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Neustadt aktuell  
16.05.2024
Aufbruch in neue Welten: Auswanderung, Kolonisation, Entdeckung
Thema des Monats Juni in der Öffentlichen Bücherei -Anna Seghers-

Die Öffentliche Bücherei lädt interessierte Leserinnen und Leser ein, in „See zu stechen“ und neue Länder und Kulturen zu entdecken. Sie stellt dazu für den Juni eine bunte Mischung an Literatur rund um das Thema Reisen und die Entdeckung neuer  Welten zusammen. In dieser vielseitigen Auswahl an Medien warten spannende Geschichten über mutige Entdecker, faszinierende Berichte von Auswanderern und Einblicke in die historische Kolonisierung. Von den epischen Entdeckungsreisen vergangener Zeiten bis hin zu den bewegenden Erlebnissen moderner Migranten – die Medienauswahl bietet einen fesselnden Einblick in die Vielfalt menschlicher Abenteuerlust und den Drang, neue Horizonte zu entdecken.
Doch auch die dunklen Seiten der Kolonisierung und der Ausbeutung, die oftmals mit diesen Entdeckungen einhergingen, werden nicht außer Acht gelassen.

Zentralbibliothek der Öffentlichen Bücherei – Anna Seghers,
Bonifaziustürme am Hauptbahnhof.

Öffnungszeiten:
Dienstag, Mittwoch, Freitag: 10.00 - 18.00 Uhr,
Donnerstag: 10.00 - 19.00 Uhr,
Samstag: 10.00 - 13.00 Uhr.

16.05.2024
Die Sommersaison auf den Wasserspielplätzen in Mainz beginnt
(rap) In dieser Woche nimmt die Landeshauptstadt Mainz die vier Wasserspielplätze im Stadtgebiet in der Reihenfolge Volkspark, Fort Elisabeth, Goetheplatz und Hartenbergpark in Betrieb. Die Wasserspielplätze werden täglich gereinigt und geprüft, um einen sicheren Aufenthalt zu gewährleisten. Gründezernentin Janina Steinkrüger wünscht allen Besucher:innen viel Spaß und vergnügte Stunden.  

15.05.2024
Der Bachchor Mainz sucht zum 01.01.2025 eine neue Künstlerische Leitung
Der Bachchor Mainz gehört zu den bedeutenden Bachchören in Deutschland und blickt auf eine fast 70-jährige Geschichte zurück. Die erfolgreiche Beschäftigung mit dem reichhaltigen Repertoire der Chormusik vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart hat dem Ensemble weit über die Grenzen Deutschlands hinaus ein hohes Renommee eingebracht. Kirchenmusikalische Chorsinfonik von der Renaissance über einen Schwerpunkt im Barock bis hin zur Spätromantik und zu zeitgenössischen Werken mit bedeutenden Uraufführungen sowie ein breites A-cappella-Repertoire bilden sein künst­lerisches Spektrum.

Gegründet wurde der Bachchor Mainz 1955 von Diethard Hellmann -einem Schüler des Thomaskantors Günther Ramin-, der den Chor, aus dieser Leipziger Tradition kommend, 30 Jahre lang leitete. Mit zahlreichen Rundfunk- und Tonträger-Einspielungen legte er den Grundstein für den hervorragenden heutigen Ruf des Chores und machte ihn rasch deutschlandweit bekannt.

Sein Nachfolger Ralf Otto erweiterte seit 1986 das Programmspektrum kontinuierlich von der übernommenen Tradition bis hin zur zeitgenössischen Musik. Zugleich etablierte er sowohl im Bachchor wie auch im Bachorchester Mainz, einem aus professionellen Musikern zusammengesetzten Ensemble, die historisch informierte Aufführungspraxis. Unter seiner Ägide entstanden preisgekrönte Aufnahmen, darunter zuletzt bei Naxos von J. S. Bach die Johannes- und die Matthäus-Passion sowie das Weihnachtsoratorium.

Jährlich bestreitet das Ensemble drei bis vier Abonnementkonzerte und beteiligt sich an zwölf Bach-Kantatengottesdiensten; die hierdurch etablierte Tradition ist mit Blick auf die gesamte Chorlandschaft eine außergewöhnliche Besonderheit. Daneben ergänzen Sonderkonzerte bei bedeutenden Festivals und Konzerthäusern wie dem Rheingau Musik Festival, der Alten Oper Frankfurt, der Philharmonie Luxembourg, dem Mosel Musikfestival und den Weilburger Schlosskonzerten das Programm des Chores. Kooperationen bestehen mit der Deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken und der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz.

Aktuell rund 50 engagierte und erfahrene Mitglieder finden im Bachchor Mainz zu einer lebendigen sozialen Gemeinschaft mit Neugier auf neue Aufgaben und der Bereitschaft zur intensiven musikalischen Arbeit zusammen. Die Organisation der Abonnementkonzerte (Werbung, Kartenverkauf etc.) und Kantaten-Gottesdienste erfolgt durch die nebenamtliche Geschäftsstelle in Zusammenarbeit mit der künstlerischen Leitung. Für alle Proben steht eine professionelle Korrepetitorin zur Verfügung.

Träger des Bachchor Mainz ist die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN); seine musikalische Heimat ist die Christuskirche Mainz. Für sein Wirken erhält der Bachchor Mainz eine institutionelle Förderung durch die EKHN und zudem regelmäßig Projektfördermittel des Landes Rheinland-Pfalz.

Nach Ausscheiden von Ralf Otto sucht der Bachchor Mainz eine neue künstlerische Leitung auf Honorarbasis im Nebenamt.

Die Stellenbeschreibung, Kontakte und Ansprechpartner: www.bachchormainz.de

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir uns bis zum 03.Juni 2024 auf Ihre Bewerbung mit aussagekräftigen Unterlagen per E-Mail an melanie.beiner@ekhn.de.
Im Rahmen des Auswahlverfahrens sind zusätzlich zu den Vorstellungsgesprächen Probedirigate geplant, die voraussichtlich am 4./5. sowie 11./12. Juli 2024 stattfinden werden.

09.05.2024
Kulturbäckerei an den Start bringen! Institutionelle Förderung sicherstellen
Pressemitteilung von Bündnis 90 / Die Grünen - Ortsverband Mainz-Neustadt

Die GRÜNEN der Mainzer Neustadt sowie Ortsvorsteher Christoph Hand stehen hinter dem Projekt „Kulturbäckerei“. Clara Wörsdörfer, kulturpolitische Sprecherin im Ortsbeirat Neustadt: „Wir unterstützen natürlich die Resolution der SPD im Ortsbeirat, denn auch wir möchten unbedingt, dass die Kulturbäckerei in der alten Kommissbrotbäckerei ihr soziokulturelles Zentrum einrichten kann. Hierfür ist die instutionelle Förderung durch die Stadt unerlässlich. Damit werden die Räume überhaupt erst angemietet. Die vielfältigen Aktivitäten des Vereins werden das soziale und kulturelle Leben des größten Mainzer Stadteils und auch der Stadt insgesamt ungemein bereichern und sind in Zeiten gesellschaftlicher Spaltung wichtiger denn je!“

