt zu hoffen, dass das Engagement der Jugendlichen weiterhin so hoch und erfolgreich bleibt, wie in den Vorjahren gesehen, denn die Organisator*innen wünschen sich, dass die Mainzer Jugendkonferenz ein fester Bestandteil der Jugendbeteiligung wird und an Bekanntheit gewinnt - auch, um weiterhin starke Unterstützung von Verwaltung, Politik und Kooperationspartnern zu erhalten.
Demnach sei eins ganz wichtig: ,,Geduld haben und dranbleiben”, um am Ende einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung unserer Stadt Mainz leisten zu können.
Bei weiteren Fragen steht die Koordinierungsstelle Kinder- und Jugendbeteiligung in Mainz unter der E-Mailadresse jugendbeteiligung@stadt.mainz.de zur Verfügung.
Text: Stella Straub, NIN-Redaktionsteam
07.02.2023
Antrag beschlossen: Endlich Bolzplatz auf dem Spielplatz Valenciaplatz errichten!
Pressemitteilung der SPD Mainz-Neustadt
Antrag beschlossen: Endlich Bolzplatz auf dem Spielplatz Valenciaplatz errichten!
Pressemitteilung der SPD Mainz-Neustadt
Auf Antrag der SPD-Fraktion hat der Ortsbeirat Mainz-Neustadt nun einstimmig den Stadtvorstand aufgefordert, die übertragenen Haushaltsmittel aus dem vergangenen Jahr zur Errichtung des Bolzplatzes auf dem Spielplatz Valenciaplatz freizugeben.

Auf dem Spielplatz Valenciaplatz soll der Bolzplatz entstehen (Foto: SPD Mainz-Neustadt)
Große Freude kam Ende 2023 auf, als die Stadtverwaltung bekannt gab, einen Bolzplatz auf dem Spielplatz Valenciaplatz errichten zu wollen. Dabei sollte die vorhandene Rasenfläche genutzt und zusätzlich Bolzplatztore eingebaut werden. „Die Gelder in Höhe von 50.000 Euro waren schon im Haushalt eingestellt, getan hat sich leider im Jahr 2024 nichts“, berichtet Alexander Klein, Mitglied des Ortsbeirats Mainz-Neustadt und stellvertretender Ortsvorsteher. Auf Anfrage der SPD-Fraktion im Ortsbeirat Mainz-Neustadt nach dem Sachstand gab die Stadtverwaltung bekannt, dass die veränderte Haushaltssituation der Stadt Mainz im vergangenen Jahr dem Vorhaben vor der Ausschreibung der Landschaftsarbeiten einen Riegel vorgeschoben habe. Die Verwaltung kündigte jedoch an, eine Haushaltsermächtigung für die bereitgestellten Mittel anzustreben.
„Nach Beschluss des Stadtvorstands könnte dann die Umsetzung der Maßnahme zeitnah erfolgen. Mit unserem Antrag fordern wir eindringlich den Stadtvorstand auf, die Mittel zur Errichtung des Bolzplatzes endlich freizugeben“, so Yvonne Wuttke, Mitglied des Ortsbeirats Mainz-Neustadt.
„Bei der Errichtung des Bolzplatzes handelt es sich um eine bereits seit Jahren geforderte Maßnahme für die Kinder und Jugendlichen aus der Mainzer Neustadt, die mit vergleichsweise geringem finanziellem Aufwand zu bewerkstelligen wäre und mit großer Strahlkraft in den Stadtteil wirken könnte. Deshalb sollte die Umsetzung schnellstmöglich erfolgen“, ergänzt Ulrike Ludy, ebenfalls Mitglied des Ortsbeirats Mainz-Neustadt.
07.02.2025
Trinkhalle Haltestelle Lessingstraße – Bewerbungsgespräche laufen
Trinkhalle Haltestelle Lessingstraße – Bewerbungsgespräche laufen
Pressemitteilung der SPD
Mainz-Neustadt
„Im Herbst hat die Stadtverwaltung dazu aufgerufen, sich für den Betrieb der Trinkhalle an der Haltestelle Lessingstraße zu bewerben. Seitdem haben wir nichts mehr gehört, deshalb unsere Anfrage“, begründet Alexander Klein, Mitglied des Ortsbeirats Mainz-Neustadt und stellvertretender Ortsvorsteher, die Anfrage der SPD-Fraktion im Ortsbeirat Mainz-Neustadt nach dem Sachstand des Bewerbungsverfahrens.