Christoph Hand ergänzt: „Sowohl der Ortsverein als auch die Ortsbeiratsfraktion der Neustadt-GRÜNEN setzen sich seit mehr als einem Jahrzehnt dafür ein, dass in der alten Kommissbrotbäckerei ein Ort für Kultur entstehen kann. Bereits 2012 hat der Ortsverein eine halbtägige Zukunftswerkstatt veranstaltet, um mit verschiedenen Akteur*innen und Initiativen Ideen für ein soziokulturelles Zentrum Kulturbäckerei zu entwickeln. 2019 haben die GRÜNEN darauf gedrängt, die finanzielle Förderung in den Koalitionsvertrag zu schreiben. Neustadt-GRÜNE sind Mitglied im Verein und dem Projekt verbunden.“

„Es ist schade, dass die Kulturverwaltung die benötigten Mittel nicht schon im Rahmen der Haushaltsberatungen eingebracht hat oder zumindest den politischen Gremien rechtzeitig eine ausführliche Beschlussvorlage zur langfristigen Finanzierung der Kulturbäckerei vorgelegt hat und somit nun mehrere Anträge im Stadtrat gestellt werden“, führt Wörsdörfer aus. Und ergänzt: „Für die Zukunft wäre es zudem im Interesse aller Kulturakteur*innen der Stadt hilfreich, wenn transparent gemacht wird, nach welchen Kriterien die Gesamtausgaben der Stadt für Kultur verteilt werden. Entsprechende Vorlagen für Förderungen größeren Umfangs sollten in Zukunft rechtzeitig auch den Stadträten vorliegen. Dies ist in finanziell angespannten Zeiten umso wichtiger“, so Wörsdörfer.

08.05.2024
Kirchenmusik abseits des Kanons
Arno Krokenberger ist neuer Kantor im Evangelischen Dekanat Mainz

Mit je halber Stelle wird er an der Mainzer Christuskirche und im Dekanat die kirchenmusikalische Arbeit gestalten. Bei seiner Einführung entlockte er der Orgel nie gehörte Klänge und bot Improvisationen, die einluden, Kirchenmusik neu zu denken.  

Foto: © Maximilian Borchardt

Musik wurde Krokenberger schon in die Wiege gelegt. Als Kind zweier Kirchenmusiker wuchs er am Fuß der schwäbischen Alb in der Nähe von Ulm auf. Schon früh fand er seinen eigenen musikalischen Weg. Bereits mit zehn Jahren wand er sich vom klassischen Klavierspiel ab und verschrieb sich der Jazzmusik. Mit 15 Jahren gewann er den Landesentscheid „Jugend jazzt“ in Baden-Württemberg und bekam daraufhin Unterricht am Jazzklavier an der Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart. „Diese Jahre haben mich sehr geprägt und meine Liebe zur Improvisation verstärkt“, erinnert sich Krokenberger.  

Nach dem Abitur entschied er sich, wieder verstärkt klassische Musik zu machen und studierte Kirchenmusik in Tübingen und Leipzig, wo er seinen Bachlor-Abschluss machte. „Schon während des Studiums merkte ich, dass diese klassische Form der Kirchenmusik meiner spirituellen Suche nicht das geben kann, was ich mir erhofft hatte“, erklärt der junge Musiker. Daher übernahm er erst einmal eine Elternzeitvertretung als Musiktheater-Pädagoge an der Jungen Oper in Düsseldorf. Danach wirkte er in Mannheim am Jungen Nationaltheater als Musiktheater-Dramaturg. „Den Zauber, den Musik in uns auslösen kann, habe ich in ungewohnte musiktheatrale Momente für Kinder und Jugendliche umgesetzt. Von Instrumenteninstallation für Babys bis hin zur Jugendoper habe ich Stücke geplant, inhaltlich gedacht und umgesetzt“, so Krokenberger.

Als in der Corona-Pandemie das Theater geschlossen wurde, erkannte Krokenberger, dass er diesen Zauber auch in der Kirchenmusik umsetzen möchte. 2021 nahm er sein Masterstudium in Heidelberg auf, das er im Februar dieses Jahres abschloss. Für ihn gibt es seitdem kein „entweder - oder“: „Ein Jazzclub ist keine Kirche und andersrum auch nicht - mich interessiert trotzdem, wie beides zusammenkommen kann“, erklärt der Musiker, „Viele Menschen suchen spirituellen Raum und Erlebnisse. Diese Menschen sollen durch die Musik den Raum, die Zeit und sich selbst neu erleben können. Daher möchte ich nach Kirchenmusik suchen, die abseits des Kanons ist.“  

Dabei möchte der 31jährige durch experimentelle Formate Prozesse anstoßen, die in die Stadt wirken und neue Beteiligungsformate etablieren. „Im Chor zu musizieren bedeutet für mich, nicht nur das abzusingen, was es schon gibt, sondern die Chormitglieder auch am Entwicklungsprozess der Musik teilhaben zu lassen. Jeder soll die Möglichkeit haben, seine eigene musikalische Biografie einzubringen“, beschreibt Krokenberger seine Perspektive. Zudem möchte er neue Angebote ausprobieren, die junge Familien in der Stadt ansprechen.

Neben der Musik liegt auch die Betreuung und fachliche Beratung der nebenamtlichen Kirchenmusiker, Posaunenchöre, Ensembles und Chöre der Gemeinden in seinem Aufgabengebiet. Krokenberger freut sich schon sehr darauf, die musikalische Landschaft der Mainzer Gemeinden kennenzulernen: „Mir liegt sehr daran, dass wir gemeinsam in Bewegung sind, Teams bauen und heraus finden, was wir zusammen bewegen können. So können wir die Vielfalt der Kirchenmusik in Mainz zum Klingen bringen!“

06.05.2024
Kommunal-Wahlen in Rheinland-Pfalz am 9. Juni 2024
Das Büro für Leichte Sprache (Eule) hat eine Informationsbroschüre in Leichter Sprache zur Kommunalwahl am 9. Juni erstellt. Zielgruppe sind Menschen mit Lernschwierigkeiten. Die Broschüre kann hier heruntergeladen werden.

Die Broschüren können auch hier bestellt werden.
06.05.2024
Volt Mainz unterstützt Finanzierung der Kulturbäckerei und fordert umfassende Haushaltsreform
Pressemitteilung Volt Mainz

Volt-Stadtratsmitglied Tim Avemarie-Scharmann befürwortet den Zuschuss zur Kulturbäckerei
Volt-Stadtratsmitglied Tim Avemarie-Scharmann, derzeit in Elternzeit, bekräftigt die Unterstützung seiner Partei für die Kulturbäckerei in der Mainzer Neustadt: "Ich stehe hinter dem Zuschuss zur Kulturbäckerei. Die finanzielle Förderung dieses Projekts ist eine Priorität für uns, um die kulturelle Vielfalt unserer Stadt zu bereichern." Volt Mainz bekräftigt damit die Unterstützung für die Finanzierung der Kulturbäckerei in der Mainzer Neustadt.

Mehr kulturelle Freiräume und Unterstützung des queeren Zentrums
Sascha Kolhey, Spitzenkandidat von Volt Mainz für die Stadtratswahl, unterstreicht die Bedeutung weiterer kultureller Freiräume und die Notwendigkeit der Unterstützung des queeren Zentrums: "Die Kulturbäckerei steht kurz vor der Fertigstellung und darf nach jahrelanger Planung nicht scheitern. Zudem müssen die langjährigen Forderungen der Community für ein queeres Zentrum endlich ernst genommen werden, um Räumlichkeiten zu schaffen, die eine freie Entfaltung der queeren Kultur ermöglichen."

Wichtigkeit kommunaler Unterstützung für freie Initiativen
Britta Werner, parteilose Spitzenkandidatin von Volt Mainz, betont zusätzlich die Wichtigkeit kommunaler Unterstützung für freie Initiativen: "Wir müssen gewährleisten, dass Projekte nicht an technischen Hürden wie dem Brandschutz scheitern und dass die Aufsichtsräte der stadtnahen Gesellschaften ihren Spielraum für eine offene und vielfältige Stadtgestaltung nutzen um Freiräume und Träume zu verwirklichen."

Aufruf zur Haushaltsreform
Darüber hinaus setzt sich Volt Mainz für eine tiefgreifende Haushaltsreform ein, um die Verwendung finanzieller Mittel effizienter zu gestalten. "Eine Neuausrichtung und Reform des städtischen Haushalts ermöglicht es uns, wichtige Projekte wie die Kulturbäckerei und das queere Zentrum entsprechend zu unterstützen und gleichzeitig in die Digitalisierung der Verwaltung zu investieren", erklärt Kolhey.

06.05.2024
Resolution in Ortsbeirat eingebracht – Kulturbäckerei muss kommen!
Pressemitteilung der SPD Mainz-Neustadt

Die Finanzierung der Kulturbäckerei steht auf der Kippe: Das Projekt ist nach langer und intensiver Vorarbeit soweit, dass die Verträge unterzeichnet werden könnten. Doch nun weigert sich die Grünen-Stadtratsfraktion, noch vor der Kommunalwahl einen entsprechenden Beschluss des Stadtrats über die jährliche Förderung in Höhe von 350.000 Euro mitzutragen. Eine institutionelle Förderung wurde jedoch bereits vor langem zugesagt. Da die Kulturbäckerei für die Mainzer Neustadt, aber auch für die Kulturszene in Mainz insgesamt, eine immense Bedeutung hat, hat die SPD-Fraktion im Ortsbeirat Mainz-Neustadt eine Resolution eingebracht, durch die der dringende Bedarf der Einrichtung und die Unterstützung des gesamten Ortsbeirats nochmals untermauert werden soll.

„Die Initiative Kulturbäckerei e.V. benötigt jetzt Handlungssicherheit, damit die Mietverträge für die Räumlichkeiten in der Rheinallee 111 abgeschlossen werden können. Es ist alles ausgehandelt und vereinbart – nur die Zusicherung des Stadtrats fehlt, die institutionelle Förderung der Initiative anzuheben, damit die Miete bezahlt werden kann. Nun wurde öffentlich, dass die entsprechende Unterstützung durch die Grünen-Fraktion verweigert wird. Wir als Ortsbeirat sollten geschlossen für die Unterstützung votieren!“, begründet Alexander Klein, Sprecher der SPD-Fraktion im Ortsbeirat Mainz-Neustadt, das Einbringen der Resolution. Bisher haben sich auch stets alle Fraktionen des Neustadt-Ortsbeirats für ein Soziokulturelles Zentrum in der ehemaligen Kommissbrotbäckerei ausgesprochen. Aus nicht nachvollziehbaren Gründen wollen die Grünen jetzt die Unterstützung auf die lange Bank schieben und die Aktiven der Kulturbäckerei, und damit aber auch die Kulturszene insgesamt, im Unklaren lassen.

„Wir erwarten, dass unsere Resolution auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Ortsbeirats am 8. Mai gesetzt wird. Aufgrund der anstehenden Sitzung des Stadtrats ist Eile geboten. Unsere Resolution kann nochmals Dinge in Bewegung setzen und den Standpunkt des größten Mainzer Stadtteils verdeutlichen“, ist sich Manfred Milke, Mitglied des Ortsbeirats Mainz-Neustadt, sicher. „Wenn sich alle bekennen, kann sich auch keine Fraktion im Stadtrat mehr herausreden, dass das Projekt nicht vor Ort unterstützt werde“, ergänzt Alexander Klein.

05.05.2024
Neue Streckenrekorde beim Gutenberg Halbmarathon Mainz
10.888 Läufer und prächtige Stimmung / Spektakuläres Männerfinish in Topzeit von 61:01 Minuten
Beide Streckenrekorde sind beim Gutenberg Halbmarathon Mainz pulverisiert worden, und das Männerrennen endete mit einem seltenen, spektakulären toten Rennen: Die Kenianer Benson Mutiso, der sein Halbmarathon-Debüt lief, und Victor Kimutai stürmten nach 61:01 Minuten zeitgleich ins Ziel und konnten auch mit Hilfe von Foto- und Videobildern nicht separiert werden. Dadurch gibt es zwei Sieger. Als Dritter folgte mit Collins Kipkemboi eine weiterer Kenianer in 61:38. Bester deutscher Läufer war Tom Thurley (Potsdamer LC), der als Neunter 64:49 Minuten lief.

Eine Debüt-Siegerin gab es auch bei den Frauen: Hier siegte die Kenianerin Josephine Naukot in 69:26 Minuten vor ihrer Landsfrau Brenda Jepchirchir, die nach 69:45 im Ziel war und ebenfalls ihr erstes Rennen über die 21,0975 km lief. Dritte wurde die Belgierin Hanne Verbruggen mit einer persönlichen Bestzeit von 70:15. Sie blieb damit erneut unter der Norm für die Europameisterschaften, die im Juni in Rom stattfinden.

Die bisherigen Streckenrekorde wurden in Mainz gleich um mehrere Minuten verbessert. Die Neu-Ausrichtung des Rennens mit einem klaren Fokus auf die Halbmarathon-Distanz war auf Anhieb ein Erfolg. Mit den Siegzeiten, mit denen sich der Gutenberg Halbmarathon Mainz auch international ins Gespräch gebracht hat, hat der Lauf sich als derzeit zweitschnellster deutscher Halbmarathon hinter Berlin positioniert.

Aber auch breitensportlich war es ein vielversprechender Neustart: Die Veranstalter registrierten insgesamt 10.888 Meldungen. 6.301 von ihnen waren Halbmarathonläufer. Bei guten Wetterbedingungen herrschte prächtige Stimmung entlang der Mainzer Strecke.

03.05.2024
Starke Topathleten-Startfelder bei Gutenberg Mainz Halbmarathon
Streckenrekorde bei Frauen und Männern angepeilt / Ein Kenianer und eine Belgierin führen die Starterliste an / „Rennen mit enormem Potential“ / Insgesamt knapp 11.000 Teilnehmer erwartet / Charity-Aktion „LebensLauf“ im Blickpunkt

Schnell soll es werden, so schnell wie noch nie beim Gutenberg Mainz Halbmarathon. Dafür hat der neue Veranstalter einige internationale Topathleten und Topathletinnen an den Rhein locken können. Die Streckenrekordzeiten von 66:06 Minuten bei den Männern und 73:13 Minuten bei den Frauen könnten am Sonntag deutlich unterboten werden.