„Im Herbst hat die Stadtverwaltung dazu aufgerufen, sich für den Betrieb der Trinkhalle an der Haltestelle Lessingstraße zu bewerben. Seitdem haben wir nichts mehr gehört, deshalb unsere Anfrage“, begründet Alexander Klein, Mitglied des Ortsbeirats Mainz-Neustadt und stellvertretender Ortsvorsteher, die Anfrage der SPD-Fraktion im Ortsbeirat Mainz-Neustadt nach dem Sachstand des Bewerbungsverfahrens.

Geschlossene Trinkhalle an der Haltestelle Lessingstraße (Foto: SPD Mainz-Neustadt)
Die Stadtverwaltung teilte nun mit,
dass insgesamt 14 Bewerbungen eingegangen seien. Aktuell würden nach
einem vorgeschalteten Auswahlverfahren die entsprechenden
Vorstellungsgespräche durch das Amt für Wirtschaft und
Liegenschaften und das Quartiersmanagement für die Mainzer-Neustadt
geführt. „Es ist erfreulich, dass alsbald über den Betrieb
entschieden wird und wir sind alle auf die Vorstellung des Konzepts
gespannt. Ziel muss ein, dass im Frühjahr die Trinkhalle endlich
wieder öffnet“, so Yvonne Wuttke, Mitglied des Ortsbeirats
Mainz-Neustadt. Die Neustadt-SPD hatte bereits Anfang des vergangenen
Jahres eine schnellstmögliche Wiedereröffnung gefordert.
Nachdem die Trinkhalle noch im
Jubiläumsjahr der Neustadt im Jahr 2022 fester Bestandteil des
Veranstaltungskonzepts war, steht diese seit Anfang 2023 ohne
Betreiber da und ist seitdem geschlossen. „Die Trinkhalle ist das
Eingangstor zur Neustadt und als zentraler Treffpunkt ein Ort, wo die
Menschen gerne zusammengekommen sind“, so Alexander Klein zur
Bedeutung der Trinkhalle. „Die Trinkhalle gehört zur Neustadt. Sie
ist Vergangenheit, aber auch Zukunft unseres Miteinanders“, führt
Yvonne Wuttke weiter aus.
01.02.2025
Was gilt jetzt…?
Was gilt jetzt…?
Gehören
zerschlissene und schmutzige Alttextilien nun in den
Altkleidercontainer - oder in die Restmülltonne?
Die Verunsicherung bei den Bürgerinnen und Bürgern ist groß: Wohin mit alter Kleidung und Textilien? Seit dem 1. Januar 2025 gilt im Rahmen der Überführung der EU-Abfallrichtlinie in nationales Recht für alle Kommunen die Pflicht zur Getrenntsammlung von Alttextilien. Hintergrund ist hierbei, dass auch Altkleider verstärkt einem Recycling zugeführt werden, damit in Zukunft aus alten T-Shirts neue hergestellt werden können.
Die Verunsicherung bei den Bürgerinnen und Bürgern ist groß: Wohin mit alter Kleidung und Textilien? Seit dem 1. Januar 2025 gilt im Rahmen der Überführung der EU-Abfallrichtlinie in nationales Recht für alle Kommunen die Pflicht zur Getrenntsammlung von Alttextilien. Hintergrund ist hierbei, dass auch Altkleider verstärkt einem Recycling zugeführt werden, damit in Zukunft aus alten T-Shirts neue hergestellt werden können.
Wie läuft das mit den Altkleidern in
Mainz
Im Stadtgebiet Mainz sammelt die Kommunale Abfallwirtschaft Mainz|Bingen (KAW) bereits seit vielen Jahren gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) sehr erfolgreich und flächendeckend Alttextilien ein. Dabei stellt das DRK die Sammelcontainer zur Verfügung und die KAW führt die wöchentliche Entleerung der Depotbehälter durch. Die eingesammelten Altkleider werden danach einem auf die Verwertung von Alttextilien spezialisiertem und zertifiziertem Verwertungsunternehmen zur weiteren Verarbeitung übergeben. Dort werden die Textilien sortiert, aufbereitet und je nach Qualität folgenden Verwertungswegen zugeführt:
- Gut erhaltene Kleidung: Diese geht in den Second-Hand-Handel und/oder wird im Rahmen gemeinnütziger Zwecke weitergegeben.