Renndirektor Jo Schindler sagt: „Wir setzen neben dem tollen Angebot an alle Breitensportler auch auf Spitzensport. Unser Ziel ist es, einen international stark besetzten Halbmarathon aufzubauen, der für die Stadt Mainz eine echte Attraktion ist. In Deutschland gibt es nur sehr wenige Halbmarathonrennen, die ein starkes spitzensportliches Feld haben.“

Das Mainzer Rennen bietet weiterhin ein attraktives Lauferlebnis für Breitensportler. Mit den Rahmenwettbewerben, dem neu geschaffenen 10-km-Lauf und dem Schüler-Staffellauf (Ekiden), werden am Sonntag rund 11.000 Athletinnen und Athleten in der Landeshauptstadt ihre Laufschuhe schnüren. Allein für die Halbmarathonstrecke – Nachmeldungen sind im Kurfürstlichen Schloss noch möglich – haben 6229 Läufe gemeldet. Eine deutliche Steigerung im Vergleich zum Vorjahr.

Mit Start und Ziel sowie der Expo wird das Kurfürstliche Schloss das Herz des Mainzer Lauf-Festtags sein. Schon tags zuvor am Samstag lädt die Pasta Party nicht nur die Läufer, sondern Jedermann auf den Ernst-Ludwig-Platz ein (12-18 Uhr). Die Aktion „LebensLauf“ bietet am Samstag von 10 bis 14 Uhr Aktionsflächen und Bühnenprogramm auf dem Gutenbergplatz. Alle Läufer, die durch das Spendentor an der Rheinstraße laufen, spenden automatisch fünf Euro für die Initiative, die sich für benachteiligte Kinder und Jugendliche engagiert. In den vergangenen Jahren sind bei der großen Mainzer Laufveranstaltung so rund 500.000 Euro zusammengekommen
Ein Hauptsponsor und wichtiger Partner des Lauffesttags am 5. Mai sind die Mainzer Stadtwerke. „Dies ist für uns ein Zeichen unserer Verbundenheit mit der Stadt Mainz und ihren Bürgerinnen und Bürger. Das Event hat eine ganz besondere Bedeutung für uns“, sagt die stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Mainzer Stadtwerke, Kerstin Stumpf.

Die Halbmarathondistanz von 21,0975 Kilometer hat zuletzt in der internationalen Laufszene stetig an Gewicht zugenommen. „Wir sehen enormes Potential in dem Mainzer Rennen“, sagt der Sportliche Leiter Philipp Kopp. „In den kommenden Jahren wollen wir mit den größeren Rennen hierzulande mithalten oder sogar schnellere Zeiten laufen.“

Dafür hat Kopp schon für die Premiere des neuaufgestellten Gutenberg Mainz Halbmarathon ein starkes Elitefeld zusammengestellt. Zwei Kenianer und ein Spanier stehen mit Bestzeiten von unter 62:00 Minuten auf der Startliste. Das Frauenfeld führt mit einer persönlichen Bestleistung von 70:23 Minuten die Belgierin Hanne Verbruggen an, die auch für den Olympiamarathon in Paris qualifiziert ist.

Die deutsche Topathletin Alina Reh musste ihren Start krankheitsbedingt absagen. Der Sportliche Leiter Kopp schätzt auch die Äthiopierin Hadas Shimuye stark ein. Die 24-Jährige hat zwar „nur“ eine Bestzeit von 73:20 Minuten, sie lief diese Zeit jedoch vor kurzem in der leistungsmindernden Höhenluft von Addis Abeba. „Ich bin in guter Form und möchte in Mainz eine Zeit von unter 70:00 Minuten laufen“, sagte Hadas Shimuye, die zum ersten Mal außerhalb Afrikas an den Start geht.

Die beiden Kenianer Victor Kimutai und Collins Kipkemboi sind mit Bestzeiten von 61:29 beziehungsweise 61:34 Minuten die schnellsten Läufer auf der Mainzer Startliste. Das Preisgeld für den Sieger und die Siegerin liegt bei 2000 Euro. Für die deutschen Eliteathleten ist ein eigenes Preisgeld ausgelobt worden.
Bei den Männern ist Tom Thurley (64:30 Minuten) schnellster Deutscher auf der Startliste. Der Potsdamer ist vor drei Wochen in Hannover deutscher Vizemeister auf der Marathonstrecke geworden. „Die gute Form möchte ich noch nutzen für einen schnellen Lauf“, sagt Thurley, der beste Erinnerungen an Mainz hat. Im Jahr 2019 wurde er dort Deutscher Hochschulmeister.
Als Titelverteidiger geht Patrick Andres (66:42 Minuten) an den Start. Der Athlet, der im benachbarten Ginsheim aufgewachsen ist, ist stark in das Jahr 2024 gestartet. Eine Entzündung im Zeh samt nötiger kleiner Operation hat seine Vorbereitung aber etwas ausgebremst. „Ich gehe als eine Art Wundertüte ins Rennen“, sagt Andres schmunzelnd.

Ein gebürtiger Mainzer unter den Topathleten ist Leander Fink. Wie Andres ist auch er in Mainz einst beim Schülerlauf gestartet. Nun will der Zahnmedizin-Student möglichst seine Bestzeit von 66:48 Minuten unterbieten. Zudem ist Fink auch ein ausgezeichneter Bergläufer. Nach seiner starken Leistung unlängst bei den Schweizer Meisterschaften ist er nun ein Kandidat für das deutsche Team bei den Berglauf-Europameisterschaften.
Vorher gilt es aber noch die tolle Stimmung beim Gutenberg Mainz Halbmarathon zu genießen. Insgesamt 33 Musikpunkte finden sich entlang der Strecke, so dass die Teilnehmer sich quasi auf einem Klangteppich zwischen Start und Ziel am Kurfürstlichen Schloss bewegen.

Weitere Infos finden Sie auf unserer Homepage www.halbmarathon-mainz.de.

03.05.2024
BUND Mainz fordert umwelt- und artenfreundliche Alternativen zu Feuerwerken
...nicht nur an Silvester, sondern auch zu Brut- und Setzzeiten

Viele Bürgerinnen und Bürger haben nach Silvester gefordert, dass die umwelt- und gesundheitsschädliche Knallerei aufhören muss. Die Allgemeine Zeitung hat am 3. Januar über die schlimme Situation im Tierheim berichtet, über in Panik geratene Tiere, die sich bei einer versuchten Flucht verletzt haben. Auch Haustiere geraten bei Feuerwerken in der Wohnumgebung in Panik, draußen sieht man aufgescheuchte Vögel fliegen und Menschen verletzen sich bei privater Böllerei. Die Feinstaubwerte steigen dabei in absolut gesundheitsschädliche Werte.

Am 31. Januar gab es zu diesem Thema eine Anfrage und eine aktuelle Stunde im Stadtrat. Damals bedauerte OB Haase, dass der Stadt rechtlich die Hände gebunden seien, dass die entsprechende Gesetzgebung Bundes- bzw. Ländersache sei. Damals ging es um ein Verbot privater Böllerei bzw. die Einrichtung von Schutzzonen um Tierheim, Wildpark und eventuelle andere Bereiche.