- Bettwäsche (z.B. Federkissen): Diese wird getrennt aufbereitet, die Federn werden gereinigt, um als Füllmaterial für neue Bettwäsche zu dienen.
- Sonstige Textilien (Wolldecken, Gardinen, Übervorhänge, Laken): Diese können ebenfalls problemlos im Second-Hand-Handel weiterverwendet oder stofflich verwertet werden.
- Leicht zerschlissene Kleidung (also mit wenigen Rissen und Löchern) und leicht verschmutzte Kleidung, deren Reinigung problemlos möglich ist: Diese werden zur Produktion von Putzlappen, Malervlies und ähnlichem verwendet.
- Stark verschmutzte oder stark verschlissene Kleidung und Textilien können nur noch thermisch verwertet werden und gehören deshalb in die Restabfalltonne.
Und was ist jetzt eigentlich neu?
Weiterhin gilt also: Nur gut erhaltene und auch nur leicht verschmutzte Alttextilien können in den Altkleidercontainern entsorgt werden. Da ein Recycling nicht möglich ist, gehört stark verschmutzte und stark zerschlissene Kleidung in den Restabfall. Auch dort hinein gehört schon allein aus hygienischen Gründen getragene Unterwäsche.
Ganz wichtig: Die Alttextilien sollten immer in Säcke verpackt werden und erst dann in die Kleidercontainer geworfen werden. Schuhe müssen immer paarweise zusammengebunden werden. Nur so kann gewährleistet werden, dass die Alttextilien nicht schmutzig werden und eine Wiederverwertung problemlos möglich erscheint.
Sollten Depotcontainer ausnahmsweise überfüllt sein, wird darum gebeten, die Altkleidersäcke vorerst wieder mit nach Hause zu nehmen, um keine zusätzlichen Unfallgefahren für Mensch und Tier zu schaffen. Bitte informieren Sie in solch einem Fall die KAW (Telefon: 06131/12 34 56 oder per E-Mail: abfallberatung@kaw-mainz-bingen.de). Eine schnelle Nachleerung wird danach umgehend veranlasst.
Qualität vor Quantität
Auch wenn es verführerisch erscheint, immer den neuesten Modetrends zu folgen, so appelliert die KAW an alle Konsumentinnen und Konsumenten, auch beim Kleiderkauf auf Qualität zu achten. Fast Fashion - also Kleidung, die kurzfristigen Modetrends folgt und deshalb in der Regel preiswert und damit qualitativ minderwertig und weniger nachhaltig produziert wird - kann nur sehr schlecht an Second-Hand-Läden weitergegeben werden oder gar recycelt werden.
Einschlägigen Statistiken zufolge kauft jede Verbraucherin und jeder Verbraucher durchschnittlich ca. sechzig Kleidungsstücke im Jahr, wobei der stetig steigende Anteil von Verkäufen im Onlinehandel diese Tendenz zusätzlich noch verstärkt. Gerade günstig produzierte Kleidungsstücke bestehen häufig aus Stoffgemischen, was den EU-weiten Wunsch nach einem verstärkten Alttextilrecycling nahezu unerfüllbar macht.
Achten Sie daher bitte schon beim Kauf neuer Kleidung auf Langlebigkeit und darauf, dass bei der Herstellung hochwertige und homogene Stoffe genutzt worden sind. Labels, die für eine faire und ökologische Produktion stehen, können hierbei eine gute Orientierungshilfe darstellen. Wer gute und preiswerte Kleidung kaufen möchte, muss nicht immer Neuware kaufen. Gerade das Angebot in Second-Hand-Läden bietet oft die Möglichkeit, modische Kleidung zu attraktiven Preisen erwerben zu können. Aufgrund vorheriger Waschvorgänge besitzt diese Second-Hand-Kleidung meist weniger Allergene und Problemchemikalien. Darüber hinaus kann durch eine geschickte Neukombination gebrauchter Kleidung jederzeit ein eigener modischer Trend kreiert werden.