Was aber ist denn mit den Feuerwerken, die die Stadt aus eigenen Stücken anlässlich von Festen in der wärmeren Jahreszeit selbst veranstalten lässt, wie z.B. die beiden Feuerwerke zum Start und zum Ende des Rheinfrühlings? Danach hat sich ein Kommentar der Redakteurin Julia Krentosch in der Allgemeinen Zeitung vom 30. März bereits eindeutig positioniert: „Schluss jetzt!" „Es ist Zeit zum Umdenken."

Die öffentlichen Feuerwerke finden meist am Rheinufer statt, etwa 500 Meter von der Petersaue entfernt, die zum Vogelschutzgebiet Inselrhein gehört und Teil des länderübergreifenden Schutzgebietsnetzes Natura 2000 ist. Vom Frühjahr bis zum Sommer brüten hier zahlreiche streng geschützte Wildvogelarten wie Schwarzmilan, Graureiher, Kormoran. Im Winter rasten hier viele Zugvögel. Auch am Mainzer Rheinufer brüten Vögel. Wie viele Vögel aus Panik ihr Nest verlassen, so dass die Brut auskühlt, oder wie viele in blinder Flucht gegen irgendein Hindernis fliegen, kann man nur vermuten. Anwohner und Anwohnerinnen berichten von Panikreaktionen ihrer Haustiere und fragen beim BUND Mainz nach, warum so etwas denn erlaubt ist, die Auswirkungen seien doch auch der Stadt bekannt.

Ja, ist so etwas wirklich erlaubt? Und wer genehmigt das? Während OB Haase beim privaten Silvesterfeuerwerk noch mit dem Finger auf die Gesetze und den Städtetag zeigen konnte, stehen die Feuerwerke beim Rheinfrühling und anderen Festen in der Verantwortung der Stadt. Sie müssen allerdings noch nicht einmal beantragt werden - sie müssen nur angekündigt und von der Gewerbeaufsicht der Oberen Naturschutzbehörde nach Sprengstoffgesetz geprüft werden, nicht aber z.B. nach Naturschutzgesetz. Entsprechende Verbote wären rechtlich schwer durchzusetzen.

Muss die Stadt Mainz Feuerwerke auf ihren eigenen Festen machen oder von den Ausrichtern von Veranstaltungen zulassen? Der Mainzer BUND sagt: nein. „Wir hoffen, dass die diesjährigen Feuerwerke nur noch deshalb stattfinden, weil dafür schon im letzten Jahr Verträge mit entsprechenden Pyrotechnikunternehmen geschlossen wurden", so der Luftchemiker Dr. Marcel Weloe vom BUND. „Es gibt umweltfreundlichere Alternativen wie Lichtshows, Drohnenballetts oder Ähnliches, die das Publikum regelmäßig begeistern. Daher fordern wir die Stadt auf, von Feuerwerken nicht nur während der Brut- und Setzzeit, sondern rund ums Jahr in Zukunft konsequent abzusehen."

01.05.2024
Kulturbäckerei-Finanzierung vor Scheitern?
Neustadt-SPD hofft auf Lösung

Seit über 30 Jahren setzen sich Menschen in der Neustadt und darüber hinaus dafür ein, dass in der ehemaligen Kommissbrotbäckerei an der Rheinallee neben der Feuerwache ein soziokulturelles Zentrum entsteht: die Kulturbäckerei. 2019 hatte die Wohnbau nach langen Verhandlungen den Komplex vom Bund gekauft und mit der Entwicklung begonnen. Die Ampelkoalition hatte sich in ihrem aktuellen Koalitionsvertrag darauf verständigt, dass sie die Kulturbäckerei unterstützen will – dabei war auch klar, dass diese Unterstützung immer auch langfristig angelegt sein muss.
Medienberichten zu folge steht diese finanzielle Unterstützung der Kulturbäckerei vor dem Aus: Die Stadtratsfraktion der Grünen verweigert ihre Zustimmung für eine jährliche Förderung in Höhe von 350.000 Euro.

Yvonne Wuttke, SPD-Ortsvorsteherkandidatin für die Mainzer Neustadt, erklärt dazu: „Die Initiative Kulturbäckerei hat in den letzten Jahren den Prozess angestoßen und organisiert, wie die Kulturbäckerei in Zukunft aussehen kann. Kulturschaffende, Neustädterinnen und Neustädter und viele andere mehr haben sich eingebracht.“ Daraus sei in enger Zusammenarbeit zwischen Kulturverwaltung, Wohnbau und Initiative Kulturbäckerei ein stimmiges Konzept für die Kulturbäckerei entstanden, was auch parteiübergreifend Anerkennung gefunden hat.

Yvonne Wuttke weiter: „Jede Universitätsstadt lebt von einer florierenden freien Kulturszene. Spätestens seit der Debatte um das Gebäude der Oberen Austraße im Jahr 2012 war klar, dass es einen starken Mangel an Räumlichkeiten für Kulturschaffende gibt. Auch das Aus für die Planke Nord und für das ‚pad‘ in der Leibnizstraße verdeutlichte das.“ Die Debatte darüber hatte die Bemühungen verstärkt, aus der Liegenschaft der Bundeswehr an der Rheinallee ein soziokulturelles Zentrum zu machen.

„Die Neustadt ist ein wachsender Stadtteil, der dringend weitere Räumlichkeiten für Kultur braucht. Sollte die Kulturbäckerei nicht kommen, wäre das ein kulturpolitisches Desaster“, macht Yvonne Wuttke deutlich.
Yvonne Wuttke hofft, dass es bei der nächsten Stadtratssitzung am 15. Mai doch noch ein positives Zeichen für dieses Projekt gibt: „Das wäre ein gutes Signal für den Kulturstandort Mainz.“

Der frühere Ortsvorsteher der Mainzer Neustadt, Johannes Klomann, hebt hervor: „Es war schon ein langer Kampf, dass die Stadt über die Wohnbau die Kommissbrotbäckerei-Liegenschaft kaufen konnte. Jetzt auf den letzten Metern das Projekt an die Wand zu fahren, wäre fahrlässig und würde der Landeshauptstadt Mainz als Kulturstandort schaden.“
Es sei damals auch immer klar gewesen, dass die Kulturbäckerei eine dauerhafte Finanzierung über die Stadt benötigt. Daher sei auch der Verweis auf die Finanzlage unglaubwürdig. Die Vorsitzende der Grünen-Stadtratsfraktion Sylvia Köbler-Groß hatte sich bereits 2019, als Mainz noch hochverschuldet war, für die Unterstützung des Projekts ausgesprochen mit den Worten: „Für eine dauerhafte Zukunft braucht der Verein weiterhin die Unterstützung von Politik und Bürgerschaft. Wenn das Konzept aufgehen soll, braucht der Verein Geld.“

Johannes Klomann wird deutlich: „Sollten die Grünen das Projekt blockieren, müssen sie sich grundsätzlich fragen lassen, wie zuverlässig sie sind. Ihre Unterstützungsbeteuerungen für Projekte und Initiativen sind offensichtlich nichts wert, wenn sie nach so vielen Jahren die Initiative Kulturbäckerei urplötzlich fallen lassen, wie eine heiße Kartoffel.“

Für das Neustädter SPD-Stadtratsmitglied Erik Donner stellt sich auch die Frage, welche Rolle der noch amtierende Neustadt-Ortsvorsteher Christoph Hand in dieser Causa spielt: „Offensichtlich hat Christoph Hand als noch amtierender Ortsvorsteher bei den Grünen nicht die Stärke, um dieses wichtige Projekt für die Neustadt durchzusetzen. Das ist für den größten Mainzer Stadtteil fatal.“

Pressemitteilung der SPD Mainz-Neustadt

01.05.2024
Frauennotruf Mainz unterstützt Kampagne von KOBRA
Mehr Rechte für Frauen(-beauftragte) in Einrichtungen der Behindertenhilfe“

Am 5. Mai jeden Jahres machen viele Menschen mit Behinderung gemeinsam mit Mitstreiter*innen auf die immer noch für sie diskriminierenden Lebens- und Arbeitsbedingungen aufmerksam. Der Tag wurde 1991 zum europaweiten Protesttag für die Gleichstellung behinderter Menschen erklärt. Der Frauennotruf Mainz unterstützt dieses Jahr die Kampagne von KOBRA (Koordinations- und Beratungsstelle für Frauen und Mädchen mit Behinderungen in Rheinland-Pfalz) „Mehr Rechte für Frauen(-beauftragte) in Einrichtungen der Behindertenhilfe“.

„Wir beschäftigen uns als Fachstelle zum Thema Sexualisierte Gewalt gegen Frauen und Mädchen seit vielen Jahren mit den sexualisierten Grenzverletzungen und Übergriffen, die Frauen und Mädchen mit Behinderung in großem Ausmaß zu Hause, in Einrichtungen oder in Pflege-Situationen ausgesetzt sind,“ so Anette Diehl vom Frauennotruf Mainz. „Daher wissen wir, wie wichtig Frauenbeauftragte aus Werkstätten und Wohneinrichtungen für Menschen mit Behinderungen sind. Sie sind oft erste Ansprechpersonen, wenn es um die Themen Gewaltschutz, Respekt und Grenzachtung sowie Frauenrechte in Einrichtungen geht.“

Die Mitarbeiterinnen von KOBRA setzen sich federführend für die Vernetzung von Frauenbeauftragten aus Einrichtungen der Behindertenhilfe ein und unterstützen den Wunsch der Frauenbeauftragten, eine Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) der Frauenbeauftragten in Rheinland-Pfalz zu gründen. Diese Forderung unterstützt auch der Frauennotruf Mainz:

„Frauen mit Behinderungen sind laut Studien zwei- bis dreimal häufiger von Gewalt betroffen als Frauen ohne Behinderungen. Oft finden sie dennoch nicht den Weg in die Fachstellen. Frauenbeauftragte aus Werkstätten und Wohneinrichtungen für Menschen mit Behinderungen könnten nicht nur Fürsprecherinnen für Rechte und Bedürfnisse sein, sondern auch den Weg in die Beratungsstellen ebnen,“ hoffen die Expertinnen des Frauennotrufs Mainz. „Eine Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) der Frauenbeauftragten in Rheinland-Pfalz könnte gemeinsam mit uns ein starkes politisches Sprachrohr für die Bedarfe von Frauen mit Behinderungen zu Themen wie Respekt und Grenzachtung sein.“

Die Themenpunkte, die von den Frauenbeauftragten selbst benannt wurden, seien die auch die Leitplanken der Arbeit der Frauennotrufe: „Gewaltschutz“, „mehr Respekt vor Frauen mit Behinderungen“, „Wertschätzung, ernst genommen werden“ etc.

Verantwortlich für den Text: Anette Diehl, Frauennotruf Mainz e.V.

30.04.2024
Wir bringen die Neustadt zum Blühen“
Ortsvorsteher-Kandidatin Yvonne Wuttke begeistert über 300 Gäste am Frühlingsfest der SPD Mainz-Neustadt

„Ich bin begeistert über die 300 Gäste, die zu unserem Frühlingsfest gekommen sind", freute sich Yvonne Wuttke, Ortsvorsteher-Kandidatin der SPD Mainz Neustadt. „Von meinem Enkel bis zur Uroma hatten alle eine wunderschöne gemeinsame Zeit und gute Gespräche bei strahlendem Sonnenschein." Unter dem Motto „Wir bringen die Neustadt zum Blühen“ hatte der Ortsverein am 27. April 2024 auf dem Lessingplatz ein Fest für alle Menschen aus der Mainzer Neustadt und alle, die aus anderen Stadtteilen und sogar Ländern zu Besuch waren, veranstaltet.



Bei mit viel Liebe gebackenen Waffeln, Kaffee, Brezeln und Schorle gab es ein abwechslungsreiches Programm: angefangen mit virtuosen Balkan-Beats vom Absinto Orkestra über einen mobilen Workshop von krumm & schepp e.V. zum Thema „Anregungen für eine grüne Neustadt - wie wollen wir in Zukunft leben?" bis hin zu Musik von Alys Paletti, der die kleinen wie die großen Kinder mit seinen Kinderliedern mitriss.

Yvonne Wuttke stellte außerdem zu Beginn des Wahlkampfs, der am Vorabend mit der Plakatierung gestartet war, ihre nachhaltige Wahlwerbung vor. „Meine politischen Ziele sind umweltfreundlich auf wachsendem Sommerblumensamenpapier gedruckt. Damit vermeiden wir nicht nur Müll, sondern bringen auch noch die Mainzer Neustadt zum Blühen."

Mit der Kampagne „Wir bringen die Neustadt zum Blühen“ will die SPD Mainz-Neustadt den Anstoß für eine nachhaltige, artenreiche und blühende Mainzer Neustadt geben. Dazu haben wir uns die Fotoaktion „Dein schöner Balkon/ Hof in der Neustadt“ ausgedacht.
Alle Menschen, die in der Neustadt leben, können ein Foto von ihren Sommerblumen ab Mai machen und es an den Ortsverein oder die Ortsvorsteher-Kandidatin schicken, am besten per E-Mail an info@spd-mainzneustadt.de oder per Instagram @yvonne.wuttke
Im Sommer gibt es eine große Verlosung mit drei tollen Gewinnen.

Pressemitteilung der SPD Mainz-Neustadt

28.04.2024
Demo erneuert Forderung nach Radspur auf Alicenbrücke
MainzZero und Mainzer Radfahrforum wollen Flächengerechtigkeit

„Diese Spur fürs Rad“ und „Mehr Platz für Fuß- und Radverkehr“. Mit diesen Forderungen haben mehr als 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Donnerstagnachmittag für eine geschützte Fahrradspur auf der Alicenbrücke demonstriert. Das Mainzer Radfahrforum (MRF) und die Bürgerinitiative MainzZero fordern damit mehr Gerechtigkeit bei der Aufteilung des öffentlichen Straßenraumes zugunsten von Fuß- und Radverkehr. Aufgrund der angemeldeten Demonstration wurde der rechte Fahrstreifen (Abbiegespur Richtung Hauptbahnhof West) auf der Brücke stadtauswärts für 30 Minuten auf einer Länge von knapp 30 Metern gesperrt. Der Verkehr wurde dadurch kaum beeinträchtigt.