Im Stadtgebiet Mainz sammelt die Kommunale Abfallwirtschaft Mainz|Bingen (KAW) bereits seit vielen Jahren gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) sehr erfolgreich und flächendeckend Alttextilien ein. Dabei stellt das DRK die Sammelcontainer zur Verfügung und die KAW führt die wöchentliche Entleerung der Depotbehälter durch. Die eingesammelten Altkleider werden danach einem auf die Verwertung von Alttextilien spezialisiertem und zertifiziertem Verwertungsunternehmen zur weiteren Verarbeitung übergeben. Dort werden die Textilien sortiert, aufbereitet und je nach Qualität folgenden Verwertungswegen zugeführt:
- Gut erhaltene Kleidung: Diese geht in den Second-Hand-Handel und/oder wird im Rahmen gemeinnütziger Zwecke weitergegeben.
- Bettwäsche (z.B. Federkissen): Diese wird getrennt aufbereitet, die Federn werden gereinigt, um als Füllmaterial für neue Bettwäsche zu dienen.
- Sonstige Textilien (Wolldecken, Gardinen, Übervorhänge, Laken): Diese können ebenfalls problemlos im Second-Hand-Handel weiterverwendet oder stofflich verwertet werden.
- Leicht zerschlissene Kleidung (also mit wenigen Rissen und Löchern) und leicht verschmutzte Kleidung, deren Reinigung problemlos möglich ist: Diese werden zur Produktion von Putzlappen, Malervlies und ähnlichem verwendet.
- Stark verschmutzte oder stark verschlissene Kleidung und Textilien können nur noch thermisch verwertet werden und gehören deshalb in die Restabfalltonne.
Und was ist jetzt eigentlich neu?
Weiterhin gilt also: Nur gut erhaltene und auch nur leicht verschmutzte Alttextilien können in den Altkleidercontainern entsorgt werden. Da ein Recycling nicht möglich ist, gehört stark verschmutzte und stark zerschlissene Kleidung in den Restabfall. Auch dort hinein gehört schon allein aus hygienischen Gründen getragene Unterwäsche.
Ganz wichtig: Die Alttextilien sollten immer in Säcke verpackt werden und erst dann in die Kleidercontainer geworfen werden. Schuhe müssen immer paarweise zusammengebunden werden. Nur so kann gewährleistet werden, dass die Alttextilien nicht schmutzig werden und eine Wiederverwertung problemlos möglich erscheint.
Sollten Depotcontainer ausnahmsweise überfüllt sein, wird darum gebeten, die Altkleidersäcke vorerst wieder mit nach Hause zu nehmen, um keine zusätzlichen Unfallgefahren für Mensch und Tier zu schaffen. Bitte informieren Sie in solch einem Fall die KAW (Telefon: 06131/12 34 56 oder per E-Mail: abfallberatung@kaw-mainz-bingen.de). Eine schnelle Nachleerung wird danach umgehend veranlasst.
Qualität vor Quantität
Auch wenn es verführerisch erscheint, immer den neuesten Modetrends zu folgen, so appelliert die KAW an alle Konsumentinnen und Konsumenten, auch beim Kleiderkauf auf Qualität zu achten. Fast Fashion - also Kleidung, die kurzfristigen Modetrends folgt und deshalb in der Regel preiswert und damit qualitativ minderwertig und weniger nachhaltig produziert wird - kann nur sehr schlecht an Second-Hand-Läden weitergegeben werden oder gar recycelt werden.
Einschlägigen Statistiken zufolge kauft jede Verbraucherin und jeder Verbraucher durchschnittlich ca. sechzig Kleidungsstücke im Jahr, wobei der stetig steigende Anteil von Verkäufen im Onlinehandel diese Tendenz zusätzlich noch verstärkt. Gerade günstig produzierte Kleidungsstücke bestehen häufig aus Stoffgemischen, was den EU-weiten Wunsch nach einem verstärkten Alttextilrecycling nahezu unerfüllbar macht.
Achten Sie daher bitte schon beim Kauf neuer Kleidung auf Langlebigkeit und darauf, dass bei der Herstellung hochwertige und homogene Stoffe genutzt worden sind. Labels, die für eine faire und ökologische Produktion stehen, können hierbei eine gute Orientierungshilfe darstellen. Wer gute und preiswerte Kleidung kaufen möchte, muss nicht immer Neuware kaufen. Gerade das Angebot in Second-Hand-Läden bietet oft die Möglichkeit, modische Kleidung zu attraktiven Preisen erwerben zu können. Aufgrund vorheriger Waschvorgänge besitzt diese Second-Hand-Kleidung meist weniger Allergene und Problemchemikalien. Darüber hinaus kann durch eine geschickte Neukombination gebrauchter Kleidung jederzeit ein eigener modischer Trend kreiert werden.