Carola Kühne vom MRF bezeichnete die bestehende Verkehrsregelung auf der Alicenbrücke als „Relikt aus einer Zeit, wo es hieß: Freie Fahrt für freie Bürger“. Und damit sei eigentlich gemeint: „Freie Fahrt für Autofahrende“. Für Radfahrer dagegen werde nicht einmal ein Mindestmaß an Raum zur Verfügung gestellt. „Das wollen wir ändern und für mehr Flächengerechtigkeit sorgen“, sagte Kühne, die sich beim NABU Mainz, Verkehrsclub Deutschland und dem MRF engagiert.

Stadt hat noch nicht auf Vorschläge reagiert
Unter dem Motto „Wenn nicht jetzt, wann dann? Verkehrswende auf die Spur bringen!“ hatten das Mainzer Radfahrforum (MRF) und MainzZero bereits am 15. Juni 2023 auf der Alicenbrücke eine Demonstration mit mehr als 150 Teilnehmenden durchgeführt. Neben der Forderung zum Einleiten von Planung und Bau des Radschnellweges Mainz – Universität – Ingelheim hatten sich mehrere Initiativen für Sofortmaßnahmen in Form einer geschützten Radspur („Protected Lines“) auf der Alicenbrücke eingesetzt.

Zehn Monate nach der Demo liegen die Ergebnisse der ‚Koordination‘ immer noch nicht vor. An der unzumutbaren Situation für die Fußgänger- und Radströme hat sich bis heute nichts geändert. Ebenso an der Unfallgefahr: Auch 2023 hatten sich weitere Verkehrsunfälle mit Fußgänger- und Fahrradbeteiligung ereignet (s. Exposee zur Verbesserung des Rad- und Fußverkehrs, Seiten 6 und 10), ohne dass die infrastrukturellen Mängel beseitigt wurden.

Diese Mängel müssten dringend und könnten kurzfristig beseitigt werden, so Stadt- und Verkehrsplaner Armin Schulz (MRF und MainzZero). Denn der passionierte Radfahrer konnte die von der Stadt im Sommer 2023 geäußerten “Hinderungsgründe” fachlich-fundiert entkräften.

  1. Die angesprochene, aufwendige Änderung der Ampelschaltung ist durch Anlegen einer rot markierten Radspur, startend am Alicenplatz, auf dieser Seite der Brücke zu umgehen. Hinter der Fußgänger-Ampel zur Tramhaltestelle kann durch Bordabsenken mit Auffahrmöglichkeit zum Gehwegniveau für Fahrten Richtung Universität, nach Bretzenheim u.a. Stadtteile eine gefahrlose Weiterfahrt gewährleistet werden. Mit demselben Weg und derselben Schaltung wie heute.
  2. Empfohlen wird darüber hinaus, mit einem Fahrradstreifen in der Wallstraße bis zur Ampel Einmündung Hochstraße einen durchgängigen Radweg zum Ärztehaus, dem Taubertsberg und dem Martin-Luther-King-Park zu schaffen. Damit wäre eine sichere und attraktive Verbindung von der Innenstadt bis zum Bruchwegstadion erreicht. Die vorhandene, nur temporär angesteuerte Schulbus-Haltestelle könnte am jetzigen Standort verbleiben, liegt jedoch ungünstig im Kurvenbereich. Für bessere Barrierefreiheit sollte sie in die Wallstraße verlegt werden, wo der Bus mit beiden Türen geradlinig nahe an den Bordstein heranfahren kann.

Alicenbrücke: Höchstes Radaufkommen in Mainz
“Wir stehen hier auf der am stärksten frequentierten Achse im Mainzer Radnetz mit täglich mehr als 5.000 Radfahrer:innen”, betont Armin Schulz. “Ein außergewöhnlich hohes Aufkommen angesichts der miserablen Rahmenbedingungen, das Rad-Potential liegt weit höher, wie die am 11. Mai 2023 durchgeführte Verkehrszählung in Eigenregie gezeigt hat.” Deshalb seien Änderungen zugunsten von Rad- und Fußverkehr dringend erforderlich und für eine wirkliche Verkehrs- und Mobilitätswende unumgänglich. Denn: Schon bei einem Radpotential von mehr als 2.000 Radfahrer:innen/Tag sollen beim Straßenbau die Standards von Radschnellwegen, wie vom Bundesverkehrsministerium für Bundesstraßen per Runderlass vorgegeben, zur Anwendung kommen (Allgemeines Rundschreiben Straßenbau Nr. 12/ 2020).

Als weitere Leidtragende kommen täglich tausende Fußgänger hinzu. Sie müssen sich den Gehweg mit den in beiden Richtungen fahrenden Radlern teilen. Schulz: “Umweltfreundliche Mobilität sieht anders aus und wird hier systematisch unterdrückt!” Und damit auch die dringend notwendige Mobilitäts- und Verkehrswende für Mainz. Zumal die Rad-Trasse zwischen Neustadt, Universität und Finthen neben der Rheinachse das verkehrlich und städtebaulich bedeutsamste Projekt der Verkehrswende in Mainz bildet.

Weitere Infos mit dem Exposee zu Sofortmaßnahmen für die Alicenbrücke unter www.klimaentscheid-mainz.de/berichte/#Raddemo240425  

25.04.2024
Der Seniorenwegweiser Mainz-Neustadt ist fertig
Das Senioren-Netzwerk Neustadt hat in den letzten Monaten einen Seniorenwegweiser entwickelt, der nun in Druck geht und bereits jetzt online veröffentlicht wurde. Klicken Sie auf die Bilder und Sie öfnnen damit jeweils eine PDF-Seite. Die gedruckte Version wird nach Fertigstellung im Stadtteil verteilt.

19.04.2024
Kunst, Kritik, Krawall
Thema des Monats Mai in der Öffentlichen Bücherei -Anna Seghers-

(rap) Das „Open Ohr“ wird 50! Im Jubiläumsjahr stellt das Mainzer Festival seine zahlreichen Angebote unter das Motto „Kunst, Kritik, Krawall“. Dabei steht die Frage im Fokus, welchen Beitrag Kunst und Kultur für eine demokratische Gesellschaft leisten können. Die Öffentliche Bücherei greift diese Thematik auf - und macht sie zu ihrem Thema des Monats Mai.

Die Vielfalt der im Mai präsentierten Medien ist groß. Egal ob die Besucher:innen sich politisch informieren möchten, einfach nur auf der Suche nach guter Musik oder einem guten Film sind - oder etwas zu verschiedene Formen der Protestkultur lesen möchten: Die bereitgestellten Medien reichen von politischen oder sozialkritischen Songtexten bis hin zu politischer Mauerkunst oder den bekannten Werken des sozialkritischen Künstlers „Banksy“. Die  Vielfalt der im Mai präsentierten Medien garantiert, dass für jeden Geschmack etwas dabei ist.
Die Öffentliche Bücherei – Anna Seghers freut sich auf den Monat Mai mit spannender Literatur!

Zentralbibliothek der Öffentlichen Bücherei – Anna Seghers,
Bonifaziustürme am Hauptbahnhof.

Öffnungszeiten:
Dienstag, Mittwoch, Freitag: 10.00 - 18.00 Uhr,
Donnerstag: 10.00 - 19.00 Uhr,
Samstag: 10.00 - 13.00 Uhr.

19.04.2024
„Und plötzlich ist alles anders“ - Frauen erleben Trennung
Ob  selbst herbeigeführt oder unvermutet mit ihr konfrontiert- eine Trennung bedeutet immer einen gravierenden Einschnitt im bisherigen Lebenskonzept.  
Es gilt sich neu zu definieren und auch zu organisieren, vor allem aber braucht es Zeit zur Verarbeitung von Verletzungen,  Selbstzweifeln, Trauer und Wut.
Dennoch verbergen sich trotz aller damit verbundenen Ängste und Unsicherheiten in jedem Umbruch auch Chancen, den eigenen Lebensweg neu zu gestalten und positiv zu verändern.
Diese Gruppe möchte Frauen ansprechen, die sich in einer Phase der Neuorientierung befinden und sich für ihre nächsten Schritte Gemeinschaft und gegenseitige Unterstützung wünschen.
Die Gruppe ist für maximal 8 Frauen ausgelegt und findet in zwei Blöcken statt.

Leitung: Anne Kling | Coach
Termine: 25.Juni, 9.Juli, 23.Juli, 01.Oktober, 15.Oktober, 29.Oktober - jeweils  von 19:30 bis 21:30 Uhr
Ort: Frauenzentrum Mainz | Kaiserstraße 59 -61
Teilnahmegebühr für alle Termine: 20,- € - 30,- €
Anmeldeschluss: 11.Juni 2024

18.04.2024
Saison beginnt: Brunnen „Frauenlob-Barke“ am Rheinufer macht 2024 „offiziellen Auftakt“
(rap) Ab Anfang Mai folgen mehr als 50 weitere Brunnen im Stadtgebiet

In diesem Jahr eröffnete Grün- und Umweltdezernentin Janina Steinkrüger die Brunnensaison an der Frauenlob-Barke am Rheinufer – einem überaus beliebten Brunnen in der Neustadt.
Janina Steinkrüger: „In diesem Jahr eröffnen wir die Brunnen-Saison offiziell an der Frauenlob-Barke. Die veraltete Elektro- und Wasserinstallation inklusive Stromzuleitung wurde vom Grün- und Umweltamt ausgetauscht und auf den aktuellen Stand gebracht. Ich freue mich, dass wir diesen bekannten und beliebten Brunnen heute technisch runderneuert präsentieren können.“

Die Frauenlob-Barke stellt den Mittelpunkt der zwischen 1977 und 1980 umgestalteten Rheinuferpromenade zwischen Feldbergplatz und Kaisertor dar. Der Brunnenplatz wurde 1980 nach den Plänen des damaligen Amtes für Grünanlagen und Naherholung erbaut. Die Bronzeplastik wurde von Prof. Richard Hess (Darmstadt) entworfen - den Brunnen zieren 14 kleine Fontänen. Die Plastik bildet den Minnesänger Frauenlob ab, der um 1312 nach Mainz kam und eine Singschule gründete. 1318 starb Frauenlob in Mainz und wurde im Kreuzgang des Domes beerdigt.

In der Woche vor Ostern wurden bereits der Brunnen am Höfchen, der Fischtor- und Fastnachtsbrunnen in Betrieb genommen. Zudem ist der bronzene Mädchenbrunnen auf dem Ballplatz bereits seit Anfang vergangener Woche wieder in Betrieb, nach dem die Landeshauptstadt Mainz die drei Mädchenskulpturen des Brunnens, die im vergangenen Jahr ausgebaut werden mussten, wieder installieren konnte. Die Skulpturen mussten aufgrund starker Beschädigungen von einem Fachunternehmen in Regensburg repariert werden.

Ab Anfang Mai folgen dann mehr als 50 weitere Brunnen im gesamten Stadtgebiet, die je nach Wetter bis etwa Mitte Oktober betrieben werden. Zu den Brunnen, die in diesem Jahr aufgrund von Reparaturtätigkeiten nicht in Betrieb gehen können, gehören unter anderem der Brunnen am Frauenlobplatz, der Kästrichbrunnen und der Brunnen im Einkaufszentrum Lerchenberg.  

14.04.2024
Ein jahrzehntelanges Unrecht wurde beseitigt
Der Deutsche Bundestag stimmt mit Mehrheit für das Selbstbestimmungsgesetz

Dass die Würde des Menschen unantastbar ist, wie es in Artikel 1 unseres Grundgesetzes heißt, galt Jahrzehnte nicht für trans*, inter* und non-binäre (TIN*) Personen! Um eine rechtliche Anerkennung für die eigene Geschlechtsidentität zu bekommen, mussten trans* Menschen das Transsexuellengesetz durchlaufen.

Große Teile dieses Gesetzes wurden seit Inkrafttreten im Jahr 1981 in vielen Einzelentscheidungen durch das Bundesverfassungsgericht über die Jahre schon für verfassungswidrig erklärt und trotzdem dauerte es bis zum 12.4.2024, dass trans*, inter* und non-binäre Personen endlich selbstbestimmt über ihre Geschlechtsidentität entscheiden können und sich nicht mehr zwei Zwangsgutachten und einem kostspieligen Gerichtsverfahren unterziehen müssen.

Das Selbstbestimmungsgesetz ist insofern ein Meilenstein, da es auch Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Möglichkeit gibt, die von ihnen als richtig erlebte geschlechtliche Identität auch so anerkannt zu bekommen, dass sie sich in allen Dokumenten widerspiegelt.

Der Abstimmung ist ein jahrelang geführter „Diskussionsprozess“ vorangegangen, der von rechtsnationalistischen Kreisen der AfD, von Teilen der CDU, aber auch von exkludierenden „Feministinnen“ mit bisher nicht gekannter Abwertung und Hass geführt wurde. „Die Aberkennung von Frauenrechten für trans* Frauen halte ich für keineswegs feministisch“, erklärt Diana Gläßer, Sprecherin von QueerNet. Der Hass und die Falschinformationen, um Ängste zu schüren, hat die Situation von TIN* Personen in der öffentlichen Wahrnehmung deutlich verschlechtert.  

„Mit Beschluss eines Gesetzes ist noch lange keine gesellschaftliche Akzeptanz erreicht. Insbesondere hat dieses Gesetz die Erwartungen nicht ganz erfüllt“, mahnt Joachim Schulte, Sprecher von QueerNet. „Es ist dem jahrzehntelangen Kampf der Organisationen der Selbstvertretung von queeren Menschen auf Landes- und Bundesebene zu verdanken, dass die Verbreitung von Unwahrheiten und Hass keinen Erfolg gehabt haben“, erklärt der Vorstand von QueerNet.

Das Selbstbestimmungsgesetz ist auch mit seinen Mängeln aus unserer Sicht ein wichtiger Erfolg für alle Menschen in der Bundesrepublik. Es gilt jetzt auch die nötigen unterstützenden Gesetzesmaßnahmen im Sozial-/ Gesundheitsministerium auf Bundesebene auf den Weg zu bringen.

Pressemitteilung QueerNet Rheinland-Pfalz e.V.

Neustadt im Netz e.V. - c/o caritas-zentrum Delbrêl, Aspeltstr. 10, 55118 Mainz
nin@mainz-neustadt.de - Tel. 06131 6367034 (AB mit Rückruf) oder 01515 19 221 21
Spendenkonto: DE47 5519 0000 1548 0530 14 (Mainzer Volksbank - BIC: MVBMDE55)
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